Die Krimibestenliste Mai 2022

Mai 7, 2022

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Liste der, uh, besten Krimis des Monats stehen im Mai:

1 (1) Riku Onda: Die Aosawa-Morde

Aus dem Japanischen von Nora Bartels

Atrium, 368 Seiten, 22 Euro

2 (2) Dror Mishani: Vertrauen

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

3 (5) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist

Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt

C. Bertelsmann, 590 Seiten, 22 Euro

4 (3) Jan Costin Wagner: Am roten Strand

Galiani Berlin, 303 Seiten, 22 Euro

5 (6) Wolf Haas: Müll

Hoffmann und Campe, 288 Seiten, 24 Euro

6 (–) Jacob Ross: Die Knochenleser

Aus dem Englischen von Karin Diemerling

Suhrkamp, 376 Seiten, 15,95 Euro

7 (–) Mary Paulson-Ellis: Die andere Mrs. Walker

Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt

Ariadne/Argument, 442 Seiten, 23 Euro

8 (–) Jérôme Leroy, Max Annas: Terminus Leipzig

Aus dem Französischen von Cornelia Wend

Edition Nautilus, 127 Seiten, 16 Euro

9 (–) David Heska Wanbli Weiden: Winter Counts

Aus dem Englischen von Harriet Fricke

Polar, 459 Seiten, 16 Euro

10 (–) Kerstin Ruhkieck: In deinen Augen der Tod

Emons, 400 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste April 2022

April 3, 2022

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten monatlichen Krimibestenliste stehen für den April folgende Bücher, die sicher auch als Ostergeschenk taugen:

1 (-) Riku Onda: Die Aosawa-Morde

(Aus dem Japanischen von Nora Bartels)

Atrium, 368 Seiten, 22 Euro

2 (–) Dror Mishani: Vertrauen

(Aus dem Hebräischen von Markus Lemke)

Diogenes, 351 Seiten, 22 Euro

3 (–) Jan Costin Wagner: Am roten Strand

Galiani Berlin

303 Seiten, 22 Euro

4 (4) Greg Buchanan: Sechzehn Pferde

(Aus dem Englischen von Henning Ahrens)

S. Fischer, 443 Seiten, 22 Euro

5 (–) Åsa Larsson: Wer ohne Sünde ist

(Aus dem Schwedischen von Lotta Rüegger, Holger Wolandt)

C. Bertelsmann, 590 Seiten, 22 Euro-

6 (–) Wolf Haas: Müll

Hoffmann und Campe

288 Seiten, 24 Euro

7 (7) Mathijs Deen: Der Holländer

(Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke)

Mareverlag, 263 Seiten, 20 Euro

8 (–) Kotaro Isaka: Bullet Train

(Aus dem Japanischen von Katja Busson)

Hoffmann und Campe

380 Seiten, 22 Euro

9 (–) Samira Sedira: Wenn unsere Welt zerspringt

(Aus dem Französischen von Alexandra)

Baisch. Piper, 176 Seiten, 20 Euro

10 (–) Steph Post: Lightwood

(Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt)

Polar, 439 Seiten, 16 Euro

In ( ) steht die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste März 2022

März 9, 2022

Auf der jeden Monat vom Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste stehen diesen Monat:

1 (1) Denise Mina: „Totstück“

Aus dem Englischen von Karen Gerwig

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

317 Seiten, 23 Euro

2 (-) Richard Osman: „Der Mann, der zweimal starb“

Aus dem Englischen von Sabine Roth

List, Berlin 2022

446 Seiten, 16,99 Euro

3 (6) Doug Johnstone: „Eingeäschert“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, Stuttgart 2022

423 Seiten, 25 Euro

4 (-) Greg Buchanan: „Sechzehn Pferde“

Aus dem Englischen von Henning Ahrens

S. Fischer, Frankfurt am Main 2022

443 Seiten, 22 Euro

5 (9) Candas Jane Dorsey: „Drag Cop“

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2021

361 Seiten, 11 Euro

6 (4) Omar Shahid Hamid: „Verrat“

Aus dem Englischen von Almuth Degener

Draupadi, Heidelberg 2021

328 Seiten, 19,80 Euro

7 (-) Mathijs Deen: „Der Holländer“

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke

Mare, Hamburg 2022

263 Seiten, 20 Euro

8 (7) Liz Nugent: „Kleine Grausamkeiten“

Aus dem Englischen von Kathrin Razum

Steidl, Göttingen 2021

400 Seiten, 24 Euro

9 (-) Massimo Carlotto: „Und es kommt ein neuer Winter“

Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler

Folio, Wien/Bozen 2022

220 Seiten, 16,99 Euro

10 (-) Josef Kleindienst: „Mein Leben als Serienmörder“

Sonderzahl, Wien 2022

182 Seiten, 20 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste Januar und Februar 2022

Februar 7, 2022

Im Februar stehen auf der von Deutschlandfunk Kultur monatlich präsentierten Krimibestenliste:

1 (9) Denise Mina: „Totstück“

Aus dem Englischen von Karen Gerwig

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

317 Seiten, 23 Euro

2 (1) Colin Niel: „Unter Raubtieren“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

404 Seiten, 24 Euro

3 (-) Mike Nicol: „Das Schlupfloch“

Aus dem Englischen von Mechthild Barth

btb, München 2021

524 Seiten, 11 Euro

4 (-) Omar Shahid Hamid: „Verrat“

Aus dem Englischen von Almuth Degener

Draupadi, Heidelberg 2021

328 Seiten, 19,80 Euro

5 (-) Zhou Haohui: „18/4 – Der Hauptmann und der Mörder“

Aus dem Englischen von Julian Haefs

Heyne, München 2022

398 Seiten, 13 Euro

6 (-) Doug Johnstone: „Eingeäschert“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, Stuttgart 2022

423 Seiten, 25 Euro

7 (5) Liz Nugent: „Kleine Grausamkeiten“

Aus dem Englischen von Kathrin Razum

Steidl, Göttingen 2021

400 Seiten, 24 Euro

8 (4) Elizabeth Wetmore: „Wir sind dieser Staub“

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Eichborn, Köln 2021

320 Seiten, 22 Euro

9 (-) Candas Jane Dorsey: „Drag Cop“

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2021

361 Seiten, 11 Euro

10 (7) Candice Fox: „606“

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Suhrkamp, Berlin 2021

467 Seiten, 16,95 Euro

Und, als Nachtrag (weil die Liste nicht mehr automatisch und mit einem eindeutigem Betreff in meinem Postfach landet), die Januar-Bestenliste:

1 (4) Colin Niel: „Unter Raubtieren“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

404 Seiten, 24 Euro

2 (6) Attica Locke: „Black Water Rising“

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck

Polar, Stuttgart 2021

456 Seiten, 24 Euro

3 (2) Carlo Lucarelli: Der schwärzeste Winter

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Folio, Wien 2021

316 Seiten, 22 Euro

4 (1) Elizabeth Wetmore: „Wir sind dieser Staub“

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Eichborn, Köln 2021

320 Seiten, 22 Euro

5 (-) Liz Nugent: „Kleine Grausamkeiten“

Aus dem Englischen von Kathrin Razum

Steidl, Göttingen 2021

400 Seiten, 24 Euro

6 (3) Regina Nössler: Katzbach

Konkursbuch, Tübingen 2021

348 Seiten, 12,90 Euro

7 (-) Candice Fox: „606“

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Suhrkamp, Berlin 2021

467 Seiten, 16,95 Euro

8 (-) Robert Brack: „Blizzard“

Ellert & Richter, Hamburg 2021

284 Seiten, 12 Euro

9 (-) Denise Mina: „Totstück“

Aus dem Englischen von Karen Gerwig

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

317 Seiten, 23 Euro

10 (5) John le Carré: „Silverview“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, Berlin 2021

252 Seiten, 24 Euro


Die Krimibestenliste Dezember 2021

Dezember 12, 2021

Dank aktiver Verdrängung meinerseits etwas später als gewohnt: die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur für den Monat mit den längsten Nächten:

1 (4) Elizabeth Wetmore: „Wir sind dieser Staub“

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Eichborn, Köln 2021

320 Seiten, 22 Euro

2 (8) Carlo Lucarelli: „Der schwärzeste Winter“

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Folio, Wien 2021

316 Seiten, 22 Euro

3 (5) Regina Nössler: „Katzbach“

Konkursbuch, Tübingen 2021

348 Seiten, 12,90 Euro

4 (-) Colin Niel: „Unter Raubtieren“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

404 Seiten, 24 Euro

5 (2) John le Carré: „Silverview“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, Berlin 2021

252 Seiten, 24 Euro

6 (-) Attica Locke: „Black Water Rising“

Aus dem US-Amerikanischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck

Polar, Stuttgart 2021

456 Seiten, 24 Euro

7 (1) Garry Disher: „Moder“

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller

Pulp Master, Berlin 2021

302 Seiten, 14,80 Euro

8 (4) Tana French: „Der Sucher“

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Scherz, Frankfurt am Main 2021

496 Seiten, 22 Euro

9 (9) Frank Göhre: „Die Stadt, das Geld und der Tod „

CulturBooks, Hamburg 2021

160 Seiten, 15 Euro

10 (10) Ursula Hasler: „Die schiere Wahrheit“

Limmat, Zürich 2021

344 Seiten, 29 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einiges davon steht auch auf meiner Zu-lesen-Liste. Im Moment bin ich allerdings mit der Neuübersetzung von Raymond Chandlers „Die Lady im See“ (ja, den Klassiker kennen wir im Original oder in der alten Übersetzung), Frank Schmolkes Sebastian-Fitzek-Comicadaption „Der Augensammler“ und Pieke Biermanns Berlin-Quartett (mit vier Krimis, neu herausgegeben, in das Berlin zwischen 1987 und 1997) beschäftigt. Alle drei bis sieben Werke erfüllen nicht die Voraussetzungen, um in die Krimibestenliste aufgenommen zu werden.


Die Krimibestenliste November 2021

November 7, 2021

Die Dunkelheit kommt früher und bleibt länger. Draußen ist es inzwischen zu kalt für lauschige Biergartenabende. Dafür wird die Zeit, die mit einem gutem Buch im flackernden Licht einer Kerze verbracht werden kann, länger. Deutschlandfunk Kultur gibt in seiner monatlichen Krimibestenliste einige Leseempfehlungen:

1 (1) Garry Disher: „Moder“

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller

Pulp Master, Berlin 2021

302 Seiten, 14,80 Euro

2 (-) John le Carré: „Silverview“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, Berlin 2021

252 Seiten, 24 Euro

3 (4) Tana French: „Der Sucher“

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Scherz, Frankfurt am Main 2021

496 Seiten, 22 Euro

4 (-) Elizabeth Wetmore: „Wir sind dieser Staub“

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Eichborn, Köln 2021

320 Seiten, 22 Euro

5 (-) Regina Nössler: „Katzbach“

Konkursbuch, Tübingen 2021

348 Seiten, 12,90 Euro

6 (9) Hannelore Cayre: „Reichtum verpflichtet“

Aus dem Französischen von Iris Konopik

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

256 Seiten, 20 Euro

7 (3) Ivy Pochoda: „Diese Frauen“

Aus dem Englischen von Sigrun Arenz

ars vivendi, Cadolzburg 2021

360 Seiten, 23 Euro

8 (-) Carlo Lucarelli: „Der schwärzeste Winter“

Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl

Folio, Wien 2021

316 Seiten, 22 Euro

9 (10) Frank Göhre: „Die Stadt, das Geld und der Tod „

CulturBooks, Hamburg 2021

160 Seiten, 15 Euro

10 (-) Ursula Hasler: „Die schiere Wahrheit“

Limmat, Zürich 2021

344 Seiten, 29 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Und weil Wiederauflagen nicht in die Bestenliste aufgenommen werden dürfen, empfehle ich schnell Robin Detjes Neuübersetzung von Raymond Chandlers Phlip-Marlowe-Privatdetektivroman „Die Lady im See“. Erschienen bei Diogenes für 22 Euro.

Dort erschien auch, für 16 Euro, eine Neuausgabe von Valerie Wilson Wesleys erstem Tamara-Hayle-Privatdetektivkrimi „Ein Engel über deinem Grab“. Der Krimi war für einen Shamus Award nominiert.

Bei Anaconda erschien, für 29,95 Euro, eine hübsche Neuausgabe aller von Arthur Conan Doyle geschriebenen Sherlock-Holmes-Geschichten in drei Bänden. Die alten, zu Beginn des vorherigen Jahrhunderts entstandenen Übersetzungen wurden durchgesehen und behutsam überarbeitet; einige Geschichten wurden neu übersetzt.

Wer also Lücken in seinem Wissen über die Arbeit von Privatdetektiven schließen möchte, hat hier drei eindeutige Kaufempfehlungen. Außerdem sieht ein Klassiker im Bücherregal immer gut aus.


Die Krimibestenliste August 2021

August 9, 2021

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste stehen im August folgende Krimis:

1 (-) Susanne Saygin: „Crash“

Heyne, München 2021

416 Seiten, 12,99 Euro

2 (-) Eloísa Díaz: „1981“

Aus dem Englischen von Mayela Gerhardt

Hoffmann und Campe, Hamburg 2021

321 Seiten, 23 Euro

3 (-) Max Annas: „Der Hochsitz“

Rowohlt, Hamburg 2021

272 Seiten, 22 Euro

4 (5) Anne Goldmann: „Alle kleinen Tiere“

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

302 Seiten, 18 Euro

5 (4) Alexis Schaitkin: „Saint X“

Aus dem Englischen von Wibke Kuhn

Ullstein, Berlin 2021

476 Seiten, 24 Euro

6 (-) Garry Disher: „Barrier Highway“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, Zürich 2021

346 Seiten, 22 Euro

7 (-) Liam McIlvanney: „Ein frommer Mörder“

Aus dem Englischen von Susanne Lohmann

Heyne, München 2021

448 Seiten, 14,99 Euro

8 (-) Martin Cruz Smith: „Die Spur des Bären“

Aus dem Englischen von Rainer Schmidt

C. Bertelsmann, München 2021

268 Seiten, 16 Euro

9 (-) Mercedes Rosende: „Der Ursula-Effekt“

Aus dem Spanischen von Peter Kultzen

Unionsverlag, Zürich 2021

280 Seiten, 18 Euro

10 (6) Viet Thanh Nguyen: „Die Idealisten“

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller

Blessing, München 2021

496 Seiten, 24 Euro


Die Krimibestenliste Juli 2021

Juli 6, 2021

Auf der von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Juli-Krimibestenliste stehen folgende Krimis:

1 (3) Johannes Groschupf: „Berlin Heat“

Suhrkamp, Berlin 2021

254 Seiten, 14,95 Euro

2 (6) Friedrich Ani: „Letzte Ehre“

Suhrkamp, Berlin 2021

270 Seiten, 22 Euro

3 (2) Colin Niel: „Nur die Tiere“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

286 Seiten, 22 Euro

4 (-) Alexis Schaitkin: „Saint X“

Aus dem Englischen von Wibke Kuhn

Ullstein, Berlin 2021

476 Seiten, 24 Euro

5 (-) Anne Goldmann: „Alle kleinen Tiere“

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

302 Seiten, 18 Euro

6 (-) Viet Thanh Nguyen: „Die Idealisten“

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller

Blessing, München 2021

496 Seiten, 24 Euro

7 (4) „Kate Atkinson: „Weiter Himmel“

Aus dem Englischen von Anette Gruber

Dumont, Köln 2021

476 Seiten, 24 Euro

8 (1) David Peace: „Tokio, neue Stadt“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Liebeskind, München 2021

432 Seiten, 24 Euro

9 (-) John Mair: „Es gibt keine Wiederkehr“

Aus dem Englischen von Jakob Vandenberg

Elsinor, Coesfeld 2021

264 Seiten, 18 Euro

10 (9) Beth Ann Fennelly/Tom Franklin: „Das Meer von Mississippi“

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Heyne Hardcore, München 2021

384 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste Juni 2021

Juni 5, 2021

Welche literarischen Morde sind im Juni nach Ansicht der vom Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste keine Schandtaten, sondern mörderische Lesebefehle?

In der Reihenfolge ihrer Begeisterung empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Romane, von denen viele von den üblichen Verdächtigen geschrieben wurden:

1 (1) David Peace: Tokio, neue Stadt

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Liebeskind, München 2021

432 Seiten, 24 Euro

2 (3) Colin Niel: Nur die Tiere

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

286 Seiten, 22 Euro

3 (-) Johannes Groschupf: Berlin Heat

Suhrkamp, Berlin 2021

254 Seiten, 14,95 Euro

4 (10) Kate Atkinson: Weiter Himmel

Aus dem Englischen von Anette Gruber

Dumont, Köln 2021

476 Seiten, 24 Euro

5 (6) Louisa Luna: Tote ohne Namen

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2021

444 Seiten, 15,95 Euro

6 (-) Friedrich Ani: „Letzte Ehre“

Suhrkamp, Berlin 2021

270 Seiten, 22 Euro

7 (2) Simone Buchholz: „River Clyde“

Suhrkamp, Berlin 2021

230 Seiten, 15,95 Euro

8 (-) Sara Paretsky: Landnahme

Aus dem Englischen von Else Laudan

Ariadne im Argument Verlag, Hamburg 2021

544 Seiten, 24 Euro

9 (-) Beth Ann Fennelly/Tom Franklin: Das Meer von Mississippi

Aus dem Englischen von Eva Bonné

Heyne Hardcore, München 2021

384 Seiten, 22 Euro

10 (-) Richard Osman: Der Donnerstagsmordclub

Aus dem Englischen von Sabine Roth

List, Berlin 2021

458 Seiten, 15,99 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste Mai 2021

Mai 7, 2021

Auch wenn das Wetter eher April (von der Regen-Sonnenschein-Sturm-Hagel-Graupelschauer-Blauer-Himmel-Wechselgeschwindigkeit) oder Februar (eiskalt, wirklich wirklich eiskalt) ist, folgt die Krimibestenliste von Deutschlandfunk Kultur streng dem Kalender. Da steht: Mai.Für den Fast-schon-Sommermonat empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker:innen folgende Lektüre:

1 (-) David Peace: „Tokio, neue Stadt“

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Liebeskind, München 2021

432 Seiten, 24 Euro

2 (8) Simone Buchholz: „River Clyde“

Suhrkamp, Berlin 2021

230 Seiten, 15,95 Euro

3 (-) Colin Niel: „Nur die Tiere“

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, Basel 2021

286 Seiten, 22 Euro

4 (3) Matthias Wittekindt: „Vor Gericht“

Kampa, Zürich 2021

318 Seiten, 19,90 Euro

5 (2) S. A. Cosby: „Blacktop Wasteland“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Ars Vivendi, Cadolzburg 2021

320 Seiten, 22 Euro

6 (-) Louisa Luna: „Tote ohne Namen“

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2021

444 Seiten, 15,95 Euro

7 (1) Merle Kröger: „Die Experten“

Suhrkamp, Berlin 2021

688 Seiten, 20 Euro

8 (10) James McBride: „Der heilige King Kong“

Aus dem Amerikanischen von Werner Löcher-Lawrence

btb, München 2021

448 Seiten, 22 Euro

9 (6) Patrícia Melo: „Gestapelte Frauen“

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita

Unionsverlag, Zürich 2021

252 Seiten, 22 Euro

10 (-) „Kate Atkinson: Weiter Himmel“

Aus dem Englischen von Anette Gruber

Dumont, Köln 2021

476 Seiten, 24 Euro


Die Krimibestenliste April 2021

April 5, 2021

Die einen suchen Ostereier, die anderen studieren die aktuelle, vom Deutschlandfunk Kultur präsentierte Krimibestenliste:

1 (1) Merle Kröger: Die Experten

Suhrkamp, Berlin 2021

688 Seiten, 20 Euro

2 (-) S.A. Cosby: Blacktop Wasteland

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Ars Vivendi, Cadolzburg 2021

320 Seiten, 22 Euro

3 (-) Matthias Wittekindt: Vor Gericht

Kampa, Zürich 2021

318 Seiten, 19,90 Euro

4 (-) Tom Hillenbrand: Montecrypto

Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021

448 Seiten, 16 Euro

5 (2) Stephen Greenall: Winter Traffic

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2021

494 Seiten, 16,95 Euro

6 (3) Patrícia Melo: Gestapelte Frauen

Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita

Unionsverlag, Zürich 2021

252 Seiten, 22 Euro

7 (8) Orkun Ertener: Was bisher geschah – und niemals geschehen darf

Fischer Scherz, Frankfurt am Main 2021

334 Seiten, 20 Euro

8 (-) Simone Buchholz: River Clyde

Suhrkamp, Berlin 2021

230 Seiten, 15,95 Euro

9 (-) Chan Ho-kei: Die zweite Schwester

Aus dem Englischen von Sabine Längsfeld

Atrium, Zürich 2021

592 Seiten, 25 Euro

10 (-) James McBride: Der heilige King Kong

Aus dem Amerikanischen von Werner Löcher-Lawrence

btb, München 2021

448 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Und ich lese im Bereich der Schönen Literatur unter anderem Marvin H. Alberts „Der Schnüffler“ (ein Krimi, aber schon 1984 auf Deutsch erschienen), Stephen Kings „Später“ (im Original bei Hard Case Crime erschienen, aber doch eher eine Horrorgeschichte; Besprechung folgt) und Jon Bassoffs „Factory Town“ (bei Polar erschienen und obwohl auf dem Cover „Kriminalroman“ steht auch eine Horrorgeschichte; Besprechung folgt)


Die Krimibestenliste März 2021

März 7, 2021

Zwischen Fastnacht (ausgefallen) und Ostern (als Massenveranstaltung ebenso) gibt es die monatliche Krimibestenliste, die inzwischen nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert wird. Empfohlen werden kriminelle zehn Schandtaten, verübt von fünf Frauen und fünf Männern:

1 (-) Merle Kröger: „Die Experten“

Suhrkamp, Berlin 2021, 688 Seiten, 20 Euro

2 (-) Stephen Greenall: „Winter Traffic“ (Aus dem australischen Englisch von Conny Lösch)

Suhrkamp, Berlin 2021, 492 Seiten, 16,95 Euro

3 (-) Patrícia Melo: „Gestapelte Frauen“ (Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita)

Unionsverlag, Zürich 2021, 256 Seiten, 22 Euro

4 (3) Samatha Harvey: „Westwind“ (Aus dem Englischen von Steffen Jacobs)

Atrium, Hamburg 2020, 382 Seiten, 22 Euro

5 (-) Ottessa Moshfegh: „Der Tod in ihren Händen“ (Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger)

Hanser Berlin, Berlin 2021, 256 Seiten, 22 Euro

6 (6) Graham Moore: „Verweigerung“ (Übersetzt von André Mumot)

Eichborn, Köln 2020, 400 Seiten, 22 Euro

7 (9) Doug Johnstone: „Der Bruch“ (Aus dem Englischen von Jürgen Bürger)

Polar, Stuttgart 2021, 308 Seiten, 20 Euro

8 (-) Orkun Ertener: „Was bisher geschah – und niemals geschehen darf“

Fischer Scherz, Frankfurt am Main 2021, 336 Seiten, 20 Euro

9 (-) Jan Seghers: „Der Solist“

Rowohlt, Hamburg 2021, 240 Seiten, 20 Euro

10 (8) Robert Galbraith: „Böses Blut“ (Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz)

Blanvalet, München 2020, 1194 Seiten, 26 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste Februar 2021

Februar 5, 2021

Etwas früher als gewohnt (also nicht am ersten Sonntag des Monats) gibt es die neue Krimibestenliste, die inzwischen nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert wird. Auf der monatlichen Empfehlungsliste lesenswerter Kriminalromane stehen im närrischen Februar:

1 (4) Tim MacGabhann: „Der erste Tote“

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2020

274 Seiten, 15,95 Euro

2 (10) David Whish-Wilson: „Das große Aufräumen“

Aus dem Englischen von Sven Koch

Suhrkamp, Berlin 2020

327 Seiten, zehn Euro

3 (6) Samantha Harvey: „Westwind“

Aus dem Englischen von Steffen Jacobs

Atrium, Hamburg 2020

382 Seiten, 22 Euro

4 (2) Dominique Manotti: „Marseille.73“

Aus dem Französischen von Iris Konopik

Ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020

400 Seiten, 23 Euro

5 (- ) Stephen Hunter: „Im Visier des Snipers“

Aus dem Englischen von Patrick Baumann

Festa-Verlag, Leipzig 2020

592 Seiten, 14,99 Euro

6. (-) Graham Moore: „Verweigerung“

Übersetzt von André Mumot

Eichborn, Köln 2020

400 Seiten, 22 Euro

7 (1) Candice Fox: „Dark“

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2020

394 Seiten, 15,95 Euro

8 (5) Robert Galbraith: „Böses Blut“

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, München 2020

1194 Seiten, 26 Euro

9 (-) Doug Johnstone: „Der Bruch“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, Stuttgart 2021

308 Seiten, 20 Euro

10 (8) Nicci French: „Eine bittere Wahrheit“

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller

C. Bertelsmann, München 2020

506 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tim MacGabhanns „Der erste Tote“ (Remmidemmi in Mexiko), David Whish-Wilsons „Das große Aufräumen“ (Remmidemmi in Perth) und Doug Johnstones „Der Bruch“ (Remmidemmi in Edinburgh) sind auch weit oben auf meiner Zu-lesen-Liste.

Im Moment lese ich den neuen Roman „Die Schatten – Die Blackwood-Aufzeichnungen 1“ (Heyne, 16,99 Euro) von „Hellboy“ Guillermo del Toro und Chuck Hogan. Natürlich gibt es einige Morde (auf den ersten Seiten gibt es einen Amoklauf, eine FBI-Agentin erschießt einen Kollegen und einen Lynchmord an einem Weißen), aber irgendwie geht es um etwas viel größeres. Nämlich „einen jahrhundertealten Krieg (…): dem Krieg der Menschen gegen das Böse“.


Die Krimibestenliste Januar 2021

Januar 12, 2021

Weil ich es verdattelte gibt es die monatliche Krimibestenliste etwas später als gewohnt. Inzwischen wird sie nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert. Ansonsten hat sich nichts verändert. Auf die Liste der nach Ansicht der Damen und Herren Krimikritiker sind dies die aktuell besonders lesenswerten Krimis:

1 (-) Candice Fox: „Dark“ (Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien)

Suhrkamp, Berlin 2020, 394 Seiten, 15,95 Euro

2 (2) Dominique Manotti: „Marseille.73“ (Aus dem Französischen von Iris Konopik)

Ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020, 400 Seiten, 23 Euro

3 (1) Denise Mina: „Götter und Tiere“ (Aus dem Englischen von Karen Gerwig)

ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020, 352 Seiten, 21 Euro

4 (-) Tim MacGabhann: „Der erste Tote“ (Aus dem Englischen von Conny Lösch)

Suhrkamp, Berlin 2020, 274 Seiten, 15,95 Euro

5 (-) Robert Galbraith: „Böses Blut“ (Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz)

Blanvalet, München 2020, 1194 Seiten, 26 Euro

6 (-) Samantha Harvey: „Westwind“ (Aus dem Englischen von Steffen Jacobs)

Atrium, Hamburg 2020, 382 Seiten, 22 Euro

7 (4) Mick Herron: „Real Tigers“ (Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer)

Diogenes, Zürich 2020, 480 Seiten, 18 Euro

8 (-) Nicci French: „Eine bittere Wahrheit“ (Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller)

C. Bertelsmann, München 2020, 506 Seiten, 16 Euro

9 (-) Iva Procházková: „Die Residentur“ (Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch)

Braumüller, Wien 2020, 573 Seiten, 24 Euro

10 (-) David Whish-Wilson: „Das große Aufräumen“ (Aus dem Englischen von Sven Koch)

Suhrkamp, Berlin 2020, 327 Seiten, 10 Euro

In ( ) ist die Bewertung vom Vormonat.

Kein guter Monat für deutsche Autoren. Und, wenn die Regeln strikt angewandt werden („keine Wiederauflagen, Sammelbände oder Anthologien“) sind die beiden pulp-master-Neuerscheinungen disqualifiziert. Auch wenn Ted Lewis‘ „Schwere Körperverletzung“ eine Neuübersetzung und Tom Franklins „Wilderer“ eine Sammlung von teilweise unveröffentlichten oder für die Veröffentlichung überarbeiteter Kurzgeschichten ist. Lesenswert sind beide Bücher.

(Korrektur 13. 1. 21: Ursprünglich wurde Derek Raymond als Autor von „Schwere Körperverletzung“ genannt. Der Noir-Autor hat nur das Vorwort geschrieben.)


Die Krimibestenliste 2020

Dezember 28, 2020

Pünktlich zum Jahresende (und als Erinnerung an mein Vorhaben, noch schnell einige Bestenlisten zu erstellen) gibt es die Jahresbestenliste der Krimibestenliste der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und des Deutschlandfunk Kultur. Diese Jahresbestenliste wird aus den monatlichen Krimibestenlisten generiert. Deshalb gibt es auch keinen Überraschungssieger, von dem vorher nie jemand gehört hat, sondern eine Begegnung mit bekannten Namen und Titeln. Danach sind die zehn besten Krimis des Jahres 2020:

1.) Hope Hill Drive von Garry Disher (original 2019: Peace)

2.) Aufzeichnungen eines Serienmörders von Young-Ha Kim (original 2013: Salinja-ui gieok-beob)

3.) Götter und Tiere von Denise Mina (original 2012: Gods and Beasts)

4.) Alles, was zu ihr gehört von Sara Sligar (original 2020: Take Me Apart)

5.) Heaven, My Home von Attica Locke (original 2019: Heaven, My Home)

6.) Family Business von Lisa Sandlin (original 2019: Bird Boys)

7.) Sommer bei Nacht von Jan Costin Wagner

8.) Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit von Max Annas

9.) Der Fall Alice im Wunderland von Guillermo Martínez (original 2019: Los Crímenes de Alicia)

10.) Altlasten von Sara Paretsky (original 2017: Fallout)

Auf seiner Homepage hat Bestenlisten-Gründer Tobias Gohlis eine Liste mit den zwanzig besten Krimis veröffentlicht:


Die Krimibestenliste Dezember 2020

Dezember 7, 2020

Nachdem die Frankfurter Allgemeine kurzfristig die Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur bei der Herausgabe der monatlichen Krimibestenliste aufgekündigt hat, ist das die letzte gemeinsame Liste. Ab Januar macht das dann der Deutschlandfunk alleine.

Für den Dezember empfehlen sie folgende Kriminalromane für den mörderisch gepflegten Abend:

1. Denise Mina – Götter und Tiere (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englisch von Karen Gerwig, Ariadne im Argument Verlag, 352 Seiten, 21 Euro.

2. Dominique Manotti – Marseille 73 (Plazierung im Vormonat: /)

Ariadne im Argumentverlag, 400 Seite, 23 Euro.

3. Robert Brack – Dammbruch (Plazierung im Vormonat: 6)

Ellert & Richter, 240 Seiten, 12 Euro.

4. Mick Herron – Real Tigers (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Diogenes, 480 Seiten, 18 Euro.

5. Un-Su Kim – Heißes Blut (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Französischen von Sabine Schwenk. Europaverlag, 582 Seiten, 24 Euro.

6. Éric Plamondon – Taqawan (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Französischen von Anne Thomas. Lenos, 208 Seiten, 22 Euro.

7. Joachim B. Schmidt – Kalmann (Plazierung im Vormonat: 4)

Diogenes, 352 Seiten, 22 Euro.

8. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro.

9. Nick Kolakowski – Love & Bullets (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Stefan Lux. Suhrkamp, 427 Seiten, 11 Euro.

10. Nathaniel Rich – King Zeno (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Rowohlt Berlin, 448 Seiten, 24 Euro.

Die Damen Manotti und Mina werden demnächst auch hier gebührend abgefeiert. Die Herren Disher und Kolakowski wollen hier ebenfalls abgefeiert werden. Sie machten mir Angebote, die ich nicht ablehnen konnte.

Und heute ist der neue Cormoran-Strike-Roman von Robert Galbraith (einige kennen sie unter ihrem richtigen Namen J. K. Rowling) bei mir eingetroffen. Offiziell erscheint er am 14. Dezember. Mit 1200 Seiten (ja, kein Tippfehler: eintausendzweihundert angenehm eng bedruckte Seiten) ist „Böses Blut“ (Blanvalet) definitiv ein Krimi für die Weihnachtstage, wenn man ungestört viele, viele Seiten lesen kann.


Die Krimibestenliste November 2020

November 2, 2020

Sehen wir das Positive: Jetzt ist viel Zeit zum lesen guter Bücher. Eine Entscheidungshilfe bei der Wahl guter Krimis bietet die monatliche Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur. Aktuell empfiehlt sie:

1. Denise Mina – Götter und Tiere (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englisch von Karin Gerwig, Ariadne im Argument Verlag, 352 Seiten, 21 Euro..

2. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro..

3. Un-Su Kim – Heißes Blut (Plazierung im Vormonat: 9)

Aus dem Französischen von Sabine Schwenk. Europaverlag, 582 Seiten, 24 Euro.

4. Joachim B. Schmidt – Kalmann (Plazierung im Vormonat: 5)

Diogenes, 352 Seiten, 22 Euro.

5. Sara Sligar – Alles, was zu ihr gehört (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Hanserblau, 432 Seiten, 16 Euro.

6. Robert Brack – Dammbruch (Plazierung im Vormonat: /)

Ellert & Richter, 240 Seiten, 12 Euro.

7. Marcie Rendon – Stadt, Land, Raub (Plazierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Jonas Jakob. Ariadne im Argument Verlag, 238 Seiten, 13 Euro.

8. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: 4)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

9. Steph Cha – Brandsätze (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 336 Seiten, 22 Euro.

10. Éric Plamondon – Taqawan (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Anne Thomas. Lenos, 208 Seiten, 22 Euro.

Und dann gibt es noch James Ellroys gut tausendseitiges Epos „Jener Sturm“ (This Storm, 2019) (Ullstein, 35 Euro), das letzten Monat ein kurzes Gastspiel auf der Liste gab.


Die Krimibestenliste Oktober 2020

Oktober 4, 2020

An einem sonnigen Oktobersonntag erscheint die neue Krimibestenliste, wie immer präsentiert von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur. Für die Herbstabende empfehlen die Damen und Herren Kritiker:

1. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro.

2. Steph Cha – Brandsätze (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 336 Seiten, 22 Euro.

3. Sara Sligar – Alles, was zu ihr gehört (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Hanserblau, 432 Seiten, 16 Euro.

4. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: 1)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

5. Joachim B. Schmidt – Kalmann (Plazierung im Vormonat: /)

Diogenes, 352 Seiten, 22 Euro.

6. Parker Bilal – London Burning (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. Rowohlt, 494 Seiten, 12 Euro.

7. James Ellroy – Jener Sturm (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Stephen Tree. Ullstein, 976 Seite, 35 Euro.

8. Marcie Rendon – Stadt, Land, Raub (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jonas Jakob. Ariadne im Argument Verlag, 238 Seiten, 13 Euro.

9. Un-Su Kim – Heißes Blut (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Sabine Schwenk. Europaverlag, 582 Seiten, 24 Euro.

10. Scott Thornley – Der gute Cop (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet und Andrea O’Brien. Suhrkamp, 524 Seiten, 16 Euro.

Disher, Rendon, Thornley (über 500 Seiten) und Ellroy (gut 1000 Seiten sind schon eine Herausforderung. Vor allem weil Ellroys vorherige Romane mich nicht so wahnsinnig überzeugten. Und dann schreibt Tobias Gohlis auch noch, dass sich die Lektüre nicht lohnt) liegen bei mir auch oben auf dem Zu-lesen-Stapel.

Davon abgesehen hätte ich gerne Sam Hawkens „Vermisst“ auf der Liste gesehen.


Die Krimibestenliste September 2020

September 7, 2020

Auf der Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur stehen im September folgende Werke:

1. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: 6)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

2. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro.

3. Lauren Wilkinson – American Spy (Plazierung im Vormonat: 9)

Aus dem Englischen von Antje Althans, Anne Emmert, Katrin Harlaß, Jenny Merling. Tropen, 366 Seiten, 16 Euro.

4. Parker Bilal – London Burning (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. Rowohlt, 494 Seiten, 12 Euro.

5. Steph Cha – Brandsätze (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 336 Seiten, 22 Euro.

6. Zoë Beck – Paradise City (Plazierung im Vormonat: 1)

Suhrkamp, 280 Seiten, 10 Euro.

7. Lee Child – Der Bluthund (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Wulf Bergner. Blanvalet, 448 Seiten, 22 Euro.

8. James Lee Burke – Blues in New Iberia (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 586 Seiten, 22 Euro.

9. Tommie Goerz – Meier (Plazierung im Vormonat: 10)

Ars Vivendi, 164 Seiten, 18 Euro.

10. Scott Thornley – Der gute Cop (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet und Andrea O’Brien. Suhrkamp, 524 Seiten, 16 Euro.

Ich lese gerade Sam Hawkens „Vermisst“ (Polar Verlag, sehr vielversprechender Anfang). Danach liegen James Ellroys „Jener Sturm“ (Ullstein; sollte schon im Frühjahr erscheinen und wurde dann coronabedingt auf den 14. September verschoben) und Marcie Rendons „Stadt Land raus“ (ariadne, ihr erster Cash-Blackbear-Roman gefiel mir ausnehmend gut) ganz oben auf meinem Zu-lesen-Stapel. Das liegt auch daran, dass sie zuletzt bei mir eingetroffen sind.

Am Ende lese ich dann ein, zwei, drei andere Krimis. Oder diesen in Afrika spielenden Scienc-Fiction-Roman, der es niemals auf diese Bestenliste schaffen wird.


Die Krimibestenliste August 2020

August 4, 2020

Die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren pünktlich zum Monatsbeginn ihre Liste der besten Krimis für diesen Sommer(ferien)monat (obwohl es schon spürbar früher dunkel wird):

1. Zoë Beck – Paradise City (Plazierung im Vormonat: 4)

Suhrkamp, 280 Seiten 10 Euro.

2. Lee Child – Der Bluthund (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Wulf Bergner. Blanvalet, 448 Seiten, 22 Euro.

3. Guillermo Martinez – Der Fall Alice im Wunderland (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Eichborn, 320 Seiten, 16 Euro.

4. William Boyle – Eine wahre Freundin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Polar, 364 Seiten, 22 Euro.

5. Hideo Yokoyama – 50 (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Japanischen von Nora Bartels. Atrium, 352 Seiten, 22 Euro.

6. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: /)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

7. James Lee Burke – Blues in New Iberia (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 586 Seiten, 22 Euro.

8. Joseph Incardona – One-Way-Ticket ins Paradies (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow. Lenos, 310 Seiten, 22 Euro.

9. Lauren Wilkinson – American Spy (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Antje Althans, Anne Emmert, Katrin Harlaß, Jenny Merling. Tropen, 366 Seiten, 16 Euro.

10. Tommie Goerz – Meier (Plazierung im Vormonat: /)

Ars Vivendi, 164 Seiten, 18 Euro.


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