Wie alles begann: Die ersten drei James-Bond-Romane von Ian Fleming sind wieder erhältlich – und sogar neu übersetzt

Oktober 5, 2012

Einerseits sind die James-Bond-Romane von Ian Fleming Kalter-Kriegs-Lektüre aus dem letzten Jahrhundert, andererseits sind die literarischen Modernisierungen von verschiedenen Autoren nicht immer unbedingt überzeugend gewesen und die teils hohen Preise für ältere Ausgaben der Bond-Romane zeigen, dass es immer noch ein großes Interesse an den Abenteuern des Geheimagenten gibt.

Jetzt hat Cross Cult (jau, die „The Walking Dead“ und das halbe „Raumschiff Enterprise“-Universum deutschen Lesern nahebringen) Ian Flemings James-Bond-Romane neu übersetzten gelassen, das schicke Retro-Cover der englischsprachigen Penguin-Ausgaben übernommen und, wenige Wochen vor Daniel Craigs drittem Einsatz als James Bond („Skyfall“ startet am 1. November), die ersten drei James-Bond-Romane „Casino Royale“, „Leben und sterben lassen“ und „Moonraker“ veröffentlicht.

Für die Neuübersetzung gibt es einen guten Grund, wie Siegfried Tesche in „Das große James-Bond-Buch“ beim ersten Bond-Roman schreibt: „’Casino Royale‘ wurde, wie alle anderen deutschen Ausgaben auch, gekürzt und zum Teil falsch oder lückenhaft übersetzt. Zudem wurden antideutsche Formulierungen, die in einigen Fleming-Romanen auftauchen, schlicht weggelassen. Dr. Jürgen Müller, Cheflektor Taschenbuch bei Ullstein, zu den Kürzungen: ‚Ich kann aus meiner Verlagskenntnis heraus nur anmerken, dass dies damals eine in der gesamten Branche nicht unübliche Usance war: die Taschenbuchbände wurden ganz einfach auf einen Umfang getrimmt, den der angestrebte Ladenpreis zuließ.‘ (…) In allen Übersetzungen wurden die Kapitelüberschriften und fast immer auch Produktbezeichnungen, ein wichtiges Element in Flemings Stil, weggelassen.“

Am heftigsten wurde wohl „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ gekürzt. Wegen der antideutschen Tendenzen lehnte der Ullstein-Verlag, der die deutschen Ausgaben von „Casino Royale“ und „Leben und sterben lassen“ veröffentlichte, eine Veröffentlichung von „Moonraker“ ab. Der Scherz-Verlag veröffentlichte 1968 die deutsche Übersetzung des 1955 im Original erschienenen Romans nur in seinem Taschenbuchprogramm.

In „Casino Royale“ soll James Bond am Baccara-Tisch den russischen Agenten ‚Le Chiffre‘ ruinieren und ihn so in den Ruhestand schicken. Le Chiffre fügt sich aber nicht klaglos seinem Schicksal.

In „Leben und sterben lassen“ kämpft James Bond gegen Mr. Big, einen Meisterverbrecher und Voodoobaron, der mit Goldmünzen aus einem Piratenschatz die sowjetische Spionage in den USA finanziert.

In „Moonraker“ will der Millionär und Ex-Nazi Sir Hugo Drax (1955 war eine Million mehr wert als heute) den Engländern eine Superrakete schenken. Als Drax in einem Spielkasino falsch spielt, soll James Bond ihm eine Lektion erteilen.

Im Dezember geht es, chronologisch, mit „Diamantenfieber“ weiter. Für März 2013 sind „Liebesgrüße aus Moskau“ und „Dr. No“ angekündigt. Im Juni 2013 erscheinen „Goldfinger“ und „In tödlicher Mission“, im September 2013 „Feuerball“ und „Der Spion, der mich liebte“, im Dezember 2013 „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ und „Man lebt nur zweimal“, und, abschließend, im März 2014 „Der Mann mit dem goldenen Colt“ und „Octopussy“ – und wenn dann alles zwölf James-Bond-Romane und die beiden Kurzgeschichtensammlungen im Regal nebeneinander stehen, sehen sie auch hübsch aus.

Für die Verfilmungen wurden dann nur noch Elemente der Geschichte übernommen. Entsprechend viel gibt es auch für die Fans der Filme in den Vorlagen zu entdecken.

Auch ich werde die Romane wieder lesen. Denn ich kenne ja nur die alten Übersetzungen (auch die Originalausgaben habe ich vor langer, langer Zeit gelesen) und, so die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 19. März 1966: „Man ließ Fleming nicht übersetzen, sondern bearbeiten, das heißt verkürzt nacherzählen. Flemings Geschichten sind unterschiedlicher Länge; sie wurden auf immer das gleiche 190-Seiten-Volumen getrimmt. Was man wegnahm, war gerade das, was den Reiz der Bond-Geschichten ausmachte: Man entfernte Teile der Kulisse und beließ die reine Aktion.“

Nun, bei Cross Cult variiert die Länge der ersten drei Bände zwischen 240 und 352 Seiten und auch wir Deutschen können endlich die James-Bond-Romane so lesen, wie Ian Fleming sie schrieb.

Der erste Eindruck und ein schneller Vergleich zwischen den alten Übersetzungen und den neuen Übersetzungen, überzeugt.

Ian Fleming: Casino Royale

(übersetzt von Stephanie Pannen und Anika Klüver)

Cross Cult, 2012

240 Seiten

11,80 Euro

Originalausgabe

Casino Royale, 1953

Erste deutsche Übersetzung von Günter Eichel

Ullstein Taschenbuchverlag, 1960

Ian Fleming: Leben und sterben lassen

(übersetzt von Stephanie Pannen und Anika Klüver)

Cross Cult, 2012

336 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

To live and let die, 1954

Erste deutsche Übersetzung von Günter Eichel

Ullstein Taschenbuchverlag, 1961

Ian Fleming: Moonraker

(übersetzt von Stephanie Pannen und Anika Klüver)

Cross Cult, 2012

352 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

Moonraker, 1955

Erste deutsche Übersetzung von M. F. Arnemann

007 James Bond Mondblitz

Scherz Verlag, 1968

(Ullstein lehnte eine Veröffentlichung wegen antideutscher Tendenzen ab)

Hinweise

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


Ian Fleming hat Geburtstag, Neuer Bond-Roman veröffentlicht

Mai 28, 2008

In England sind die Medien schon seit Wochen im Ian-Fleming-Fieber (The Rap Sheet bietet einen guten Überblick). Höhepunkt war heute mit dem hundertsten Geburtstag von Bond-Schöpfer Ian Fleming und der weltweiten Veröffentlichung des neuen (und ersten) James-Bond-Romans „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care) von Sebastian Faulks. Die ersten Seiten lesen sich ganz gut (das heißt: es gibt demnächst eine Besprechung).

Davor stelle ich die heute erschienenen Geburtstagsartikel zusammen: Frankfurter Rundschau, Morgenpost, Süddeutsche Zeitung, Tagesspiegel, Die Welt, Thüringer Allgemeine, Focus, Berliner Literaturkritik und 3sat. Bereits am Wochenende erschien in der NZZ eine Würdigung.

Spiegel Online über die Vorstellung von Faulks Roman in London (Wie der Spiegel darauf kommt, dass „Der Tod ist nur der Anfang“ der 15. Bond-Roman ist, kann ich mir nur mit einem vollständigen Ignorieren von allen nicht von Ian Fleming geschriebenen Bond-Romanen erklären). Über das gleiche Ereignis, aber informativer ist der Focus.

Die Welt hält den Roman (Woher haben die ihr Vorabexemplar erhalten?) für nicht gut: Der Geheimagent such den Anschluss an unsere Gegenwart – und wirkt doch ziemlich altmodisch.

Sarah Weinman hat einige Kritiken gesammelt.


TV-Tipp für den 19. November (+ zwei Buchtipps): James Bond 007: Sag niemals nie

November 19, 2020

wegen Sean Connery

Nitro, 20.15

James Bond: Sag niemals nie (Never say never again, USA 1983)

Regie: Irvin Kershner

Drehbuch: Lorenzo Semple jr.

LV: Ian Fleming: Thunderball, 1961 (Feuerball)

James Bond bei seiner Lieblinsbeschäftigung: Welt retten. Aktuelle Einsatzorte: Bahamas, Südfrankreich und Nordafrika. Dort kämpft er gegen den Schurken Largo, der zwei Atombomben klauen will.

Nach einer langen Pause (und bei einer anderen Produktionsfirma) spielte Sean Connery wieder Bond; Klaus Maria Brandauer den Bösewicht, Kim Basinger das ´love interest´ der beiden Männer. Außerdem sind Barbara Carrera, Max von Sydow, Edward Fox, Bernie Casey und Rowan Atkinson dabei.

„Sag niemals nie“ konnte entstehen, weil Ian Fleming zusammen mit Kevin McClory und Jack Whittingham für einen Film die Geschichte „Longitude 78 West“ entwarf. Fleming verarbeitete sie später in dem Bond-Roman „Feuerball“. McClory, der bei „Feuerball“ Co-Produzent war, hatte die Rechte für weitere Verfilmungen dieser Geschichte. Die Auflage war, dass er sich möglichst eng an das gemeinsam entworfene Story-Gerüst halten müsse. Die juristischen Streitigkeiten und der Konkurrenzkampf zwischen dem Ur-Bond Connery und dessen Nachfolger Roger Moore waren ein gefundenes Fressen für die damalige Presse. Denn „Octopussy“ (mit Moore) startete fast zeitgleich in den Kinos. An der Kinokasse war der Moore-Bond etwas erfolgreicher, bei der Kritik war es – zu Recht – umgekehrt.

Die Vorlage

Ian Fleming: Feuerball

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross-Cult, 2013

384 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

Thunderball, 1961

Für die nächste Abendunterhaltung

Danny Morgenstern: Unnützes James Bond Wissen

Cross Cult, 2020

464 Seiten

15 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Sag niemals nie“

Wikipedia über „James Bond: Sag niemals nie“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

Meine Besprechung von Danny Morgensterns „Unnützes James Bond Wissen“ (2020)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


Nützliches über James Bond in „Unnützes James Bond Wissen“

November 8, 2020

Der Titel „Unnützes James Bond Wissen“ ist eine glatte, hundertfünfzigprozentige Lüge. Es gibt kein unnützes Bond-Wissen. Das sage ich als moderater Bond-Fan, der jetzt nicht erklären möchte, wie viele Regalmeter mit James Bond gefüllt sind.

Bei Danny Morgenstern, dem Autor von „Unnützes James Bond Wissen“ und einiger Bücher über James-Bond-Filme, dürften es deutlich mehr Regalmeter sein.

Im Mittelpunkt von seinem neuen Buch stehen, wenig überraschend, die James-Bond-Filme. Sie werden chronologisch von „Casino Royale“ (dem TV-Film von 1954, der lange als verschollen galt) bis zu dem für nächstes Jahr angekündigtem, neuen Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ (der letzte mit Daniel Craig) behandelt. Neben den offiziellen Bond-Filmen sind auch „Casino Royale“ (1967) und „Sag niemals nie“ (1983) enthalten. In den einzelnen Kapiteln gibt es keine langen Texte, sondern unzählige, wenige Zeilen umfassende Notizen mit wichtigen, um nicht zu sagen lebenswichtigen Informationen, wie dass am Drehbuch zu „Sag niemals nie“ unter anderem Francis Ford Coppola, Ian La Frenais, Dick Clement und Len Deighton mitarbeiteten oder bei den Dreharbeiten für „Sag niemals nie“ (der letzte Auftritt von Sean Connery als James Bond) echte Haie eingesetzt wurden.

Die Bond-Romane von Ian Fleming und, nach seinem Tod, von Kingsley Amis (als Robert Markham), John Gardner, Raymond Benson, Sebastian Faulks, Jeffery Deaver, William Boyd und Anthony Horowitz werden auf wenigen Seiten abgehandelt. Sie haben hier wieder das ihnen aus anderen Büchern über James Bond bekannte Schicksal: sie werden pflichtschuldig erwähnt.

Für Bond-Fans ist Morgensterns Buch mit unnützem Bond-Wissen eine gut gefüllte Fundgrube mehr oder weniger trivialer Informationen über den Geheimagenten ihrer Majestät und seine weltrettenden Missionen rund um den Globus.

Zum Abschluss noch ein Bond-Fakt, der es nicht in Morgensterns Buch geschafft; vielleicht weil er nicht unnütz genug ist: Donald Westlake (aka Richard Stark) wurde vor dem Kinostart von „GoldenEye“ für Ideen für den nächsten Bond-Film gefragt. Westlake schrieb zwei Treatments, die nicht hundertprozentig den Erwartungen der Produzenten entsprachen und weil Westlakes Arbeitsweise (ausgehend von einer Idee einfach drauflos schreiben) mit den Erfordernissen für eine Großproduktion (bei der wenigstens ein grobes Handlungsgerüst mit den notwendigen Schauplätzen feststehen muss) kollidierte, wurde aus dem gemeinsamen Bond-Film nichts. Westlake verarbeitete seine Ideen in dem Roman „Forever and a Death“, der posthum 2017 bei Hard Case Crime erschien. Übersetzt wurde der Thriller noch nicht und das wird sich wahrscheinlich nicht ändern.

Ein Wort zum Video: Ab der 13. Minute packt Danny Morgenstern „Unnützes James Bond Wissen“ aus und erzählt einiges zum Buch. Danach kündigt er einige Veranstaltungen an, die wegen des Lockdowns nicht stattfinden.

Danny Morgenstern: Unnützes James Bond Wissen

Cross Cult, 2020

464 Seiten

15 Euro

Hinweise

Homepage von Danny Morgenstern

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 8. November: James Bond 007 – Spectre

November 7, 2020

Das Warten auf den neuen James-Bond-Film hat noch lange kein Ende. Bis dahin

RTL, 20.15

James Bond: Spectre (Spectre, USA/Großbritannien 2015)

Regie: Sam Mendes

Drehbuch: John Logan, Neal Purvis, Robert Wade, Jez Butterworth

LV: Charakter von Ian Fleming

James Bond will die geheimnisvolle Verbrecherorganisation Spectre zerstören. Sein Gegner ist dabei Franz Oberhauser. Sie haben sich schon als Kinder gekannt.

Nach dem grandiosen „Skyfall“ enttäuschte „Spectre“, der sich mehr um einen überflüssigen Bohei um den Namen des Bösewichts als um ein schlüssiges Drehbuch kümmert. Am Ende ist „Spectre“ der halbherzige Versuch, einen klassischen James-Bond-Film zu inszenieren.

In meiner ausführlichen Besprechung gibt es die spoilerfreie Begründung dazu.

mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ben Whishaw, Naomie Harris, Dave Bautista, Monica Bellucci, Ralph Fiennes, Andrew Scott, Rory Kinnear, Jesper Christensen, Stephanie Sigman

Wiederholung: Montag, 9. November, 9. November, 01.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Moviepilot über „Spectre“
Metacritic über „Spectre“
Rotten Tomatoes über „Spectre“
Wikipedia über „Spectre“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 22. Oktober: James Bond 007 – Skyfall

Oktober 21, 2020

ZDF, 20.15

James Bond 007 – Skyfall (Skyfall, Großbritannien/USA 2012)

Regie: Sam Mendes

Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade, John Logan

LV: Charakter von Ian Fleming

James Bond jagt Raoul Silva, der zuerst die Datei mit den Identitäten von allen Geheimagenten, die undercover in Terroristennetzwerken arbeiten, entwendet und dann den gesamten britischen Geheimdienst ins Nirvana schicken will, weil M(ama) nicht nett zu ihm war.

Insgesamt ein sehr erfreulicher James-Bond-Film, in dem wir letztendlich mehr über Bond erfahren, als wir jemals wissen wollten – und den ich zum Kinostart ausführlich besprochen habe.

mit Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Naomie Harris, Bérénce Marlohe, Ben Whishaw, Albert Finney, Rory Kinnear, Ola Rapace

Wiederholung: Freitag, 23. Oktober, 01.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über „Skyfall“

Rotten Tomatoes über „Skyfall“

Wikipedia über „Skyfall“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


Über Sam Hawkens grandiosen Noir „Vermisst“

September 22, 2020

Brauchen wir wirklich noch eine Geschichte, in der im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet ein US-Amerikaner in Mexiko für Gerechtigkeit sorgt? Nach der Lektüre von Sam Hawkens bei uns neuem Roman „Vermisst“ lautet die Antwort: eindeutig Ja.

Außerdem kann „Vermisst“ als gelungener und überfälliger Gegenentwurf zu dem letzten Rambo-Film „Rambo: Last Blood“ gesehen werden. Dabei erschien in den USA „Vermisst“ bereits 2014 und damit lange vor dem letzten Rambo-Film. An seiner Aktualität hat Hawkens Roman nichts eingebüßt.

Jack Searle ist in Laredo, Texas, ein Handwerker und Witwer, der seine beiden pubertierenden Stieftöchter liebevoll aufzieht. Er trifft sich auch regelmäßig mit den mexikanischen Verwandten seiner verstorbenen Frau, die in Nuevo Laredo leben; einer Grenzstadt, die sich in den Händen von Verbrecherkartellen befindet.

Eines Abends gehen seine Tochter Marina und die etwas ältere, mit ihr verwandte Patricia Sigala in Nuevo Laredo zu einem Konzert. Nach dem Konzert verschwinden sie spurlos.

Searle und Patricias Vater Bernardo wenden sich an die Polizei. Dort wird Gonzalo Soler mit dem Fall betraut. Und, im Gegensatz zu anderen Polizisten, legt er den Fall nicht zu den Akten, sondern er ermittelt und findet erste Spuren.

Diesen Teil seiner Noir-Geschichte erzählt Hawken indem er einfach der normalen Ermittlungsroutine folgt. Dank seiner klaren Sprache und der detaillierten Beschreibung der Ermittlungen von Soler und den Gefühlen und Aktionen von Searle und Sigala entsteht schon auf diesen Seiten eine beträchtliche Spannung. Das liegt auch daran, dass Sam Hawken die Gegend und die Menschen gut kennt. Schon seine vorherigen auf Deutsch erschienen Romane „Die toten Frauen von Juárez“ und „Kojoten“ spielen im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet. Er erzählt seine Kriminalgeschichten vor dem Hintergrund wahrer Ereignisse und Entwicklungen.

Daher ist auch die nächste Entwicklung von „Vermisst“ historisch verbürgt. Das Militär übernimmt die Stadt. 2011 wurde in Nuevo Laredo die gesamte Polizei suspendiert, um sich „Professionalisierungsmaßnahmen und Umschulungen“ zu unterziehen. Drei Jahre später, als Hawken seinen Roman beendete, war die Polizei immer noch suspendiert und die Stadt ein „kriminelles Irrenhaus“ (Hawken).

Währenddessen soll das Militär gegen die Drogenkartelle kämpfen und gleichzeitig die normale Polizeiarbeit übernehmen. Denn, so die Regierung, die Korruption in der Polizei und die Verflechtung zwischen ihnen und den Kartellen verhindere einen erfolgreichen Kampf gegen sie. Dass das Militär keine Ahnung von der normalen Polizeiarbeit hat, ist egal. Soler wird der Fall entzogen. Er wird, wie alle Polizisten, bis zum Ende seiner Überprüfung in den unbezahlten Urlaub geschickt.

Searle engagiert Soler und gemeinsam beginnen sie nach den verschwundenen Mädchen zu suchen.

Diese gemeinsame Suche führt dann zu einem schon im Klappentext angedeuteten blutgetränkten Rachefeldzug von Searle gegen die Verbrecherkartelle, der auch in „Rambo: Last Blood“ gut aufgehoben wäre. Für mein Empfinden kommt Searles Blutrausch, weil nichts in seinen vorherigen Handlungen einen darauf vorbereitet, zu unvermittelt.

Aber das ist nur ein kleiner Einwand gegen einen hochspannenden Thriller, der eine kleine, alltägliche Geschichte mit differenziert und lebensnah gezeichneten Figuren, äußerst detailliert und mit viel gut präsentiertem Hintergrundwissen (in Teilen liest sich „Vermisst“ wie eine gute Zeitungsreportage) präsentiert. Zu Recht wurde „Vermisst“ für den CWA Gold Dagger Award und den CWA Ian Fleming Award nominiert.

Sam Hawken: Vermisst

(übersetzt von Karen Witthuhn)

Polar, 2020

400 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

Missing

Serpent’s Tail, 2014

Mehr von Sam Hawken auf Deutsch

Sam Hawken: Die toten Frauen von Juárez

(übersetzt von Joachim Körber)

Tropen, 2012

320 Seiten

19,95 Euro (vergriffen)

Originalausgabe

The Dead Women of Juárez

Serpent’s Tail, 2011

Sam Hawken: Kojoten

(übersetzt von Karen Witthuhn)

Polar, 2015

304 Seiten

14,90 Euro

Originalausgabe

La Frontera

Betimes Books, 2013

Hinweise

Homepage von Sam Hawken

Polar über Sam Hawken

Perlentaucher über Sam Hawken


TV-Tipp für den 4. Juni: James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug/James Bond 007 – Sag niemals nie

Juni 3, 2020

Vox, 20.15

JAMES BOND: Die Welt ist nicht genug (The World is not enough, USA/Großbritannien 1999)

Regie: Michael Apted

Drehbuch: Bruce Feirstein, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Figur von Ian Fleming

Buch zum Film: Raymond Benson: The World is not enough, 1999 (Die Welt ist nicht genug)

Nachdem Öl-Mogul King im Hauptquartier von MI-6 in die Luft gesprengt wurde, wird Bond als Bodyguard für dessen schöne Tochter Elektra abgestellt.

Mit Michael Apted engagierten die Bond-Macher einen renomierten Regisseur (u. a. Gorky Park, Gorillas im Nebel, Halbblut, Nell), der bis dahin nicht durch Action-Filme aufgefallen war. Im Rahmen dieser Produktion wurde er zum willigen Erfüllungsgehilfen einer wie üblich haarsträubenden Geschichte.

Mit Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Robert Carlyle, Denise Richards (trotz eines Razzie die beste Werbung für den unbeliebten Job eines Atomphysikers), Robbie Coltrane, Claude Oliver Rudolph, John Cleese, Serena Scott Thomas, Goldie

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Die Welt ist nicht genug“

Wikipedia über „James Bond: Die Welt ist nicht genug“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Curtis Hanson/Michael Apteds „Mavericks – Lebe deinen Traum“ (Chasing Mavericks, USA 2012)

Meine Besprechung von Michael Apteds „Unlocked“ (Unlocked, USA 2017)

Vox, 22.45

James Bond: Sag niemals nie (Never say never again, USA 1983)

Regie: Irvin Kershner

Drehbuch: Lorenzo Semple jr.

LV: Ian Fleming: Thunderball, 1961 (Feuerball)

James Bond bei seiner Lieblinsbeschäftigung: Welt retten. Aktuelle Einsatzorte: Bahamas, Südfrankreich und Nordafrika.

Nach einer langen Pause (und bei einer anderen Produktionsfirma) spielte Sean Connery wieder Bond; Klaus Maria Brandauer den Bösewicht, Kim Basinger das ´love interest´ der beiden Männer. Außerdem sind Barbara Carrera, Max von Sydow, Edward Fox, Bernie Casey und Rowan Atkinson dabei.

„Sag niemals nie“ konnte entstehen, weil Ian Fleming zusammen mit Kevin McClory und Jack Whittingham für einen Film die Geschichte „Longitude 78 West“ entwarf. Fleming verarbeitete sie später in dem Bond-Roman „Feuerball“. McClory, der bei „Feuerball“ Co-Produzent war, hatte die Rechte für weitere Verfilmungen dieser Geschichte. Die Auflage war, dass er sich möglichst eng an das gemeinsam entworfene Story-Gerüst halten müsse. Die juristischen Streitigkeiten und der Konkurrenzkampf zwischen dem Ur-Bond Connery und dessen Nachfolger Roger Moore waren ein gefundenes Fressen für die damalige Presse. Denn „Octopussy“ (mit Moore) startete fast zeitgleich in den Kinos. An der Kinokasse war der Moore-Bond etwas erfolgreicher, bei der Kritik war es – zu Recht – umgekehrt.

Die Vorlage

Ian Fleming: Feuerball

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross-Cult, 2013

384 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

Thunderball, 1961

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Sag niemals nie“

Wikipedia über „James Bond: Sag niemals nie“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 30. April: James Bond: Der Spion, der mich liebte

April 29, 2020

Vox, 22.00

JAMES BOND: Der Spion, der mich liebte (The Spy who loved me, Großbritannien 1977)

Regie: Lewis Gilbert

Drehbuch: Richard Maibaum, Christopher Wood

LV: Ian Fleming: The spy who loved me, 1962 (Der Spion, der mich liebte)

Buch zum Film: Christopher Wood: The spy who loved me, 1977 (James Bond und sein größter Fall)

Mitten im Kalten Krieg muss Bond mit den Russen (nun, mit einer verdammt gut aussehenden Agentin) zusammenarbeiten. Denn Milliardär Stromberg will die Welt vernichten.

Der Film hat mit dem Buch nur eine Gemeinsamkeit: den Titel. Kein Wunder, denn in dem Buch erzählt Fleming aus der Perspektive einer jungen Frau, die einen Job als Hauswärterin eines einsam gelegenen Motels annimmt, wie sie von zwei Verbrechern als Geisel genommen und von James Bond befreit wird. Fleming hielt das stark kritisierte Buch für „offensichtlich schiefgegangen“ und sprach sich – erfolglos – gegen weitere Auflagen aus. Er bestand beim Verkauf der Filmrechte an Eon Productions darauf, dass für einen Film eine andere Geschichte gefunden werde.

Und das taten sie! Der Film glänzt mit Pyramiden, einem unter Wasser fahrendem Auto, Beißer (der in dem nächsten Bond-Film „Moonraker“ seinen zweiten Auftritt hatte) und einer grandiosen Schlussschlacht in dem Bauch eines Schiffes. Für diesen Kampf wurde in den Pinewood-Studios die größte Filmhalle der Welt, die „007-Stage“, gebaut. Roger Moore spielt Bond, Curd Jürgens den Bösewicht, Barbara Bach eine Russin.

Die Vorlage

Ian Fleming: Der Spion, der mich liebte

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross-Cult, 2013

224 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

The Spy, who loved me, 1962

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Der Spion, der mich liebte“

Wikipedia über „James Bond: Der Spion, der mich liebte“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 7. April: James Bond 007 – Goldfinger

April 6, 2020

Nitro, 20.15

JAMES BOND: Goldfinger (Goldfinger, Großbritannien 1964)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn

LV: Ian Fleming: Goldfinger, 1959

Goldfinger (Gert Fröbe) will Fort Knox ausräumen. James Bond (Sean Connery) hat etwas dagegen.

Mit „Goldfinger“ hatte sich James Bond endgültig im Kino etabliert und der Presserummel bei „Feuerball“ und „Man lebt nur zweimal“ war gigantisch. Ebenso die Zahl der mehr oder weniger missglückten Kopien in Buch und Film. Da scheint der heutige Rummel um „Harry Potter“/“Herr der Ringe“/“Krieg der Sterne“/“Matrix“/“X-Men“/“Marvel“ ein Klacks zu sein.

Mit Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell

Die Vorlage

Ian Fleming: Goldfinger

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

400 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Goldfinger“

Wikipedia über „Goldfinger“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. April: James Bond 007 – Man lebt nur zweimal

April 1, 2020

Vox, 22.50

JAMES BOND: Man lebt nur zweimal (You only live twice, Großbritannien 1967)

Regie: Lewis Gilbert

Drehbuch: Roald Dahl

LV: Ian Fleming: You only live twice, 1964 (Man lebt nur zweimal)

Blofeld kapert Raumkapseln. James Bond wird losgeschickt dem schändlichen Treiben ein Ende zu bereiten. In Blofelds Zentrale, einem erloschenen Vulkan, treffen beide aufeinander.

Die erste Begegnung zwischen den Herren Bond und Blofeld (im Film – in den Büchern war die Reihenfolge etwas anders). Der Film ist eine ziemlich ermüdende Materialschlacht mit einem als Japaner verkleideten Bond.

„You only live twice“ ist das vorletzte Bond-Buch von Ian Fleming. Für den Film wurde eine vollkommen neue Story entworfen. Nur der Gegner (Blofeld) und der Ort der Handlung (Japan) sind gleich.

Ein interessanten Blick auf den damaligen Presserummel findet sich in Erich Kocians Buch „Die James Bond Filme“ (Heyne Filmbibliothek, Auflage egal). Kocian berichtete damals aus Japan über die Dreharbeiten unter ständiger Belagerung von Reportern und Fans.

Mit Sean Connery, Karin Dor, Donald Pleasence, Akiko Wakabayashi, Bernard Lee, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Charles Gray

Die Vorlage

Ian Fleming: James Bond 007 – Man lebt nur zweimal

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

288 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „James Bond: Man lebt nur zweimal”

Wikipedia über „James Bond: Man lebt nur zweimal” (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 26. März: James Bond 007 – Feuerball

März 25, 2020

Vox, 22.30

JAMES BOND: Feuerball (Thunderball, Großbritannien 1965)

Regie: Terence Young

Drehbuch: Richard Maibaum, John Hopkins, Jack Whittingham

LV: Ian Fleming: Thunderball, 1961 (Feuerball)

Emilio Largo, Blofelds bester Mann, erpresst die britische Regierung mit der Drohung zwei Atomraketen auf westliche Großstädte abzufeuern. Anstatt zu bezahlen schickt die Regierung James Bond los – die Welt zu retten.

Bond auf den Bahamas und mit gaaaanz vielen Tauchern. Die Story zu „Feuerball“ basierte auf einem zusammen mit Kevin McClory entworfenem Filmtreatment. Nach einem Rechtsstreit durfte McClory 1983 ein Remake machen. Es hieß „Sag niemals nie“ (ebenfalls mit Connery und am Ende wieder mit gaaaanz vielen Taucher, – wegen des Copyrights)

Mit Sean Connery, Adolfo Celi, Claudine Auger, Luciana Paluzzi, Ric Van Nutter, Bernhard Lee, Martine Beswick, Desmond Llewlyn, Lois Maxwell

Der Roman

Ian Fleming: Feuerball

(übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross-Cult, 2013

384 Seiten

12,80 Euro

Originalausgabe

Thunderball, 1961

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Feuerball“

Wikipedia über „Feuerball“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 19. März: James Bond 007 – Goldfinger

März 18, 2020

Vox, 22.35

JAMES BOND: Goldfinger (Goldfinger, Großbritannien 1964)

Regie: Guy Hamilton

Drehbuch: Richard Maibaum, Paul Dehn

LV: Ian Fleming: Goldfinger, 1959

Goldfinger (Gert Fröbe) will Fort Knox ausräumen. James Bond (Sean Connery) hat etwas dagegen.

Mit „Goldfinger“ hatte sich James Bond endgültig im Kino etabliert und der Presserummel bei „Feuerball“ und „Man lebt nur zweimal“ war gigantisch. Ebenso die Zahl der mehr oder weniger missglückten Kopien in Buch und Film. Da scheint der heutige Rummel um „Harry Potter“/“Herr der Ringe“/“Krieg der Sterne“/“Matrix“/“X-Men“/“Marvel“ ein Klacks zu sein.

Mit Sean Connery, Gert Fröbe, Honor Blackman, Shirley Eaton, Harold Sakata, Bernard Lee, Lois Maxwell

Die Vorlage

Ian Fleming: Goldfinger

(neu übersetzt von Anika Klüver und Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2013

400 Seiten

12,80 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Goldfinger“

Wikipedia über „Goldfinger“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romanen “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 5. März: James Bond 007 jagt Dr. No

März 5, 2020

Bereits um 20.15 Uhr zeigt Vox den Daniel-Craig-Bond „Ein Quantum Trost“, aber „Dr. No“ ist der viel bessere Bond

Vox, 22.25

JAMES BOND: 007 jagt Dr. No (Dr. No, Großbritannien 1962)

Regie: Terence Young

Drehbuch: Richard Maibaum, Johanna Harwood, Berkely Mather

LV: Ian Fleming: Dr. No, 1958 (007 James Bond jagt Dr. No)

Auf Jamaica soll James Bond herausfinden, wer zwei Mitarbeiter des Secret Service umbrachte. Er stößt schnell auf Dr. No.

Der allererste Bond, mit Sean Connery, Ursula „Bikini“ Andress, Joseph Wiseman – damals noch nah am Buch und ziemlich hart. „Dr. No“ ist nicht nur aus nostalgischen Gründen sehenswert.

Hinweise

Rottn Tomatoes über „James Bond: 007 jagt Dr. No“

Wikipedia über „James Bond: 007 jagt Dr. No“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 27. Februar: James Bond 007 – Casino Royale

Februar 26, 2020

Als Vorbereitung für den neuen James-Bond-Film, der schon eifrig beworben wird

Vox, 20.15

James Bond: Casino Royale (Casino Royale, USA 2006)

Regie: Martin Campbell

Drehbuch: Paul Haggis, Neal Purvis, Robert Wade

LV: Ian Fleming: Casino Royale, 1953 (Casino Royale)

James Bond soll Le Chiffre, den Finanzier eines weltweiten Terrornetzwerkes, ausschalten.

Nach allgemeiner Einschätzung ist der einundzwanzigste James-Bond-Film (Offizielle Zählung) einer der fünf besten, vielleicht sogar – vor “Skyfall” – der beste Bond-Film. Niemand hatte mit dieser umfassenden Revitalisierung des Mythos James Bond für das neue Jahrhundert gerechnet.

Der erste Auftritt von Daniel Craig als Geheimagent ihrer Majestät ist ein spannender Thriller mit einem viel zu langen Ende. Denn nachdem Le Chiffre tot ist, ist der Film noch lange nicht zu Ende.

Das Drehbuch war für einen Edgar nominiert.

Mit Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Jeffrey Wrigth, Judi Dench, Giancarlo Giannini

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Casino Royale“

Wikipedia über „Casino Royale“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond – Ewig und ein Tag“ (James Bond – Forever and a day, 2018)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte


Attica Locke entdeckt „Heaven, my home“

Januar 30, 2020

Der schwarze Texas Ranger Darren Mathews muss wieder ran. In Marion County in Osttexas ist der neunjährige Levi King verschwunden. Er ist der Sohn eines inhaftierten führenden Mitglied der Arischen Bruderschaft, das so besorgt um das Wohlergehen seines Sohnes ist, dass er bereit ist, mit den Strafverfolgungsbehörden zu kooperieren. Für sie ist das eine gute Gelegenheit, der Arischen Bruderschaft einen empfindlichen Schlag zu verpassen. Wenn sie seinen Sohn Levi finden.

Zuletzt wurde Levi von Leroy Page gesehen. Er ist ein Schwarzer, der Ärger mit dem Jungen hatte und auch der Besitzer des Grundstücks ist, auf dem die Kings in einer White-Trash-Trailersiedlung leben.

Dieser Kriminalfall, in dem ein Ermittler in einer Kleinstadt ermittelt und allerhand schmutzige Wäsche entdeckt, würde bei einem anderen Autor locker für einen spannenden Krimi ausreichen. In Attica Lockes „Heaven, my home“ ist er allerdings ziemlich unwichtig und auch leicht durchschaubar. Wichtiger ist ihr Mathews‘ Privatleben, seine Gefühle für zwei verschiedene Frauen (mit einer ist er verheiratet), seine äußerst angespannte Beziehung zu seiner Mutter und die Folgen des Todes von Ronnie Malvo. Sein Tod war in Lockes erstem, mit dem Edgar Award und dem Ian Fleming Steel Dagger ausgezeichneten Darren-Mathews-Krimi „Bluebird, Bluebird“ eine Nebengeschichte. Damals half Mathews seinem alten Bekannten Rutherford ‚Mack‘ McMillan. Mack war angeklagt, den weißen Rassisten Ronnie Malvo erschossen zu haben. Die Tatwaffe, ein 38er, ist verschwunden. Später findet Mathews‘ Mutter sie und sie beginnt ihren Sohn damit zu erpressen.

In „Heaven, my home“ ist diese Geschichte fast schon die Hauptgeschichte. Weil Locke in ihrem neuen Roman die damaligen Ereignisse als bekannt voraussetzt, kümmert sie sich nicht um die Leser, die „Bluebird, Bluebird“ nicht gelesen oder die damaligen Ereignisse wieder vergessen haben. In „Heaven, my home“ erfahren wir mehr von den Ereignisse dieser Nacht, die dann wahrscheinlich im nächsten Mathews-Roman zu neuen Erkenntnissen und Entwicklungen führen.

Für Neueinsteiger sind das alles sich über Seiten hinziehende längliche Ablenkungen von dem ebenfalls nicht besonders spannenden Hauptfall.

Alles spielt sich vor dem eindrücklich beschriebenem Hintergrund des alltäglichen Rassismus in Texas ab. Deshalb hat Mathews, vor allem bei Gesprächen mit Weißen, seine Dienstwaffe immer in Reichweite. Der Roman spielt wenige Tage nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. Attica Locke zeigt allerdings auf fast jeder Seite, dass die Rassisten diese Ermutigung überhaupt nicht gebraucht haben.

Attica Locke: Heaven, my home

(übersetzt von Susanna Mende, mit einem Nachwort von Sonja Hartl)

Polar, 2020

328 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

Heaven, my home

Mulholland Books/Little, Brown and Company, 2019

Hinweise

Homepage von Attica Locke

Polar über Attica Locke

Wikipedia über Attica Locke (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Attica Lockes „Bluebird, Bluebird“ (Bluebird, Bluebird, 2017)

Attica Locke spricht über „Bluebird, Bluebird“ (14. September 2017)


Cover der Woche

Januar 28, 2020

Der erste James-Bond-Roman von Ian Fleming, hier in der 2012 erschienenen, neu übersetzten Ausgabe von Cross-Cult.


Der neue James-Bond-Roman „Ewig und ein Tag“ – und Hinweise auf weitere Kriminalromane von Anthony Horowitz

Januar 28, 2020

James Bond wird nach Südfrankreich geschickt. Dort wurde sein Vorgänger, der ebenfalls die Codenummer 007 hatte, erschossen. Er sollte herausfinden, warum korsische Verbrecherbanden seit Monaten auf die lukrative Herstellung und den Verkauf von Rauschgift verzichten.

Bond, ein junger Weltkrieg-II-Veteran, reist an die Côte d’Azur. Dort trifft er, selbstverständlich unter seinem wahren Namen agierend, auf den korsischen Verbrecher Jean-Paul Scipio, ein Sadist, der wie die menschliche Inkarnation von Jabba the Hutt aussieht (und sich damit sofort als Bond-Bösewicht qualifiziert), die schöne Sixtine (aka Joanne Brochet aka Madame 16), die mit dem Handel von Informationen Geld verdient, beim Kartenspiel betrügt, zehn Jahre älter als Bond ist und damit für ihn mindestens fünfzehn Jahre zu alt ist (ja, die seligen fünfziger Jahre, als Bond nur jüngere Gespielinnen hatte) (oh, und, ja, die beiden landen im Bett) und den über siebzigjährigen US-Multimillionär Irwin Wolfe, der Sixtine heiraten will und der James Bond stolz durch sein über zweihundert Meter langes Luxuskreuzfahrtschiff ‚Mirabelle‘ führt, das fünfhundertfünfzig Kabinen und die neueste Technik hat. Auch wenn James Bond es in diesem Moment noch nicht ahnt – immerhin ist es seine erste Mission als 007 -, qualifiziert sich das Schiff allein schon durch seine Größe und Protzigkeit für eine Zerstörung am Ende der Geschichte. Nichts davon überrascht den James-Bond-Fan. Immerhin sind die Grundelemente einer James-Bond-Geschichte seit Jahrzehnten bekannt.

Anthony Horowitz richtet sie nur neu an. In seinem zweiten Bond-Roman „Ewig und ein Tag“ gelingt ihm das, nach „Trigger Mortis“, wieder einmal ausgezeichnet. Alle bekannten Bond-Elemente sind vorhanden. Die Geschichte, die vor Ian Flemings erstem James-Bond-Roman „Casino Royale“ (1953) spielt, liest sich wie ein Roman aus den Fünfzigern, inklusive dem damaligen Frauenbild, den Vorurteilen gegenüber anderen Rassen und dem Verhalten der Männer. So ist James Bond ein ziemlicher Snob mit einem arg altmodischem Frauenbild und einem ausgeprägtem Statusdenken. Gleichzeitig gibt es einige kleine Neuerungen, wie das Alter der Bondine. Auch das Motiv des Bösewichts ist, obwohl historisch und gewohnt gaga, heute immer noch aktuell.

Und es gibt viel Zeitkolorit. Immer wieder zeigt Horowitz, wie viel sich in den vergangenen Jahrzehnten veränderte. So verlangt Bond, nachdem er zum ersten Mal sein neues Büro betritt, einem Aschenbecher auf seinem Schreibtisch. Der heute undenkbare Wunsch wird ihm von seiner Sekretärin widerspruchslos erfüllt. Ein anderes Mal trinkt Bond vor einem Einsatz nur eine halbe Flasche Wein. Er will den darauf folgenden Mord nicht betrunken ausführen. Oder Bonds stolzer Hinweis, dass sein neues Auto, ein Jaguar XK 120, mit 120 Meilen pro Stunde der schnellste in Serie hergestellte Flitzer sei. Heute ist das keine atemberaubende Geschwindigkeit mehr. Und in Frankreich gibt es noch Esel auf der Straße.

Für den Bond- und Ian-Fleming-Fan hat Horowitz außerdem etliche Hinweise auf andere Bond-Geschichten und Ian Fleming versteckt.Auf einigen Seiten hat er auch Originalmaterial von Ian Fleming benutzt.

Damit schrieb Horowitz wieder einen Bond-Roman, der alles hat, was man von einer Bond-Geschichte erwartet. Und wenn sich am Ende alle Puzzleteile zusammenfügen, zieht man innerlich den Hut vor Horowitz großartiger Konstruktion der Geschichte. Während James Bond sich durch Südfrankreich kämpft, platziert Horowtiz unauffällig und nebenbei alle Hinweise für die Lösung. Ich meine damit nicht, dass Irwin Wolfe und Jean-Paul Scipio die Bösewichter sind, sondern was sie planen, wer wann wem etwas verraten hat und warum Bonds Vorgänger nicht vor seinem Mörder flüchtete.

Nach dem letzten Satz von „Ewig und ein Tag“ hat Horowitz sich die Lizenz zum dritten Bond-Roman erworben. 

Anthony Horowitz: James Bond – Ewig und ein Tag

(übersetzt von Stephanie Pannen)

Cross Cult, 2019

336 Seiten

16,99 Euro

Originalausgabe

James Bond – Forever and a day

Jonathan Cape, 2018

Zuletzt und demnächst von Anthony Horowitz im Insel-Verlag

Letztes Jahr erschien die Taschenbuchausgabe von „Die Morde von Pye Hall“ (Magpie Murders, 2016), einem Standalone in dem eine Lektorin zur Ermittlerin wird. Denn Bestsellerautor Alan Conway hat seinen letzten Kriminalroman nicht zu Ende geschrieben und er ist verschwunden. Ein merkwürdiger Brief legt nahe, dass Conway sich das Leben genommen hat. Oder wurde es ihm genommen? Susan Ryeland macht einen auf Miss Marple.

Für den 20. Juli ist die Taschenbuchausgabe von „Ein perfider Plan“ (The Word is Murder, 2017) angekündigt. Es handelt sich um den ersten Fall des Duos Hawthorne und Horowitz. Hawthorne ist ein Ex-Polizist, der inzwischen als Privatdetektiv arbeitet. Jetzt soll er herausfinden, wer die wohlhabende, alleinstehende Diana Cowper erdrosselte. Seltsam an dem Fall ist, dass sie wenige Stunden vorher ihre eigene Beerdigung arrangiert hat. Weil der Fall auch die Vorlage für ein Buch sein soll, begleitet Bestsellerautor Anthony Horowitz den brillanten Denker Hawthorne als seinen Dr. Watson.

Für Horowitz ist „Ein perfider Plan“ der Start einer längeren Serie. In einem Interview sagte er, dass er zehn Hawthorne-Bücher schreiben will.

Anthony Horowitz: Die Morde von Pye Hall

(übersetzt von Lutz-W. Wolff)

Insel Verlag, 2019 (Taschenbuch-Ausgabe; die gebundene Ausgabe erschien 2018)

608 Seiten

12 Euro

Anthony Horowitz: Ein perfider Plan – Hawthorne ermittelt

(übersetzt von Lutz-W. Wolff)

Insel Verlag, 2020

368 Seiten

11 Euro

(angekündigt für 20. Juli 2020, gebundene Ausgabe seit März 2019 für 22 Euro erhältlich)

Hinweise

Homepage von Anthony Horowitz

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ „Das Geheimnis des weißen Bandes“ (The House of Silk, 2011)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „Der Fall Moriarty“ (Moriarty, 2014)

Die “Inspector Barnaby”-Fälle von Anthony Horowitz

Meine Besprechung von Anthony Horowitz‘ „James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes“ (James Bond: Trigger Mortis, 2015)


TV-Tipp für den 7. Januar: James Bond 007 – Spectre

Januar 6, 2020

ZDF, 20.15

James Bond: Spectre (Spectre, USA/Großbritannien 2015)

Regie: Sam Mendes

Drehbuch: John Logan, Neal Purvis, Robert Wade, Jez Butterworth

LV: Charakter von Ian Fleming

James Bond will die geheimnisvolle Verbrecherorganisation Spectre zerstören. Sein Gegner ist dabei Franz Oberhauser. Sie haben sich schon als Kinder gekannt.

Nach dem grandiosen „Skyfall“ enttäuschte „Spectre“, der sich mehr um einen überflüssigen Bohei um den Namen des Bösewichts als um ein schlüssiges Drehbuch kümmert. Am Ende ist „Spectre“ der halbherzige Versuch, einen klassischen James-Bond-Film zu inszenieren.

In meiner ausführlichen Besprechung gibt es die spoilerfreie Begründung dazu.

Daniel Craigs nächster und letzter Einsatz als James Bond startet am 2. April 2020 im Kino um die Ecke. Der Titel des 25. Bond-Films ist „Keine Zeit zu sterben“. Der Inhalt ist unbekannt.

mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ben Whishaw, Naomie Harris, Dave Bautista, Monica Bellucci, Ralph Fiennes, Andrew Scott, Rory Kinnear, Jesper Christensen, Stephanie Sigman

Wiederholung: Mittwoch, 8. Januar, 01.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Moviepilot über „Spectre“
Metacritic über „Spectre“
Rotten Tomatoes über „Spectre“
Wikipedia über „Spectre“ (deutsch, englisch)

Homepage von Ian Fleming

Meine Besprechung von Ian Flemings ersten drei James-Bond-Romane “Casino Royale”, “Leben und sterben lassen” und “Moonraker”

Meine Besprechung von John Gardners “James Bond – Kernschmelze” (James Bond – Licence Renewed, 1981; alter deutscher Titel “Countdown für die Ewigkeit”)

Meine Besprechung von John Gardners „James Bond – Der Mann von Barbarossa“ (James Bond – The Man from Barbarossa, 1991)

Meine Besprechung von Sebastian Faulks’ James-Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care, 2008)

Meine Besprechung von Jeffery Deavers James-Bond-Roman “Carte Blanche” (Carte Blanche, 2011)

Meine Besprechung von William Boyds James-Bond-Roman “Solo” (Solo, 2013)

Meine Besprechung von Anthony Horowitz’ “James Bond: Trigger Mortis – Der Finger Gottes” (James Bond: Trigger Mortis, 2015)

Meine Besprechung der TV-Miniserie „Fleming – Der Mann, der Bond wurde“ (Fleming, Großbritannien 2014)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Films „Skyfall“ (Skyfall, GB/USA 2012)

Meine Besprechung von Sam Mendes’ James-Bond-Film “Spectre” (Spectre, USA/GB 2015)

James Bond in der Kriminalakte

Ian Fleming in der Kriminalakte

Lesetipp

Auf dem Weg zu mir: der neue James-Bond-Roman von Anthony Horowitz.

In „Ewig und ein Tag“ (Forever and a Day, 2018) erzählt Horowitz James Bonds ersten Einsatz als 00-Agent. Weil Horowitz sich an den Romanen von Ian Fleming orientiert, spielt der Roman vor dem ersten Bond-Roman „Casino Royale“.

1950 soll James Bond an der Côte d’Azur den Mord an seinem Vorgänger aufklären. Er legt sich mit dem dortigen Organisierten Verbrechen an und einen amerikanischen Multimillionär, der anscheinend der Hintermann des Drogenhandels ist.

Das hört sich doch nach einem richtigen James-Bond-Roman an. Außerdem war Horowitz‘ erster James-Bond-Roman „Trigger Mortis – Der Finger Gottes“ sehr gelungen.

Anthony Horowitz: Ewig und ein Tag

Cross Cult, 2019

400 Seiten

16,99 Euro


Gedaggert: die Daggers 2019

Oktober 27, 2019

Die ehrenwerte British Crime Writers’ Association hat ihren renommierten Preis, den Dagger Award, an folgende Kriminalgeschichten verliehen:

CWA Gold Dagger:

The Puppet Show, von M.W. Craven: (Constable)

nominiert

All the Hidden Truths, von Claire Askew (Hodder & Stoughton)

What We Did, von Christobel Kent (Sphere)

Unto Us a Son Is Given, von Donna Leon (Heinemann)

American von Day, von Derek B. Miller (Doubleday)

A Station on the Path to Somewhere Better, von Benjamin Wood (Scribner)

CWA John Creasey (New Blood):

Scrublands, von Chris Hammer (Wildfire)

nominiert

All the Hidden Truths, von Claire Askew (Hodder & Stoughton)

The Boy at the Door, von Alex Dahl (Head of Zeus)

Turn a Blind Eye, von Vicky Newham (HQ)

Blood & Sugar, von Laura Shepherd-Robinson (Mantle)

Overkill, von Vanda Symon (Orenda)

CWA ALCS Gold Dagger for Non-fiction:

The Spy and the Traitor: The Greatest Espionage Story of the Cold War, von Ben Macintyre (Viking)

nominiert

All That Remains: A Life in Death, von Sue Black (Doubleday)

An Unexplained Death: The True Story of a Body at the Belvedere, von Mikita Brottman (Canongate)

Murder by the Book: A Sensational Chapter in Victorian Crime, von Claire Harman (Viking)

The Feather Thief: Beauty, Obsession, and the Natural History Heist of the Century, von Kirk Wallace Johnson (Hutchinson)

The Five: The Untold Lives of the Women Killed von Jack the Ripper, von Hallie Rubenhold (Doubleday)

CWA Ian Fleming Steel Dagger:

To the Lions, von Holly Watt (Bloomsbury)

nominiert

Give Me Your Hand, von Megan Abbott (Picador)

Safe Houses, von Dan Fesperman (Head of Zeus)

Killing Eve: No Tomorrow, von Luke Jennings (John Murray)

Lives Laid Away, von Stephen Mack Jones (Soho Crime)

Memo from Turner, von Tim Willocks (Jonathan Cape)

CWA International Dagger:

A Long Night in Paris, von Dov Alfon; übersetzt von Daniella Zamir (MacLehose Press)

nominiert

Weeping Waters, von Karin Brynard, übersetzt von Maya Fowler und Isobel Dixon (World Noir)

The Cold Summer, von Gianrico Carofiglio, übersetzt von Howard Curtis (Bitter Lemon Press)

Newcomer, von Keigo Higashino, übersetzt von Giles Murray (Little, Brown)

The Root of Evil, von Håkan Nesser, übersetzt von Sarah Death (Mantle)

The Forger, von Cay Rademacher, übersetzt von Peter Millar (Arcadia)

CWA Sapere Books Historical Dagger:

Destroying Angel, von S.G. MacLean: (Quercus)

nominiert

The Quaker, von Liam McIlvanney (Harper Fiction)

Smoke and Ashes, von Abir Mukherjee (Harvill Secker)

The House on Half Moon Street, von Alex Reeve (Raven)

Tombland, von C.J. Sansom: (Mantle)

Blood & Sugar, von Laura Shepherd-Robinson (Mantle)

CWA Short Story Dagger:

The Dummies’ Guide to Serial Killing,” von Danuta Reah (aus The Dummies’ Guide to Serial Killing and Other Fantastic Female Fables, von Danuta Reah [aka Danuta Kot]; Fantastic)

Highly recommended:

I Detest Mozart,” von Teresa Solana (aus The First Prehistoric Serial Killer and Other Stories, von Teresa Solana; Bitter Lemon Press)

nominiert

Strangers in a Pub,” von Martin Edwards (aus Ten Year Stretch, herausgegeben von Martin Edwards und Adrian Muller; No Exit Press)

Death Becomes Her,” von Syd Moore (aus The Strange Casebook, von Syd Moore; Point Blank Books)

Bag Man,” von Lavie Tidhar (aus The Outcast Hours, herausgegeben von Mahvesh Murad und Jared Shurin; Solaris)

Dagger in the Library:

Kate Ellis

nominiert

M.C. Beaton

Mark Billingham

John Connolly

C.J. Sansom

Cath Staincliffe

Debut Dagger (for the opening of a crime novel by an uncontracted writer)

Wake, von Shelley Burr

nominiert

The Mourning Light, von Jerry Krause

Hardways, von Catherine Hendricks

The Firefly, von David Smith

A Thin Sharp Blade, von Fran Smith

Best Crime and Mystery Publisher of the Year:

No Exit Press (Oldcastle Books)

nominiert

Faber and Faber, Harper Fiction (HarperCollins)

HQ (HarperCollins)

Orenda Books, Pushkin Vertigo (Pushkin)

Raven (Bloomsbury)

Diamond Dagger Recipient:

Robert Goddard

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Nominierten!

Da sind einige altbekannte Namen dabei, die schon länger nicht mehr ins Deutsche übersetzt wurden. Teilweise auch, weil sie seit Jahren keine neuen Romane veröffentlichten.

(via The Rap Sheet)

 


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