Die Krimibestenliste Januar 2021

Weil ich es verdattelte gibt es die monatliche Krimibestenliste etwas später als gewohnt. Inzwischen wird sie nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert. Ansonsten hat sich nichts verändert. Auf die Liste der nach Ansicht der Damen und Herren Krimikritiker sind dies die aktuell besonders lesenswerten Krimis:

1 (-) Candice Fox: „Dark“ (Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien)

Suhrkamp, Berlin 2020, 394 Seiten, 15,95 Euro

2 (2) Dominique Manotti: „Marseille.73“ (Aus dem Französischen von Iris Konopik)

Ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020, 400 Seiten, 23 Euro

3 (1) Denise Mina: „Götter und Tiere“ (Aus dem Englischen von Karen Gerwig)

ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020, 352 Seiten, 21 Euro

4 (-) Tim MacGabhann: „Der erste Tote“ (Aus dem Englischen von Conny Lösch)

Suhrkamp, Berlin 2020, 274 Seiten, 15,95 Euro

5 (-) Robert Galbraith: „Böses Blut“ (Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz)

Blanvalet, München 2020, 1194 Seiten, 26 Euro

6 (-) Samantha Harvey: „Westwind“ (Aus dem Englischen von Steffen Jacobs)

Atrium, Hamburg 2020, 382 Seiten, 22 Euro

7 (4) Mick Herron: „Real Tigers“ (Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer)

Diogenes, Zürich 2020, 480 Seiten, 18 Euro

8 (-) Nicci French: „Eine bittere Wahrheit“ (Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller)

C. Bertelsmann, München 2020, 506 Seiten, 16 Euro

9 (-) Iva Procházková: „Die Residentur“ (Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch)

Braumüller, Wien 2020, 573 Seiten, 24 Euro

10 (-) David Whish-Wilson: „Das große Aufräumen“ (Aus dem Englischen von Sven Koch)

Suhrkamp, Berlin 2020, 327 Seiten, 10 Euro

In ( ) ist die Bewertung vom Vormonat.

Kein guter Monat für deutsche Autoren. Und, wenn die Regeln strikt angewandt werden („keine Wiederauflagen, Sammelbände oder Anthologien“) sind die beiden pulp-master-Neuerscheinungen disqualifiziert. Auch wenn Ted Lewis‘ „Schwere Körperverletzung“ eine Neuübersetzung und Tom Franklins „Wilderer“ eine Sammlung von teilweise unveröffentlichten oder für die Veröffentlichung überarbeiteter Kurzgeschichten ist. Lesenswert sind beide Bücher.

(Korrektur 13. 1. 21: Ursprünglich wurde Derek Raymond als Autor von „Schwere Körperverletzung“ genannt. Der Noir-Autor hat nur das Vorwort geschrieben.)

2 Responses to Die Krimibestenliste Januar 2021

  1. Mina, Manotti und Herron stechen hervor. Schwere Körperverletzung ist von Ted Lewis.

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  2. AxelB sagt:

    Uh, ja. Da hat mich das tolle Vorwort von Derek Raymond abgelenkt. Und die Ankündigung von pulp master, dass sie Derek Raymonds „Er starb mit offenen Augen“ wieder veröffentlichen wollen.

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