Arte, 22.20
Metropolis (D 1926, R.: Fritz Lang)
Drehbuch: Thea von Harbou
Buch zum Film: Thea von Harbou: Metropolis, 1926
Der SF-Klassiker – und wie es sich für einen Klassiker gehört: unglaublich teuer, lang, an der Kasse zunächst gefloppt, von Produzenten und Verleihern in verschiedenen gekürzten Versionen herausgebracht und, vor allem optisch, ein großer Einfluss auf eigentlich alle dystopischen SF-Filme (Was wäre “Blade Runner” ohne “Metropolis”?). Dass die Geschichte eher banal und die Botschaft ärgerlich ist – geschenkt.
Obwohl: Nachdem 2008 in Buenos Aires eine Kopie der verschollen geglaubten Premierefassung entdeckt und aufwendig restauriert wurde, kann jetzt sogar die um ein gutes Viertel längere und fast vollständige Version (einige Teile konnten nicht gerettet werden) von “Metropolis” endlich wieder gesehen werden.
mit Alfred Abel, Gustav Fröhlich, Brigitte Helm, Rudolf Klein-Rogge, Fritz Rasp, Heinrich George
Wiederholung: Donnerstag, 12. Januar 2012, 02.05 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Wikipedia über „Metropolis“ (deutsch, englisch)
Süddeutsche Zeitung: Christian Mayer über „Metropolis“ (11. Februar 2010)
Frankfurter Rundschau: Daniel Kothenschulte über „Metropolis“ (12. Februar 2010)
Deutsche Kinemathek: Ausstellung „The Complete ‘Metropolis’“
Wikipedia über Fritz Lang (deutsch, englisch)
Senses of Cinema: Dan Shaw über Fritz Lang
MovieMaker: Interview von 1972 mit Fritz Lang
Meine Besprechung von Fritz Langs „Du und ich“ (You and me, USA 1938)
[…] Danach gibt es um 21.00 Uhr „Metropolis“ (D 1927, Regie: Fritz Lang). […]
[…] am 5. Dezember 1890 in Wien geborene Regisseur „Dr. Mabuse, der Spieler“, „Die Nibelungen“, „Metropolis“, „Spione“ (zu Unrecht arg unbekannt), „Frau im Mond“, „M“ und „Das Testament des Dr. […]