R. i. P.: James Gandolfini, Vince Flynn

 

Was für ein trauriger Tag

R. i. P. James Gandolfini (18. September 1961, Westwood, New Jersey/USA – 19. Juni 2013, Rom, Italien)

Als ich in der Nacht bei Collider die Todesnachricht las, war ich erstaunt: James Gandolfini war erst 51 Jahre alt, als er am 19. Juni in Rom an einem Herzinfarkt starb. Bekannt wurde er als Mafiosi Tony Soprano in der TV-Serie „The Sopranos“ (in den USA ein Erfolg, hier im Free-TV ein Flop). Einer seiner letzten Filmauftritte war als seelisch gebrochener Killer in der George-V.-Higgins-Verfilmung „Killing them softly“. Grandios – und einer der Gründe, sich den Noir anzusehen.

Nachrufe gibt es ziemlich überall: Süddeutsche Zeitung, Faz, SpiegelOnline, Die Zeit, taz, Rolling Stone (deutsch), NZZ, Variety, New York Daily News und New York Times

Weitere Informationen über ihn bei Wikipedia (deutsch, englisch)

R. i. P. Vince Flynn (6. April 1966, St. Paul, Minnesota/USA – 19. Juni 2013, St. Paul, Minnesota/USA)

Wie bei dem kürzlich verstorbenen Iain Banks kam der Tod von Vince Flynn nicht wirklich überraschend. Bereits vor zwei Jahren sagte er, dass er Prostatakrebs habe. Am 19. Juni ist er mit 47 Jahren gestorben.

Bekannt ist er in der Krimiszene für seine Polit-Thriller mit CIA-Agent Mitch Rapp.

Eine Hollywood-Verfilmung ist schon seit längerem geplant. Zuletzt mit Bruce Willis als Mitch Rapp.

Nachrufe gibt es auf englischsprachigen Seiten, wie The Rap Sheet, Huffington Post, Variety, Washington Times, Washington Post und Publisher’s Weekly.

Mehr Informationen auf seiner Homepage, auf seinem YouTube-Kanal und bei Wikipedia (deutsch, englisch). Die deutschen Ausgaben seiner Romane erscheinen bei Heyne.

4 Responses to R. i. P.: James Gandolfini, Vince Flynn

  1. Harry sagt:

    Hallo,
    die Romane von Vince Flynn sind leider nicht alle in Deutschland erschienen und der als Verfilmung geplante „American Assassin“ wurde uns leider auch vorenthalten. Da dies die Vorgeschichte von Mitch Rapp sein soll, wie er überhaupt erst zum Geheimdienstmann rekrutiert wurde, Dürfte Bruce Willis auchkaum als die Figur Rapp vorgesehen sein, sondern ich würde eher vermuten als dessen Mentor. Würde auch besser zur Story und der Rollenwahl des Herrn Willis in letzter Zeit passen. Willis als junger Rapp wäre lächerlich. Der zweite Film nach Flynn „Consent to kill – Der Feind“ ist auch noch in Planung und als Rapp denkt man z. B. an Gerard Butler, Matthew Fox oder Colin Farrell.
    Soweit meine Infos.

  2. AxelB sagt:

    Nichts Genaues weiß man nicht.
    Und dann kann man sich ja immer noch einige Freiheiten bei der Bearbeitung nehmen. Siehe die Jason-Bourne-Filme, siehe die Tom-Clancy-Verfilmungen.

  3. Harry sagt:

    Das ist leider nur zu wahr.

    Zu den beiden Herren hat sich am Sonntag auch noch Richard Matheson gesellt. Ruhen sie alle in Frieden.

    Wir gedenken Ihnen durch (wiederholtes?) Lesen oder Sehen ihrer Werke.

  4. AxelB sagt:

    Siehe meinen kleinen Matheson-Nachruf mit dem Night Stalker.

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