R. i. P. Tony Scott

August 22, 2012

R. i. P.: Tony Scott (21. Juni 1944, North Shields, England – 19. August 2012, San Pedro, Kalifornien/USA)

Am Sonntagnachmittag sprang Tony Scott von der Vincent-Thomas-Hängebrücke, die Los Angeles mit San Pedro verbindet. Seinen Selbstmord hatte der Regisseur gut geplant: im Auto lag eine Liste mit den Menschen, die benachrichtigt werden sollen, und in seinem Büro ein Abschiedsbrief. Der Grund für seinen Selbstmord ist bis jetzt noch nicht bekannt. Denn er war gesund (so heißt es) und er arbeitete an mehreren Projekten.

Tony Scott, der jüngere Bruder von „Alien“- und „Blade Runner“-Regisseur Ridley Scott, drehte keine Filme, die Kritiker zu Jubelstürmen hinrissen. Aber schon in seinem ersten Spielfilm, der Vampirliebesgeschichte „Begierde“ (The Hunger, USA 1983) mit Catherine Deneuve, David Bowie und Susan Sarandon, ist sein durch unzählige Werbefilme geschulter bildgewaltiger Stil vorhanden, den er in den nächsten Jahren vor allem in Thrillern, die fast immer auch Kassenhits waren, weiterentwickelte und der etliche jüngere Regisseure beeinflusste.

Sein zweiter Film, die Militärschmonzette „Top Gun“ (USA 1986), mit Tom Cruise, war dann der große Durchbruch. „Beverly Hills Cop II“ (USA 1987) ist so etwas wie ein Tony-Scott-Best-of. Danach kamen „True Romance“ (USA 1993), nach einem Drehbuch von Quentin Tarantino, „Der Staatsfeind Nr. 1“ (Enemy of the State, USA 1998) und „Mann unter Feuer“ (Man on Fire, USA 2004), obwohl er den Film durch seine damalige Manie, möglichst jede Zehntelsekunde einen Schnitt zu setzten, fast ruinierte. Bei dem Komplettdesaster „Domino“ (USA 2005) gelang ihm das. Danach wurden seine Filme wieder ruhiger und Denzel Washington, der schon in in den Tony-Scott-Filmen „Crimson Tide – In tiefster Gefahr“ (USA 1995) und „Mann unter Feuer“ der Hauptdarsteller war, übernahm auch in Scotts nächsten und letzten drei Spielfilmen „Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit“ (USA 2006), „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ (The Taking of Pelham 123, USA 2009) und „Unstoppable – Außer Kontrolle“ (USA 2010), die Hauptrolle. Es waren nicht seine schlechtesten Filme, denn in ihnen ist eine leichte Altersweisheit und eine, im heutigen Kino, angenehme Hinwendung zu altmodischen Erzähltugenden erkennbar.

Nachrufe gab es unter anderem in der New York Times, Los Angeles Times, Spiegel, Die Zeit und der taz.

Und jetzt seht euch in aller Ruhe das Interview an.

 

 


TV-Tipp für den 14. April: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

April 13, 2021

Nitro, 20.15

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (The Taking of Pelham 123, USA 2009)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: John Godey: The Taking of Pelham One Two Three, 1973 (Abfahrt Pelham 1 Uhr 23)

In New York nehmen Gangster die Passagiere einer U-Bahn als Geisel. Sie fordern binnen einer Stunde 10 Millionen Dollar Lösegeld. Ein Fahrdienstleiter beginnt mit den Verhandlungen.

Für das Update des 1973er Thriller-Klassikers „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ von Joseph Sargent, nach einem Drehbuch von Peter Stone, mit Walter Matthau, Robert Shaw und Martin Balsam musste Brian Helgeland nicht viel tun. Denn Romanautor John Godey hat sich eine ebenso einfach, wie spektakuläre Story ausgedacht. Da musste Brian Helgeland nur der Story folgen und aus den vielen im Buch auftretenden Charakteren (die so auch ein Bild der US-amerikanischen Gesellschaft in den frühen Siebzigern entstehen lassen) die für einen Film wichtigen auswählen. Tony Scott bebilderte dann das ganze mit einer für seine Verhältnisse angenehm zurückhaltenden Regie.

Aber während die 1973er-Version immer noch thrillt, bedient Scott einfach nur ziemlich glatt und damit auch vorhersehbar-langweilig die Spannungsmachinerie. Es ist nicht wirklich Falsches in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, aber auch nichts, was zum wiederholten Ansehen reizt.

Danach, um 22.00 Uhr, zeigt Nitro den Entführungsthriller „Mann unter Feuer“ (USA 2004). Ebenfalls von Tony Scott und ebenfalls mit Denzel Washington. Aber nicht so gelungen.

mit Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, John Turturro, James Gandolfini

Wiederholung: Donnerstag, 15. April, 00.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″

Rotten Tomatoes über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″

Wikipedia über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Godeys „Abfahrt Pelham 1 Uhr 23“ (The Taking of Pelham One Two Three, 1973)

„The Taking of Pelham 123“ in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 10. Februar: Unstoppable – Außer Kontrolle

Februar 9, 2021

Kabel 1, 20.15

Unstoppable – Außer Kontrolle (Unstoppable, USA 2010)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: Mark Bomback

Zugfahren mit „Last Boy Scout“ Tony Scott: nach „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ lässt Tony Scott in seinem letzten Spielfilm den feuchten Traum jedes Trassenküssers wahr werden: ein Zug mit sehr gefährlicher Ladung donnert im Affentempo auf sein Ziel zu. Nur zwei Männer wissen, wie man die Superduperkatastrophe verhindern kann. Sie besteigen den fahrenden Zug.

„Unstoppable“ basiert auf wahren Ereignissen. Aber die Macher haben sich einige spannungsfördernde Freiheiten genommen.

mit Chris Pine, Denzel Washington, Rosario Dawson

Wiederholung: Donnerstag, 11. Februar, 00.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Unstoppable – Außer Kontrolle”

Rotten Tomatoes über “Unstoppable – Außer Kontrolle”

Wikipedia über “Außer Kontrolle” (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 17. April: Jackie Brown

April 16, 2020

Tele 5, 20..15

Jackie Brown (Jackie Brown, USA 1997)

Regie: Quentin Tarantino

Drehbuch: Quentin Tarantino

LV: Elmore Leonard: Rum Punch, Jackie Brown, 1992 (Jackie Brown)

Stewardess Jackie Brown hat Probleme mit der Polizei und dem Gangster Ordell, der sein Schwarzgeld-Konto mit Jackies Hilfe auflösen will.

Tarantinos sehr werkgetreue Huldigung von Leonard und Pam Grier: cool (Leonards Dialoge!), etwas langatmig (Warum muß jedes Lied ausgespielt werden? Warum bemüht sich Tarantino so krampfhaft, die Antithese zu Pulp Fiction zu drehen? Warum nicht 20 Minuten kürzer?) und mit Starbesetzung (Robert de Niro, Samuel L. Jackson, Bridget Fonda, Robert Foster, Michael Keaton, Chris Tucker)

Von Leonards Homepage: „When Quentin Tarantino was a kid, he stole a copy of Elmore Leonard’s The Switch and got caught. Unrepentant, he later went back to the same store and stole the book again. Elmore Leonard was a beacon, lighting the direction that he would soon take in his films. He wrote a movie directed by Tony Scott called True Romance which he said was “an Elmore Leonard novel that he didn’t write.” It certainly was an homage; it even opens in Detroit. After Reservoir Dogs came out, Elmore wrote Rum Punch which reprises the three main characters from Tarantino’s shoplifted book, The Switch. Tarantino read it and wanted to buy it but didn’t have the money. Elmore and his agent, Michael Siegel, offered to hold it for him. When he finally did acquire the book and moved forward on the Rum Punch film project, Tarantino did not contact Elmore Leonard for a long time. When he did, he confessed a reluctance to call sooner. Elmore said, “Why, because you changed the name of my book and cast Pam Grier in the lead?” No worry. Elmore was down with that. He said, “That’s Ok, just make a good movie.” And Quentin did.

Jackie Brown is Elmore Leonard on the screen. Taking nothing away from Get Shorty and Out of Sight, Tarantino’s manic absorption of Elmore’s essence comes through in a way that only he could pull off especially for a long movie. The acting, the direction, the dialog are all great. There are so many great bits, especially with Jackson, De Niro, Chris Tucker and Bridget Fonda; and then there’s Hattie Winston as Simone the Supreme. Jackie Brown is the Elmore Leonard experience.“

Wiederholung: Sonntag, 19. April, 00.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Jackie Brown”

Rotten Tomatoes über “Jackie Brown”

Wikipedia über “Jackie Brown” (deutsch, englisch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder,Pressekonferenz und Comic)

Meine Bespechung von Quentin Tarantinos „The Hateful 8“ (The Hateful Eight, USA 2015)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos „Once upon a Time in…Hollywood“ (Once upon a Time in…Hollywood, USA 2019)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Meine Meldung von Elmore Leonards Tod

Elmore Leonard in der Kriminalakte

Meine Besprechung von Frank Göhre/Alf Mayers „King of Cool – Die Elmore-Leonard-Story“ (2019)


TV-Tipp für den 21. November: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

November 21, 2019

Tele 5, 20.15

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (The Taking of Pelham 123, USA 2009)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: John Godey: The Taking of Pelham One Two Three, 1973 (Abfahrt Pelham 1 Uhr 23)

In New York nehmen Gangster die Passagiere einer U-Bahn als Geisel. Sie fordern binnen einer Stunde 10 Millionen Dollar Lösegeld. Ein Fahrdienstleiter beginnt mit den Verhandlungen.

Für das Update des 1973er Thriller-Klassikers „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ von Joseph Sargent, nach einem Drehbuch von Peter Stone, mit Walter Matthau, Robert Shaw und Martin Balsam musste Brian Helgeland nicht viel tun. Denn Romanautor John Godey hat sich eine ebenso einfach, wie spektakuläre Story ausgedacht. Da musste Brian Helgeland nur der Story folgen und aus den vielen im Buch auftretenden Charakteren (die so auch ein Bild der US-amerikanischen Gesellschaft in den frühen Siebzigern entstehen lassen) die für einen Film wichtigen auswählen. Tony Scott bebilderte dann das ganze mit einer für seine Verhältnisse angenehm zurückhaltenden Regie.

Aber während die 1973er-Version immer noch thrillt, bedient Scott einfach nur ziemlich glatt und damit auch vorhersehbar-langweilig die Spannungsmachinerie. Es ist nicht wirklich Falsches in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, aber auch nichts, was zum wiederholten Ansehen reizt.

mit Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, John Turturro, James Gandolfini

Wiederholung: Samstag, 23. November, 02.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″

Rotten Tomatoes über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″

Wikipedia über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Godeys „Abfahrt Pelham 1 Uhr 23“ (The Taking of Pelham One Two Three, 1973)

„The Taking of Pelham 123“ in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 4. Oktober: Der Staatsfeind Nr. 1

Oktober 3, 2019

Schon als junger Mann musste „Gemini Man“ Will Smith gegen den Staat kämpfen als

RTL II, 20.15

Der Staatsfeind Nr. 1 (Enemy of the State, USA 1998)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: David Marconi

Anwalt Robert Clayton Dean gelangt unwissentlich in den Besitz eines Videos, das den Mord an einem Politiker zeigt. Der Täter, ein hochrangiger Abgeordneter, setzt den ganzen Geheimdienst-Überwachungsapparat ein, um den Zeugen zu beseitigen. Und los geht die Hatz durch die USA.

Spannender, etwas lang geratener Thriller von Produzent Jerry Bruckheimer, der heute aktueller als damals ist. Denn wer geht heute noch ohne Handy vor die Haustür?

mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight, Lisa Bonet, Regina King, Stuart Wilson, Tom Sizemore, Loren Dean, Barry Pepper, Jack Busey, Scott Caan, Gabriel Byrne

Wiederholung: Samstag, 5. Oktober, 09.35 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Metacritic über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Wikipedia über „Der Staatsfeind Nr. 1“ (deutsch, englisch)

Tony Scott in der Kriminalakte

Ein informatives Gespräch mit Tony Scott über den Film


TV-Tipp für den 2. Februar: Der Staatsfeind Nr. 1

Februar 2, 2018

RTL II, 20.15

Der Staatsfeind Nr. 1 (USA 1998, Regie: Tony Scott)

Drehbuch: David Marconi

Anwalt Robert Clayton Dean gelangt unwissentlich in den Besitz eines Videos, das den Mord an einem Politiker zeigt. Der Täter, ein hochrangiger Abgeordneter, setzt den ganzen Geheimdienst-Überwachungsapparat ein, um den Zeugen zu beseitigen. Und los geht die Hatz durch die USA.

Spannender, etwas lang geratener Thriller von Produzent Jerry Bruckheimer, der heute aktueller als damals ist. Denn wer geht heute noch ohne Handy vor die Haustür?

mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight, Lisa Bonet, Regina King, Stuart Wilson, Tom Sizemore, Loren Dean, Barry Pepper, Jack Busey, Scott Caan, Gabriel Byrne

Wiederholung: Samstag, 3. Februar, 02.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Metacritic über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Wikipedia über „Der Staatsfeind Nr. 1“ (deutsch, englisch)

Tony Scott in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 8. September: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

September 8, 2017

RTL II, 22.25

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (The Taking of Pelham 123, USA 2009)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: John Godey: The Taking of Pelham One Two Three, 1973 (Abfahrt Pelham 1 Uhr 23)

In New York nehmen Gangster die Passagiere einer U-Bahn als Geisel. Sie fordern binnen einer Stunde 10 Millionen Dollar Lösegeld. Ein Fahrdienstleiter beginnt mit den Verhandlungen.

Für das Update des 1973er Thriller-Klassikers „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ von Joseph Sargent, nach einem Drehbuch von Peter Stone, mit Walter Matthau, Robert Shaw und Martin Balsam musste Brian Helgeland nicht viel tun. Denn Romanautor John Godey hat sich eine ebenso einfach, wie spektakuläre Story ausgedacht. Da musste Brian Helgeland nur der Story folgen und aus den vielen im Buch auftretenden Charakteren (die so auch ein Bild der US-amerikanischen Gesellschaft in den frühen Siebzigern entstehen lassen) die für einen Film wichtigen auswählen. Tony Scott bebilderte dann das ganze mit einer für seine Verhältnisse angenehm zurückhaltenden Regie.

Aber während die 1973er-Version immer noch thrillt, bedient Scott einfach nur ziemlich glatt und damit auch vorhersehbar-langweilig die Spannungsmachinerie. Es ist nicht wirklich Falsches in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, aber auch nichts, was zum wiederholten Ansehen reizt.

mit Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, John Turturro, James Gandolfini

Wiederholung: Samstag, 9. September, 02.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“

Metacritic über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″

Rotten Tomatoes über “Die Entfürhung der U-Bahn Pelham 123″

Wikipedia über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Godeys „Abfahrt Pelham 1 Uhr 23“ (The Taking of Pelham One Two Three, 1973)

„The Taking of Pelham 123“ in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Juni: Jackie Brown

Juni 1, 2017

Tarantino-Abend bei RTL II mit „Jackie Brown“, „Pulp Fiction“ (um 23.25 Uhr) und „Reservoir Dogs“ (um 02.10 Uhr)

RTL II, 20..15

Jackie Brown (USA 1997, Regie: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

LV: Elmore Leonard: Rum Punch, Jackie Brown, 1992 (Jackie Brown)

Stewardess Jackie Brown hat Probleme mit der Polizei und dem Gangster Ordell, der sein Schwarzgeld-Konto mit Jackies Hilfe auflösen will.

Tarantinos sehr werkgetreue Huldigung von Leonard und Pam Grier: cool (Leonards Dialoge!), etwas langatmig (Warum muß jedes Lied ausgespielt werden? Warum bemüht sich Tarantino so krampfhaft, die Antithese zu Pulp Fiction zu drehen? Warum nicht 20 Minuten kürzer?) und mit Starbesetzung (Robert de Niro, Samuel L. Jackson, Bridget Fonda, Robert Foster, Michael Keaton, Chris Tucker)

Von Leonards Homepage: „When Quentin Tarantino was a kid, he stole a copy of Elmore Leonard’s The Switch and got caught. Unrepentant, he later went back to the same store and stole the book again. Elmore Leonard was a beacon, lighting the direction that he would soon take in his films. He wrote a movie directed by Tony Scott called True Romance which he said was “an Elmore Leonard novel that he didn’t write.” It certainly was an homage; it even opens in Detroit. After Reservoir Dogs came out, Elmore wrote Rum Punch which reprises the three main characters from Tarantino’s shoplifted book, The Switch. Tarantino read it and wanted to buy it but didn’t have the money. Elmore and his agent, Michael Siegel, offered to hold it for him. When he finally did acquire the book and moved forward on the Rum Punch film project, Tarantino did not contact Elmore Leonard for a long time. When he did, he confessed a reluctance to call sooner. Elmore said, “Why, because you changed the name of my book and cast Pam Grier in the lead?” No worry. Elmore was down with that. He said, “That’s Ok, just make a good movie.” And Quentin did.

Jackie Brown is Elmore Leonard on the screen. Taking nothing away from Get Shorty and Out of Sight, Tarantino’s manic absorption of Elmore’s essence comes through in a way that only he could pull off especially for a long movie. The acting, the direction, the dialog are all great. There are so many great bits, especially with Jackson, De Niro, Chris Tucker and Bridget Fonda; and then there’s Hattie Winston as Simone the Supreme. Jackie Brown is the Elmore Leonard experience.“

Hinweise

Metacritic über “Jackie Brown”

Rotten Tomatoes über “Jackie Brown”

Wikipedia über “Jackie Brown” (deutsch, englisch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder,Pressekonferenz und Comic)

Meine Bespechung von Quentin Tarantinos „The Hateful 8“ (The Hateful Eight, USA 2015)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 11. November: Mann unter Feuer

November 11, 2016

Pro7, 22.55

Mann unter Feuer (USA 2004, Regie: Tony Scott)

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: A. J. Quinnell: Man on Fire, 1980 (Der Söldner, Mann unter Feuer)

Ex-CIA-Agent John Creasy ist in Mexiko City der Leibwächter einer siebenjährigen Millionärstochter. Als sie von Gangstern entführt wird, startet er einen blutigen Rachefeldzug.

Scotts formale Brillanz bei der Bild- und Tongestaltung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass „Mann unter Feuer“ ein viel zu lang geratenes, eindimensionales Rachedrama ist.

Mit Denzel Washington, Dakota Fanning, Christopher Walken, Giancarlo Giannini, Mickey Rourke

Hinweise

Film-Zeit über „Mann unter Feuer“

Metacritic über “Mann unter Feuer”

Rotten Tomatoes über “Mann unter Feuer”

Wikipedia über “Mann unter Feuer” (deutsch, englisch)

UGO: Interview mit Tony Scott über “Man on Fire”

Drehbuch “Man on Fire” von Brian Helgeland (Fassung vom 10. Februar 2003)

A.-J.-Quinnell-Fanseite

Mein Nachruf auf Tony Scott


DVD-Kritik: Über John McTiernans Regiedebüt „Nomads – Tod aus dem Nichts“

Mai 16, 2016

Warum „Nomads – Tod aus dem Nichts“ 1988 bei seiner deutschen Premiere, auf VHS, eine Ab-18-Jahre-Freigabe erhielt, weiß ich nicht.

Warum „Nomads – Tod aus dem Nichts“ nur eine VHS-Premiere erhielt, während die nächsten Filme von John McTiernan, in chronologischer Reihenfolge, „Predator“, „Stirb langsam“ und „Jagd auf Roter Oktober“, im Kino liefen, ist dagegen ziemlich offensichtlich. Insgesamt ist „Nomads“ einfach ein schlechter Film.

Im Mittelpunkt steht die Ärztin Dr. Eileen Flex (Lesley-Anne Down), die während der Nachtschicht von einem in Zungen sprechendem Mann (Pierce Brosnan, mit Vollbart und, im Original, gruseligem französischen Akzent) gebissen wird. Professor Jean-Charles Pommier stirbt danach – und fortan hat Flex Visionen. Sie sieht das Leben von Pommier und erfährt so, dass er und jetzt sie von Nomads gejagt wird. Diese Nomaden haben keinen festen Wohnsitz, keine Beziehungen und, wie Pommier nachdem er seine von ihnen gemachten Fotos entwickelt hat, sie können nicht fotografiert werden. Sie sind also auch eine Art Vampire ohne Blutdurst und ohne Sonnenallergie.

Diese Nomads – wir sind in den Achtzigern – sehen aus wie die Mitglieder einer zweitklassigen Heavy-Metal-Band: Lederkluft, lange Haare, Schminke und ein schlechtes Benehmen. Ja, damals waren Metal und Satanismus eine Seite einer Medaille.

Die Geschichte, die sich John McTiernan für sein Debüt ausdachte, ist ein ziemlicher, nie besonders glaubwürdiger oder auch nur kurzweiliger Unfug.

Die Inszenierung ist holprig, aber McTiernan gelingen einige ziemlich beunruhigende Momente, wenn er bruchlos zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her schneidet und wenn einige der Nomads plötzlich im Bild sind, als seien sie schon immer da gewesen. Manchmal ist er auch offensichtlich von der damaligen Videoclip-Optik inspiriert; Walter Hill, Tony Scott, Ridley Scott und Kathryn Bigelow inszenierten ähnliche Bilder. Allerdings besser und immer im Kontext der Geschichte.

Als Talentprobe erfüllte „Nomads“ seinen Zweck. Denn seitdem durfte John McTiernan mit größerem Budget und in jeder Beziehung deutlich souveräner Kassenknüller inszenieren.

Und Pierce Brosnan, der damals vor allem als „Remington Steele“ bekannt war, hatte hier seine erste Hauptrolle, die er, wenig überzeugend, als Antithese zu Remington Steele anlegte. Einige Jahre später spielte er James Bond. 1999 arbeitete er in „Die Thomas Crown Affäre“ wieder mit McTiernan zusammen.

Als Bonusmaterial gibt es zwei aktuelle und interessante Interviews mit Hauptdarstellerin Lesley-Anne Down (16 Minuten) und Komponist Bill Conti (17 Minuten), der auch für die „Rocky“-Filme und den James-Bond-Film „For your eyes only“ die Musik schrieb. Beide sprechen nicht nur über den Film.

Außerdem gibt es eine selbstablaufende Bildergalerie (leider ohne Musik), den Trailer und einen Radiospot.

Nomads - DVD-Cover FSK18

Nomads – Tod aus dem Nichts (Nomads, USA 1985)

Regie: John McTiernan

Drehbuch: John McTiernan

mit Lesley-Anne Down, Pierce Brosnan, Anna-Maria Monticelli, Jeannie Elias, Adam Ant, Nina Foch, Jossie Cotton, Hector Mercado

DVD

Koch Media

Bild: 1.85:1 (16:9)

Ton: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Interview mit Lesley-Anne Down, Interview mit Bill Conti, US-Trailer, Bildergalerie, Radiospot

Länge: 89 Minuten:

FSK: ab 16 Jahre (laut FSK)

Hinweise

Moviepilot über „Nomads“

Rotten Tomatoes über „Nomads“

Wikipedia über „Nomads“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 22. Januar: Unstoppable – Außer Kontrolle

Januar 22, 2016

Pro7, 20.15

Unstoppable – Außer Kontrolle ( USA 2010, Regie: Tony Scott)

Drehbuch: Mark Bomback

Zugfahren mit „Last Boy Scout“ Tony Scott: nach „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ lässt Tony Scott in seinem letzten Spielfilm den feuchten Traum jedes Trassenküssers wahr werden: ein Zug mit sehr gefährlicher Ladung donnert im Affentempo auf sein Ziel zu. Nur zwei Männer wissen, wie man die Superduperkatastrophe verhindern kann. Sie besteigen den fahrenden Zug.

„Unstoppable“ basiert auf wahren Ereignissen. Aber die Macher haben sich einige spannungsfördernde Freiheiten genommen.

Im Anschluss, um 22.20 Uhr, läuft „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“.

mit Chris Pine, Denzel Washington, Rosario Dawson

Wiederholung: Sonntag, 24. Januar, 23.25 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Unstoppable – Außer Kontrolle“

Metacritic über “Unstoppable – Außer Kontrolle”

Rotten Tomatoes über “Unstoppable – Außer Kontrolle”

Wikipedia über “Außer Kontrolle” (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 8. Dezember: Jackie Brown

Dezember 8, 2015

RTL nitro, 20..15

Jackie Brown (USA 1997, Regie: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

LV: Elmore Leonard: Rum Punch, Jackie Brown, 1992 (Jackie Brown)

Stewardess Jackie Brown hat Probleme mit der Polizei und dem Gangster Ordell, der sein Schwarzgeld-Konto mit Jackies Hilfe auflösen will.

Tarantinos sehr werkgetreue Huldigung von Leonard und Pam Grier: cool (Leonards Dialoge!), etwas langatmig (Warum muß jedes Lied ausgespielt werden? Warum bemüht sich Tarantino so krampfhaft, die Antithese zu Pulp Fiction zu drehen? Warum nicht 20 Minuten kürzer?) und mit Starbesetzung (Robert de Niro, Samuel L. Jackson, Bridget Fonda, Robert Foster, Michael Keaton, Chris Tucker)

Von Leonards Homepage: „When Quentin Tarantino was a kid, he stole a copy of Elmore Leonard’s The Switch and got caught. Unrepentant, he later went back to the same store and stole the book again. Elmore Leonard was a beacon, lighting the direction that he would soon take in his films. He wrote a movie directed by Tony Scott called True Romance which he said was “an Elmore Leonard novel that he didn’t write.” It certainly was an homage; it even opens in Detroit. After Reservoir Dogs came out, Elmore wrote Rum Punch which reprises the three main characters from Tarantino’s shoplifted book, The Switch. Tarantino read it and wanted to buy it but didn’t have the money. Elmore and his agent, Michael Siegel, offered to hold it for him. When he finally did acquire the book and moved forward on the Rum Punch film project, Tarantino did not contact Elmore Leonard for a long time. When he did, he confessed a reluctance to call sooner. Elmore said, “Why, because you changed the name of my book and cast Pam Grier in the lead?” No worry. Elmore was down with that. He said, “That’s Ok, just make a good movie.” And Quentin did.

Jackie Brown is Elmore Leonard on the screen. Taking nothing away from Get Shorty and Out of Sight, Tarantino’s manic absorption of Elmore’s essence comes through in a way that only he could pull off especially for a long movie. The acting, the direction, the dialog are all great. There are so many great bits, especially with Jackson, De Niro, Chris Tucker and Bridget Fonda; and then there’s Hattie Winston as Simone the Supreme. Jackie Brown is the Elmore Leonard experience.“

Wiederholung: Mittwoch, 9. Dezember, 02.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Jackie Brown”

Rotten Tomatoes über “Jackie Brown”

Wikipedia über “Jackie Brown” (deutsch, englisch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder,Pressekonferenz und Comic)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 22. Mai: Der Staatsfeind Nr. 1

Mai 22, 2015

Pro Sieben, 20.15

Der Staatsfeind Nr. 1 (USA 1998, Regie: Tony Scott)

Drehbuch: David Marconi

Anwalt Robert Clayton Dean gelangt unwissentlich in den Besitz eines Videos, das den Mord an einem Politiker zeigt. Der Täter, ein hochrangiger Abgeordneter, setzt den ganzen Geheimdienst-Überwachungsapparat ein, um den Zeugen zu beseitigen. Und los geht die Hatz durch die USA.

Spannender, etwas lang geratener Thriller von Produzent Jerry Bruckheimer, der heute aktueller als damals ist. Denn wer geht heute noch ohne Handy vor die Haustür?

mit Will Smith, Gene Hackman, Jon Voight, Lisa Bonet, Regina King, Stuart Wilson, Tom Sizemore, Loren Dean, Barry Pepper, Jack Busey, Scott Caan, Gabriel Byrne

Wiederholung: Sonntag, 24. Mai, 15.05 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Metacritic über „Der Staatsfeind Nr. 1“

Wikipedia über „Der Staatsfeind Nr. 1“ (deutsch, englisch)

Tony Scott in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 25. Oktober: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Oktober 24, 2014

Sat.1, 22.15

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (The Taking of Pelham 123, USA 2009)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: John Godey: The Taking of Pelham One Two Three, 1973 (Abfahrt Pelham 1 Uhr 23)

In New York nehmen Gangster die Passagiere einer U-Bahn als Geisel. Sie fordern binnen einer Stunde 10 Millionen Dollar Lösegeld. Ein Fahrdienstleiter beginnt mit den Verhandlungen.

Für das Update des 1973er Thriller-Klassikers „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ von Joseph Sargent, nach einem Drehbuch von Peter Stone, mit Walter Matthau, Robert Shaw und Martin Balsam musste Brian Helgeland nicht viel tun. Denn Romanautor John Godey hat sich eine ebenso einfach, wie spektakuläre Story ausgedacht. Da musste Brian Helgeland nur der Story folgen und aus den vielen im Buch auftretenden Charakteren (die so auch ein Bild der US-amerikanischen Gesellschaft in den frühen Siebzigern entstehen lassen) die für einen Film wichtigen auswählen. Tony Scott bebilderte dann das ganze mit einer für seine Verhältnisse angenehm zurückhaltenden Regie.

Aber während die 1973er-Version immer noch thrillt, bedient Scott einfach nur ziemlich glatt und damit auch vorhersehbar-langweilig die Spannungsmachinerie. Es ist nicht wirklich Falsches in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, aber auch nichts, was zum wiederholten Ansehen reizt.

mit Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, John Turturro, James Gandolfini

Wiederholung: Sonntag, 26. Oktober, 02.30 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“

Metacritic über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″

Rotten Tomatoes über “Die Entfürhung der U-Bahn Pelham 123″

Wikipedia über “Die Entführung der U-Bahn Pelham 123″ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Godeys „Abfahrt Pelham 1 Uhr 23“ (The Taking of Pelham One Two Three, 1973)

„The Taking of Pelham 123“ in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 29. August: Jackie Brown

August 28, 2014

ZDFneo, 22.15

Jackie Brown (USA 1997, Regie: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

LV: Elmore Leonard: Rum Punch, Jackie Brown, 1992 (Jackie Brown)

Stewardess Jackie Brown hat Probleme mit der Polizei und dem Gangster Ordell, der sein Schwarzgeld-Konto mit Jackies Hilfe auflösen will.

Tarantinos sehr werkgetreue Huldigung von Leonard und Pam Grier: cool (Leonards Dialoge!), etwas langatmig (Warum muß jedes Lied ausgespielt werden? Warum bemüht sich Tarantino so krampfhaft, die Antithese zu Pulp Fiction zu drehen? Warum nicht 20 Minuten kürzer?) und mit Starbesetzung (Robert de Niro, Samuel L. Jackson, Bridget Fonda, Robert Foster, Michael Keaton, Chris Tucker)

Von Leonards Homepage: „When Quentin Tarantino was a kid, he stole a copy of Elmore Leonard’s The Switch and got caught. Unrepentant, he later went back to the same store and stole the book again. Elmore Leonard was a beacon, lighting the direction that he would soon take in his films. He wrote a movie directed by Tony Scott called True Romance which he said was “an Elmore Leonard novel that he didn’t write.” It certainly was an homage; it even opens in Detroit. After Reservoir Dogs came out, Elmore wrote Rum Punch which reprises the three main characters from Tarantino’s shoplifted book, The Switch. Tarantino read it and wanted to buy it but didn’t have the money. Elmore and his agent, Michael Siegel, offered to hold it for him. When he finally did acquire the book and moved forward on the Rum Punch film project, Tarantino did not contact Elmore Leonard for a long time. When he did, he confessed a reluctance to call sooner. Elmore said, “Why, because you changed the name of my book and cast Pam Grier in the lead?” No worry. Elmore was down with that. He said, “That’s Ok, just make a good movie.” And Quentin did.

Jackie Brown is Elmore Leonard on the screen. Taking nothing away from Get Shorty and Out of Sight, Tarantino’s manic absorption of Elmore’s essence comes through in a way that only he could pull off especially for a long movie. The acting, the direction, the dialog are all great. There are so many great bits, especially with Jackson, De Niro, Chris Tucker and Bridget Fonda; and then there’s Hattie Winston as Simone the Supreme. Jackie Brown is the Elmore Leonard experience.“

Wiederholung: Samstag, 30. August, 02.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Jackie Brown”

Rotten Tomatoes über “Jackie Brown”

Wikipedia über “Jackie Brown” (deutsch, englisch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder,Pressekonferenz)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 8. September: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

September 8, 2013

Pro7, 20.15

Die Entführung der U-Bahn Pelham 123 (The Taking of Pelham 123, USA 2009)

Regie: Tony Scott

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: John Godey: The Taking of Pelham One Two Three, 1973 (Abfahrt Pelham 1 Uhr 23)

In New York nehmen Gangster die Passagiere einer U-Bahn als Geisel. Sie fordern binnen einer Stunde 10 Millionen Dollar Lösegeld. Ein Fahrdienstleiter beginnt mit den Verhandlungen.

Für das Update des 1973er Thriller-Klassikers „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ von Joseph Sargent, nach einem Drehbuch von Peter Stone, mit Walter Matthau, Robert Shaw und Martin Balsam musste Brian Helgeland nicht viel tun. Denn Romanautor John Godey hat sich eine ebenso einfach, wie spektakuläre Story ausgedacht. Da musste Brian Helgeland nur der Story folgen und aus den vielen im Buch auftretenden Charakteren (die so auch ein Bild der US-amerikanischen Gesellschaft in den frühen Siebzigern entstehen lassen) die für einen Film wichtigen auswählen. Tony Scott bebilderte dann das ganze mit einer für seine Verhältnisse angenehm zurückhaltenden Regie.

Aber während die 1973er-Version immer noch thrillt, bedient Scott einfach nur ziemlich glatt und damit auch vorhersehbar-langweilig die Spannungsmachinerie. Es ist nicht wirklich Falsches in „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“, aber auch nichts, was zum wiederholten Ansehen reizt.

mit Denzel Washington, John Travolta, Luis Guzmán, John Turturro, James Gandolfini

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“

Metacritic über „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“

Rotten Tomatoes über „Die Entfürhung der U-Bahn Pelham 123“

Wikipedia über „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Godeys „Abfahrt Pelham 1 Uhr 23“ (The Taking of Pelham One Two Three, 1973)

„The Taking of Pelham 123“ in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: „Pain & Gain“ erzählt von blöden Verbrechern

August 22, 2013

 

Du kannst alles erreichen, wenn du es willst. Auch Daniel Lugo (Mark Wahlberg) glaubt an das Versprechen des amerikanischen Traums und der Personal Trainer in dem Fitness-Studio „Sun Gym“ in Miami tut alles dafür. Er arbeitet hart. Er bildet sich fort. Er ist allerdings auch nicht besonders intelligent. Also beschließt er mit seinem Arbeitskollegen Adrian Doorbal (Anthony Mackie) und dem Ex-Knacki Paul Doyle (Dwayne Johnson), der im Gefängnis zum Christentum konvertierte und ehrlich bleiben will, einen seiner Kunden, den großkotzigen Selbstmade-Millionär Victor Kershaw (Tony Shalhoub), der während des Trainings mit seinem illegalen Vermögen und seiner Intelligenz prahlt, zu entführen.

Schon die Entführung gestaltet sich schwieriger als erwartet. Danach ist das Opfer widerspenstiger als erwartet. Aber nach einer wochenlangen Folter überschreibt er sein Vermögen. Die Ermordung ist dann wieder schwieriger als erwartet – und als die drei Trottel das geklaute Geld mit vollen Händen ausgeben, liegt Kershaw hasserfüllt im Krankenhaus und engagiert den Privatdetektiv Ed Du Bois (Ed Harris).

Das klingt doch nach einer zünftigen Gangstergeschichte aus dem Sunshine State in der Tradition von Elmore Leonard und Carl Hiaasen, um nur zwei bekannte Florida-Krimiautoren zu nennen, und der auf wahren Ereignisse aus den neunziger Jahren basierende Film „Pain & Gain“ hat in seinen besten Momenten auch ein gewisses Elmore-Leonard-Feeling.

Aber der Regisseur heißt Michael Bay und, auch wenn seine ersten Filme „Bad Boys“ und „The Rock“ knackige Action-Thriller waren (wobei „The Rock“ eine erschreckend hirnrissige Story hat), ist er inzwischen vor allem für seine drei „Transformers“-Filme bekannt. Der vierte „Transformes“-Film soll in Deutschland am 17. Juli 2014 starten.

Dazwischen drehte er „Bad Boys II“, eine geschmacklose, laute, lärmige, zu lang geratene Actionplotte mit tiefergelegtem Buddy-Humor – und „Pain & Gain“ ist dann auch mehr „Bad Boys II“ als „Bad Boys“, mit einer ordentlichen Portion Tony Scott in seiner „Man on Fire“/“Domino“-Phase, in der er seine Filme so zerschnitt, dass sie zuverlässig Kopfschmerzen verursachten. Auch in „Pain & Gain“ nervt die aufdringliche Kamera und der ebenso aufdringliche Schnitt immer wieder.

Darüber könnte man hinwegsehen, wenn Michael Bay sich entscheiden könnte, ob er die drei Verbrecher als etwas glücklose Jäger des amerikanischen Traums verherrlichen oder als gefährlich-skrupellose Trottel, deren viel Ego größer als ihre beeindruckenden Muskelpakete ist, demaskieren will. Er versucht beides, oft gleichzeitig, und so ergibt sich ein seltsamer Mix, bei dem die Inszenierung immer wieder die Geschichte und die Leistungen der Schauspieler sabotiert.

Denn die Drehbuchautoren Christopher Markus und Stephen McFeely, die bereits das Buch für den grandiosen Gangsterfilm „You kill me“ schrieben, haben eine kleine Gangstergeschichte geschrieben, die in den richtigen Händen zu einem lakonischen kleinen Noir und einer brillanten Abrechnung mit dem Amerikanischen Traum hätte werden können.

Auch die Leistungen der Schauspieler sind tadellos. Herausragend ist Tony Shalhoub, der in den vergangenen Jahren so sehr mit seiner Rolle als neurotischer Detektiv Adrian Monk in der TV-Serie „Monk“ verschmolz, dass man ihn sich kaum in einer anderen Rolle vorstellen kann. In „Pain & Gain“ spielt er so glaubhaft einen vollkommen gegensätzlichen Charakter, dass schon bei seinem ersten Auftritt (falls man ihn sofort erkennt) jede Erinnerung an Monk verblasst. Oder Dwayne Johnson, der unkaputtbare Action-Star, der hier überzeugend einen geistig minderbemittelten, leicht beeinflussbaren Gangster spielt. Ed Harris, der bereits in „The Rock“ mit Michael Bay zusammenarbeitete, ist als lakonischer Privatdetektiv gewohnt überzeugend. Mark Wahlberg gefällt als muskelbepackter, glückloser Jäger des amerikanischen Traums, der sich in Motivationskursen und Filmen das nötige Wissen für seine kriminellen Aktionen aneignet.

Doch gegen einen Michael Bay im „Bad Boys II“-Modus, der schwarzen Humor und Groteske immer wieder mit Geschmacklosigkeit und Maßlosigkeit verwechselt, hilft es nicht. Aus einer Satire wird ein Testosteron-Spektakel.

Leider.

Pain and Gain - Plakat

Pain & Gain (Pain & Gain, USA 2013)

Regie: Michael Bay

Drehbuch: Christopher Markus, Stephen McFeely

LV: Pete Collins: Pain & Gain (Reportage, Miami New Times, 23. Dezember 1999)

mit Mark Wahlberg, Dwayne Johnson, Ed Harris, Anthony Mackie, Tony Shalhoub, Bar Paly, Rebel Wilson, Ken Jeong, Rob Corddry, Peter Stormare (ein erweitertes Cameo)

Länge: 130 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Pain & Gain“

Moviepilot über „Pain & Gain“

Metacritic über „Pain & Gain“

Rotten Tomatoes über „Pain & Gain“

Wikipedia über „Pain & Gain“ (deutsch, englisch)

History vs. Hollywood über die wahren Hintergründe

 

 

 

 

 


TV-Tipp für den 21. Juli: Jackie Brown

Juli 21, 2013

Arte, 20.15

Jackie Brown (USA 1997, R.: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

LV: Elmore Leonard: Rum Punch, Jackie Brown, 1992 (Jackie Brown)

Stewardess Jackie Brown hat Probleme mit der Polizei und dem Gangster Ordell, der sein Schwarzgeld-Konto mit Jackies Hilfe auflösen will.

Tarantinos sehr werkgetreue Huldigung von Leonard und Pam Grier: cool (Leonards Dialoge!), etwas langatmig (Warum muß jedes Lied ausgespielt werden? Warum bemüht sich Tarantino so krampfhaft, die Antithese zu Pulp Fiction zu drehen? Warum nicht 20 Minuten kürzer?) und mit Starbesetzung (Robert de Niro, Samuel L. Jackson, Bridget Fonda, Robert Forster, Michael Keaton, Chris Tucker)

Von Leonards Homepage: „When Quentin Tarantino was a kid, he stole a copy of Elmore Leonard’s The Switch and got caught. Unrepentant, he later went back to the same store and stole the book again. Elmore Leonard was a beacon, lighting the direction that he would soon take in his films. He wrote a movie directed by Tony Scott called True Romance which he said was “an Elmore Leonard novel that he didn’t write.” It certainly was an homage; it even opens in Detroit. After Reservoir Dogs came out, Elmore wrote Rum Punch which reprises the three main characters from Tarantino’s shoplifted book, The Switch. Tarantino read it and wanted to buy it but didn’t have the money. Elmore and his agent, Michael Siegel, offered to hold it for him. When he finally did acquire the book and moved forward on the Rum Punch film project, Tarantino did not contact Elmore Leonard for a long time. When he did, he confessed a reluctance to call sooner. Elmore said, “Why, because you changed the name of my book and cast Pam Grier in the lead?” No worry. Elmore was down with that. He said, “That’s Ok, just make a good movie.” And Quentin did.

Jackie Brown is Elmore Leonard on the screen. Taking nothing away from Get Shorty and Out of Sight, Tarantino’s manic absorption of Elmore’s essence comes through in a way that only he could pull off especially for a long movie. The acting, the direction, the dialog are all great. There are so many great bits, especially with Jackson, De Niro, Chris Tucker and Bridget Fonda; and then there’s Hattie Winston as Simone the Supreme. Jackie Brown is the Elmore Leonard experience.“

Wiederholung: Mittwoch, 24. Juli, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Metacritic über “Jackie Brown”

Rotten Tomatoes über “Jackie Brown”

Wikipedia über “Jackie Brown” (deutschenglisch)

The Quentin Tarantino Archives (Fanseite)

Everthing Tarantino (dito)

Q-Tarantino.de (noch eine Fanseite)

Meine Besprechung von Georg Seeßlens „Quentin Tarantino gegen die Nazis – Alles über ‘Inglourious Basterds’“ (Kleine Schriften zum Film: 1, 2009)

Meine Besprechung von Quentin Tarantinos “Django Unchained” (Django Unchained, USA 2012)

Kriminalakte über Quentin Tarantino und „Django Unchained“ (Bilder,Pressekonferenz)

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leoanrds “Raylan” (Raylan, 2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards “Raylan” (2012)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Dschibuti“ (Djibouti, 2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Djibouti“ (2010)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Road Dogs“ (Road Dogs, 2009)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Meine Besprechung der Elmore-Leonard-Verfilmung „Killshot“ (Killshot, USA 2008)

Elmore Leonard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 7. Juli: Unstoppable – Außer Kontrolle

Juli 7, 2013

Pro7, 20.15

Unstoppable – Außer Kontrolle ( USA 2010, R.: Tony Scott)

Drehbuch: Mark Bomback

Zugfahren mit „Last Boy Scout“ Tony Scott: nach „Die Entführung der U-Bahn Pelham 123“ lässt Tony Scott in seinem letzten Spielfilm den feuchten Traum jedes Trassenküssers wahr werden: ein Zug mit sehr gefährlicher Ladung donnert im Affentempo auf sein Ziel zu. Nur zwei Männer wissen, wie man die Superduperkatastrophe verhindern kann. Sie besteigen den fahrenden Zug.

„Unstoppable“ basiert auf wahren Ereignissen. Aber die Macher haben sich einige spannungsfördernde Freiheiten genommen.

Im Anschluss, um 22.25 Uhr, läuft „Machete“ (USA 2010), mit Danny Trejo als Mexikaner, der einigen Rednecks zeigt, wo es langeht, und dann, um 00.15 Uhr, läuft „Black Snake Moan“ (USA 2007), mit Samuel L. Jackson, der Christina Ricci mit ungewöhnlichen Methoden erziehen will, und dann, um 02.25 Uhr, gibt es wieder „Machete“. Dann wahrscheinlich in der ungekürzten Version.

Und am Montag zeigt das ZDF um 22.15 Uhr die Tony-Scott/Denzel-Washington-Zusammenarbeit „Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit“ (USA 2006).

mit Chris Pine, Denzel Washington, Rosario Dawson

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Unstoppable – Außer Kontrolle“

Metacritic über “Unstoppable – Außer Kontrolle”

Rotten Tomatoes über “Unstoppable – Außer Kontrolle”

Wikipedia über “Außer Kontrolle” (deutsch, englisch)


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