„Severance Package“, das vierte Buch von Duane Swierczynski (in Deutschland unter seinem Pseudonym Duane Louis als „Letzte Order“ für Februar angekündigt), wurde von Lionsgate für eine Verfilmung optioniert. Damit wäre nach „Blondes Gift“ (The Blonde) die zweite Swierczynski-Verfilmung in Arbeit. Ob das Buch letztendlich wirklich verfilmt wird, ist unklar. Aber Duane Swierczynski ist in die Entwicklung von „Severance Package“ stärker involviert (er soll zusammen mit Brett Simon das Drehbuch schreiben) und er will in seinem Secret Dead Blog darüber schreiben. Das könnte interessant werden.
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Wo wir gerade bei Swierczynski sind: bereits vor längerem hat er die im November 2010 in Philadelphia stattfindende zweite NoirCon angekündigt. Das könnte für Menschen mit einem großzügigen Reisebudget eine Gelegenheit sein, die USA zu besuchen.
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Bereits im September 2009 gibt’s in Las Vegas die erste KillerCon. Joe R. Lansdale und Heather Graham werden, wie die Homepage verrät, dabei sein. Aber braucht wirklich jemand eine Konferenz, bei der sich Horror-, Thriller- und Paranormal Romance-Autoren treffen?
Dann doch lieber zur diesjährigen Bouchercon.
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Oder ins Kino? Den neuen Batman ansehen? Wenn Sie entgegen aller Wahrscheinlichkeit an einem Ort sind, an dem „The dark knight“ nicht im örtlichen Kino gezeigt wird, können Sie das Drehbuch von Jonathan und Christopher Nolan (auch Regie) lesen.
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Im Rap Sheet sind inzwischen die Berichte von Ali Karim über das Harrogate Crime Writing Festival online. Heute, als letzter Teil, ging ein Interview mit Robert Crais (Dringend deutscher Verlag gesucht!) online, im vorletzten Teil traf er Jeffery Deaver, und davor – ach, lesen Sie selbst.
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Der Noir of the Week ist „The dark Corner“ (Der weiße Schatten, USA 1946, Regie: Henry Hathaway, Drehbuch:Jay Dratler, Bernard Schoenfeld, nach einer Kurzgeschichte von Leo Rosten, mit Mark Stevens, Lucille Ball, Clifton Webb, William Bendix). Der könnte mal wieder im TV laufen.
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Bei Spiegel Online beantwortet unser Mann für Serienmörder, Stephan Harbort, einige Fragen. Der Anlass ist sein neues Buch „Begegnung mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer“. Sein Verhaltenstipp für eine Begegnung mit einem Serienmörder (meistens in der eigenen Wohnung oder am Arbeitsplatz, normalerweise und im Gegensatz zu den meisten Totschlagsdelikten ein Unbekannter):
Ich würde mich zunächst einmal abwartend verhalten und versuchen, eine persönliche Beziehung zwischen mir und dem Täter herzustellen. Ihm soll dadurch bewusst werden, dass er es mit einem Individuum zu tun hat. Aber noch einmal: Ich weiß auch nicht, ob ich mich damit in jedem Fall retten könnte. Es ist aber wahrscheinlicher, dass es auf diese Weise klappt. Mein Gegenüber müsste in mir einen Menschen sehen. Mich zu töten, würde ihm daher erheblich schwerer fallen.