Die Krimibestenliste Juni 2026

Juni 6, 2026

Strandkorblektüre für den gebildeten Krimifan liest sich in den Augen der Damen und Herren von der Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur, diesen Monat so:

1 (-) Oliver Bottini: Die Summe aller Dinge

DuMont, 476 Seiten

28 Euro

2 (2) Denise Mina: Die große Hitze

Aus dem Englischen von Else Laudan

Ariadne/Argument, 301 Seiten

24 Euro

3 (-) Megan Abbott: El Dorado Drive

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 425 Seiten

18 Euro

4 (-) : Susanne Kaier: Witch Hunt

Wunderlich, 399 Seiten

24 Euro

5 (-) Jochen Brunow: Der Mann vom Meer

Ars Vivendi, 321 Seiten

18 Euro

6 (1) Andrew Welsh-Huggins: The Mailman

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence

Hoffman und Campe, 398 Seiten

18 Euro

7 (-) Michael Hjorth / Bjarni Thorsson: Schlafende Vulkane

Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn

Wunderlich, 477 Seiten

24 Euro

8 (9) Ping Lu: Dunkle Gewässer

Aus dem Taiwani-schen von Monika Lui

Drachenhaus, 264 Seiten

26 Euro

9 (-) William Boyle: Heilige der Narrows Street

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf

Polar, 431 Seiten

26 Euro

10 (-) Maciej Siembieda: Katharsis

Aus dem Polnischen von Ewa Krauss

Polente, 631 Seiten

24 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Ein Verlag, der sich Polente nennt – könnte bei Gesprächen mit bestimmten Leuten für gewisse Probleme sorgen.


Die Krimibestenliste Mai 2026

Mai 8, 2026

Die 1.-Mai-Demos sind bei sommerlichen Temperaturen überstanden. Die kalten Temperaturen treiben einen jetzt wieder in den Lesesessel. Als Lektüre empfiehlt die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, folgende Kriminalromane:

1 (–) Andrew Welsh-Huggins: The Mailman

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence

Hoffmann und Campe, 398 Seiten, 18 Euro

2 (–) Denise Mina: Die große Hitze

Aus dem Englischen von Else Laudan

Ariadne/Argument, 301 Seiten, 24 Euro

3 (9) Gary Victor: Erschütterungen

Aus dem Kreolischen von Peter Trier

Litradukt, 94 Seiten, 13 Euro

4 (3) Ken Jaworowski: What about the bodies

Aus dem Englischen von Lea Dunkel

Pendragon, 319 Seiten, 24 Euro

5 (–) Helena Falke: Noch fünf Tage

Suhrkamp, 302 Seiten, 20 Euro

6 (–) Pascal Garnier: Mond gefangen in einem toten Auge

Aus dem Französischen von Michael von Killisch-Horn

Septime, 132 Seiten, 20 Euro

7 (1) Colin Walsh: Kala

Aus dem Englsichen von Andrea O’Brien

Gutkind, 512 Seiten, 24 Euro

8 (–) Leye Adenle: Schatter der Schuld

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

InterKontinental, 408 Seiten, 24,50 Euro

9 (–) Ping Lu: Dunkle Gewässer

Aus dem Taiwanischen von Monika Lui

Drachenhaus, 264 Seiten, 26 Euro

10 (2) Garry Disher: Zuflucht

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 329 Seiten, 24 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Meine Besprechung von Denise Minas Philip-Marlowe-Roman “Die große Hitze” gibt es die Tage. Ebenso, anlässlich der Verfilmung, meine Besprechung von Leonie Swanns „Glennkill“ (2006 ausgezeichnet mit dem Glauser) und dann liegen hier noch einige gelesene Sachbücher herum. 


Die Krimibestenliste April 2026

April 3, 2026

Als Ostergeschenk für den Krimifan gibt es die April-Krimibestenliste, präsentiert von von Deutschlandfunk Kultur:

1 (5) Colin Walsh: Kala

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Gutkind, 512 Seiten, 24 Euro

2 (4) Garry Disher: Zuflucht

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 329 Seiten, 29 Euro

3 (–) Ken Jaworowski: What about the bodies

Aus dem Englischen von Lea Dunkel

Pendragon, 319 Seiten, 24 Euro

4 (–) Michael Idov: Das Riga-Komplott

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkmap, 329 Seiten, 17 Euro

5 (1) Daniel Faßbender: Heaven’s Gate

Diogenes, 291 Seiten, 19 Euro

6 (8) Jérôme Leroy: Die kleine Faschistin

Aus dem Französischen von Cornelia Wend

Edition Nautilus, 147 Seiten, 18 Euro

7 (–) Lars Findsen / Jacob Weinreich: Dunkelmann

Aus dem Dänischen von Friederike Buchinger

Scherz, 476 Seiten, 18 Euro

8 (6) Dave Zeltserman: Alles endet hier

Aus dem Englischen von Michael Grimm und Angelika Müller

Pulp Master, 282 Seiten, 16 Euro

9 (–) Gary Victor: Erschütterungen

Aus dem Kreolischen von Peter Trier

Litradukt, 94 Seiten, 13 Euro

10 (–) Sophie Sumburane: Keine besonderen Auffälligkeiten

Edition Nautilus, 296 Seiten, 20 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Für die Statistiker:

Ein Krimi wurde von einer Frau geschrieben.

Fünf Krimis wurden aus dem Englischen, einer aus dem Französischen, einer aus dem Dänischen und einer aus dem Kreolischen übersetzt. Das letzte ist eine Premiere.

Einige Krimis liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel, einige sollten demnächst bei mir eintreffen – und ich sollte mich endlich mal ein einige überfällige Besprechungen setzen. Unter anderem zur Tony-Hillerman-Neuausgabe (Lesebefehl), Richard Hallas‘ „Wer verliert gewinnt“ (dito), Edgar Reitz‘ Filmbuch zu „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ (dito), Tilo Bernhardts „Sieben Vorschläge für einen besseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ (ähem, sagen wir mal zur Abwechslung lesenswert) und das Jahrbuch des Lexikon des Internationalen Films.


Die Krimibestenliste März 2026

März 7, 2026

Im Monat der Leipziger Buchmesse empfiehlt die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur, folgende Kriminalromane zur Lektüre:

1 (-) Daniel Faßbender: Heaven’s Gate

291 Seiten, 19 Euro, Diogenes

2 (1) Jo Nesbø: Minnesota

(Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob)

407 Seiten, 24,99 Euro, Ullstein

3 (-) Gianrico Carofiglio: Der Horizont der Nacht

(Aus dem Italienischen von Verena von Koskull)

282 Seiten, 25 Euro, Folio

4 (-) Garry Disher: Zuflucht

(Aus dem Englischen von Peter Torberg)

336 Seiten, 24 Euro, Unionsverlag

5 (-) Colin Walsh: Kala

(Aus dem Englischen von Andrea O’Brien)

512 Seiten, 24 Euro, Gutkind

6 (-) Dave Zeltserman: Alles endet hier

(Aus dem Englischen von Michael Grimm und Angelika Müller)

282 Seiten, 16 Euro, Pulp Master

7 (-) M. W. Craven: Die Witwe

(Aus dem Englischen von Marie-Luise Bezzenberger)

501 Seiten, 16,99 Euro, Droemer Knaur

8 (-) Jérôme Leroy: Die kleine Faschistin

(Aus dem Französischen von Cornelia Wend)

147 Seiten, 18 Euro, Edition Nautilus

9 (-) Drew Hayden Taylor: Cold

(Aus dem Englischen von Leo Strohm)

448 Seiten, 28 Euro, Merlin

10 (-) Frauke Buchholz: Endzeit

321 Seiten, 20 Euro, Pendragon

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Neun Neueinsteiger, acht Übersetzungen, fünf aus dem Englischen, eine Autorin.


Die Krimibestenliste Februar 2026

Februar 16, 2026

Närrischer Schnee vor der Haustür, gepflegte Morde für die Couch gibt es in der monatlichen Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur.

Besonders lesenswert sind danach folgende zehn Kriminalromane:

1 (7) Jo Nesbø: Minnesota

Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob

Ullstein, 407 Seiten, 24,99 Euro

2 (–) Robert Brack: Die nackte Haut

Edition Nautlius, 216 Seiten, 18 Euro

3 (–) Josh Winning: Verbrenn das Negativ

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 374 Seiten, 18 Euro

4 (–) Henry Wise: Holy City

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn

Polar, 340 Seiten, 26 Euro

5 (1) Pascal Garnier: Die Eskimo-Lösung

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 140 Seiten, 20 Euro

6 (–) Louise Penny: Der schwarze Wolf:

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck

Kampa, 512 Seiten, 24,90 Euro

7 (4) Eliza Clark: Penance

Aus dem Englischen von Simona Turini

Festa, 492 Seiten, 24,99 Euro

8 (3) Robert Jackson Bennett: The Tainted Cup

Aus dem Englischen von Jakob und Karla Schmidt

Adrian Wimmelbuchverlag, 416 Seiten, 16,95 Euro

9 (–) Jonny Sweet: Der Kellerby-Code

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf

Suhrkamp, 365 Seiten, 18 Euro

10 (5) Martin von Arndt: Der Wortschatz des Todes

Ars vivendi, 288 Seiten, 18 Euro

In ( ) ist die Platzierung von Vormonat

Henry Wise wird die Tage besprochen. Ich fand den Edgar-Preisträger eher durchwachsen. Gut gefallen hat mir Don Winslows „The Final Score“, eine Sammlung von sechs brandneuen Kurzgeschichten, was wohl ein No Go für die Liste ist.

Ansonsten: auf der Liste stehen sechs Übersetzungen aus dem Englischen, eine aus dem Norwegischen, eine aus dem Französischem und zwei Bücher mussten nicht übersetzt werden.

Wenn ich mich nicht verzählt oder ein Pseudonym übersehen habe, wurden acht Krimis von Männern und zwei von Frauen geschrieben.

Ein Roman hat unter zweihundert, einer über fünfhundert Seiten.


Die Krimibestenliste Januar 2026

Januar 12, 2026

Neues Jahr, neue Bestenliste; – mit vielen alten Bekannte. Auf der ersten Liste des Kalenderjahres, präsentiert von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur, stehen:

1 (9) Pascal Garnier: Die Eskimo-Lösung

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 140 Seiten, 20 Euro

2 (1) Lavie Thidhar: Adama

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, 425 Seiten, 22 Euro

3 (–) Robert Jackson Bennett: The Tainted Cup

Aus dem Englischen von Jakob und Karla Schmidt

Adrian & Wimmelbuchverlag, 416 Seiten, 16,95 Euro

4 (–) Eliza Clark: Penance

Aus dem Englischen von Simona Turini

Festa, 492 Seiten, 24,99 Euro

5 (5) Martin von Arndt: Der Wortschatz des Todes

Ars vivendi, 288 Seiten,18 Euro

6 (4) Regina Nössler: Ein widerliches kleines Gefühl

Konkursbuch, 334 Seiten, 14 Euro

7 (–) Jo Nesbø: Minnesota

Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob

Ullstein, 407 Seiten, 24,99 Euro

8 (3) Charles den Tex: Repair Club – Der Countdown läuf

Aus dem Niederländischen von Simone Schroth

HarperCollins, 463 Seiten, 14 Euro

9 (7) Håkan Nesser: Eines jungen Mannes Reise in die Nacht

Aus dem Schwedischen von Paul Berf

btb, 352 Seiten, 25 Euro

10 (8) Robert Gailbraith: Der Tote mit dem Silberzeichen

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, 1247 Seiten, 32 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimijahresbestenliste 2025

Januar 2, 2026

Aus ihren monatlichen, von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenlisten haben die Damen und Herren Kritiker (Kritiker:innen?) ihre Auswahl für die Jahreskrimibestenliste getroffen. Danach sind die zehn besten Kriminalromane des Jahres 2025:

1) Lavie Tidhar: Adama

2) Zoran Drvenkar: Asa

3) Liz Moore: Der Gott des Waldes

4) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

5) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

6) Kate Atkinson: Nacht über Soho

7) Jonathan Coe: Der Beweis meiner Unschuld

8) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

9) Gustavo Faverón Patriau: Unten leben

10) Nick Harkaway: Smiley

Dann wünsche ich mal spannende Unterhaltung.


Meine Tops und Flops 2025: Buch und Film

Dezember 31, 2025

Es ist schon wieder so weit: während die einen auf die Weihnachtsmärkte stürmen und über die Preise meckern (anstatt die fünfzig Euro für einmal Glühwein und Currywurst in einem guten Restaurant zu investieren) oder Silvesterböller kaufen (ohne über die Preisen zu meckern), sitzen die anderen über Jahresrückblicken und Bestenlisten. So auch ich.

Nach langem Nachdenken, räsonieren über nicht gesehene Filme und nicht gelesene Bücher, streichen, umstellen, wieder umstellen sehen meine Jahresbestenlisten für Kinofilme (und schon sind all die TV-Filme draußen) und Bücher (und schon konkurrieren Kriminalromane mit Sachbüchern und Comics) im Moment so aus (und würden in einigen Stunden wohl wieder anders aussehen):

 

Die zehn besten Filme des Jahres

Dieses Jahr war die Auswahl schwierig. Es gab viele gute, aber wenige großartige Filme, die mich sofort mitrissen und lange nachwirkten. Es gab sehr viele Filme, die großartig anfingen, irgendwann im zweiten Akt den Plot verloren und die Geschichte mit einem ärgerlichen dritten Akt beendeten; – falls sie mir nicht alle sagen wollten, dass das Leben sinnlos ist und der Zufall die herrschende Kraft im Universum ist.

Außerdem enttäuschten von vielen normalerweise zuverlässige Regisseuren die neuen Filmen.

Wenn ich mich auf zehn Filme beschränke, die 2025 im Kino anliefen (ch habe schon potentielle Anwärter für die 2026er Jahreslisten):

One Battle after another (schon während des Films sagte ich mir: der kommt auf meine Jahresbestenliste; – wenn ich eine Jahresbestenliste erstelle) (Das ist die ehrliche und angesichts der eintrudelnden Prognosen, Besten- und Nominierungslisten die absolut gefahrlose Wahl. Eigentlich jeder liebt diesen Film.)

Und jetzt, in keiner besonderen Reihenfolge, die Plätze 2 bis 10:

Blood & Sinners

Bugonia

Caught Stealing (Der Roman von Charlie Huston ist trotzdem besser.)

Die Farben der Zeit

Franz K.

Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße (weil Wolfgang Beckers letzter Film, weil ein Berlin-Film – und weil er so gut in die Weihnachtszeit passt.)

Heldin

Juror # 2 (Clint Eastwoods letzter Film – bis zu seinem nächsten Film)

September 5 – The Day Terror went live

Die zehn schlechtesten Filme des Jahres

Oder: Was lief da schief?

Auch hier in alphabetischer Reihenfolge

The Alto Knights (sprachlos im Kino sitzend in einem Gangsterfilm von Barry Levinson mit Robert De Niro in der Hauptrolle, nach einem Drehbuch von Nicholas Pileggi)

Captain America: Brave New World (gutes Superheldenkino ist nur noch eine Erinnerung)

Conjuring 4 (absolut enttäuschender Abschluss einer gelungenen Horrorfilmreihe)

Eddington

Five Nights at Freddy’s 2

Honey don’t (50 Prozent Coen sind mindestens 50 Prozent zu wenig Coen)

Nosferatu (immerhin eine Gelegenheit, einige ältere Dracula-Verfilmungen wieder anzusehen)

Silent Night, Deadly Night

Tanz der Titanen

The Toxic Avenger (tja, nun, eine Entschuldigung, sich das Original mal wieder anzusehen)

ehrenwerte Nennung (weil ich ja nur Filme nehmen will, die im Kino liefen)

Play Dirty (Amazon Prime – Shane Black verfilmt Richard Stark. Wie kann das zu so einem unwitzigen Actionmurks führen, der nie Richard Starks Parker, sondern, mit allen zugedrückten Augen, Donald E. Westlakes Dortmunder an einem ganz schlechten Tag ist? „Play Dirty“ ist als Westlake/Stark-Verfilmug eine Vollkatastrophe. Dabei weiß und kann Black es besser.)

Filme, die besser als verdammt gut aussehende Screensaver mit Musik funktionieren

Avatar: Fire and Ash

Tron: Ares

 

 

Die zehn besten Bücher des Jahres

Wieder sind nur die Bücher qualifiziert, die dieses oder letztes Jahr erstmals auf Deutsch erschienen. Damit haben sich ältere oder noch nicht übersetzte Romane für diese Liste disqualifiziert. Und sie sollte weiblicher als meine letzte Bestenliste sein.

Also, mühelos quotiert:

Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Jonathan Coe: Der Beweis meiner Unschuld

Frank Göhre: Sizilianische Nacht

Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt

Isabel Kreitz: Die letzte Einstellung

Jake Lamar: Viper’s Dream

Anna Mai: Broilerkomplott

Sara Paretsky: Wunder Punkt

Mercedes Rosende: Ursula fängt Feuer

Josef Schnelle: Der Mann, der das Kino liebte – Francois Truffaut und seine Filme

Einige Bücher, die es mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese Liste geschafft hätten, fehlen, weil ich aus verschiedenen Gründen viele ältere Romane (Ich sage nur „Momo“ und „Stiller“) las, dieses Jahre alle für den Glauser-Preis nominierten Romane und Debüts besprach, etliche Sachbücher lesen wollte und einige schlechte Bücher lesen musste.

Aber eine Liste der schlechtesten Bücher des Jahres ist unfair, weil da die vielen schlechten Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen habe, fehlen würden.

Das gesagt lese ich gerade, wegen Park Chan-wooks „No other Choice“, die von Donald E. Westlake geschriebene Vorlage „The Ax“ (1997) und, nachdem ich die Verfilmung gesehen habe, steht Jordan Harpers „Die Rache der Polly McClusky“ (She rides shotgun, 2017) weit oben auf meiner Zu-Lesen-Liste.

Und was sind eure Tops und Flops?


Die Krimibestenliste Dezember 2025

Dezember 6, 2025

Was steht denn auf der letzten Krimibestenliste des Jahres, die immer am Anfang des Monats erscheint und von Deutschlandfunk Kultur präsentiert wird?

Nun:

1 (1) Lavie Thidhar: Adama

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, 425 Seiten, 22 Euro

2 (2) Andreas Pflüger: Kälter

Suhrkamp, 495 Seiten, 25 Euro

3 (10) Charles den Tex: Repair Club – Der Countdown läuft

Aus dem Niederländischen von Simone Schroth

HarperCollins, 463 Seiten, 14 Euro

4 (3) Regina Nössler: Ein widerliches kleines Gefühl

Konkursbuch, 334 Seiten, 14 Euro

5 (–) Martin von Arndt: Der Wortschatz des Todes

Ars vivendi, 288 Seiten, 18 Euro

6 (7) Mick Herron: Down Cemetery Road – Zoë Boehm ermittelt in Oxford

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer

Diogenes, 550 Seiten, 19 Euro

7 (–) Håkan Nesser: Eines jungen Mannes Reise in die Nacht

Aus dem Schwedischen von Paul Berf

btb, 352 Seiten, 25 Euro

8 (–) Robert Gailbraith: Der Tote mit dem Silberzeichen

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, 1247 Seiten, 32 Euro

9 (–) Pascal Garnier: Die Eskimo-Lösung

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 140 Seiten, 20 Euro

10 (6) Sash Bischoff: Sweet Fury – Zärtlich ist die Rache

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmerman

Fischer, 394 Seiten, 24 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Am 19. Dezember erscheint die Jahresbestenliste. Sie setzt sich aus den Büchern zusammen, die in diesem Jahr auf der monatlichen Krimibestenliste standen.

Ich sollte mich auch an meine Jahresbestenlisten setzen.


Die Krimibestenliste November 2025

November 9, 2025

Zur eigenen Lektüre und als mögliche Weihnachtsgeschenke (man kann ja auch schon vor dem 4. Advent einkaufen) empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker in ihrer monatlichen Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, folgende meist seitenstarken Kriminalromane:

1 (–) Lavie Thidhar: Adama

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, 425 Seiten, 22 Euro

2 (–) Andreas Pflüger: Kälter

Suhrkamp, 495 Seiten, 25 Euro

3 (–) Regina Nössler: Ein widerliches kleines Gefühl

Konkursbuch, 334 Seiten, 14 Euro

4 (1) Lilia Hassaine: Tödliche Transparenz

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, 249 Seiten, 26 Euro

5 (2) Zoran Drvenkar: Asa

Suhrkamp, 697 Seiten, 23 Euro

6 (–) Sash Bischoff: Sweet Fury – Zärtlich ist die Rache

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Fischer, 394 Seiten, 24 Euro

7 (–) Mick Herron: Down Cemetery Road – Zoë Boehm ermittelt in Oxford

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer

Diogenes, 550 Seiten, 19 Euro

8 (4) Susanne Tägder: Die Farbe des Schattens

Tropen, 314 Seiten, 17 Euro

9 (–) Thomas Pynchon: Schattennummer

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl und Dirk van Gunsteren

Rowohlt, 397 Seiten, 26 Euro

10 (–) Charles den Tex: Repair Club – Der Countdown läuft

Aus dem Niederländischen von Simone Schroth

HarperCollins, 463 Seiten, 14 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Naa, da steht ja auch einiges ganz oben auf meiner Zu-Lesen-Liste. Jetzt müssen nur noch die Tage länger, viel länger werden.


Die Krimibestenliste Oktober 2025

Oktober 4, 2025

Während des Wetterumschwungs von Lesen auf der Parkbank zu Lesen auf der Couch präsentiert Deutschlandfunk Kultur seine monatliche Krimibestenliste:

1 (–) Lilia Hassaine: Tödliche Transparenz

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Lenos, 249 Seiten, 26 Euro

2 (1) Zoran Drvenkar: Asa

Suhrkamp, 697 Seiten, 23 Euro

3 (7) Jerome Charyn: Ravage & Son

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Suhrkamp, 336 Seiten, 18 Euro

4 (–) Susanne Tägder: Die Farbe des Schattens

Tropen, 314 Seiten, 17 Euro

5 (4) Gustavo Faverón Patriau: Unten leben

Aus dem Spanischen von Manfred Gmeiner

Droschl, 600 Seiten, 34 Euro

6 (2) Jonathan Coe: Der Beweis meiner Unschuld

Aus dem Englischen von Cathrine Hornung

Folio, 409 Seiten, 28 Euro

7 (–) James Lee Burke: Im Süden

Aus dem Englischen von Alexander Wagner

btb, 351 Seiten, 15 Euro

8 (–) James Lee Burke: Clete

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Pendragon, 346 Seiten, 24 Euro

9 (–) Jake Lamar: Viper’s Dream

Aus dem Englischen von Robert Brack

Edition Nautilus, 205 Seiten, 20 Euro

10 (–) Mathijs Deen: Die Lotsin

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke

Mare, 362 Seiten, 23 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat


Die Krimibestenliste September 2025

September 8, 2025

Ohne weitere Worte: die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:

1 (–) Zoran Drvenkar: Asa

Suhrkamp, 697 Seiten, 23 Euro

2 (–) Jonathan Coe: Der Beweis meiner Unschuld

Aus dem Englischen von Cathrine Hornung

Folio, 409 Seiten, 28 Euro

3 (9) Louise Doughty: Deckname Bird

Aus dem Englischen von Astrid Arz

Suhrkamp, 392 Seiten, 18 Euro

4 (–) Gustavo Faverón Patriau: Unten leben

Aus dem Spanischen von Manfred Gmeiner

Droschl, 600 Seiten, 34 Euro

5 (3) Sara Paretsky: Wunder Punkt

Aus dem Englischen von Else Laudan

Ariadne/Argument, 500 Seiten, 25 Euro

6 (–) Emiko Jean: The Return of Ellie Black

Aus dem Englischen von Anne Fröhlich

Goldmann, 349 Seiten, 16 Euro

7 (–) Jerome Charyn: Ravage & Son

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Suhrkamp, 336 Seiten, 18 Euro

8 (2) Nick Harkaway: Smiley

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, 367 Seiten, 24,99 Euro

9 (5) Simon Mason: Ein Mord im November

Aus dem Englischen von Sabine Roth

Goldmann, 397 Seiten, 17 Euro

10 (–) Andrea Camilleri: Riccardino

Aus dem Italienischen von Rita Seuß und Walter Kögler

Lübbe, 302 Seiten, 25 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Krimibestenliste August 2025

August 3, 2025

Neuer Monat, hoffentlich besseres Wetter (d. h. statt im Pullover auf der Couch halbnackt auf der Parkbank, im Biergarten, am Strand) und eine neue Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, im Gepäck:

1 (–) Gregory Galloway: Die Verpflichtung

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn

Polar, 280 Seiten, 17 Euro

2 (1) Nick Harkaway: Smiley

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, 367 Seiten, 24,99 Euro

3 (–) Sara Paretsky: Wunder Punkt

Aus dem Englischen von Else Laudan

Ariadne/Argument, 500 Seiten, 25 Euro

4 (4) Les Edgerton: Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping

Aus dem Englischen von Stefan Rohmig

Pulp Master, 366 Seiten, 16 Euro

5 (–) Simon Mason: Ein Mord im November

Aus dem Englischen von Sabine Roth

Goldmann, 397 Seiten, 17 Euro

6 (–) Alexandra Wilson: Die feindliche Zeugin

Aus dem Englischen von Karin Diemerling

Suhrkamp, 367 Seiten, 18 Euro

7 (5) Davide Longo: Ländliches Requiem

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner und Felix Mayer

Rowohlt, 526 Seiten, 27 Euro

8 (–) J. Robert Lennon: Hard Girls

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 416 Seiten, 18 Euro

9 (–) Louise Doughty: Deckname Bird

Aus dem Englischen von Astrid Arz

Suhrkamp, 392 Seiten, 18 Euro

10 (–) Reda El Arbi: Asimovs Kindergarten

Lectorbooks, 648 Seiten, 24 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Nachdem die letzte Krimibestenliste mit neun Übersetzungen aus dem Englischen eine fast rein englischsprachige Liste war, geht es dieses Mal bunter zu. Denn eine der neun Übersetzungen kommt aus dem Italienischem. Der deutschsprachige Krimi spielt in der benachbarten Schweiz in Zürich.

Wie immer liegen einige der genannten Bücher, neben James Lee Burkes „Clete“ auch auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Sara Paretsky stellt demnächst ihren neuen Roman in Deutschland vor:

am Mittwoch, 10. September 2025 in Hamburg: Herbstlese Blankenese!

am Donnerstag, 11. September in HH-Eimsbüttel, Buchladen Osterstraße

am Freitag, 12. September in Kassel-Wilhelmshöhe, Brencher Buchhandlung

am Samstag, 13. September in Berlin, im silent green (Kulturquartier im Wedding)

am Dienstag, 16. September in München, Amerikahaus, Krimibuchhandlung glatteis

Davor muss ich „Wunder Punkt“ lesen und abfeiern.

Im Moment bin ich bei Christa Fausts neuem Hardboiled-Krimi „The Get Off“. Keine Ahnung, ob der HardCaseCrimi-Krimi jemals ins Deutsche übersetzt wird. Aber ad hoc könnten Ariadne/Argument, Polar und Suhrkamp einen Blick riskieren.


Die Krimibestenliste Juli 2025

Juli 5, 2025

Präsentiert von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur gibt es die monatlichen Empfehlungen der Krimibestenliste für einen blutigen Sommermonat:

1 (7) Nick Harkaway: Smiley

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, 367 Seiten, 24,99 Euro

2 (1) Kate Atkinson: Nacht über Soho

Aus dem Englischen von Anette Grube

DuMont, 527 Seiten, 25 Euro

3 (8) Becky Manawatu: Auē

Aus dem Englischen von Jana Grohnert

Kröner, 459 Seiten, 27 Euro

4 (–) Les Edgerton: Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping

Aus dem Englischen von Stefan Rohmig

Pulp Master, 366 Seiten, 16 Euro

5 (–) Davide Longo: Ländliches Requiem

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner und Felix Mayer

Rowohlt, 527 Seiten, 26 Euro

6 (–) Stephen King: Kein Zurück

Aus dem Englischen von Bernhard Kleinschmidt

Heyne, 639 Seiten, 28 Euro

7 (–) Sophie Morton-Thomas: Das Nest

Aus dem Englischen von Lea Dunkel

Pendragon, 302 Seiten, 22 Euro

8 (–) Eliza Clark: Boy Parts

Aus dem Englischen von Elena Helfrecht

Festa, 367 Seiten, 24,99 Euro

9 (–) Eli Cranor: Ozark Dogs

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

Atrium, 285 Seiten, 24 Euro

10 (4) Leye Adenle: Spur des Geldes

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

InterKontinental, 370 Seiten, 24,50 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Neun Übersetzungen aus dem Englischen. Puh.

Sehr gut gefällt mir der Originaltitel von „Das Nest“. „Bird Spotting in a Small Town“ klingt für einen Kriminalroman so harmlos, dass das Krimi-geschulte Hirn sofort neugierig ist.

Gleiches gilt für „Das grenzgeniale Pseudo-Kidnapping“, bzw. im Original „The Genuine, Imitation, Plastic Kidnapping“.


Die Krimibestenliste Juni 2025

Juni 7, 2025

Lange Abende im heimischen Garten mit penetranten Stechmücken oder im Park mit um einen herum schleichenden Dealern, die einem mit verschwörerischer Stimme die von Deutschlandfunk Kultur präsentierte aktuelle Krimibestenliste herunternuscheln:

1 (–) Kate Atkinson: Nacht über Soho

Aus dem Englischen von Anette Grube

DuMont, 527 Seiten, 25 Euro

2 (1) Uketsu: HEN NA E – Seltsame Bilder

Aus dem Japanischen von Heike Patzschke

Lübbe, 271 Seiten, 24 Euro

3 (5) Tom Hillenbrand: Thanatopia

Kiepenheuer & Witsch

380 Seiten, 18 Euro

4 (8) Leye Adenle: Spur des Geldes

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

InterKontinental, 370 Seiten, 24,50 Euro

5 (3) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

6 (6) Dolores Redondo: Wenn das Wasser steigt

Aus dem Spanischen von Anja Rüdiger

btb, 556 Seiten, 17 Euro

7 (–) Nick Harkaway: Smiley

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, 367 Seiten, 24,99 Euro

8 (–) Becky Manawatu: Auē

Aus dem Englischen von Jana Grohnert

Kröner, 459 Seiten, 27 Euro

9 (9) Susanne Kaiser: Riot Girl

Wunderlich, 413 Seiten, 24 Euro

10 (4) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Ich nehme einmal die Sizilianische Nacht.


Die Krimibestenliste Mai 2025

Mai 3, 2025

Neuer Monat, neue Krimibestenliste, wie gewohnt präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:

1 (–) Uketsu: HEN NA E – Seltsame Bilder

Aus dem Japanischen von Heike Patzschke

Lübbe, 271 Seiten, 24 Euro

2 (2) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

3 (5) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

4 (4) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

5 (–) Tom Hillenbrand: Thanatopia

Kiepenheuer & Witsch, 380 Seiten, 18 Euro

6 (–) Dolores Redondo: Wenn das Wasser steigt

Aus dem Spanischen von Anja Rüdiger

btb, 556 Seiten, 17 Euro

7 (–) Candice Fox: Devil’s Kitchen

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Suhrkamp, 432 Seiten, 18 Euro

8 (–) Leye Adenle: Spur des Geldes

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

InterKontinental, 370 Seiten, 24,50 Euro

9 (–) Susanne Kaiser: Riot Girl

Wunderlich, 413 Seiten, 24 Euro

10 (–) Jérôme Leroy: Die letzte Französin

Aus dem Französischen von Cornelia Wend

Edition Nautilus, 101 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Viel Stoff, den du beim Dealer deines Vertrauens bestellt und anschließend auf einer Parkbank genossen werden kann.


Die Krimibestenliste April 2025

April 6, 2025

Zwischen 1. April (Wo sind sie geblieben, die guten Aprilscherze?) und 1. Mai (Na, ihr wisst schon.) präsentiert Deutschlandfunk Kultur die monatliche Krimibestenliste.

Die Lese- und Ostergeschenkempfehlungen sind:

1 (6) Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 234 Seiten, 17 Euro

2 (3) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

3 (5) Garry Disher: Desolation Hill

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 346 Seiten, 24 Euro

4 (–) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

5 (–) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

6 (7) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

7 (1) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

8 (2) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

9 (–) J. G. Ballard: Super-Cannes

Aus dem Englischen von Helma Schleif

Diaphanes, 478 Seiten, 25 Euro

10 (10) Nicolás Ferraro: Ámbar

Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt

Pendragon, 314 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Puh, viermal Suhrkamp. Vier deutsche Autoren und drei Autorinnen.

Einiges steht auch auf meiner Zu-Lesen-Liste (Moore. Disher!, Göhre!…), aber im Moment bin ich noch mit den für den diesjährigen Glauser nominierten Krimis beschäftigt.

Außerdem ist Tade Thompsons finaler Band seiner Wormwood-Trilogie „Rosewater: Die Erlösung“ endlich erschienen. Das ist Science-Fiction und sollte mir, wie seine vorherigen Bücher, sehr gut gefallen.


Die Krimibestenliste März 2025

März 9, 2025

Bundestagswahl, Hamburgwahl und die närrischen Tage sind überstanden. Anstatt zu feiern haben die Damen und Herren Krimikritiker die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, erstellt. Für besonders lesenswert halten sie folgende Geschichten voller Mord und Totschlag:

1 (1) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

2 (2) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

3 (–) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

4 (3) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

5 (–) Garry Disher: Desolation Hill

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 346 Seiten, 24 Euro

6 (–) Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 234 Seiten, 17 Euro

7 (4) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

8 (–) Norbert Horst: Sweet Home

Goldmann, 386 Seiten, 17 Euro

9 (8) Wolfgang Schorlau: Black Forest

Kiepenheuer & Witsch, 443 Seiten, 18 Euro

10 (–) Nicolás Ferraro: Ámbar

Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt

Pendragon, 314 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Fünf Neueinsteiger, drei Suhrkamp-Bücher, fünf Übersetzungen aus dem Englischen, eine aus dem Spanischen und, auf den Plätzen sechs bis neun, vier Krimis von deutschsprachigen Autoren,

Drei Krimis wurden von Frauen geschrieben. Sie belegen die ersten drei Plätze.

Oh, und nur zwei Bücher haben über vierhundert Seiten. Drei haben weniger als dreihundert Seiten, sind also von angenehmer Kürze.

Das waren jetzt einige unsortierte Anmerkungen, ehe ich mit der Lektüre von Nicole Eicks für den Glauser nominierten Krimi „Wenn der Engel kommt“ fortfahre. Ich bin jetzt auf Seite 124 und es gibt schon, auch wenn das nichts über die Qualität des Werkes aussagt, viele, sehr viele Leichen. In den kommenden Tagen will ich weitere für den Glauser nominierte Krimi lesen und abfeiern. Ich hoffe auf eine weitgehend spannende Lektüre.


Die Krimibestenliste Februar 2025

Februar 10, 2025

Der kürzeste Monat des Jahres. Trotzdem stehen auf der monatlichen Krimibestenliste von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur wieder zehn Kriminalromane, die dieses Mal allerdings alle ziemlich kurz sind. Nur ein empfohlener Krimi hat über vierhundert Seiten:

1 (–) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

2 (–) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

3 (1) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

4 (–) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

5 (–) Wolf Haas: Wackelkontakt

Hanser, 239 Seiten, 25 Euro

6 (–) Cemile Sahin Kommando Ajax

Aufbau, 351 Seiten, 25 Euro

7 (–) Lars Sommer: Die innere Führung

Ars vivendi, 304 Seiten, 18 Euro

8 (–) Wolfgang Schorlau: Black Forest

Kiepenheuer & Witsch, 443 Seiten, 18 Euro

9 (6) Doug Johnstone: Einbalsamiert

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 397 Seiten, 26 Euro

10 (–) Catherine Ryan Howard: The Trap

Aus dem Englischen von Dietmar Schmidt

Lübbe, 350 Seiten, 18 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

An die Abbott-Besprechung muss ich mich endlich mal setzen. Den Roman habe ich schon vor einigen Wochen gelesen und, nun, er hat mich nicht so wahnsinnig begeistert.

Deutlich begeisterter bin ich von David L. Ulins „Die Frau, die schrie“. Die ersten Seiten sind so sehr gut abgehangener Noir, dass ich schon jetzt Lust darauf bekomme, wieder etwas von James M. Cain, Cornell Woolrich oder einem anderen Noir-Autor zu lesen.


Die Krimibestenliste Januar 2025

Januar 11, 2025

Die Weihnachtsbücher sind schon ausgelesen (oder bereits für den Sommerurlaub verstaut)? Neuer Lesestoff wird dringend gesucht? Nun, die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, hat da zehn Vorschläge:

1 (–) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

2 (3) Una Mannion: Sag mir, was ich bin

Aus dem Englischen von Tanja Handels

Steidl, 375 Seiten, 28 Euro

3 (2) Katniss Hsiao: Das Parfüm des Todes

Aus dem Chinesischen von Karin Betz

Suhrkamp, 484 Seiten, 20 Euro

4 (1) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 144 Seiten, 20 Euro

5 (4) Gaea Schoeters: Trophäe

Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing

Zsolnay, 255 Seiten, 24 Euro

6 (–) Doug Johnstone: Einbalsamiert

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 397 Seiten, 26 Euro

7 (5) Tim O’Brien: America Fantastica

Aus dem Englischen von Gregor Hens

HarperCollins, 527 Seiten, 24 Euro

8 (–) Rob Hart: Assassins Anonymous

Aus dem Englischen von Barbara Röhl

Lübbe, 333 Seiten, 12,90 Euro

9 (–) Femi Kayode: Gaslight

Aus dem Englischen von Andreas Jäger

btb, 448 Seiten, 16 Euro

10 (–) Jessica Knoll: Bright Young Women:

Aus dem Englischen von Jasmin Humburg

Eichborn, 461 Seiten, 18 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.