Mörderischer Herbst II – Gmeiner, Grafit

Weiter geht’s mit zwei Krimiverlagen, die sich vor allem dem deutschsprachigen Krimi widmen:

Gmeiner

Seit zehn Jahren gibt es die ausschließlich mit deutschsprachigen Autoren bestrittene Krimireihe im Gmeiner-Verlag. Deshalb: Herzlichen Glückwunsch! (Oh, und auf der Verlags-Homepage gibt es ein Gewinnspiel.)

Juli

Beate Baum: Häuserkampf (Journalistin Kirsten Bertram ermittelt wieder: der Bruder ihres Freundes kommt nach Dresden. Er will das Hechtviertel sanieren. Bertram ist misstrauisch und befindet sich schnell zwischen den Fronten eines mörderischen Kampfes um das Sanierungsgebiet.)

Susanne Bonn: Der Jahrmarkt zu Jakobi (Historischer Kriminalroman: Lindenfels in der Pfalz, 14. Jahrhundert)

Klaus Erfmeyer: Geldmarie (Justizkrimi: Die Polizei glaubt, dass Knobels Freundin ihren Germanistikprofessor umgebracht hat. Anwalt Knobel will ihre Unschuld beweisen.)

B. Erwin/U. Buchhorn: Die Herren von Buchhorn (Historischer Kriminalroman: St. Gallen, 10. Jahrhundert)

Matthias P. Gibert: Kammerflimmern (Der Tod eines Justiziars bringt Kommissar Lenz auf die Spur der Wirtschaftsmafia.)

Edi Graf: Leopardenjagd (Der Leopard will die Tübinger Journalistin Roloff umbringen. Ihre einzige Hoffnung ist ein seit Wochen verschwundener kenianischer Safariführer.)

Sigrid Hunold-Reime: Frühstückspension („ein frecher Beziehungskrimi“ sagt der Verlag)

Marcus Imbsweiler: Schlussakt (Privatdetektiv Max Koller soll den Mörder einer Operngarderobiere finden.)

Fritjof Karnani: Notlandung (Wirtschaftsthriller: Pilotenausbilderin Beryl Kirchbach will herausfinden, warum einer ihrer Schüler sich umbrachte.)

Gabriele Keiser: Gartenschläfer (Kommissarin Franca Mazzari sucht den Mörder des bestialisch erstochenen 18-jährigen Mario Reschkamp. Eine Spur führt ins Drogenmilieu, eine andere in okkulte Kreise und eine dritte zu einer Freundin des Toten.)

Uwe Klausner: Die Kiliansverschwörung (Historischer Kriminalroman: Würzburg: 15. Jahrhundert)

Sabine Klewe: Blutsonne (Eine Mordserie erschüttert Düsseldorf. Die „MK Henker“ und Amateurdetektivin Katrin Sandmann suchen den Täter.)

Matthias Klösel: Tourneekoller (Debüt: Kommissar Beckmann kommt der Selbstmord eines Schweizer Geschäftsmanns nicht koscher vor.)

Norbert Klugmann: Die Nacht des Narren (Historischer Krimi: Lübeck, 17. Jahrhundert)

Paul Lascaux: Wursthimmel (Nach dem Käse geht’s für die Privatdetektive Heinrich Müller und Nicole Himmel um die Wurst.)

Kurt Lehmkuhl: Raffgier (Erster Band der Serie mit dem pensionierten Kommissar Rudolf-Günther Böhnke. Er sucht den Mörder eines angesehenen Immobilienmaklers.)

Raimund A. Mader: Glasberg (Debüt: Kommissar Bichlmaier muss den Mord an einem Politiker und seiner Tochter aufklären. Eine Spur führt in die Vergangenheit zum „Prager Frühling“.)

Hardy Pundt: Deichbruch (Debüt: Wurde beim Deichbau gepfuscht? Wiard Lüpkes will’s wissen.)

Friederike Schmöe: Spinnefeind (Privatdetektivin Katinka Palfy soll herausfinden, wer dem Mathematiklehrer Falk wichtige Unterlagen gestohlen hat und warum einer seiner Schüler bei einer Exkursion verschwand. Da wird Falks Ex-Verlobte umgebracht, Falk wird als Mörder verdächtigt, und Palfy erhält das Angebot, an einer dreimonatigen Ausgrabung in Libyen teilzunehmen. – Klingt verwirrend? Ist es wahrscheinlich auch.)

Hans-Peter Vertacnik: Ultimo (ein Politthriller aus Österreich)

18. September

Bernd Franzinger: Kindspech (achter Fall für Kommissar Tannenberg: die kleine Emma Tannenberg wird entführt. Der Kommissar sucht die Entführer.)

Grafit

Ohne große Vorrede

Bereits erschienen

Matti Rönkä: Der Grenzgänger (Taschenbuch-Ausgabe)

Juli

Christoph Güsken: Sensemann lacht (Comedy-Krimi: Bestsellerautor Dankmar G. Rolling beauftragt Privatdetektiv Henk Voss das Lösegeld für ein gestohlenes Manuskript zu überbringen. Voss erledigt den Auftrag. Doch als er sein Honorar abholen will, ist Rolling tot. Todesursache: zu Tode gelacht.)

Beate Sauer: Der Geschmack der Tollkirsche (Taschenbuch-Ausgabe)

September

Wilfried Eggers: Paragraf 301 (Rechtsanwalt Peter Schlüter soll in einem Fall die Auslieferung eines zu einer zwanzigjährigen Strafe verurteilten Türken in seine Heimat verhindern, in einem anderen Fall soll er einen illegal in Deutschland lebenden Türken in einem Mordprozess verteidigen. – Der Verlag meint „provokant“)

H. P. Karr/Herbert Knorr (Hrsg.): Mord am Hellweg IV (und wieder schreiben deutsche und einige ausländische Krimiautoren Kurzgeschichten. Dieses Mal wird beim Hellweg-Krimifestival auch erstmals der europäische Krimipreis „Ripper-Award“ verliehen.)

Charles den Tex: Die Macht des Mr. Miller (Taschenbuch-Ausgabe)

Oktober

Horst Eckert: Königsallee (Taschenbuch-Ausgabe)

Reinhard Junge: Achsenbruch (PEGASUS ermittelt wieder: eine Autobombe tötet Rechtsanwalt Beißner. Aber wem galt der Anschlag? Ihm oder der Bochumer Oberbürgermeisterin Sonnenschein?)

Pentti Kirstilä: Den Göttern trotzt man nicht (Ein Fall für Lauri Hanhivaara)

Gabriella Wollenhaupt: Es muss nicht immer Grappa sein (ein neuer Comedy-Krimi mit der Journalistin Grappa. – Ich fand den ersten Grappa-Krimi so schlecht, dass ich auf weitere Versuche keine Lust habe.)

Fett Kursiv sind die Titel, auf die ich mich besonders freue.

Bereits erschienen

Mörderischer Herbst I – Pendragon, Edition Nautilus, Unionsverlag

2 Responses to Mörderischer Herbst II – Gmeiner, Grafit

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