Cover der Woche

Oktober 4, 2022


Cover der Woche

September 27, 2022

Ein guter Krimiautor, der jedes Jahr ungefähr einen Krimi veröffentlicht und der seit Jahren nicht mehr ins Deutsche übersetzt wird.


Cover der Woche

September 20, 2022

Ein Klassiker.

John Hustons Verfilmung mit den beiden obigen Coverboys ist ebenfalls ein Klassiker.


Cover der Woche – und R. i. P. Jean-Luc Godard

September 13, 2022

R. i. P. Jean Luc Godard ( 3. Dezember 1930, Paris – 13. September 2022, Rolle/Schweiz)

Anstatt eines schnell geschriebenen länglichen biographischen Nachrufs poste ich einfach den Anfang meiner ausführlichen Besprechung von Bert Rebhandls lesenswerter Biographie über Jean-Luc Godard:

Jean-Luc Godard, geboren am 3. Dezember 1930 in Paris

Regisseur von „Außer Atem“, Begründer der Nouvelle Vague

lebt seit Jahrzehnten, zusammen mit Anne-Marie Miéville, zurückgezogen und produktiv, in der Schweiz in der Kleinstadt Rolle am Genfersees

So könnte Jean-Luc Godards Leben in drei Zeilen aussehen. Nichts davon ist falsch. Nichts davon verrät, warum Godard noch heute, sechzig Jahre nachdem „Außer Atem“ seine Premiere hatte und über fünfzig Jahre nachdem er sich vom normalen Kinobetrieb abwandte, ein immer noch weithin bekannter Name ist. Mit Godard verbindet jeder irgendetwas und hat sogar ein Bild von ihm im Kopf.

Godard gehörte in den fünfziger Jahren in Paris zu einem Kreis filmbegeisterter junger Männer, die in der Filmzeitschrift „Cahiers du Cinéma“ lautstark über ihre Liebe zum Film und zu bestimmten Regisseuren schrieben und später selbst Regisseure wurden. Zu diesem Kreis gehören, neben Godard, François Truffaut, Éric Rohmer, Claude Chabrol und Jacques Rivette.

In den Sechzigern drehte Godard nach seinem umjubeltem Spielfilmdebüt „Außer Atem“ mit einem ähnlichen Arbeitstempo wie wenig später in Deutschland Rainer Werner Fassbinder. Fast jeder dieser Godard-Filme gehört noch heute zum Godard-Kanon (ich zögere, sie Klassiker zu nennen, weil ich mit solchen Worten sparsam umgehe und weil bei einigen dieser Filme der Titel und ein Image bekannter als der ganze Film sind). Bis 1968 drehte er „Der kleine Soldat“, „Eine Frau ist eine Frau“, „Die Geschichte der Nana S.“, „Die Karabinieri“, „Die Verachtung“, „Die Außenseiterbande“, „Eine verheiratete Frau“, „Lemmy Caution gegen Alpha 60“ (Alphaville), „Elf Uhr nachts“ (Pierrot le fou), „Masculin – Feminin oder: Die Kinder von Marx und Coca-Cola“, „Made in U.S.A.“, „Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß“, „Die Chinesin“, „Weekend“ und „Eins plus Eins“ (One plus One/Sympathy for the Devil).

Schon in diesen Jahren wurden seine Filme immer politischer und experimenteller. 1968, nach „Eins plus Eins“ verabschiedete er sich als Regisseur vom Kino. In den nächsten Jahren arbeitete er auch im Kollektiv. Teils verschwand sein Name hinter einer Gruppenidentität in der Anonymität. Dazu gehören die Flugblattfilme, die auf politischen Veranstaltungen gezeigt wurden. Er identifizierte sich mit den Anliegen der 68er. Gleichzeitig begann er mit der Videotechnik zu experimentieren. Außerdem arbeitete er für das Fernsehen. Zum Beispiel 1976 mit der 13-teiligen TV-Serie „Six fois deux, sur et sous la communication“ und, zwei Jahre später, mit der 12-teiligen TV-Serie „France, tour, détour, deux enfants“. Diese Arbeiten sind fast unbekannt.

Erst in den Achtzigern kehrte Godard wieder zurück ins Kino. „Rette sich, wer kann“, „Passion“, Vorname Carmen“ (seine sehr freie Version von Prosper Mérimées Novelle „Carmen“) , „Maria und Joseph“ (seine skandalumwitterte Interpretation der aus der Bibel bekannten Geschichte von Maria und Joseph von Nazaret), „Détective“ und „Nouvelle Vague“ sind seine bekanntesten Filme aus dieser Zeit. Teils spielten, wie schon bei seinen Filmen aus den Sechzigern, Stars mit. Eigentlich nie gab es eine nacherzählbare Geschichte. Es ging eher um die Idee einer Geschichte, die es ihm ermöglicht, seine Gedanken zu entfalten. Beides diente als vernachlässigbares Korsett und als willkommener Anlass, das zahlende Publikum ins Kino zu bringen, und es dort mit philosophischen Gedanken, Geistesblitzen, Assoziationen und Humor zu belästigen. Jean-Luc Godard inszenierte sich gleichzeitig als Narr und Klugscheißer, der munter mit seinem Wissen protzte.

In seinen letzten Filme, wie jüngst „Bildbuch“, versuchte der wie ein Eremit lebende Godard überhaupt nicht mehr, ein großes Publikum anzusprechen. Wer sich allerdings auf den assoziativen Strom von Bildern und Gedanken einlässt, wird immer ein, zwei Goldstücke finden. Nur der Spaß, den wir mit Jean-Paul Belmondo und Anna Karina in „Pierrot le fou“ oder mit der „Außenseiterbande“ hatten, ist in seinen experimentellen Essayfilmen verschwunden.

Hinweise

Rotten Tomatoes über Jean-Luc Godard

Wikipedia über Jean-Luc Godard (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Jean-Luc Godards „Außer Atem“ (À bout de souffle, Frankreich 1960)

Meine Besprechung von Bert Rebhandls „Jean-Luc Godard – Der permanente Revolutionär“ (2020)

Jean-Luc Godard in der Kriminalakte


Cover der Woche

September 6, 2022

Das E-Book enthält nur das Gespräch, das Johannes F. Sievert mit Dominik Graf für „Im Angesicht des Verbrechens“ (meine Besprechung) führte.


Cover der Woche

August 30, 2022


Cover der Woche

August 23, 2022

Der erste Spenser-Roman, 1973 erschienen, ein Klassiker und immer noch ein Lesevergnügen. Bis zu seinem Tod schrieb Robert B. Parker vierzig Spenser-Romane. Seitdem erzählt Ace Atkins weitere Geschichten mit dem normalerweise in Boston arbeitendem Privatdetektiv. Diese inzwischen zehn Krimis sind noch nicht ins Deutsche übersetzt.


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August 16, 2022


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August 2, 2022

Sehr informatives und gelungenes Werk.


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Juli 19, 2022

Ein Klassiker.


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Juli 12, 2022

wegen

meine Buchbesprechung


Cover der Woche – und Nachruf auf Jacques Berndorf

Juli 5, 2022

R. i. P. Jacques Berndorf (22. Oktober 1936 in Duisburg-Hamborn – 3. Juli 2022 in Dreis-Brück)

Bevor Michael Preute als Jacques Berndorf mit seinen Eifelkrimis zum Bestsellerautor wurde, war er Journalist, u. a. für verschiedene Tageszeitungen, die Quick, den Stern und den Spiegel, und Sachbuchautor. 1984 zog er in die Eifel. Sein erster Eifelkrimi „Eifel-Blues“ erschien 1989. Bis 2013 folgten 22 weitere Regiokrimis mit Siggi Baumeister. Zwischen 2005 und 2015 schrieb er fünf Romane um den BND-Agenten Karl Müller. Und er schrieb einige Einzelromane.

Über seinen Tod berichten unter anderem SWR, Deutschlandfunk, ZDF und Spiegel.

Weitere Infos über Jacques Berndorf gibt es bei Wikipedia und im Lexikon der der deutschen Krimi-Autoren.


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Juni 28, 2022


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Mai 31, 2022

Alfred Hitchcocks Verfilmung könnte mal wieder gezeigt werden. Und ich mache mich ans Schreiben von John Buchans „Der Übermensch“ (The Power-House, 1913/1916). Der ist jetzt nämlich wieder bei Elsinor erschienen; mit einem Nachwort von Martin Compart.


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