R. i. P. David Bowie

R. i. P. David Bowie (8. Januar 1947 in Brixton, London – 10. Januar 2016 in New York City)
Am Freitag veröffentlichte David Bowie seine neue CD „Blackstar“. Am Montag bestätigte sein Sohn Duncan Jones, seinen Tod und damit die Meldung auf Bowies Facebook-Seite: „David Bowie died peacefully today surrounded by his family after a courageous 18 month battle with cancer.“ Auch wenn es von Bowie so geplant war, beherrschte er die vergangenen Tage (die neue CD), heute (die Todesnachricht und die ersten Nachrufe) und die kommenden Tagen die Medien.
Was soll ich da noch originäres sagen? Außer vielleicht, dass ich ihn, wie viele andere Bowie-Fans, durch „Let’s Dance“, „China Girl“, „Modern Love“ und „Cat People“ und den Videos dazu kennen lernte und zu einem Fan wurde, weil er, wie ich beim Anhören und Kaufen seiner älteren Werke (Hey, ich habe sogar die französische Version von „Heroes“!) bemerkte, sich nicht wiederholte. Seine LPs/CDs, die er nach „Let’s Dance“ veröffentlichte, waren, nun, durchwachsen bis unhörbar („Earthling“), aber immer überraschend. Auch seine Rockband „Tin Machine“ gefiel mir. In den letzten Jahren, so ab „Hours“, verlegte er sich dann auf das Pflegen seiner Legende, was zu durchgehend gelungenen, aber auch überraschungsfreien CDs führte.
In den Achtzigern trat Bowie auch öfter als Filmschauspieler auf. Sein erste legendäre Filmrolle war 1976 die Hauptrolle in dem Science-Fiction-Klassiker „Der Mann, der vom Himmel fiel“. Danach kamen „Begierde“ (The Hunger), „Furyo – Merry Christmas Mr. Lawrence“, „Kopfüber in die Nacht“ (eine Nebenrolle), „Absolute Beginners“, „Die Reise ins Labyrinth“ (beide Male war er auch am Soundtrack beteiligt) und „Die letzte Versuchung Christi“. 1992 trat er in „Twin Peaks – Der Film“ auf. Danach beendete er im wesentlichen seine Filmkarriere, in der er eine viel bessere Figur als andere Sänger machte.
Weitere Informationen über ihn gibt es auf seiner Homepage, bei Allmusic und Wikipedia (deutsch, englisch).

2 Responses to R. i. P. David Bowie

  1. einsiedler sagt:

    ich denke nicht, dass david bowie nun “in frieden ruhen” wird. er war überzeugt, wie ich auch, dass in unserem universum nichts verloren geht und er sich auch jetzt nicht langweilen wird.
    meine heroes wie die rolling stones, der beatles-rest, iggy pop, ozzy osbourne, alice cooper, eric clapton, rod stewart und alle anderen, werden sich, einer nach dem anderen, vom acker machen und unsere zeit durch die gleiche pforte verlassen.
    es bleiben ihre songs, die mich mein leben lang begleitet haben.

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