Der erste „Stitched“-Sammelband „Die lebenden Toten“, geschrieben und gezeichnet von Mike Wolfer nach einer Geschichte von Garth Ennis, der die Geschichte ursprünglich verfilmen wollte, war eine in sich abgeschlossene Geschichte über einige Soldaten, die in den afghanischen Bergen gegen die „Stitched“, eine Spezies Untoter, und Sklavenhändler kämpften.
Am Ende, nach einer blutigen Schlacht, waren die Stitched tot. Aber wie wir inzwischen aus zahllosen Büchern, Comics und Filmen wissen, ist auch der Tod nicht mehr endgültig. Jedenfalls wenn die Kasse stimmt und so wurde aus der abgeschlossenen „Stitched“-Geschichte „Die lebenden Toten“ der Auftakt für eine Serie. Mit „Das schwarze Fass“ liegen jetzt die ersten sechs Hefte der Serie, geschrieben von Mike Wolfer und gezeichnet von Fernando Furukawa, vor. Sie sind eine Mischung aus weiteren Geschichten aus dem „Stitched“-Universum und der Auftakt für eine größere Geschichte, die sich nur rudimentär, eigentlich nur als Cliffhanger am Ende des Buches, abzeichnet.
Denn natürlich wurden am Ende von „Stitched: Die lebenden Toten“ nicht alles Untoten getötet. Rashid Salib konnte mit sechs Stitched und dem titelgebendem Fass entkommen. In den ersten beiden Heften versucht eine Spezialeinheit auf einem Frachtschiff Rashid Salib zu überwältigen. Die Aktion geht schief und in den restlichen Heften lesen wir, wie Rashid Salib auf Sri Lanka in einem abgelegenem Landstrich versucht, dem reichen Sammler Philip Strathmore seine Beute zu verkaufen. Das Verkaufsgespräch gerät etwas außer Kontrolle…
„Das schwarze Fass“ ist spannende, actionreiche Horrorunterhaltung, die durchaus Spaß macht und auch gut ohne Kenntnis der ersten „Stitched“-Geschichte funktioniert.
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Mike Wolfer/Fernando Furukawa: Stitched: Das schwarze Fass (Band 2)
(übersetzt von Gerlinde Althoff)
Panini Comics, 2013
148 Seiten
16,95 Euro
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Originalausgabe
Stitched # 8 – 13
Avatar Press, 2013
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Hinweise
