Wie war die Leipziger Buchmesse 2026?

Dann wollen wir, nach dem Prolog, in drei kurzen Kapiteln berichten

die Fakten

Am Donnerstag und Freitag besuchten 105.000 Menschen die Leipziger Buchmesse. Einer davon war ich. Insgesamt kamen über 313.000 Besucher zur diesjährigen Leipziger Buchmesse. Das ist ein Rekordbesuch. Letztes Jahr waren es 296.000 Besucher. Über 2.000 Aussteller aus 54 Ländern (auch Grönland) präsentierten ihre Bücher. Es gab über 3.000 Veranstaltung, meistens Lesungen und Gesprächsrunden, auf dem Messegelände und in der Stadt.

Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, sagt dazu: „Ob Belletristik oder Sachbücher, gezeichnete oder gesprochene Bücher – dass die Leipziger Buchmesse mit ihrem Angebot noch mehr Menschen als je zuvor anzieht, macht uns wirklich stolz. Sie ist ein unverzichtbarer Treffpunkt für alle, die Bücher lieben.“

Der bekannteste Preis ist der Preis der Leipziger Buchmesse. Er ging an:

Belletristik: Katerina Poladjan: Goldstrand [S. Fischer]

Sachbuch/Essayistik: Marie-Janine Calic: Balkan-Odyssee. 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa [C.H. Beck]

Übersetzung: Manfred Gmeiner: Unten leben (von Gustavo Faverón Patriau) [Literaturverlag Droschl]

Es gab aber auch noch andere Preise:

Leipziger Buchpreis zur europäischen Verständigung

Miljenko Jergović: Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered (Übersetzung: Brigitte Döbert, Suhrkamp)

Erster Tancho Award für herausragende deutschsprachige Mangaka:

Kategorie Verlagspublikation: Sozan Coskun: Kiela und das letzte Geleit (Band 3) (altraverse)

Kategorie Selfpublishing: Lisa Santrau (LIAN): Rabenfluch 3: Zauber und Schatten

die Eindrücke

Zwischen den Gesprächen an verschiedenen Ständen (und meiner Meisterleistung, den großen Stand von Random House [Heyne, Goldmann, Blanvalet, usw.] zu übersehen, obwohl ich davor stand) besuchte ich dieses Jahr auch zwei Lesungen:

Horst Eckert las aus seinem neuen Thriller „Die Praktikantin“ (Heyne). In ihm will die titelgebende Praktikantin Carla Bergmann, zusammen mit dem Investigativjournalisten Jan Koller, herausfinden, warum in ein von Exilrussen gemietetes Büro eingebrochen wurde und die deutschen Behörden den Einbruch vertuschen wollen. Eckert verriet mir vor der Lesung, dass er bereits an seinem nächsten Roman schreibt und wir in ihm Figuren aus der „Praktikantin“ wieder begegnen werden.

Malin Thunberg Schunke (rechts im Bild), die seit vielen Jahren in Deutschland lebt, stellte zusammen mit ihrer Übersetzerin Stefanie Werner (links im Bild) ihren zweiten auf Deutsch erschienenen Roman vor. „Tödliche Fehler“ (Polar Verlag) ist ihr zweiter Roman (von fünf) mit dem Eurojust-Ermittlerduo Fabia Moretti und Esther Edh. Dieses Mal wollen sie herausfinden, was mit polnischen und rumänischen Saisonarbeitern auf einem in der Nähe von Neapel liegendem Bauernhof geschah. Thunberg Schunke und Werner meinten, bei der Lektüre könne einem der Appetit vergehen. Außerdem verriet Werner, dass sie gerade den dritten Roman der Serie übersetze. Er soll nächstes Jahr erscheinen.

Schon im letzten Jahr fiel auf, dass Dark Romance/Fantasy-Romane vor allem bei Leserinnen äußerst beliebt sind. Die großen Stände von einzelnen Autorinnen und die langen Schlangen sagen alles.

Sebastian Fitzek, den ich nicht traf, dürfte sich auf der Messe bei seinen täglichen, immer mehrstündigen Signierstunden einen veritablen Tennisarm erschrieben haben. Wie letztes Jahr.

die Pläne

Wieder einige Interviews führen oder ein absolut unvor….ich bleibe bei den Interviews. Das ist schwieriger.

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