Honest Trailers über die Sean-Connery-James-Bond-Filme

Oktober 19, 2021

Honest Trailers hat sich die James-Bond-Filme mit Sean Connery vorgenommen:

Wenn ich den Trailer richtig interpretiere, werden ehrliche Trailer über die anderen Bond-Darsteller folgen.

Bis dahin gibt es noch einen Kommentar zum Trailer, der viel länger als der Trailer ist. Also eher ein Gespräch über den Trailer:


„One World Berlin: Menschenrechte aktuell“ zeigt vor dem Kinostart „Dear Future Children“

Oktober 4, 2021

Weil ich das Filmgespräch moderiere, gibt es jetzt eine Ankündigung für „Dear Future Children“ (Deutschland 2021). Das Gespräch mit Chiu Kit Lam (Gründungsmitglied von Hongkonger in Deutschland e.V) ist am Mittwoch, den 6. Oktober um 20.00 Uhr im Lichtblick-Kino (Kastanienallee 77, Berlin).

Der sehenswerte Film startet am 14. Oktober 2021 in den deutschen Kinos.

Kinokarten müssen online gekauft werden.

Und jetzt die Ankündigung:

Mittwoch, 06. Oktober 2021, 20:00 Uhr

Dear Future Children (Deutschland/Großbritannien/Österreich 2020)
Regie: Franz Böhm

 

Rauch auf den Straßen der chilenischen Hauptstadt Santiago, die Gesichter junger Menschen verdeckt von Gasmasken. Ein schier anarchistisch anmutender Protestaufzug für soziale Gerechtigkeit, opponiert von massiver Polizeigewalt. Es folgt Uganda, wo Unmengen an Plastikmüll in den Gewässern treiben. Ein Protestzug junger Menschen in natur-grünen Oberteilen lässt ihre emotional geladenen Stimmen für den Klimaschutz durch die Stadt hallen. Anschließend leiten schrill dröhnende Polizeisirenen in eine Hongkonger Nacht über. Inmitten der von Neonlicht erleuchteten Gassen eilen Reporter*innen in reflektierenden Westen den brutalen Geschehnissen hinterher. Junge Aktivist*innen und schwer bewaffnete Polizist*innen prallen aufeinander.

Vereint sind diese Geschehen im Aufruhr der jungen Bevölkerung mit dem Willen, die Gegenwart zu verändern und eine lebenswerte Zukunft zu schaffen. Dear Future Children widmet sich einer Betrachtung dieser Jugendbewegungen und erzählt die Geschichten dreier junger Aktivistinnen aus Chile, Uganda und Hongkong in einer durchgehenden Parallelmontage. Mit den Geschichten dieser Bewegungen

reflektiert der Film in intensiver Betrachtung den rebellischen Puls der Zeit, in welcher sich engagierte und ideenreiche junge Menschen dazu entschließen die Welt zu verändern. All dies inmitten eines Zeitalters, welches es ermöglicht, millionenstarke Bewegungen innerhalb weniger Wochen zu etablieren.

Gleichzeitig etabliert sich der Aktivismus auch als unscheinbarer Antagonist im Film. Der Film reflektiert dieses wie ein zweischneidiges Schwert: Die Entscheidung zur Teilnahme an Protesten bringt Hassbotschaften, enorme Risiken und eine unberechenbare öffentliche Präsenz in die Leben der jungen Protagonistinnen. Zum Wohle ihrer eigenen Zukunft, sind die Akteur*innen der Protestbewegungen jedoch zum Handeln gezwungen.

Anschließend Filmgespräch mit Chiu Kit Lam (Gründungsmitglied von Hongkonger in Deutschland e.V), moderiert von Axel Bussmer (Journalist, Humanistische Union Berlin-Brandenburg)

 

Zur Reihe

One World Berlin – Menschenrechte aktuell – die monatliche Filmreihe im Lichtblick-Kino, mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global: , Rassismus und Diskriminierung, Überwachung und Datenspeicherung, Teilhabe an einer gerechten Gesellschaft – Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

Die Filmreihe versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger- und Menschenrechtsinitiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Die Filmreihe wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino.

 

Veranstaltungsort und Karten:

Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77, 10435 Berlin https://www.lichtblick-kino.org/
Tickets nur bei kinoheld.de

 

Mehr über den Film:

Homepage von „Dear Future Children“: https://dearfuturechildren.com/

Wikipedia über „Dear Future Children“: https://de.wikipedia.org/wiki/Dear_Future_Children


Die Krimibestenliste Oktober 2021

Oktober 1, 2021

Herbst, Regen, Dunkelheit, Blitz, Donner, kein Nebel und die dazu passenden Empfehlungen der jeden Monat vom Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste:

1 (-) Garry Disher: „Moder“

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller

Pulp Master, Berlin 2021

302 Seiten, 14,80 Euro

2 (4) James Sallis: „Sarah Jane“

Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt und Jürgen Bürger

Liebeskind, München 2021

218 Seiten, 20 Euro

3 (-) Ivy Pochoda: „Diese Frauen“

Aus dem Englischen von Sigrun Arenz

ars vivendi, Cadolzburg 2021

360 Seiten, 23 Euro

4 (-) Tana French: „Der Sucher“

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Scherz, Frankfurt am Main 2021

496 Seiten, 22 Euro

5 (5) Christoffer Carlsson: „Unter dem Sturm“

Aus dem Schwedischen von Susanne Dahmann

Rowohlt, Hamburg 2021

464 Seiten, 22 Euro

6 (2) Susanne Saygin: „Crash“

Heyne, München 2021

416 Seiten, 12,99 Euro

7 (1) Garry Disher: „Barrier Highway“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, Zürich 2021

346 Seiten, 22 Euro

8 (-) Andreas Pflüger: „Ritchie Girl“

Suhrkamp, Berlin 2021

464 Seiten, 24 Euro

9 (-) Hannelore Cayre: „Reichtum verpflichtet“

Aus dem Französischen von Iris Konopik

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

256 Seiten, 20 Euro

10 (-) Frank Göhre: „Das Geld, die Stadt und der Tod“

CulturBooks, Hamburg 2021

160 Seiten, 15 Euro

Puh, davon liegt auch einiges auf meinem Zu-lesen-Stapel. Im Moment bin ich mit Colin Niels „Nur die Tiere“ beschäftigt. Die Verfilmung „Die Verschwundene“ startet am Donnerstag. Dann dazu mehr.

Habe ‚Keine Zeit zu sterben‘.


Deutscher Filmpreis 2021 – Die Preisträger:innen

Oktober 1, 2021

Wer hat darf denn dieses Jahr mit den Lolas (und dem damit verbundenem Preisgeld) heimgehen? Erstaunlich oft „Ich bin dein Mensch“ und erstaunlich selten „Fabian“. Da gab es wohl so einen „Dominik Graf muss nicht schon wieder alle Preise gewinnen“-Effekt und, wie ich schon bei der Veröffentlichung der Nominierungsliste schrieb, „Ich bin dein Mensch“ ist auch ein guter Film. Der zweite große Gewinner ist „Tides“ – und damit hätten zwei Genrefilme, zwei Science-Fiction-Film, die beide sehenswert sind, groß abgeräumt.

Also, hier noch einmal die vollständige Liste, ergänzt um die Gewinner:innen:

Bester Spielfilm:

GEWINNER BRONZE: Curveball – Wir machen die Wahrheit

GEWINNER SILBER: Fabian oder Der Gang vor die Hunde

GEWINNER GOLD: Ich bin dein Mensch

Je suis Karl

Schachnovelle

Und morgen die ganze Welt

Bester Dokumentarfilm

GEWINNER: Herr Bachmann und seine Klasse

Space Dogs

Walchensee Forever (Kinostart demnächst)

Bester Kinderfilm

GEWINNER: Die Adern der Welt

Jim Knopf und die Wilde 13

Beste Regie

Dominik Graf (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

Maria Speth (Herr Bachmann und seine Klasse) (Kinostart demnächst)

GEWINNER: Maria Schrader (Ich bin dein Mensch)

Bestes Drehbuch

Oliver Keidel, Johannes Naber (Curveball – Wir machen die Wahrheit)

Constantin Lieb, Dominik Graf (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

GEWINNER: Jan Schomburg, Maria Schrader (Ich bin dein Mensch)

Beste weibliche Hauptrolle

Saskia Rosendahl (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

GEWINNER: Maren Eggert (Ich bin dein Mensch)

Luna Wedler (Je suis Karl)

Beste männliche Hauptrolle

GEWINNER: Oliver Masucci (Enfant terrible)

Dan Stevens (Ich bin dein Mensch)

Jannis Niewöhner (Je suis Karl)

Beste weibliche Nebenrolle

Meret Becker (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

GEWINNER: Lorna Ishema (Ivie wie Ivie)

Birgit Minichmayr (Schachnovelle)

Beste männliche Nebenrolle

GEWINNER: Thorsten Merten (Curveball – Wir machen die Wahrheit)

Hary Prinz (Enfant terrible)

Milan Peschel (Je suis Karl)

Beste Kamera / Bildgestaltung

GEWINNER: Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Hanno Lentz)

Home (Frank Griebe)

One of these Days (Michael Kotschi) (Kinostart demnächst)

Bester Schnitt

A Symphony of Noise (Andrew Bird)

GEWINNER: Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Claudia Wolscht)

Walchensee Forever (Anja Pohl) (Kinostart demnächst)

Beste Tongestaltung

GEWINNER: A Symphony of Noise (Pascal Capitolin, Richard Borowski)

Enfant terrible (Andreas Wölki, Hubertus Rath, Kai Tebbel)

Nebenan (Roland Winke, Lars Ginzel, Noemi Hampel, Dominik Schleier)

Schachnovelle (Gunnar Voigt, Jan Petzold, Martin Steyer)

Space Dogs (Jonathan Schorr, Simon Peter, Tobias Adam)

Tides (Lars Ginzel, Frank Kruse, Markus Stemler)

Beste Filmmusik

Enfant terrible (Martin Todsharow)

Jim Knopf und die Wilde 13 (Ralf Wengenmayr, Marvin Miller)

GEWINNER: Tides (Lorenz Dangel)

Bestes Szenenbild

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Claus Jürgen Pfeiffer)

Schachnovelle (Matthias Müsse)

GEWINNER: Tides (Julian R. Wagner)

Bestes Kostümbild

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Barbara Grupp)

Jim Knopf und die Wilde 13 (Anke Winckler)

GEWINNER: Schachnovelle (Tanja Hausner)

Tides (Leonie Zykan) (Kinostart demnächst)

Bestes Maskenbild

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Nannie Gebhardt-Seele, Anna Freund)

Schachnovelle (Daniela Skala)

GEWINNER: Tides (Sabine Schumann)

Beste visuelle Effekte

Jim Knopf und die Wilde 13 (Frank Schlegel)

Schachnovelle (Michael Wortmann)

GEWINNER: Tides (Denis Behnke)

Besucherstärkster Film

Nightlife (Regie: Simon Verhoeven)

Ehrenpreis

Senta Berger


Große Ereignisse kündigen sich an

September 24, 2021


Lola!!! Die Nominierten für den Deutschen Filmpreis 2021

August 19, 2021

Wer hat denn dieses Jahr die Chance auf eine Lola, wie der Deutsche Filmpreis inzwischen genannt werden möchte. Nominiert sind eine doch überschaubare Zahl von Filmen, die noch nicht alle im Kino angelaufen sind.

In der Kategorie „Bester Spielfilm“ sind nominiert:

Curveball – Wir machen die Wahrheit (Kinostart demnächst)

Fabian oder Der Gang vor die Hunde

Ich bin dein Mensch

Je suis Karl (Kinostart demnächst)

Schachnovelle (Kinostart demnächst)

Und morgen die ganze Welt

(Mein Tipp: Fabian oder Der Gang vor die Hunde; Ich bin dein Mensch fand ich auch gelungen. Die anderen Filme – ach schweigen wir darüber, bis sie im Kino anlaufen)

Bester Dokumentarfilm

Herr Bachmann und seine Klasse (Kinostart demnächst)

Space Dogs

Walchensee Forever (Kinostart demnächst)

Bester Kinderfilm

Die Adern der Welt

Jim Knopf und die Wilde 13

Beste Regie

Dominik Graf (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

Maria Speth (Herr Bachmann und seine Klasse) (Kinostart demnächst)

Maria Schrader (Ich bin dein Mensch)

Bestes Drehbuch

Oliver Keidel, Johannes Naber (Curveball – Wir machen die Wahrheit)

Constantin Lieb, Dominik Graf (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

Jan Schomburg, Maria Schrader (Ich bin dein Mensch)

Beste weibliche Hauptrolle

Saskia Rosendahl (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

Maren Eggert (Ich bin dein Mensch)

Luna Wedler (Je suis Karl) (Kinostart demnächst)

Beste männliche Hauptrolle

Oliver Masucci (Enfant terrible)

Dan Stevens (Ich bin dein Mensch)

Jannis Niewöhner (Je suis Karl) (Kinostart demnächst)

Beste weibliche Nebenrolle

Meret Becker (Fabian oder Der Gang vor die Hunde)

Lorna Ishema (Ivie wie Ivie) (Kinostart demnächst)

Birgit Minichmayr (Schachnovelle) (Kinostart demnächst)

Beste männliche Nebenrolle

Thorsten Merten (Curveball – Wir machen die Wahrheit) (Kinostart demnächst)

Hary Prinz (Enfant terrible)

Milan Peschel (Je suis Karl) (Kinostart demnächst – Peschel ist grandios!)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Hanno Lentz)

Home (Frank Griebe)

One of these Days (Michael Kotschi) (Kinostart demnächst)

Bester Schnitt

A Symphony of Noise (Andrew Bird) (Kinostart demnächst)

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Claudia Wolscht)

Walchensee Forever (Anja Pohl) (Kinostart demnächst)

Beste Tongestaltung

A Symphony of Noise (Pascal Capitolin, Richard Borowski)

Enfant terrible (Andreas Wölki, Hubertus Rath, Kai Tebbel)

Nebenan (Roland Winke, Lars Ginzel, Noemi Hampel, Dominik Schleier)

Schachnovelle (Gunnar Voigt, Jan Petzold, Martin Steyer) (Kinostart demnächst)

Space Dogs (Jonathan Schorr, Simon Peter, Tobias Adam)

Tides (Lars Ginzel, Frank Kruse, Markus Stemler) (Kinostart demnächst – für SF-Fans ein Dystopie-Pflichttermin)

Beste Filmmusik

Enfant terrible (Martin Todsharow)

Jim Knopf und die Wilde 13 (Ralf Wengenmayr, Marvin Miller)

Tides (Lorenz Dangel)

Bestes Szenenbild

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Claus Jürgen Pfeiffer)

Schachnovelle (Matthias Müsse) (Kinostart demnächst)

Tides (Julian R. Wagner) (Kinostart demnächst)

Bestes Kostümbild

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Barbara Grupp)

Jim Knopf und die Wilde 13 (Anke Winckler)

Schachnovelle (Tanja Hausner) (Kinostart demnächst)

Tides (Leonie Zykan) (Kinostart demnächst)

Bestes Maskenbild

Fabian oder Der Gang vor die Hunde (Nannie Gebhardt-Seele, Anna Freund)

Schachnovelle (Daniela Skala) (Kinostart demnächst)

Tides (Sabine Schumann) (Kinostart demnächst)

Beste visuelle Effekte

Jim Knopf und die Wilde 13 (Frank Schlegel)

Schachnovelle (Michael Wortmann) (Kinostart demnächst)

Tides (Denis Behnke)

Besucherstärkster Film

Nightlife (Regie: Simon Verhoeven) (nicht „Die Känguru-Chroniken“)

Ehrenpreis

Senta Berger

Das ZDF zeigt am 1. Oktober um 23.00 Uhr die Verleihung der Lolas.


Die Krimibestenliste August 2021

August 9, 2021

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste stehen im August folgende Krimis:

1 (-) Susanne Saygin: „Crash“

Heyne, München 2021

416 Seiten, 12,99 Euro

2 (-) Eloísa Díaz: „1981“

Aus dem Englischen von Mayela Gerhardt

Hoffmann und Campe, Hamburg 2021

321 Seiten, 23 Euro

3 (-) Max Annas: „Der Hochsitz“

Rowohlt, Hamburg 2021

272 Seiten, 22 Euro

4 (5) Anne Goldmann: „Alle kleinen Tiere“

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

302 Seiten, 18 Euro

5 (4) Alexis Schaitkin: „Saint X“

Aus dem Englischen von Wibke Kuhn

Ullstein, Berlin 2021

476 Seiten, 24 Euro

6 (-) Garry Disher: „Barrier Highway“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, Zürich 2021

346 Seiten, 22 Euro

7 (-) Liam McIlvanney: „Ein frommer Mörder“

Aus dem Englischen von Susanne Lohmann

Heyne, München 2021

448 Seiten, 14,99 Euro

8 (-) Martin Cruz Smith: „Die Spur des Bären“

Aus dem Englischen von Rainer Schmidt

C. Bertelsmann, München 2021

268 Seiten, 16 Euro

9 (-) Mercedes Rosende: „Der Ursula-Effekt“

Aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Unionsverlag, Zürich 2021

280 Seiten, 18 Euro

10 (6) Viet Thanh Nguyen: „Die Idealisten“

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller

Blessing, München 2021

496 Seiten, 24 Euro


Die Krimibestenliste Juli 2021

Juli 6, 2021

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Juli-Krimibestenliste stehen folgende Krimis:

1 (3) Johannes Groschupf: „Berlin Heat“

Suhrkamp, Berlin 2021

254 Seiten, 14,95 Euro

2 (6) Friedrich Ani: „Letzte Ehre“

Suhrkamp, Berlin 2021

270 Seiten, 22 Euro

3 (2) Colin Niel: „Nur die Tiere“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

286 Seiten, 22 Euro

4 (-) Alexis Schaitkin: „Saint X“

Aus dem Englischen von Wibke Kuhn

Ullstein, Berlin 2021

476 Seiten, 24 Euro

5 (-) Anne Goldmann: „Alle kleinen Tiere“

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

302 Seiten, 18 Euro

6 (-) Viet Thanh Nguyen: „Die Idealisten“

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller

Blessing, München 2021

496 Seiten, 24 Euro

7 (4) „Kate Atkinson: „Weiter Himmel“

Aus dem Englischen von Anette Gruber

Dumont, Köln 2021

476 Seiten, 24 Euro

8 (1) David Peace: „Tokio, neue Stadt“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Liebeskind, München 2021

432 Seiten, 24 Euro

9 (-) John Mair: „Es gibt keine Wiederkehr“

Aus dem Englischen von Jakob Vandenberg

Elsinor, Coesfeld 2021

264 Seiten, 18 Euro

10 (9) Beth Ann Fennelly/Tom Franklin: „Das Meer von Mississippi“

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Heyne Hardcore, München 2021

384 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Scribe-Awards 2021

Juli 5, 2021

Das ist einer meiner Lieblingspreise: der Scribe Award der International Association of Media Tie-In Writers (IAMTW). Ausgezeichnet werden Romane und Comics, die neue Abenteuer von aus Film und Fernsehen bekannten Figuren und Welten erzählen oder klassische Filmromane sind.

Diese „Romane zum Film“ gehörten zu den ersten Romanen, die ich las. Teils als Ersatz für den Film (wenn er nicht im Kino lief oder ich noch viel zu jung war, um mir eine Eintrittskarte kaufen zu können), teils um das Filmerlebnis zu wiederholen (wenn er nicht mehr im Kino lief), teils um mehr über die Figuren und die Welt des Films zu erfahren.

Folgende Werke wurden dieses Jahr ausgezeichnet:

General Original Novel and Adapted Novel:

Day Zero (Watch Dogs Legion) von James Swallow und Josh Reynolds (Watch Dogs: Legion – Tag Null, Cross Cult)

Graphic Novel:

Blade Runner, von Michael Green und Mike Johnson (Blade Runner 2019, Panini)

Original Novel – Speculative:

Star Trek Discovery: Die Standing, von John Jackson Miller (erscheint vielleicht bei Cross Cult)

Short Story: (TIE)

Stone by Stone, von Christie Golden

Useful Parasites, von M. K. Hutchins

YA/MG:

The Rise of Skywalker von Michael Kogge (Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers: Jugendroman zum Film, Panini)

Audio Drama: (TIE)

Out of Time, von Matt Fitton

Tropical Beach Sounds and Other Relaxing Seascapes #4, von Tim Foley

FAUST AWARD (Lebenswerk)

Max Allan Collins

(der Mann hat auch viele ausgezeichnete Kriminalromane geschrieben.)

Hier findet Ihr die Liste aller aller nominierten Werke. 

(via IAMTV)


Ankündigung: Vesper – Menschenrechte aktuell: Wann und wie können wir wieder durch die Nacht tanzen? – am Donnerstag, den 24. Juni 2021

Juni 10, 2021

Was habe ich die Tage getan? Pressevorführungen besucht (u. a. Fabian, Godzilla vs Kong, Possessor, Freaky, Nobody) (Ja, das Kino kehrt zurück!! Und Godzilla gehört wirklich auf die wirklich große Leinwand.), fotografiert (z. B. diese Küken vor dem C/O Berlin) und eine Veranstaltung organisiert (mit sehr guten Gästen; ach lest selbst unter dem Bild)

Vesper- Menschenrechte aktuell: Wann und wie können wir wieder durch die Nacht tanzen?

Podiumsdiskussion am Donnerstag, den 24. Juni 2021, um 19.00 Uhr, online

mit

Myriam (SO36)

Olaf Kretschmar (Geschäftsführer Berlin Music Commission)

‚MAD Marc‘ Nickel (Geschäftsführer M.A.D. Tourbooking)

Pamela Schobeß (1. Vorstandsvorsitzende Clubcommission, Betreiberin Club Gretchen) und

Torsten Wöhlert (Staatssekretär, Senatsverwaltung für Kultur und Europa)

„Wir sind die ersten, die schließen, und die letzten, die wieder öffnen dürfen.“ hieß es vor über einem Jahr, als wegen der Coronavirus-Pandemie Lokale, Clubs und Konzerthallen schlossen und Tourneen abgesagt wurden. Wann und wie Bands und Musiker:innen wieder wie früher auftreten können, ist vollkommen unklar. Die Musikzeitschrift „Rolling Stone“ schreibt: „Ein komplett normalisiertes Konzertgeschehen wird es wohl erst 2023 wieder geben.“ Und konstatiert nüchtern: „Es geht um das Überleben unserer Kultur.“

Denn die in Clubs auftretenden Künstler:innen definieren die Gesellschaft und fordern sie heraus. Clubs waren und sind ein Ort der Freiheit. Sie akzeptieren Minderheiten. Sie schließen niemand aus. Sie tragen dazu bei, dass die Gesellschaft über sich nachdenkt und sie verändern die Gesellschaft. Sie sind systemrelevant für eine offene Gesellschaft.

Vor der Pandemie sorgten sie für das positive Image von Berlin als weltoffene Großstadt. Fast ein Viertel der Touristen besuchten Berlin nur wegen der Clubs. Damit sind sie auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Allein die Club- und Veranstaltungsszene setzte vor der Pandemie jährlich ungefähr 170 Millionen Euro brutto um und beschäftigte direkt neuntausend Menschen. Viele von ihnen können seit über einem Jahr ihren Beruf nicht mehr ausüben. Zu ihrer Sicherung gibt es verschiedene, normalerweise befristete Hilfsprogramme.

Im Moment ist unklar, wie Clubs und Konzerthallen wieder eine wichtige Impulse für die gesamte Gesellschaft setzende Sub- und Gegenkultur werden können. Denn ein Rockkonzert mit Abstandsregeln ist kein Rockkonzert, ein Punkkonzert, bei dem jeder auf seinem Sitzplatz sitzen bleibt, kein Punkkonzert, eine Clubnacht mit Maske und viel Abstand keine Clubnacht. Und natürlich müssen die Konzertgänger:innen und Clubbesucher:innen sich wieder trauen, ihre Wohnung zu verlassen.

Deshalb muss es einen Plan für den Übergang von den aktuellen Mini-Öffnungen und Pilotprojekten hin zum Normalbetrieb geben. Tourneen von Bands durch Deutschland oder Europa, teils mit nicht in Europa lebenden Künstler:innen, werden über viele Wochen und Monate geplant und sie brauchen Orte, an denen sie auftreten können.

Mit Fachleuten und der Politik wollen wir über die aktuelle Situation und die Perspektiven der Veranstaltungsbranche reden. Denn ohne die Clubs und die vielen Menschen, die in ihnen arbeiten, gibt es keine Live-Veranstaltungen und für Künstler:innen keine Möglichkeit ihr Werk vor einem Publikum zu präsentieren. Oder, anders gesagt: ohne sie gibt es nicht das Berlin, das wir kennen und lieben.

Weitere Informationen

Berlin Music Commission: https://www.berlin-music-commission.de/

Clubcommission: https://www.clubcommission.de/

M.A.D. Tourbooking: https://www.mad-tourbooking.de/

Senatsverwaltung für Kultur und Europa: https://www.berlin.de/sen/kulteu/

SO36: https://www.so36.com/tickets

Mit dieser Vesper, die auch die letzte vor der Sommerpause ist, wird die monatliche „Vesper: Menschenrechte aktuell“-Veranstaltungsreihe virtuell fortgesetzt. Am Donnerstag, den 30. September, geht es weiter. Voraussichtlich mit einer Diskussion die Wahlen zum Bundestag und Abgeordnetenhaus und über den Zustand der bundesdeutschen Demokratie.

Veranstaltende: Internationale Liga für Menschenrechte e. V., Humanistische Union e. V., Eberhard-Schultz-Stiftung für soziale Menschenrechte & Partizipation und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

 

 


Das sind die „SommerKino im Ersten“-Filme

Juni 9, 2021

Stifte raus und im Kalender vormerken! Im Juli und August laufen im „SommerKino im Ersten“ einige ausgezeichnete Filme.

Nämlich – und jetzt übernehme ich einfach die Pressemitteilung und verlinke auf meine Besprechungen der durchgehend sehenswerten TV-Premieren (also gut, auf „Trautmann“ und „Monsieur Claude 2“ habe ich dankend verzichtet. Fand den ersten „Monsieur Claude“-Film schon furchtbar.):

TRAUTMANN, Fußballdrama von Marcus H. Rosenmüller mit David Kross

am 5. Juli um 20.15 Uhr, im Rahmen eines Themenabends zeigt das Erste im Anschluss an den Kinofilm eine Dokumentation über Bernhard Carl „Bert“ Trautmann

MONSIEUR CLAUDE 2, Fortsetzung der erfolgreichen französischen Culture Clash-Komödie

12. Juli 2021 um 20.15 Uhr

DIE FRAU DES NOBELPREISTRÄGERS mit einer überragenden Glenn Close

am 13. Juli um 22.45 Uhr

GREEN BOOK – EINE BESONDERE FREUNDSCHAFT, Oscargewinner mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali

am 19. Juli um 20.15 Uhr

GLORIA – DAS LEBEN WARTET NICHT mit Julianne Moore und toller Musik

am 20. Juli um 22.45 Uhr

THE MULE von und mit Altmeister Clint Eastwood

am 26. Juli um 20.15 Uhr

PARASITE, der Überraschungshit des letzten Jahres

am 27. Juli um 22.45 Uhr

DER FALL COLLINI, starbesetztes deutsches Justizdrama nach Ferdinand von Schirachs Bestseller

am 2. August um 20.15 Uhr

GEHEIMNIS EINES LEBENS, Spionagedrama mit Judi Dench

am 3. August um 22.45 Uhr

SHORTA – DAS GESETZ DER STRAßE, Actionthriller aus Dänemark

am 10. August um 22.45 Uhr

BERLIN, BERLIN – DER KINOFILM, Fortsetzung der gleichnamigen Kultserie um Neuberlinerin Lolle

am 16. August um 20.15 Uhr

Einige Filme sind anschließend in der ARD-Mediathek verfügbar.

 

 


Die Krimibestenliste Juni 2021

Juni 5, 2021

Welche literarischen Morde sind im Juni nach Ansicht der vom Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste keine Schandtaten, sondern mörderische Lesebefehle?

In der Reihenfolge ihrer Begeisterung empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Romane, von denen viele von den üblichen Verdächtigen geschrieben wurden:

1 (1) David Peace: Tokio, neue Stadt

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Liebeskind, München 2021

432 Seiten, 24 Euro

2 (3) Colin Niel: Nur die Tiere

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

286 Seiten, 22 Euro

3 (-) Johannes Groschupf: Berlin Heat

Suhrkamp, Berlin 2021

254 Seiten, 14,95 Euro

4 (10) Kate Atkinson: Weiter Himmel

Aus dem Englischen von Anette Gruber

Dumont, Köln 2021

476 Seiten, 24 Euro

5 (6) Louisa Luna: Tote ohne Namen

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2021

444 Seiten, 15,95 Euro

6 (-) Friedrich Ani: „Letzte Ehre“

Suhrkamp, Berlin 2021

270 Seiten, 22 Euro

7 (2) Simone Buchholz: „River Clyde“

Suhrkamp, Berlin 2021

230 Seiten, 15,95 Euro

8 (-) Sara Paretsky: Landnahme

Aus dem Englischen von Else Laudan

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

544 Seiten, 24 Euro

9 (-) Beth Ann Fennelly/Tom Franklin: Das Meer von Mississippi

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Heyne Hardcore, München 2021

384 Seiten, 22 Euro

10 (-) Richard Osman: Der Donnerstagsmordclub

Aus dem Englischen von Sabine Roth

List, Berlin 2021

458 Seiten, 15,99 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste Mai 2021

Mai 7, 2021

Auch wenn das Wetter eher April (von der Regen-Sonnenschein-Sturm-Hagel-Graupelschauer-Blauer-Himmel-Wechselgeschwindigkeit) oder Februar (eiskalt, wirklich wirklich eiskalt) ist, folgt die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur streng dem Kalender. Da steht: Mai.Für den Fast-schon-Sommermonat empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker:innen folgende Lektüre:

1 (-) David Peace: „Tokio, neue Stadt“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Liebeskind, München 2021

432 Seiten, 24 Euro

2 (8) Simone Buchholz: „River Clyde“

Suhrkamp, Berlin 2021

230 Seiten, 15,95 Euro

3 (-) Colin Niel: „Nur die Tiere“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

286 Seiten, 22 Euro

4 (3) Matthias Wittekindt: „Vor Gericht“

Kampa, Zürich 2021

318 Seiten, 19,90 Euro

5 (2) S. A. Cosby: „Blacktop Wasteland“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Ars Vivendi, Cadolzburg 2021

320 Seiten, 22 Euro

6 (-) Louisa Luna: „Tote ohne Namen“

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2021

444 Seiten, 15,95 Euro

7 (1) Merle Kröger: „Die Experten“

Suhrkamp, Berlin 2021

688 Seiten, 20 Euro

8 (10) James McBride: „Der heilige King Kong“

Aus dem Amerikanischen von Werner Löcher-Lawrence

btb, München 2021

448 Seiten, 22 Euro

9 (6) Patrícia Melo: „Gestapelte Frauen“

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita

Unionsverlag, Zürich 2021

252 Seiten, 22 Euro

10 (-) „Kate Atkinson: Weiter Himmel“

Aus dem Englischen von Anette Gruber

Dumont, Köln 2021

476 Seiten, 24 Euro


Die Glauser-Gewinner 2021

April 26, 2021

Am Wochenende hat das Syndikat, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, die Glauser-Preise für besonders gelungene deutschsprachige Kriminalwerke vergeben. Gewonnen haben:

Bester Roman

Tommie Goerz: Meier, ars vivendi

Bester Debüt-Kriminalroman

Noll, Laura: Der Tod des Henkers. Gmeiner-Verlag

Bester Kurzkrimi

Raoul Biltgen mit „Der ruhende Pol“ In: Les Cahiers Luxembourgoises, 3/2020

Bester Kinderkrimi

Jana Scheerer: Geister sind unser Geschäft, Verlag Woow Books

Bester Jugendkrimi

Andreas Götz: Wir sind die Wahrheit, Verlag Dressler

Ehren-Glauser

Angela Eßer

Alle Nominierungen finden Sie hier.


Die Nominierungen für den ITW Thriller Award 2021

April 21, 2021

Die Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) hat für ihren diesjährigen Preis folgende Werke der Hochspannungsliteratur nominiert:

BEST HARDCOVER NOVEL

S.A. Cosby – BLACKTOP WASTELAND (Flatiron Books)

Joe Ide – HI FIVE (Mulholland Books)

Richard Osman – THE THURSDAY MURDER CLUB (Penguin)

Ivy Pochoda – THESE WOMEN (Ecco)

Lisa Unger – CONFESSIONS ON THE 7:45 (Park Row)

BEST FIRST NOVEL

Jasmine Aimaq – THE OPIUM PRINCE (Soho Press)

Don Bentley – WITHOUT SANCTION (Berkley)

Kyle Perry – THE BLUFFS (Michael Joseph)

Francesca Serritella – GHOSTS OF HARVARD (Random House)

David Heska Wanbli Weiden – WINTER COUNTS (Ecco)

BEST PAPERBACK ORIGINAL NOVEL

Alyssa Cole – WHEN NO ONE IS WATCHING (William Morrow Paperbacks)

Layton Green – UNKNOWN 9: GENESIS (Reflector Entertainment)

John Marrs – WHAT LIES BETWEEN US (Thomas & Mercer)

Andrew Mayne – THE GIRL BENEATH THE SEA (Thomas & Mercer)

Benjamin Stevenson – EITHER SIDE OF MIDNIGHT (Penguin Random House Australia)

BEST SHORT STORY

Steve Hockensmith – „The Death and Carnage Boy“ (Ellery Queen Mystery Magazine)

Laura Lippman – „Slow Burner“ (Amazon Original Stories)

Alan Orloff – „Rent Due“ (Down & Out Books)

Elaine Viets – „Dog Eat Dog“ (Untreed Reads)

Andrew Welsh-Huggins – „The Mailman“ (Down & Out Books)

BEST YOUNG ADULT NOVEL

Demetra Brodsky – LAST GIRLS (Tor Teen)

Andrea Contos – THROWAWAY GIRLS (Kids Can Press)

Kit Frick – I KILLED ZOE SPANOS (Margaret K. McElderry Books)

Lily Sparks – TEEN KILLERS CLUB (Crooked Lane Books)

Heather Young – THE DISTANT DEAD (William Morrow)

BEST E-BOOK ORIGINAL NOVEL

Sean Black – AVENUE OF THIEVES (Sean Black)

Jeff Buick – A KILLING GAME (Novel Words)

Diane Capri – FULL METAL JACK (AugustBooks)

Jake Needham – MONGKOK STATION (Half Penny)

Kirk Russell – NO HESITATION (Strawberry Creek)

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 10. Juli, auf dem Virtual ThrillerFest.


Die Krimibestenliste April 2021

April 5, 2021

Die einen suchen Ostereier, die anderen studieren die aktuelle, vom Deutschlandfunk Kultur präsentierte Krimibestenliste:

1 (1) Merle Kröger: Die Experten

Suhrkamp, Berlin 2021

688 Seiten, 20 Euro

2 (-) S.A. Cosby: Blacktop Wasteland

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Ars Vivendi, Cadolzburg 2021

320 Seiten, 22 Euro

3 (-) Matthias Wittekindt: Vor Gericht

Kampa, Zürich 2021

318 Seiten, 19,90 Euro

4 (-) Tom Hillenbrand: Montecrypto

Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021

448 Seiten, 16 Euro

5 (2) Stephen Greenall: Winter Traffic

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2021

494 Seiten, 16,95 Euro

6 (3) Patrícia Melo: Gestapelte Frauen

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita

Unionsverlag, Zürich 2021

252 Seiten, 22 Euro

7 (8) Orkun Ertener: Was bisher geschah – und niemals geschehen darf

Fischer Scherz, Frankfurt am Main 2021

334 Seiten, 20 Euro

8 (-) Simone Buchholz: River Clyde

Suhrkamp, Berlin 2021

230 Seiten, 15,95 Euro

9 (-) Chan Ho-kei: Die zweite Schwester

Aus dem Englischen von Sabine Längsfeld

Atrium, Zürich 2021

592 Seiten, 25 Euro

10 (-) James McBride: Der heilige King Kong

Aus dem Amerikanischen von Werner Löcher-Lawrence

btb, München 2021

448 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Und ich lese im Bereich der Schönen Literatur unter anderem Marvin H. Alberts „Der Schnüffler“ (ein Krimi, aber schon 1984 auf Deutsch erschienen), Stephen Kings „Später“ (im Original bei Hard Case Crime erschienen, aber doch eher eine Horrorgeschichte; Besprechung folgt) und Jon Bassoffs „Factory Town“ (bei Polar erschienen und obwohl auf dem Cover „Kriminalroman“ steht auch eine Horrorgeschichte; Besprechung folgt)


Die Krimibestenliste März 2021

März 7, 2021

Zwischen Fastnacht (ausgefallen) und Ostern (als Massenveranstaltung ebenso) gibt es die monatliche Krimibestenliste, die inzwischen nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert wird. Empfohlen werden kriminelle zehn Schandtaten, verübt von fünf Frauen und fünf Männern:

1 (-) Merle Kröger: „Die Experten“

Suhrkamp, Berlin 2021, 688 Seiten, 20 Euro

2 (-) Stephen Greenall: „Winter Traffic“ (Aus dem australischen Englisch von Conny Lösch)

Suhrkamp, Berlin 2021, 492 Seiten, 16,95 Euro

3 (-) Patrícia Melo: „Gestapelte Frauen“ (Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita)

Unionsverlag, Zürich 2021, 256 Seiten, 22 Euro

4 (3) Samatha Harvey: „Westwind“ (Aus dem Englischen von Steffen Jacobs)

Atrium, Hamburg 2020, 382 Seiten, 22 Euro

5 (-) Ottessa Moshfegh: „Der Tod in ihren Händen“ (Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger)

Hanser Berlin, Berlin 2021, 256 Seiten, 22 Euro

6 (6) Graham Moore: „Verweigerung“ (Übersetzt von André Mumot)

Eichborn, Köln 2020, 400 Seiten, 22 Euro

7 (9) Doug Johnstone: „Der Bruch“ (Aus dem Englischen von Jürgen Bürger)

Polar, Stuttgart 2021, 308 Seiten, 20 Euro

8 (-) Orkun Ertener: „Was bisher geschah – und niemals geschehen darf“

Fischer Scherz, Frankfurt am Main 2021, 336 Seiten, 20 Euro

9 (-) Jan Seghers: „Der Solist“

Rowohlt, Hamburg 2021, 240 Seiten, 20 Euro

10 (8) Robert Galbraith: „Böses Blut“ (Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz)

Blanvalet, München 2020, 1194 Seiten, 26 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Nordische Morde: ein Livestream-Abend mit Max Seeck, Tina Frennstedt, Gustaf Skördeman und Lars Kepler

Februar 17, 2021

Am Donnerstag, den 18. Februar 2021, gibt es ab 19.30 Uhr den Abend „Nordische Morde“, in dem der Bastei-Lübbe-Verlag einige seiner aktuellen skandinavischen Autoren vorstellt. Nämlich um

19.30 Uhr: Max Seeck („Hexenjäger“) im Gespräch mit Margarete von Schwarzkopf
20.00 Uhr: Tina Frennstedt („Cold Case – Das gezeichnete Opfer“) im Gespräch mit Günter Keil
20.30 Uhr: Gustaf Skördeman („Geiger“) im Gespräch mit Günter Keil
21.00 Uhr: Lars Kepler („Der Spiegelmann“) im Gespräch mit Margarete von Schwarzkopf

Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Hier der Link zum Livestream.

 

 


Die Krimibestenliste Februar 2021

Februar 5, 2021

Etwas früher als gewohnt (also nicht am ersten Sonntag des Monats) gibt es die neue Krimibestenliste, die inzwischen nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert wird. Auf der monatlichen Empfehlungsliste lesenswerter Kriminalromane stehen im närrischen Februar:

1 (4) Tim MacGabhann: „Der erste Tote“

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2020

274 Seiten, 15,95 Euro

2 (10) David Whish-Wilson: „Das große Aufräumen“

Aus dem Englischen von Sven Koch

Suhrkamp, Berlin 2020

327 Seiten, zehn Euro

3 (6) Samantha Harvey: „Westwind“

Aus dem Englischen von Steffen Jacobs

Atrium, Hamburg 2020

382 Seiten, 22 Euro

4 (2) Dominique Manotti: „Marseille.73“

Aus dem Französischen von Iris Konopik

Ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020

400 Seiten, 23 Euro

5 (- ) Stephen Hunter: „Im Visier des Snipers“

Aus dem Englischen von Patrick Baumann

Festa-Verlag, Leipzig 2020

592 Seiten, 14,99 Euro

6. (-) Graham Moore: „Verweigerung“

Übersetzt von André Mumot

Eichborn, Köln 2020

400 Seiten, 22 Euro

7 (1) Candice Fox: „Dark“

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2020

394 Seiten, 15,95 Euro

8 (5) Robert Galbraith: „Böses Blut“

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, München 2020

1194 Seiten, 26 Euro

9 (-) Doug Johnstone: „Der Bruch“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, Stuttgart 2021

308 Seiten, 20 Euro

10 (8) Nicci French: „Eine bittere Wahrheit“

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller

C. Bertelsmann, München 2020

506 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tim MacGabhanns „Der erste Tote“ (Remmidemmi in Mexiko), David Whish-Wilsons „Das große Aufräumen“ (Remmidemmi in Perth) und Doug Johnstones „Der Bruch“ (Remmidemmi in Edinburgh) sind auch weit oben auf meiner Zu-lesen-Liste.

Im Moment lese ich den neuen Roman „Die Schatten – Die Blackwood-Aufzeichnungen 1“ (Heyne, 16,99 Euro) von „Hellboy“ Guillermo del Toro und Chuck Hogan. Natürlich gibt es einige Morde (auf den ersten Seiten gibt es einen Amoklauf, eine FBI-Agentin erschießt einen Kollegen und einen Lynchmord an einem Weißen), aber irgendwie geht es um etwas viel größeres. Nämlich „einen jahrhundertealten Krieg (…): dem Krieg der Menschen gegen das Böse“.


Die Glauser-Nominierungen 2021 – und die Gewinner des Deutschen Krimipreis

Februar 4, 2021

Jedes Jahr zum Geburtstag von Friedrich Glauser, dieses Jahr sogar zu seinem 125. Geburtstag, verkündet das Syndikat, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, die Nominierungen für seinen Preis. Den Glauser. Verliehen wird er online am Samstag, den 24. April 2021.

Nominiert sind:

Bester Roman

Zoë Beck: Paradise City, Suhrkamp

Oliver Buslau: Feuer im Elysium, emons

Tommie Goerz: Meier, ars vivendi

Christoph Heiden: Zurück im Zorn, Gmeiner

Stefan Slupetzky: Im Netz des Lemming, Haymon

Bester Debüt-Kriminalroman

Grandl, Peter: Turmschatten. Verlag Das neue Berlin

Horvath, Michael: Wiener Hundstage. Emons-Verlag

Noll, Laura: Der Tod des Henkers. Gmeiner-Verlag

Riffko, Ben: Grünes Öl. Heyne

Ruschel, Rudolf: Ruhet in Friedberg. Btb

Bester Kurzkrimi

Raoul Biltgen mit „Der ruhende Pol“ In: Les Cahiers Luxembourgoises, 3/2020

Katja Bohnet mit „Die Schwarzfahrerin“ In: Rentier, Raubmord, Rauschgoldengel. Knaur 2020

Joe Fischler: „Konrad war ein guter Mann“ In: Stille Nacht, nie mehr erwacht. Krimis für die kalte Jahreszeit. Rowohlt Taschenbuch Verlag 2020

Regina Schleheck: „Peinlich“ In: Diebe, Mörder, Galgenstricke. Wellhöfer 2020

Leif Tewes: „Der Sinn des Lebens“ In: Banken, Bembel und Banditen. Gmeiner 2020

Bester Kinderkrimi

Sven Gerhardt: Mister Marple und die Schnüfflerbande – Die Erdmännchen sind los, Verlag CBJ

Jana Scheerer: Geister sind unser Geschäft, Verlag Woow Books

Oliver Schlick: Rory Shy, der schüchterne Detektiv, Verlag Ueberreuter

Bester Jugendkrimi

Andreas Götz: Wir sind die Wahrheit, Verlag Dressler

Hansjörg Nessensohn: Delete Me, Verlag Ueberreuter

Ursula Poznanski: Cryptos, Verlag Loewe

Ehren-Glauser

Angela Eßer in Würdigung ihres bereits zwei Jahrzehnte andauernden, herausragenden Engagements im Bereich der deutschsprachigen Kriminalliteratur.

Und, als schneller Nachtrag: der 37. Deutsche Krimipreis (DKP) ging Ende Dezember an folgende Kriminalromane, die „dem Genre literarisch gekonnt und inhaltlich originell neue Impulse geben“:

National:

1. Platz: Zoë Beck: Paradise City (Suhrkamp)

2. Platz: Max Annas: Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Rowohlt)

3. Platz: Frank Göhre: Verdammte Liebe Amsterdam (CulturBooks)

International:

1. Platz: Denise Mina: Götter und Tiere (Gods and Beasts) deutsch von Karen Gerwig (Argument/Ariadne)

2. Platz: Garry Disher: Hope Hill Drive (Peace) deutsch von Peter Torberg (Unionsverlag)

3. Platz: Young-ha Kim: Aufzeichnungen eines Serienmörders (Salinja-ui gieok-beob) deutsch von Inwon Park (cass verlag)

 

 

 


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