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Zur besten Sendezeit klärt Arte heute im Themenabend „Wir werden alle überwacht“ auf.

Die „Stirb langsam 4.0“-Werbemaschine läuft auf vollen Touren. Gestern war die Deutschlandpremiere. Alle Beteiligten sind begeistert – auch wenn sie während des Interviews den Film höchstwahrscheinlich noch nicht gesehen haben. Demnächst dürften dann endlich auch die Kritiken zu diesem Über-Zwei-Stunden-Minuten-Actionfilm erscheinen.

Bereits vor einigen Tagen erschien in der „taz“ ein lesenswertes Interview mit den beiden Berliner Tatort-Kommissaren Till Ritter und Felix Stark, äh, Dominic Raacke und Boris Aljinovic. Zur Qualität ihrer „Tatorte“:

Raacke: Hundertprozentig gelungen ist keiner unserer „Tatorte“. Ich glaube, es waren so jeweils drei ziemlich gute und richtig schlechte Filme, der Rest lag irgendwo dazwischen.

Aljinovic: Wir beide haben Filme wie „French Connection“ im DVD-Regal. Wenn man die anguckt und mit unseren vergleicht, kann man zu gar keinem anderen Ergebnis kommen. Dieses Gefälle verliert man nie aus den Augen.

Und zur Vorgabe bei ihren ersten gemeinsamen Ermittlungen:

Raacke: Man darf auch nicht vergessen, dass die Losung bei unserem Dienstantritt war: Bloß nicht auffallen!

Aljinovic: Es wäre schön, wenn wir nicht der schlechteste „Tatort“ bleiben würden, so bescheiden war die Zielvorgabe damals. Wir sind jetzt allerdings so weit, dass wir schon ein bisschen mehr Selbstbewusstsein haben könnten: Es gab ein paar richtig gute Filme und sogar schon mal eine Nominierung für einen Preis.

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