TV-Tipp für den 2. Januar: Yorkshire Killer 1974

Januar 2, 2011

ARD, 23.30

Yorkshire Killer 1974 (GB 2009, R.: Julian Jarrold)

Drehbuch: Tony Grisoni

LV: David Peace: Nineteen Seventy-Four, 1999 (1974)

Yorkshire, 1974: Der ehrgeizige Lokaljournalist Eddie Dunford recherchiert im Fall eines verschwundenen Mädchens. Er entdeckt Parallelen zu ähnlichen Fällen.

Auftakt der grandiosen, aus drei Filmen bestehenden Verfilmung der Red-Riding-Romane von David Peace, die vom Ersten zu einer beschissenen Zeit ausgestrahlt wird. Aber direkt nach dem “Tatort” wäre das Gefälle zwischen den beiden Krimis wohl zu augenfällig gewesen.

Mit Andrew Garfield, Eddie Marsan, John Henshaw, Sean Bean

Hinweise

Meine Besprechung von David Peaces „1974“ (Nineteen Seventy-Four, 1999)

Meine Besprechung von David Peaces „1977“ (Nineteen Seventy-Seven, 2000)

Meine Besprechung von David Peaces „1980“ (Nineteen Eighty, 2001)

Meine Besprechung von David Peaces „1983“ (Nineteen Eighty-Three, 2002)

Meine Besprechung von David Peaces „Tokio im Jahr Null“ (Tokyo Year Zero, 2007)

Meine Besprechung der „Red Riding Trilogy“ (der Verfilmung der entsprechenden Bücher)

Kriminalakte über David Peace


Die KrimiWelt-Bestenliste Januar 2011

Januar 1, 2011

Neues Jahr, neue Bestenliste der KrimiWelt-Jungs. Auf die erste Liste des neuen Jahres haben es folgende Werke geschafft:

1 (1) John le Carré: Verräter wie wir

2 (4) Åke Edwardson: Der letzte Winter

3 (-) Ken Bruen: London Boulevard

4 (2) Don Winslow: Tage der Toten

5 (-) Tana French: Sterbenskalt

6 (10*)Jo Nesbø: Headhunter

7 (8) Joe R. Lansdale: Kahlschlag

8 (-) Kurt Bracharz: Der zweitbeste Koch

9 (6) Solange Fasquelle: Trio Infernal

10 (-) James Sallis: Dunkle Vergeltung

In ( ) ist die Platzierung des Vormonats. Der * bedeutet, dass es sich um einen Wiedereinstieg handel.

Nur vier neue Werke, wobei „London Boulevard“ (gut), „Dunkle Vergeltung“ (auch gut) und „Der zweitbeste Koch“ (keine Ahnung) auch angenehm kurz sind. Wahrscheinlich hatten die Rezensenten, wie ich, im Dezember wenig Zeit zum Bücherlesen.


TV-Tipp für den 1. Januar: Der schwarze Falke

Januar 1, 2011

Kabel 1, 00.20

Der schwarze Falke (USA 1956, R.: John Ford)

Drehbuch: Frank S. Nugent

LV: Alan LeMay: The Searchers, 1954 (Der schwarze Falke)

Texas 1868: Ethan Edwards sucht seine von Kommantschen verschleppten Nichten. Erst nach Jahren ist er am Ziel.

John Fords „Der schwarze Falke“ war beim Dreh nur ein weiterer Western; heute ist er ein Filmklassiker. Joe Hembus meint „Der Moby Dick des Western“ und widmet dem Film in seinem Buch „Das Western-Lexikon“ über zwölf Spalten. Mehr Platz hat er keinem Film eingeräumt. Herbert Achternbusch sagt: „Wenn dieser Film von mir wäre, hätte ich nichts mehr zu sagen.“

Mit John Wayne, Jeffrey Hunter, Vera Miles, Natalie Wood, Ward Bond

Hinweise

Wikipedia über „Der schwarze Falke“ (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über „The Searchers“

Roger Ebert über „The Searchers“

Slate: Stephen Metcalf über the worst best movie „The Searchers“ (2006)

Brothers Judd über Alan LeMays „The Searchers“

The Old Luke Reviews Alan LeMays „The Searchers“ (17. September 2009)

The Tainted Archive über Alan LeMays „The Searchers“ (eher ein Vergleich zwischen Buch und Film) (5. September 2010)