TV-Tipp für den 12. Februar: Metropolis

Arte, 20.40 (VPS 20.45)

Metropolis (D 1926, R.: Fritz Lang)

Drehbuch: Thea von Harbou

Buch zum Film: Thea von Harbou: Metropolis, 1926

Der SF-Klassiker – und wie es sich für einen Klassiker gehört: unglaublich teuer, lang, an der Kasse zunächst gefloppt, von Produzenten und Verleihern in verschiedenen gekürzten Versionen herausgebracht und, vor allem optisch, ein großer Einfluss auf eigentlich alle dystopischen SF-Filme (Was wäre “Blade Runner” ohne “Metropolis”?). Dass die Geschichte eher banal und die Botschaft ärgerlich ist – geschenkt.

Obwohl: Nachdem 2008 in Buenos Aires eine Kopie der verschollen geglaubten Premierefassung entdeckt und aufwendig restauriert wurde, kann heute erstmals die um ein gutes Viertel längere und fast vollständige Version (einige Teile konnten nicht gerettet werden) von “Metropolis” endlich wieder gesehen werden.

Wetterunfühlige Menschen können am Brandenburger Tor eine Open Air Vorstellung erfrieren.

Im Anschluss zeigt Arte um 23.10 die gut einstündige Doku “Die Reise nach Metropolis”.

mit Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Heinrich George

Hinweise

Arte über „Metropolis“

Wikipedia über „Metropolis“ (deutsch, englisch)

Film-Zeit über „Metropolis“

Die Zeit: Karen Naundorf und Matthias Stolz über die Restaurierung von „Metropolis“ (11. Februar 2010)

Süddeutsche Zeitung: Christian Mayer über „Metropolis“ (11. Februar 2010)

Frankfurter Rundschau: Daniel Kothenschulte über „Metropolis“ (12. Februar 2010)

Deutsche Kinemathek: Ausstellung „The Complete ‚Metropolis’“

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