Die Krimibestenliste Januar 2021

Januar 12, 2021

Weil ich es verdattelte gibt es die monatliche Krimibestenliste etwas später als gewohnt. Inzwischen wird sie nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert. Ansonsten hat sich nichts verändert. Auf die Liste der nach Ansicht der Damen und Herren Krimikritiker sind dies die aktuell besonders lesenswerten Krimis:

1 (-) Candice Fox: „Dark“ (Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien)

Suhrkamp, Berlin 2020, 394 Seiten, 15,95 Euro

2 (2) Dominique Manotti: „Marseille.73“ (Aus dem Französischen von Iris Konopik)

Ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020, 400 Seiten, 23 Euro

3 (1) Denise Mina: „Götter und Tiere“ (Aus dem Englischen von Karen Gerwig)

ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020, 352 Seiten, 21 Euro

4 (-) Tim MacGabhann: „Der erste Tote“ (Aus dem Englischen von Conny Lösch)

Suhrkamp, Berlin 2020, 274 Seiten, 15,95 Euro

5 (-) Robert Galbraith: „Böses Blut“ (Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz)

Blanvalet, München 2020, 1194 Seiten, 26 Euro

6 (-) Samantha Harvey: „Westwind“ (Aus dem Englischen von Steffen Jacobs)

Atrium, Hamburg 2020, 382 Seiten, 22 Euro

7 (4) Mick Herron: „Real Tigers“ (Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer)

Diogenes, Zürich 2020, 480 Seiten, 18 Euro

8 (-) Nicci French: „Eine bittere Wahrheit“ (Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller)

C. Bertelsmann, München 2020, 506 Seiten, 16 Euro

9 (-) Iva Procházková: „Die Residentur“ (Aus dem Tschechischen von Mirko Kraetsch)

Braumüller, Wien 2020, 573 Seiten, 24 Euro

10 (-) David Whish-Wilson: „Das große Aufräumen“ (Aus dem Englischen von Sven Koch)

Suhrkamp, Berlin 2020, 327 Seiten, 10 Euro

In ( ) ist die Bewertung vom Vormonat.

Kein guter Monat für deutsche Autoren. Und, wenn die Regeln strikt angewandt werden („keine Wiederauflagen, Sammelbände oder Anthologien“) sind die beiden pulp-master-Neuerscheinungen disqualifiziert. Auch wenn Ted Lewis‘ „Schwere Körperverletzung“ eine Neuübersetzung und Tom Franklins „Wilderer“ eine Sammlung von teilweise unveröffentlichten oder für die Veröffentlichung überarbeiteter Kurzgeschichten ist. Lesenswert sind beide Bücher.

(Korrektur 13. 1. 21: Ursprünglich wurde Derek Raymond als Autor von „Schwere Körperverletzung“ genannt. Der Noir-Autor hat nur das Vorwort geschrieben.)


Die besten Bücher und Filme 2020

Januar 1, 2021

Was waren die besten und schlechtesten Filme, die ich 2020 gesehen habe und die auch einem breiten Publikum präsentiert wurden? Diese etwas verschwurbelte Frage sagt, dass ich auch Filme in die Auswahl nehme, die im Kino laufen sollten und dort nicht (siehe Disneys „Mulan“ oder, mit Tom Hanks, „Der wunderbare Mr. Rogers“ [A beautiful day in the neighborhood], der kürzlich fast unbemerkt auf DVD veröffentlicht wurde) oder nur wenige Tage (siehe die Roald-Dahl-Verfilmung „Hexen hexen“ oder der deutsche Oscar-Kandidat „Und morgen die ganze Welt“) liefen. Umgekehrt sind Filme, die ich bereits gesehen habe und die 2020 nicht in die Kinos kamen (zum Beispiel „Sky Sharks“ und die Billie-Holiday-Doku „Billie“, die beide an Weihnachten hätten anlaufen sollen), nicht in der Auswahl. Vielleicht 2021.

Was waren die besten Bücher, die ich 2020 gelesen habe? Schlechte Bücher habe ich eigentlich nicht gelesen. Während ich bei einem Film selbstverständlich bis zum Abspann aushalte (vor allem, wenn ich im Kino sitze), höre ich bei einem schlechten Buch mit dem Lesen schon viel früher auf. Und weil ich 2020 auch einige Bücher gelesen habe, die schon lange bei mir herumlagen und bei denen ich aus dem einen oder dem anderen Grund nie zum Lesen kam, sind auch alte Bücher in der engeren Auswahl.

Beginnen wir mit den Filmen.

Viele Filme, die ich in meine erste Auswahl aufnahm, hätten es in einem normalen Kinojahr nicht auf die Liste geschafft. Das liegt teilweise an der Qualität des Films („Tenet“ ist halt nur ein uralter James-Bond-Film mit Zeitreise-Schnickschnack; „Undine“ ist gut, aber auch der Film von Petzold, der mich am wenigsten berührt.). Das liegt aber auch daran, dass ich viele Filme allein zu Haus als Stream gesehen habe. Da fehlt die große, den Blick weitende und Details zeigende Leinwand, die die Schauspieler zu Riesen macht. Der Computerbildschirm verengt dagegen den Blick und verkleinert die Schauspieler zu Zwergen. Bei einem wirklich guten Film ist das egal. Aber alle Filme, die nicht gerade ein Meisterwerk oder eine Totalkatastrophe sind, beeindrucken auf dem Bildschirm weniger als auf der Leinwand. Im Zweifelsfall habe ich den Film dann in die erste Auswahl aufgenommen.

Und es fehlt das Gespräch nach dem Film. Nachdem man sich den Film gleichzeitig mit anderen Menschen angesehen und zusammen gelacht oder geweint hat. Oder sich über die schreckhafte Dame amüsierte.

Deshalb wird es Kinos weiterhin geben. 

Nach dieser langen Vorrede komme ich zu meinem dreckigen Dutzend 2020, sortiert nach den Startterminen:

  1. Kajillionaire
  2. Vergiftete Wahrheit
  3. Eine Frau mit berauschenden Talenten (nach dem Roman „Die Alte“ von Hannelore Cayre)
  4. Il Traditore – Als Kronzeuge gegen die Cosa Nostra
  5. Der Fall Richard Jewell
  6. Für Sama (für alle, die gerade panisch Listen mit Erste-Welt-Problemen, wie dem befürchteten Mangel an Klopapier, erstellen)
  7. Intrige (basierend auf einem tollen historischen Roman von Robert Harris über die Dreyfus-Affäre)
  8. Little Women (noch eine Romanverfilmung)
  9. Sorry we missed you
  10. Die Wütenden – Les Misérables
  11. 1917
  12. Queen & Slim (lief am 9. Januar 2020 an und ist damit für diese Liste qualifiziert)

     

Erfreulich war, dass die beiden neuen, sehr persönlichen Filme von Abel Ferrara, “Siberia” und “Tomasso und der Tanz der Geister”, einen Kinostart erhielten.

Ebenso erfreulich war, dass Terrence Malick mit “Ein verborgenes Leben” wieder etwas zum erzählenden Kino zurückkehrte.

Die zehn schlechtesten Filme des Jahres 2020:

entfällt

Nicht, dass ich nicht auf zehn schlechte Filme kommen könnte (ich sage nur „Bloodshot“), aber dann kämen auch Filme auf die Liste, die nicht so wirklich schlecht sind.

Die zehn besten 2020 in Deutschland erschienenen Romane (und schon sind Comics, Sachbücher, ältere Bücher von Ken Bruen, Klassiker und im Original gelesene Bücher [so lese ich im Moment zum ersten Mal alle von Sir Arthur Conan Doyle geschriebenen Sherlock-Holmes-Geschichten im Original] draußen); in alphabetischer Sortierung:

  1. Hannelore Cayre: Die Alte (formidabel verfilmt)
  2. Lee Child: Der Ermittler – Ein Jack-Reacher-Roman
  3. Horst Eckert: Im Namen der Lüge
  4. Katherine Faw: Young God
  5. Sam Hawken: Vermisst
  6. Anthony Horowitz: James Bond: Ewig und ein Tag (und danach geht es mit seinen beiden Hawthorne-Krimis „Ein perfider Plan“ und „Mord in Highgate“ weiter)
  7. Dominique Manotti: Marseille.73
  8. Sara Paretsky: Altlasten
  9. Mercedes Rosende: Falsche Ursula
  10. Wallace Stroby: Zum Greifen nah

So sehen die Listen im Moment aus.


Die Krimibestenliste 2020

Dezember 28, 2020

Pünktlich zum Jahresende (und als Erinnerung an mein Vorhaben, noch schnell einige Bestenlisten zu erstellen) gibt es die Jahresbestenliste der Krimibestenliste der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und des Deutschlandfunk Kultur. Diese Jahresbestenliste wird aus den monatlichen Krimibestenlisten generiert. Deshalb gibt es auch keinen Überraschungssieger, von dem vorher nie jemand gehört hat, sondern eine Begegnung mit bekannten Namen und Titeln. Danach sind die zehn besten Krimis des Jahres 2020:

1.) Hope Hill Drive von Garry Disher (original 2019: Peace)

2.) Aufzeichnungen eines Serienmörders von Young-Ha Kim (original 2013: Salinja-ui gieok-beob)

3.) Götter und Tiere von Denise Mina (original 2012: Gods and Beasts)

4.) Alles, was zu ihr gehört von Sara Sligar (original 2020: Take Me Apart)

5.) Heaven, My Home von Attica Locke (original 2019: Heaven, My Home)

6.) Family Business von Lisa Sandlin (original 2019: Bird Boys)

7.) Sommer bei Nacht von Jan Costin Wagner

8.) Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit von Max Annas

9.) Der Fall Alice im Wunderland von Guillermo Martínez (original 2019: Los Crímenes de Alicia)

10.) Altlasten von Sara Paretsky (original 2017: Fallout)

Auf seiner Homepage hat Bestenlisten-Gründer Tobias Gohlis eine Liste mit den zwanzig besten Krimis veröffentlicht:


Die Krimibestenliste Dezember 2020

Dezember 7, 2020

Nachdem die Frankfurter Allgemeine kurzfristig die Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur bei der Herausgabe der monatlichen Krimibestenliste aufgekündigt hat, ist das die letzte gemeinsame Liste. Ab Januar macht das dann der Deutschlandfunk alleine.

Für den Dezember empfehlen sie folgende Kriminalromane für den mörderisch gepflegten Abend:

1. Denise Mina – Götter und Tiere (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englisch von Karen Gerwig, Ariadne im Argument Verlag, 352 Seiten, 21 Euro.

2. Dominique Manotti – Marseille 73 (Plazierung im Vormonat: /)

Ariadne im Argumentverlag, 400 Seite, 23 Euro.

3. Robert Brack – Dammbruch (Plazierung im Vormonat: 6)

Ellert & Richter, 240 Seiten, 12 Euro.

4. Mick Herron – Real Tigers (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Diogenes, 480 Seiten, 18 Euro.

5. Un-Su Kim – Heißes Blut (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Französischen von Sabine Schwenk. Europaverlag, 582 Seiten, 24 Euro.

6. Éric Plamondon – Taqawan (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Französischen von Anne Thomas. Lenos, 208 Seiten, 22 Euro.

7. Joachim B. Schmidt – Kalmann (Plazierung im Vormonat: 4)

Diogenes, 352 Seiten, 22 Euro.

8. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro.

9. Nick Kolakowski – Love & Bullets (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Stefan Lux. Suhrkamp, 427 Seiten, 11 Euro.

10. Nathaniel Rich – King Zeno (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Rowohlt Berlin, 448 Seiten, 24 Euro.

Die Damen Manotti und Mina werden demnächst auch hier gebührend abgefeiert. Die Herren Disher und Kolakowski wollen hier ebenfalls abgefeiert werden. Sie machten mir Angebote, die ich nicht ablehnen konnte.

Und heute ist der neue Cormoran-Strike-Roman von Robert Galbraith (einige kennen sie unter ihrem richtigen Namen J. K. Rowling) bei mir eingetroffen. Offiziell erscheint er am 14. Dezember. Mit 1200 Seiten (ja, kein Tippfehler: eintausendzweihundert angenehm eng bedruckte Seiten) ist „Böses Blut“ (Blanvalet) definitiv ein Krimi für die Weihnachtstage, wenn man ungestört viele, viele Seiten lesen kann.


Die Krimibestenliste November 2020

November 2, 2020

Sehen wir das Positive: Jetzt ist viel Zeit zum lesen guter Bücher. Eine Entscheidungshilfe bei der Wahl guter Krimis bietet die monatliche Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur. Aktuell empfiehlt sie:

1. Denise Mina – Götter und Tiere (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englisch von Karin Gerwig, Ariadne im Argument Verlag, 352 Seiten, 21 Euro..

2. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro..

3. Un-Su Kim – Heißes Blut (Plazierung im Vormonat: 9)

Aus dem Französischen von Sabine Schwenk. Europaverlag, 582 Seiten, 24 Euro.

4. Joachim B. Schmidt – Kalmann (Plazierung im Vormonat: 5)

Diogenes, 352 Seiten, 22 Euro.

5. Sara Sligar – Alles, was zu ihr gehört (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Hanserblau, 432 Seiten, 16 Euro.

6. Robert Brack – Dammbruch (Plazierung im Vormonat: /)

Ellert & Richter, 240 Seiten, 12 Euro.

7. Marcie Rendon – Stadt, Land, Raub (Plazierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Jonas Jakob. Ariadne im Argument Verlag, 238 Seiten, 13 Euro.

8. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: 4)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

9. Steph Cha – Brandsätze (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 336 Seiten, 22 Euro.

10. Éric Plamondon – Taqawan (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Anne Thomas. Lenos, 208 Seiten, 22 Euro.

Und dann gibt es noch James Ellroys gut tausendseitiges Epos „Jener Sturm“ (This Storm, 2019) (Ullstein, 35 Euro), das letzten Monat ein kurzes Gastspiel auf der Liste gab.


Die Krimibestenliste Oktober 2020

Oktober 4, 2020

An einem sonnigen Oktobersonntag erscheint die neue Krimibestenliste, wie immer präsentiert von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur. Für die Herbstabende empfehlen die Damen und Herren Kritiker:

1. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro.

2. Steph Cha – Brandsätze (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 336 Seiten, 22 Euro.

3. Sara Sligar – Alles, was zu ihr gehört (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Hanserblau, 432 Seiten, 16 Euro.

4. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: 1)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

5. Joachim B. Schmidt – Kalmann (Plazierung im Vormonat: /)

Diogenes, 352 Seiten, 22 Euro.

6. Parker Bilal – London Burning (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. Rowohlt, 494 Seiten, 12 Euro.

7. James Ellroy – Jener Sturm (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Stephen Tree. Ullstein, 976 Seite, 35 Euro.

8. Marcie Rendon – Stadt, Land, Raub (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jonas Jakob. Ariadne im Argument Verlag, 238 Seiten, 13 Euro.

9. Un-Su Kim – Heißes Blut (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Sabine Schwenk. Europaverlag, 582 Seiten, 24 Euro.

10. Scott Thornley – Der gute Cop (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet und Andrea O’Brien. Suhrkamp, 524 Seiten, 16 Euro.

Disher, Rendon, Thornley (über 500 Seiten) und Ellroy (gut 1000 Seiten sind schon eine Herausforderung. Vor allem weil Ellroys vorherige Romane mich nicht so wahnsinnig überzeugten. Und dann schreibt Tobias Gohlis auch noch, dass sich die Lektüre nicht lohnt) liegen bei mir auch oben auf dem Zu-lesen-Stapel.

Davon abgesehen hätte ich gerne Sam Hawkens „Vermisst“ auf der Liste gesehen.


Die Krimibestenliste September 2020

September 7, 2020

Auf der Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur stehen im September folgende Werke:

1. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: 6)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

2. Garry Disher – Hope Hill Drive (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 334 Seiten, 22 Euro.

3. Lauren Wilkinson – American Spy (Plazierung im Vormonat: 9)

Aus dem Englischen von Antje Althans, Anne Emmert, Katrin Harlaß, Jenny Merling. Tropen, 366 Seiten, 16 Euro.

4. Parker Bilal – London Burning (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Thiesmeyer. Rowohlt, 494 Seiten, 12 Euro.

5. Steph Cha – Brandsätze (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 336 Seiten, 22 Euro.

6. Zoë Beck – Paradise City (Plazierung im Vormonat: 1)

Suhrkamp, 280 Seiten, 10 Euro.

7. Lee Child – Der Bluthund (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Wulf Bergner. Blanvalet, 448 Seiten, 22 Euro.

8. James Lee Burke – Blues in New Iberia (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 586 Seiten, 22 Euro.

9. Tommie Goerz – Meier (Plazierung im Vormonat: 10)

Ars Vivendi, 164 Seiten, 18 Euro.

10. Scott Thornley – Der gute Cop (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet und Andrea O’Brien. Suhrkamp, 524 Seiten, 16 Euro.

Ich lese gerade Sam Hawkens „Vermisst“ (Polar Verlag, sehr vielversprechender Anfang). Danach liegen James Ellroys „Jener Sturm“ (Ullstein; sollte schon im Frühjahr erscheinen und wurde dann coronabedingt auf den 14. September verschoben) und Marcie Rendons „Stadt Land raus“ (ariadne, ihr erster Cash-Blackbear-Roman gefiel mir ausnehmend gut) ganz oben auf meinem Zu-lesen-Stapel. Das liegt auch daran, dass sie zuletzt bei mir eingetroffen sind.

Am Ende lese ich dann ein, zwei, drei andere Krimis. Oder diesen in Afrika spielenden Scienc-Fiction-Roman, der es niemals auf diese Bestenliste schaffen wird.


Die Krimibestenliste August 2020

August 4, 2020

Die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren pünktlich zum Monatsbeginn ihre Liste der besten Krimis für diesen Sommer(ferien)monat (obwohl es schon spürbar früher dunkel wird):

1. Zoë Beck – Paradise City (Plazierung im Vormonat: 4)

Suhrkamp, 280 Seiten 10 Euro.

2. Lee Child – Der Bluthund (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Wulf Bergner. Blanvalet, 448 Seiten, 22 Euro.

3. Guillermo Martinez – Der Fall Alice im Wunderland (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Eichborn, 320 Seiten, 16 Euro.

4. William Boyle – Eine wahre Freundin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Polar, 364 Seiten, 22 Euro.

5. Hideo Yokoyama – 50 (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Japanischen von Nora Bartels. Atrium, 352 Seiten, 22 Euro.

6. Max Annas – Morduntersuchungskommission. Der Fall Melchior Nikoleit (Plazierung im Vormonat: /)

Rowohlt, 336 Seiten, 20 Euro.

7. James Lee Burke – Blues in New Iberia (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 586 Seiten, 22 Euro.

8. Joseph Incardona – One-Way-Ticket ins Paradies (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow. Lenos, 310 Seiten, 22 Euro.

9. Lauren Wilkinson – American Spy (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Antje Althans, Anne Emmert, Katrin Harlaß, Jenny Merling. Tropen, 366 Seiten, 16 Euro.

10. Tommie Goerz – Meier (Plazierung im Vormonat: /)

Ars Vivendi, 164 Seiten, 18 Euro.


Die Krimibestenliste Juli 2020

Juli 12, 2020

Seitdem es Probleme mit dem Erhalt der Infomail zur monatlichen Bestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur gibt, kann die Liste schon einmal für einige Tage in Vergessenheit geraten. Daher etwas verspätet die Juli-Empfehlungen der Damen und Herren Krimikritiker:

1. Guillermo Martinez – Der Fall Alice im Wunderland (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Eichborn, 320 Seiten, 16 Euro.

2. Hideo Yokoyama – 50 (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Japanischen von Nora Bartels. Atrium, 352 Seiten, 22 Euro.

3. Sara Paretsky – Altlasten (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Laudan und Szelinski. Ariadne im Argument Verlag, 544 Seiten, 24 Euro.

4. Zoë Beck – Paradise City (Plazierung im Vormonat: /)

Suhrkamp, 288 Seiten 16 Euro.

5. Emma Viskic – No Sound – Die Stille des Todes (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Piper, 286 Seiten, 15 Euro.

6. Angie Kim – Miracle Creek (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Marieke Heimburger. Hanserblau, 510 Seiten, 22 Euro.

7. Benjamin Whitmer – Flucht (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Alf Mayer. Polar, 408 Seiten, 22 Euro.

8. Philip Kerr – Trojanische Pferde (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Axel Merz. Wunderlich, 492 Seiten, 24 Euro.

9. Felix Weber – Staub zu Staub (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Niederländischen von Simone Schroth. Penguin, 400 Seiten, 15 Euro.

10. Nicholas Shakespeare – Boomerang (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Anette Grube. Hoffmann und Campe, 400 Seiten, 25 Euro.

Paradise City“ fand ich nicht so toll. Warum dürfte ich in einigen Tagen erklären. „Flucht“ und „Trojanische Pferde“ (der vorletzte Bernhard-Gunther-Roman des zu früh verstorbenen Philip Kerr) stehen auch auf meiner Zu-Lesen-Liste.

Im Moment lese ich Thomas Gallis „Weggesperrt – Warum Gefängnisse niemandem nützen“. Ein Sachbuch. Empfehlenswert und zum Nachdenken anregend.


Die Krimibestenliste Juni 2020

Juni 8, 2020

Mit Altlasten beginnt dieses Mal die monatliche Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur:

1. Sara Paretsky – Altlasten (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Englischen von Laudan und Szelinski. Ariadne im Argument Verlag, 544 Seiten, 24 Euro.

2. Emma Viskic – No Sound. Die Stille des Todes (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Brauns. Piper, 286 Seiten, 15 Euro.

3. Young-Ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Koreanischen von Inwon Park. Cass, 152 Seiten, 20 Euro.

4. Guillermo Martinez – Der Fall Alice im Wunderland (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Spanischen von Angelica Ammar. Eichborn, 320 Seiten, 16 Euro.

5. Lisa Sandlin – Family Business (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Suhrkamp, 358 Seiten, 10 Euro.

6. Cai Jun – Rachegeist (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem von Chinesischen von Eva Schestag. Piper, 512 Seiten, 16 Euro.

7. Nicholas Shakespeare – Boomerang (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Anette Grube. Hoffmann und Campe, 400 Seiten, 25 Euro.

8. Matthias Wittekind – Die Brüder Fournier (Plazierung im Vormonat: 10)

Edition Nautilus, 272 Seiten, 18 Euro.

9. Deepa Anappara – Die Detektive vom Bhoot-Basar (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von pociao und Roberto de Hollanda. Rowohlt, 400 Seiten, 24 Euro.

10. Jérôme Leroy – Der Schutzengel (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus, 352 Seiten, 20 Euro.

Und ich habe zuletzt begeistert den neuen Wilsberg-Roman „Sag niemals Nein“ von Jürgen Kehrer gelesen und lese gerade die neue Übersetzung von Rex Stouts Nero-Wolfe-Roman „Die goldenen Spinnen“, einem Roman der wegen der Keine-Wiederveröffentlichungen-Regel nicht auf die Liste kann. Obwohl, bei einer Neuübersetzung…

P. S.: Schade, dass Horst Eckerts „Im Namen der Lüge“ schon wieder rausgeflogen ist.


Die Krimibestenliste Mai 2020

Mai 3, 2020

Für spannende Lesestunden muss man nicht vor die Tür gehen – und bei dem Wetter ist es auch zu kühl, um im Garten zu lesen. Für die dem Wetter angemessen länglichen Couchsitzungen empfiehlt die Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur in ihrer aktuellen Krimibestenliste:

1. Young-Ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Koreanischen von Inwon Park. Cass, 152 Seiten, 20 Euro.

2. Michael Connelly – Late Show (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem Englischen von Sepp Leeb. Kampa, 432 Seiten, 19,90 Euro.

3. Lisa Sandlin – Family Business (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Suhrkamp, 358 Seiten, 10 Euro.

4. Sara Paretsky – Altlasten (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem Englischen von Laudan und Szelinski. Ariadne im Argument Verlag, 544 Seiten, 24 Euro.

5. Cai Jun – Rachegeist (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem von Chinesischen von Eva Schestag. Piper, 512 Seiten, 16 Euro.

6. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Plazierung im Vormonat: 2)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

7. Jérôme Leroy – Der Schutzengel (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus, 352 Seiten, 20 Euro.

8. Angie Kim – Miracle Creek (Plazierung im Vormonat: –)

Aus dem Englischen von Marieke Heimburger. Hanserblau, 510 Seiten, 22 Euro.

9. Horst Eckert – Im Namen der Lüge (Plazierung im Vormonat: –)

Heyne, 576 Seiten, 12,99 Euro.

10. Matthias Wittekind – Die Brüder Fournier (Plazierung im Vormonat: –)

Edition Nautilus, 272 Seiten, 18 Euro.


Die Krimibestenliste April 2020

April 11, 2020

Das ging, weil die Liste nicht in meinem Postfach landete, etwas unter. Denn selbstverständlich gibt es auch im April die von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentierte monatliche Bestenliste:

1. Young-Ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Koreanischen von Inwon Park. Cass, 152 Seiten, 20 Euro.

2. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Plazierung im Vormonat: 1)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

3. Lisa Sandlin – Family Business (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Suhrkamp, 358 Seiten, 10 Euro.

4. Attica Locke – Heaven, My Home (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

5. Jérôme Leroy – Der Schutzengel (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Cornelia Wendt. Edition Nautilus, 352 Seiten, 20 Euro.

6. Davide Longo – Die jungen Bestien (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Rowohlt, 412 Seiten, 22 Euro.

7. Xavier-Marie Bonnot – Der erste Mensch (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Gerhard Meier. Unionsverlag, 348 Seiten, 19 Euro.

8. Oyinkan Braithwaite – Meine Schwester, die Serienmörderin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer. Blumenbar, 240 Seiten, 20 Euro.

9. Tom Hillenbrand: Qube (Plazierung im Vormonat: /)

Kiepenheuer & Witsch, 556 Seiten, 12 Euro.

10. Richard Lorenz – Hinter den Gesichtern (Plazierung im Vormonat: 10)

Luzifer, 294 Seiten, 13,95 Euro.

Der Kim und der Leroy müssten auf dem Weg zu mir sein. Die neuen Romane von Sara Paretsky (Altlasten, ariadne), Laura Lippman (Die Frau im grünen Regenmantel, Kampa), Michael Connelly (Late Show, Kampa), Don Winslow (Broken, HarperCollins), Benjamin Whitmer (Flucht, polar Verlag), Jorge Zepeda Patterson (Die Korrupten, Elster) und Mercedes Rosende (Falsche Ursula, Unionsverlag) dürften nächsten Monat auf der Liste stehen (Auf meiner Leseliste stehen sie schon jetzt!) und Horst Eckert wird in der Bestenliste notorisch ignoriert. Ist trotzdem ein lesenswerter Thriller.


Die Krimibestenliste März 2020

März 2, 2020

Folgende Kriminalromane sind nach Ansicht der von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren Krimibestenliste im Moment besonders lesenswert:

1. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Platzierung im Vormonat: /)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

2. Attica Locke – Heaven, My Home (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

3. David Longo – Die jungen Bestien (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Rowohlt, 412 Seiten, 22 Euro.

4. Nicci French – Was sie nicht wusste (Platzierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller. C. Bertelsmann, 446 Seiten, 16 Euro.

5. Liz Moore – Long Bright River (Platzierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. C.H. Beck, 414 Seiten, 24 Euro.

6. Frank Göhre – Verdammte Liebe Amsterdam (Platzierung im Vormonat: /)

Culturbooks, 158 Seiten, 15 Euro.

7. Xavier-Marie Bonnot – Der erste Mensch (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Gerhard Meier. Unionsverlag, 348 Seiten, 19 Euro.

8. Robert E. Dunn – Dead Man’s Badge (Platzierung im Vormonat: 6)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro.

9. Sarah Schulman – Trüb (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

10. Richard Lorenz – Hinter den Gesichtern (Platzierung im Vormonat: /)

Luzifer, 294 Seiten, 13,95 Euro.

Frank Göhre wird demnächst abgefeiert. Versprochen. Und der neue Roman von Horst Eckert. „Im Namen der Lüge“ erscheint am 9. März 2020 bei Heyne und es soll der Auftakt einer neuen Serie sein. Hauptfigur Melia Khalid, deutsche Verfassungsschützerin mit somalischen Wurzeln, ist einem den Staat bedrohendem Komplott auf der Spur und ihre Vorgesetzten haben kein Interesse an der Wahrheit. Das dürfte gewohnt spannend werden und, wieder einmal, nicht in der Krimibestenliste empfohlen werden.

Zuletzt war ich, verfilmungsbedingt, mit Hermann Hesse und dem Känguru beschäftigt.


Die Krimibestenliste Februar 2020

Februar 3, 2020

Alaaf und Helau! schallt es nicht aus der von der Frankfurter Allgemeinen und Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste. Statt karnevalesker Lustigkeit gibt es mörderische Sozialkritik. Also genau das richtige für trübe, verregnete Tage:

1. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

2. Attica Locke – Heaven My Home (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

3. Nicci French – Was sie nicht wusste (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller. C. Bertelsmann, 446 Seiten, 16 Euro.

4. Ahmed Saadawi – Frankenstein in Bagdad (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich. Assoziation A, 296 Seiten, 22 Euro.

5. Melba Escobar – Die Kosmetikerin (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Spanischen von Sybille Martin. Heyne, 320 Seiten, 9,99 Euro.

6. Robert E. Dunn – Dead Man’s Badge (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro.

7. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

8. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Französischen von Iris Konopik.Ariadne im Argument-Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

9. Regina Nössler: Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: 4)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

10. Liz Moore – Long Bright River (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. C.H. Beck, 414 Seiten, 24 Euro.

 


Die Krimibestenliste Januar 2020

Januar 6, 2020

Das neue Jahrzehnt startet die von vielen Herren und wenigen Damen zusammengestellte Krimibestenliste, präsentiert von der Frankurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur, mit diesen Kriminalromanen: präsentieren die besten Krimis.

1. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Französischen von Iris Konopik.Ariadne im Argument-Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

2. Melba Escobar – Die Kosmetikerin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Spanischen von Sybille Martin. Heyne, 320 Seiten, 9,99 Euro.

3. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: 9)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

4. Regina Nössler – Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: 5)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

5. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

6. James Lee Burke – Mein Name ist Robicheaux (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 600 Seiten, 22 Euro.

7. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: 4)

Goldmann, 320 Seiten; 13 Euro.

8. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: 8)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro

9. Bernhard Aichner – Der Fund (Plazierung im Vormonat: /)

btb, 348 Seiten, 20 Euro.

10. Robert E. Dunn – Dead Man‘s Badge (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro

Der neue le Carré wird die Tage besprochen. Ich fand ihn eher meh.

Aktuell lese ich Attica Lockes „Heaven, my home“ (Polar Verlag). Der dürfte nächsten Monat auf der Krimibestenliste stehen.


Die Krimibestenliste Dezember 2019

Dezember 1, 2019

Zum 1. Advent haben die haben die vielen Herren und wenigen Damen von der Krimibestenliste (präsentiert von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur) ihre monatliche Liste empfehlenswerter Krimis zusammengestellt:

1. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

2. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Französischen von Iris Konopik. Ariadne im Argument Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

3. Paulus Hochgatterer – Fliege fort, fliege fort (Plazierung im Vormonat: 3)

Deuticke, 286 Seiten, 23 Euro.

4. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: 8)

Goldmann, 320 Seiten, 13 Euro.

5. Regina Nössler – Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: /)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

6. Fuminori Nakamura – Der Revolver (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Japanischen von Thomas Eggenberg. Diogenes, 186 Seiten, 22 Euro.

7. James Lee Burke – Mein Name ist Robicheaux (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 600 Seiten, 22 Euro.

8. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: 6)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro.

9. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

10. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

Einiges davon dürfte auf einigen Weihnachtswunschlisten gut aussehen.

Bei mir liegen, nach einer Rex-Stout-Neuübersetzung (die Nero-Wolfe-Geschichte „Zyankali vom Weihnachtsmann“) une der Jonathan-Lethem-Kurzgeschichtensammlung „Alan, der Glückspilz“ (wegen „Motherless Brooklyn“), der neue le Carré, der neue Burke (beide auch auf der Krimibestenliste), und der neue Child (aka der neue Jack Reacher), der neue Rankin (aka der neue John Rebus) und der neue Staalesen (endlich wieder ein Krimi mit Privatdetektiv Varg Veum) ganz oben auf meinem Lesestapel. Direkt neben Anthony J. Quinns „Gestrandet“ (Trouble im heutigen Nordirland) und Lou Berneys „Destination Dallas“ (der große Bouchercon-Gewinner).

Damit sind meine schlaflosen Nächte bis Weihnachten gesichert.


Die Krimibestenliste November 2019

November 4, 2019

Die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfehlen im aktuell zwischen arktischer Kälte und fast noch sommerlichen Temperaturen schwankendem November folgende Kriminalromane:

1. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

2. Franz Dobler – Ein Schuss ins Blaue (Plazierung im Vormonat: /)

Tropen, 288 Seiten, 20 Euro.

3. Paulus Hochgatterer – Fliege fort, fliege fort (Plazierung im Vormonat: /)

Deuticke, 286 Seiten 23 Euro.

4. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: /)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro.

7. Adam Brookes – Der chinesische Verräter (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Andreas Heckmann. Suhrkamp, 402 Seiten, 15,95 Euro.

8. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: /)

Goldmann, 320 Seiten, 13 Euro.

9. Lisa McInerney – Blutwunder (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. Liebeskind, 334 Seiten 20 Euro.

10. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Iris Konopik. Ariadne im Argument Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

 


Die Krimibestenliste Oktober 2019

Oktober 8, 2019

Die Krimiempfehlungen der F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur für den Herbstmonat Oktober:

1. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

2. Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Daisy Dunkel.Ariadne im Argument-Verlag, 350 Seiten, 21 Euro.

3. Denise Mina – Klare Sache (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Zoë Beck. Ariadne im Argument-Verlag, 352 Seiten, 21 Euro.

4. Garry Disher – Kaltes Licht (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 314 Seiten, 22 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Max Annas – Morduntersuchungskommission (Plazierung im Vormonat: 4)

Rowohlt, 346 Seiten, 20 Euro.

7. Adam Brookes – Der chinesische Verräter (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andreas Heckmann. Suhrkamp, 402 Seiten, 15,95 Euro.

8. William Boyle – Einsame Zeugin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Polar, 300 Seiten, 20 Euro.

9. Harry Bingham – Fiona – Das tiefste Grab (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien und Kristof Kurz. Rowohlt, 542 Seiten, 10 Euro.

10. Hideo Yokoyama – 2 (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Sabine Roth. Atrium, 152 Seiten, 16 Euro.


Die Krimibestenliste September 2019

September 2, 2019

Die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfehlen in ihrer September-Krimibestenliste für die länger werdenden Nächte unter der Leselampe etwas kultivierten Mord und Totschlag:

1. Garry Disher – Kaltes Licht (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 314 Seiten, 22 Euro.

2. Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen (Plazierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Daisy Dunkel.Ariadne im Argument-Verlag, 350 Seiten, 21 Euro.

3. Denise Mina – Klare Sache (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Zoë Beck. Ariadne im Argument-Verlag, 352 Seiten, 21 Euro.

4. Max Annas – Morduntersuchungskommission (Plazierung im Vormonat: 3)

Rowohlt, 346 Seiten, 20 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Selim Özdogan – Der die Träume hört (Plazierung im Vormonat: /)

Edition Nautilus, 288 Seiten, 18 Euro.

7. Adrian McKinty – Cold Water (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Peter Torberg.Suhrkamp Nova, 378 Seiten, 15,95 Euro.

8. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

9. George Pelecanos – Prisoners (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn.Ars Vivendi, 230 Seiten, 18 Euro

10. Friedrich Ani – All die unbewohnten Zimmer (Plazierung im Vormonat: 2)

Suhrkamp, 495 Seiten, 22 Euro.


Die Krimibestenliste August 2019

August 5, 2019

Zwischen Ende der Sommerferien (in Berlin) und Sommerferien präsentieren die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur eiskalt ihre Krimibestenliste für den August:

1. Garry Disher – Kaltes Licht (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 314 Seiten, 22 Euro

2. Friedrich Ani – All die unbewohnten Zimmer (Plazierung im Vormonat: 2)

Suhrkamp, 495 Seiten, 22 Euro.

3. Max Annas – Morduntersuchungskommission (Plazierung im Vormonat: /)

Rowohlt, 346 Seiten, 20 Euro.

4. Nicholas Searle – Der Sprengsatz (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jan Schönherr. Kindler, 304 Seiten, 20 Euro.

5. Liza Cody – Ballade einer vergessenen Toten (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Martin Grundmann. Ariadne im Argument-Verlag, 416 Seiten, 22 Euro.

6. Georges Simenon: Maigret im Haus der Unruhe (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Thomas Bodmer. Kampa, 220 Seiten, 16,90 Euro.

7. Adrian McKinty – Cold Water (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Suhrkamp Nova, 378 Seiten, 15,95 Euro.

8. Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Daisy Dunkel. Ariadne im Argument-Verlag, 350 Seiten, 21 Euro

9. Mike Nicol – Sleeper (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Mechthild Barth. btb, 512 Seiten, 10 Euro.

10. George Pelecanos – Prisoners (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 230 Seiten, 18 Euro.

Wenn ich mir die Liste ansehen, fällt mir ad hoc (auf meinen Schreibtisch blickend) auf, dass Lee Childs neuer Jack-Reacher-Roman „Keine Kompromisse“ und John Steeles Nordirland-Noir „Ravenhill“ fehlen.

Ansonsten warten Disher, Ani, Nicol und Pelecanos, – alles altbekannte Krimiautoren -, auch bei mir auf eine Lektüre. Ein, zwei, drei andere Bücher sollten noch auf dem Zu-Lesen-Stapel landen. Und McKintys „Cold Water“ wird die Tage abgefeiert.

 


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