Närrischer Schnee vor der Haustür, gepflegte Morde für die Couch gibt es in der monatlichen Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur.
Besonders lesenswert sind danach folgende zehn Kriminalromane:
1 (7) Jo Nesbø: Minnesota
Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob
Ullstein, 407 Seiten, 24,99 Euro
2 (–) Robert Brack: Die nackte Haut
Edition Nautlius, 216 Seiten, 18 Euro
3 (–) Josh Winning: Verbrenn das Negativ
Aus dem Englischen von Stefan Lux
Suhrkamp, 374 Seiten, 18 Euro
4 (–) Henry Wise: Holy City
Aus dem Englischen von Karen Witthuhn
Polar, 340 Seiten, 26 Euro
5 (1) Pascal Garnier: Die Eskimo-Lösung
Aus dem Französischen von Felix Mayer
Septime, 140 Seiten, 20 Euro
6 (–) Louise Penny: Der schwarze Wolf:
Aus dem Englischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck
Kampa, 512 Seiten, 24,90 Euro
7 (4) Eliza Clark: Penance
Aus dem Englischen von Simona Turini
Festa, 492 Seiten, 24,99 Euro
8 (3) Robert Jackson Bennett: The Tainted Cup
Aus dem Englischen von Jakob und Karla Schmidt
Adrian Wimmelbuchverlag, 416 Seiten, 16,95 Euro
9 (–) Jonny Sweet: Der Kellerby-Code
Aus dem Englischen von Andrea Stumpf
Suhrkamp, 365 Seiten, 18 Euro
10 (5) Martin von Arndt: Der Wortschatz des Todes
Ars vivendi, 288 Seiten, 18 Euro
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In ( ) ist die Platzierung von Vormonat
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Henry Wise wird die Tage besprochen. Ich fand den Edgar-Preisträger eher durchwachsen. Gut gefallen hat mir Don Winslows „The Final Score“, eine Sammlung von sechs brandneuen Kurzgeschichten, was wohl ein No Go für die Liste ist.
Ansonsten: auf der Liste stehen sechs Übersetzungen aus dem Englischen, eine aus dem Norwegischen, eine aus dem Französischem und zwei Bücher mussten nicht übersetzt werden.
Wenn ich mich nicht verzählt oder ein Pseudonym übersehen habe, wurden acht Krimis von Männern und zwei von Frauen geschrieben.
Ein Roman hat unter zweihundert, einer über fünfhundert Seiten.