Die Doku-Woche mit dem Menschenrechtsfilmfestival „One World Berlin“

November 24, 2011

Heute startet das supertolle Dokumentarfilmfestival „One World Berlin“. Bis zum Mittwoch, den 30. November, laufen im Kino Arsenal (Potsdamer Straße 2, S/U-Bahnhof Potsdamer Platz) etliche Filme, die sich mit bürger- und menschenrechtlichen Fragen beschäftigen. Nach den Filmen, von denen die meisten erstmals in Deutschland laufen, kann mit den Filmemachern und Experten diskutiert werden.

Auch ich bin, via die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union, dabei und deshalb pflichtschuldig begeistert von den Filmen die wir präsentieren:

Donnerstag, 24. November, 19.00 Uhr

Eröffnung mit „Examined Life“ (Kanada 2008, Regie: Astra Taylor)

Skype-Interview mit einer Filmprotagonistin

Moderation: Werner Koep-Kerstin

Examined Life“ zeigt acht PhilosophInnen „bei der Arbeit“. Cornel West, Avital Ronell, Peter Singer, Kwame Anthony Appiah, Martha Nussbaum, Michael Hardt, Slavoj Žižek und Judith Butler reflektieren, analysieren und formulieren an für sie prägnanten Orten in New York über ihre Ideen und ihr Leben. Taylor hat einen „Walking Heads“-Film gemacht, der gleichzeitig viele für die Menschenrechtsarbeit wichtige Diskurse vorstellt und ihn damit zum geeigneten Eröffnungsfilm für ein Filmfestival über Menschen- und Bürgerrechte macht.

Freitag, 25. November, 19.00 Uhr

Verschiedene Filme von und über „Occupy Wall Street“ und „Occupy Berlin“

mit Thomas Scheffer (Videoatonale, Künstler, Institut für Kunst im Kontext, UdK Berlin) und Prof. Dr. Dieter Rucht (Soziologe, Bewegungsforscher, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Freie Universität Berlin) und Vertretern der hiesigen Occupy-Bewegung

Moderation: Axel Bussmer

Arabischer Frühling – amerikanischer Herbst – deutscher Winter. Die Begeisterung für eine Protestbewegung, die einen Vorstoß in die Höhle des Löwen wagt – den symbolischen und de facto Sitz des internationalen Finanzwesens auf der Wall Street in New York – war die Inspiration für „Occupy Wall Street“. In den vergangenen Wochen schwappte die Bewegung nach Deutschland über. Auch in Berlin, in Rufweite des Bundestages, hat die Occupy-Bewegung ihre Zelte aufgeschlagen.

Das Programm für diesen Abend stellen wir im Moment zusammen – und ich werde euch danach verraten, welche Filme wir gezeigt haben.

Samstag, 26. November, 15.00 Uhr

All watched over by Machines of Loving Grace (GB 2011, Regie: Adam Curtis)

Moderation: Axel Bussmer

Der dreistündige Archiv-Essay-Film „All watched over by Machines of Loving Grace“ von Adam Curtis spannt einen weiten historischen Bogen – von den Vordenkern des Neoliberalismus wie Ayn Rand bis zu verheerenden Auswirkungen der brutalen Kolonialpolitik im Kongo. Curtis untersucht die Rolle staatlicher und großwirtschaftlicher Kontrolle – und inwieweit beide Instanzen miteinander verflochten sind. Außerdem beschäftigt er sich mit unserem Glauben, dass es perfekte Systeme geben kann, und wie Computer, anstatt unser Leben einfacher zu gestalten, unsere Weltsicht verändern.

Viel Stoff zum Nachdenken, an einem ruhigen Samstagnachmittag – und garantiert, wie die anderen Filme von Curtis nie im deutschen Fernsehen zu sehen.

Montag, 28. November, 19.00 Uhr

Censuren – en thriller (Schweden 2011, Regie: Peter Normark)

Dear Censor (GB 2011, Regie: Matt Petty)

The Magic Bullet (Ausschnitte, Schweden 2011, Regie: Markus Öhrn)

mit Markus Öhrn (Künstler)

Moderation: Axel Bussmer

Einerseits gibt es in Demokratien keine Zensur. Andererseits gibt es Institutionen, die darüber entscheiden, wie alt man sein muss, um einen Film sehen zu können und die teilweise ein Entfernen der schlimmsten Szenen verlangen, bevor auch Erwachsene die Filme sehen dürfen. An diesem Abend beschäftigen wir uns mit der Filmzensur in Schweden und England.

Die schwedische Filmzensur hat pünktlich zum hundertsten Geburtstag die Arbeit eingestellt. In „Censuren – en Thriller“ wird gezeigt, wie die weltweit erste Filmzensurbehörde im Lauf der Jahre Filme zensierte und so auch eine alternative Sittengeschichte schrieb.

Das seit 1912 bestehende British Board of Film Classification (BBFC, bis 1984 British Board of Film Censors) ist noch aktiv. Matt Pellys „Dear Censor“ porträtiert die bisher fünf amtierenden britischen Oberzensoren, ihre Arbeitsauffassung, wie sie bestimmte Filme zensierte und wie die Regisseure mit ihr zusammen arbeiteten.

In der Black Box im Eingangsbereich des Arsenals ist für die Dauer des Festivals das 50-stündige Werk „The Magic Bullet“ von Markus Öhrn zu sehen. Öhrn hat dafür alle Filmszenen, die auf Anweisung der schwedischen Zensurbehörde aus Filmen herausgeschnitten wurden, zusammengetragen. In diesem filmischen Gedächtnis der anderen Art begegnen sich Softcorepornos, Splatterfilme, Filmkunst – und Burt Reynolds und Liza Minnelli.

Nach den beiden Dokumentarfilmen wollen wir uns mit Markus Öhrn über sein Kunstprojekt und die Bedeutung von Filmzensur im Wandel der Zeit unterhalten.

Dienstag, 29. November, 19.00 Uhr

Musik als Waffe (D 2010, Regie: Tristan Chytroschek)

mit Tristan Chytroschek

Moderation: Axel Bussmer

Die brisantesten Enthüllungen von Wiki-Leaks betreffen die Militäroperationen der westlichen Streitkräfte in Vorderasien. „Musik als Waffe“ und „Remote Control War“ zeigen hoch unkonventionelle Waffen, die in den jüngsten Kriegen zum Einsatz kamen. In „Musik als Waffe“ wird gezeigt, wie mit Kinderliedern, Songs und lauten Geräuschen gefoltert werden kann.

Dienstag, 29. November, 21.30 Uhr

Remote Control War (Kanada 2010, R.: Leif Kaldor)

mit Otfried Nassauer (Leiter des Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit (BITS))

Moderation: Werner Koep-Kerstin

In „Remote Control War“ wird gezeigt, wie sich mit ferngesteuerten Drohnen der Krieg verändert. Dass in naher Zukunft effektive ferngesteuerte Kampfmaschinen mit Bauteilen vom Elektronikmarkt angefertigt werden können, ist dabei sicher eine sehr beunruhigende Vision künftiger Kriege, die von Soldaten, die ihn ihrem Wohnzimmer weitab des Kampfgebiete sitzen, geführt werden.


„Stadt Land Buch“ Mord

November 20, 2011

Der Lesemarathon „Stadt Land Buch“ läuft im Moment durch Berlin und Brandenburg und zu den Läufern gehören auch einige Krimiautoren, die in diesen Lokalitäten eine Verschnaufpause einlegen:

Thilo Bock mit der „Senatsreserve“ (Frankfurter Verlagsanstalt, „humorvoller Entwicklungsroman und Krimi“) am Dienstag, den 22. November, um 20.00 Uhr in der Buchhandlung Leselust (Waidmannsluster Damm 181, Berlin-Reinickendorf) und am Mittwoch, den 23. November, um 19.30 Uhr in der „Buchkönigin“ (Hobrechtstraße 65, Berlin-Neukölln)

Ketil Bjørnstad (verbrecherisch guter Musiker) mit „Die Unsterblichen“ (Suhrkamp Verlag) und einer musikalischen Lesung am Mittwoch, den 23. November, um 20.00 Uhr in der Buchhandlung Starick (Breite Straße 35 – 36, Berlin-Schmargendorf)

Martina Arnold mit „Berliner Morde“ (Wellhöfer Verlag) und Heidi Ramlow mit „Ran an’n Sarg und mitgeweent“ (Eulenspiegel Verlag) am Donnerstag, den 24. November, um 20.00 Uhr, organisiert von der Krimibuchhandlung Miss Marple, im Terzo Mondo (Grolmanstraße 27, Berlin-Charlottenburg)

Die schwarze Tatze: Mörderische Katzenkrimis“ (auch bekannt als die „Zweite Berliner Katzen-Krimi-Nacht“) am Donnerstag, den 24. November, um 19.30 Uhr in der Box im Deutschen Theater (Schumanstraße 13a, Berlin-Mitte) mit Texten von Edgar Allan Poe, Patricia Highsmith und Bram Stoker.

Miau.

Rob Alef hat am Freitag, den 25. November, um 20.00 Uhr, im Bötzowbuch (Bötzowstraße 27, Berlin-Prenzlauer Berg) Ärger mit „Kleine Biester“ (Rotbuch Verlag)

Tom Wolf will mit „Die letzte Bastion“ (berlin.krimi.verlag im be.bra.verlag) nicht nur raus aus der großen Stadt, sondern auch rein in die Vergangenheit von Preußen um 1800. Die Lesung ist am Dienstag, den 22. November, um 19.00 Uhr in Neuruppin in der Fontane-Buchhandlung (Karl-Marx-Straße 83)

Aus vertraulicher Quelle weiß ich, dass die Autoren sich dann über regen Zuspruch freuen und mit zittriger, manchmal auch blutverschmierter Hand die eigenen Werke signieren.

Selbstverständlich sind alle Angaben ohne Gewehr, mit Pistole, Messer und Degen gemacht.


Aus aktuellem Anlass: ein wenig „Occupy“

November 18, 2011

Das „One World Berlin“-Dokumentarfilmfestival startet kommenden Donnerstag, ich bin auch wieder dabei (und liefere euch auch noch ein genaueres Programm), an einem Abend wollen wir mit und über die Occupy-Bewegung diskutieren, ich bin derzeit ein wenig beim Filme sichten und dann gab es noch das.

Einige Impressionen aus dem Herz der Bewegung.

Zuerst ein etwas gemeiner Zusammenschnitt

dann ein Veranstaltungsbericht

einige Impressionen aus Deutschlands schönster Hauptstadt

zum Abschluss etwas Kultur

 


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2011

November 3, 2011

Die Herren und Damen Kritiker haben sich nach langen Debatten auf diese November-Liste der KrimiZeit-Bestenliste geeinigt:

1 (8) Kate Atkinson: Das vergessene Kind

2 (4) Joe R. Lansdale: Gauklersommer

3 (-) Deon Meyer: Rote Spur

4 (-) Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin

5 (1) Norbert Horst: Splitter im Auge

6 (-) Rainer Gross: Kettenacker

7 (-) Uta-Maria Heim: Feierabend

8 (-) Christopher G. Moore: Der Untreue-Index

9 (-) Christian Mähr: Das unsagbar Gute

10 (-) Tony Black: Geopfert

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Sieben Neueinsteiger – und für mich ist, bis auf den Joe R. Lansdale und Christopher G. Moore (nach einer langen Übersetzungspause), ziemlich wenig dabei.


„Ich kann mich daran nicht erinnern.“

Oktober 26, 2011

Keine Ahnung, wann die letzte telefonische Mord(s)beratung war (Amnesie), aber wann die nächste ist, hab ich mir notiert: am – – – Ähem, wo war noch mal die Pressemitteilung?

Ah, hier:

 

WDR 5, Samstag, 29. Oktober 2011, 21.05 Uhr – 23.00 Uhr WDR 5

 

Die telefonische Mord(s)beratung

 

Das große Vergessen – Amnesie im Krimi

 

Live aus der Gefahrstoffhalle der DASA (Arbeitsweltausstellung in Dortmund) am Vorabend der Ausstellung Mord im Museum

 

Das große Vergessen ist ein klassisches Krimithema: Wer bin ich? Wie komme ich hierher? Was ist mit mir passiert? Und vor allem: Bin ich Opfer oder Täter? Die Amnesie-Klassiker stammen von Joy Fielding („Lauf, Jane, lauf“) und Michael Robotham („Anmesie“). Aber auch Meg Gardiner, Andreas Hoppert, John Katzenbach und Martin Suter haben aus dem totalen Blackout ihrer Hauptfiguren faszinierende Psycho-Thriller gemacht.

 

Die Krimiexperten Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung Alibi), Reinhard Jahn (Bochumer Krimiarchiv) und die Journalistin Ingrid Müller-Münch stellen die besten Amnesie- und Blackout-Krimis vor. Und helfen den Anrufern der telefonischen Mordsberatung, sich an besonders spannende oder einprägsame Krimi-Leseerlebnisse zu erinnern. Außerdem gibt das Krimi-Kompetenzteam natürlich auch wieder aktuelle Empfehlungen und Tipps. Also auf keinen Fall vergessen: Die telefonische Mordsberatung auf WDR5

 

Moderation: Thomas Hackenberg

 

Redaktion: Petra Brandl-Kirsch

Weitere Informationen

 

Hörerinnen und Hörer können sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800- 5678555 an der Sendung beteiligen.

Die Fragen können auch gern über die E-Mail-Adresse

mordsberatung@wdr.de

an das Experten-Team gerichtet werden

 

 


Die Daggers 2011 – die restlichen, ähem, die wichtigsten Gewinner

Oktober 17, 2011

Inzwischen sind auch die letzten Daggers der englischen „Crime Writers‘ Association“ (CWA) vergeben. Während eines festlichen Abends im Grosvenor House Hotel in London wurden, mit Cactus TV and ITV3 als Partner (was auch die vielen TV-Preise erklärt und zu einer ordentlichen Berichterstattung im Fernsehen führte) die diesjährigen Specsavers Crime Thriller Awards vergeben. Die Gewinner sind

 

CWA Gold Dagger

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Pan)

nominiert

Snowdrops, von A.D. Miller (Atlantic Books)

The End of the Wasp Season, von Denise Mina (Orion)

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Orion)

CWA Ian Fleming Steel Dagger

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Orion)

nominiert

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Doubleday)

Cold Rain, von Craig Smith (Myrmidon)

The Good Son, von Michael Gruber (Corvus)

CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Doubleday)

nominiert

Kiss Me Quick, von Danny Miller (Robinson)

The Dead Woman of Juárez, von Sam Hawken (Serpent’s Tail)

The Dogs of Rome, von Conor Fitzgerald (Bloomsbury)

ITV3 People’s Bestseller Dagger

Dead Man’s Grip, von Peter James (Macmillan)

nominiert

The Sixth Man, von David Baldacci (Macmillan)

Worth Dying For, von Lee Child (Bantam)

Good As Dead, von Mark Billingham (Little, Brown)

Dead Man’s Grip, von Peter James (Macmillan)

Before the Poison, von Peter Robinson (Hodder)

The Film Dagger

True Grit (Paramount Pictures)

nominiert

The Girl Who Kicked the Hornet’s Nest (Momentum Pictures)

Brighton Rock (Optimum Releasing)

Source Code (Optimum Releasing)

The TV Dagger

Case Histories (Ruby Films, BBC One)

nominiert

Luther (BBC One)

The Shadow Line (Company Pictures, BBC Two)

Zen (Left Bank Pictures, BBC One – eine Verfilmung der Aurelio-Zen-Romane von Michael Dibdin)

Vera (ITV Studios, ITV1)

The International TV Dagger

The Killing (Arrow Films, BBC4)

nominiert

Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Castle (ABC Studios, Alibi)

Dexter (Showtime Networks, FX Channel)

Spiral (Son Et Lumiere, BBC 4)

Best Actor Dagger

Idris Elba für Luther (BBC One)

nominiert

Lars Mikkelsen für The Killing (Arrow Films, BBC4)

Steve Buscemi für Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Jason Isaacs für Case Histories (Ruby Films, BBC One)

Rufus Sewell für Zen (Left Bank Pictures, BBC One)

Best Actress Dagger

Sofie Gråbøl für The Killing (Arrow Films, BBC4)

nominiert

Brenda Blethyn für Vera (ITV Studios, ITV1)

Maxine Peake für Silk (BBC One)

Olivia Williams für Case Sensitive (Hat Trick Productions, ITV1)

Sue Johnston für Waking the Dead (BBC One)

Kelly Reilly für Above Suspicion (La Plante Productions, ITV1)

Best Supporting Actor Dagger

Rafe Spall für The Shadow Line (Company Pictures, BBC Two)

nominiert

Bjarne Henriksen für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

Søren Malling für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

John Lithgow für Dexter (Showtime Networks, FX Channel)

Aidan Gillen für Thorne (Stagereel / Cité Amérique, Sky One)

Best Supporting Actress Dagger

Ann Eleonora Jørgensen für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

nominiert

Kelly Macdonald für Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Ruth Wilson für Luther (BBC One)

Amanda Abbington für Case Histories (Ruby Films)

(via The Rap Sheet)

 


Ein laaanges Interview mit Richard Matheson

Oktober 16, 2011

Gut, das ist vielleicht eher etwas für einen verregneten Sonntag oder mehrere Abende, aber hier ist das „Archive of American Television“-Interview mit Richard Matheson, der als Romanautor (Horror, Science-Fiction, Krimi; – halt alles außer „Anspruchsvoller Literatur“) und Drehbuchautor bekannt ist. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die mehrmals verfilmte Negativ-Utopie „Ich bin Legende“ (I am Legend), „Die unglaubliche Geschichte des Mr. C.“, „Der Rabe“, „Ruhe Sanft Gmbh“, „Duell“, „Real Steel“ (demnächst im Kino) und viele Geschichten für die „Twilight Zone“.


Die KrimiZeit-Bestenliste Oktober 2011

September 29, 2011

Es ist zwar noch September, aber, wegen der Buchmesse (nicht die tolle in Leipzig, sondern die andere irgendwo in Westdeutschland) erscheint KrimiZeit-Bestenliste für den Oktober bereits jetzt:

1 (6) Norbert Horst: Splitter im Auge

2 (5) Dominique Manotti: Einschlägig bekannt

3 (1) Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

4 (-) Joe R. Lansdale: Gauklersommer

5 (2) Walter Mosley: Manhattan Karma

6 (-) Pete Dexter: Deadwood

7 (7) Jan Costin Wagner: Das Licht in einem dunklen Haus

8 (-) Kate Atkinson: Das vergessene Kind

9 (9) Massimo Carlotto: Banditenliebe

10 (-) Simon Urban: Plan D

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tja, meine Daeninckx-Besprechung gibt es demnächst. Lansdale, Mosley, Dexter (ein Western) und Carlotto sind prinzipiell immer gut und liegen auf meinem Lesestapel. Horst hab ich nach fünfzig Seiten aufgegeben.

Dafür wird jetzt der neue Fitzek, „Der Augenjäger“, gelesen. Sicher keine große Literatur, aber verdammt unterhaltsam. Jedenfalls bis jetzt.

 


Der Hammett-Preis 2011

September 26, 2011

Die North American Branch of the International Association of Crime Writers hat den diesjährigen Hammett Prize an

The Nearest Exit („Last Exit“ ist der deutsche Titel), von Olen Steinhauer (Minotaur)

verliehen

Nominiert waren

Get Capone: The Secret Plot that Captured America’s Most Wanted Gangster, von Jonathan Eig (Simon & Schuster)

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Morrow)

Iron River, by T. Jefferson Parker (Dutton)

(via The Rap Sheet)


Die Anthony-Gewinner 2011

September 26, 2011

Ach, wenn man es nicht sofort macht: Hier also die diesjährigen Gewinner der auf der Bouchercon verliehenen Anthony Awards:

Best Novel

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

nominiert

I’d Know You Anywhere, von Laura Lippman (Morrow)

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Morrow)

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Minotaur)

Faithful Place, von Tana French (Viking)

Best First Novel

Damage Done, von Hilary Davidson (Forge)

nominiert

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

The Poacher’s Son, von Paul Doiron (Minotaur)

Snow Angels, von James Thompson (Putnam)

The Sherlockian, von Graham Moore (Twelve)

Best Paperback Original

Expiration Date (Alte Feinde), von Duane Swierczynski (Minotaur)

nominiert

The Hanging Tree, von Brian Gruley (Touchstone)

Drive Time, von Hank Phillipi Ryan (Mira)

Long Time Coming, von Robert Goddard (Bantam)

Vienna Secrets, von Frank Tallis (Random House)

Best Short Story

Swing Shift, von Dana Cameron (aus Crimes by Moonlight, herausgegeben von Charlaine Harris; Berkley)

nominiert

The Frame Maker, von Simon Wood (The Back Alley)

Homeless, von Pat L. Morin (aus Mystery Montage; Top)

Scent of Lilacs, von Doug Allyn (Ellery Queen Mystery Magazine, September/October 2010)

The Hitter, von Chris Holm (Needle)

So Much in Common, von Mary Jane Maffini (Ellery Queen Mystery Magazine, September/October 2010)

Best Graphic Novel

The Chill, von Jason Starr (Vertigo Crime)

nominiert

A Sickness in the Family, von Denise Mina (Vertigo Crime)

Beasts of Burden, von Jill Thompson und Evan Dorkin (Dark Horse)

Richard Stark’s Parker, Vol. 2: The Outfit, von Darwyn Cooke (IDW)

Scalped Vol. 6: The Gnawing, von Jason Aaron (Vertigo)

Tumor, von Joshua Hale Fialkov und Noel Tuazon (Archaia Studios Press)

Best Critical /Non-Fiction

Agatha Christie’s Secret Notebooks: 50 Years of Mysteries in the Making, von John Curran (Harper)

nominiert

Thrillers: 100 Must Reads, herausgegeben von David Morrell und Hank Wagner (Oceanview Publishing)

Sherlock Holmes for Dummies, von Steven Doyle und David A. Crowder (Wiley/For Dummies)

The Wire: Truth Be Told, von Rafael Alvarez (Grove Press)

Charlie Chan: The Untold Story of the Honorable Detective and His Rendezvous with American History, von Yunte Huang (Norton)

Best Web Site/Blog

Stop, You’re Killing Me!, herausgegeben von Stan Ulrich und Lucinda Surber

nominiert

Jen’s Book Thoughts, herausgegeben von Jen Forbus

The Rap Sheet, herausgegeben von J. Kingston Pierce

The Sirens of Suspense, herausgegeben von Chantelle Aimée Osman

Spinetingler Magazine, herausgegeben von Sandra Ruttan

(via The Rap Sheet)

 


Ohne Worte

September 22, 2011

R. E. M. sagt:

As R.E.M., and as lifelong friends and co-conspirators, we have decided to call it a day as a band. We walk away with a great sense of gratitude, of finality, and of astonishment at all we have accomplished.

Mal sehen, wie lange diese Trennung anhält – und was die nächsten Platten der Jungs bieten.


Preisregen auf der Bouchercon 2011: Shamus Awards, Crimespree Awards, Barry Awards, Macavity Awards

September 17, 2011

Wie jedes Jahr, werden auf dem Krimifestival Bouchercon, das dieses Jahr in St. Louis stattfindet, etliche wichtige Krimipreise verliehen.

 

Shamus Awards

 

Die Private Eye Writers of America (PWA) hat den Shamus Award an folgende Werke verliehen:

Best Hardcover P.I. Novel

No Mercy, von Lori Armstrong (Touchstone)

nominiert

The First Rule, von Robert Crais (Putnam)

Voyeur, von Daniel Judson (Minotaur)

If the Dead Rise Not, von Philip Kerr (Putnam)

Naked Moon, von Domenic Stansberry (Minotaur)

Best First P.I. Novel

In Search of Mercy, von Michael Ayoob (Minotaur)

nominiert

One Man’s Paradise, von Douglas Corleone (Minotaur)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

Random Violence, von Jassy MacKenzie (Soho)

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

Best Paperback Original P.I. Novel

Asia Hand, von Christopher G. Moore (Grove/Atlantic) (das im Original bereits 1993 erschien, aber halt noch nicht in den USA – und, obwohl einige der tollen Calvino-Krimis ins Deutsche übersetzt sind, noch nicht bei uns erschien)

nominiert

Hostage Zero, von John Gilstrap (Kensington)

Nightshade, von Tom Henighan (Dundurn Press)

Mister X, von John Lutz (Pinnacle)

The Panic Zone, von Rick Mofina (Mira)

The Little Death, von P.J. Parrish (Pocket Star)

Best P.I. Short Story

The Lamb Was Sure to Go, von Gar Anthony Haywood (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November 2010)

nominiert

The God of Right and Wrong, von Steven Gore (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, January/February 2010)

The Girl in the Golden Gown, von Robert S. Levinson (Ellery Queen Mystery Magazine, March/April 2010)

Phelan’s First Case. von Lisa Sandlin (Lone Star Noir, herausgegeben von Bobby Byrd und Johnny Byrd; Akashic Books)

A Long Time Dead, von Mickey Spillane und Max Allan Collins (The Strand Magazine, June-Sept. 2010)

The Hammer Award (Best P.I. Series Character)

Sara Paretsky für V.I. Warshawski

The EYE (Lifetime Achievement Award)

Ed Gorman

Crimespree Awards

 

Die Crimespree Awards gingen an

Best First Novel

Damage Done, von Hilary Davidson (Forge)

Favorite Book of the Year

Expiration Date, von Duane Swierczynski (Minotaur) (Die deutsche Ausgabe „Alte Feinde“ erschien noch unter seinem Pseudonym Duane Louis)

Barry Awards

 

Die Barry Awards gingen an

Best Novel

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Minotaur Books)

nominiert

Nowhere to Run, von C. J. Box (Putnam)

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Morrow)

Moonlight Mile, von Dennis Lehane (Morrow)

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

Savages, von Don Winslow (Simon & Schuster)

Best First Novel

The Poacher’s Son, von Paul Doiron (Minotaur Books)

nominiert

Gutshot Straight, von Lou Berney (Morrow)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

Sherlockian, von Graham Moore (Twelve)

The Holy Thief, von William Ryan (Minotaur)

Once A Spy, von Keith Thomson (Doubleday)

Best British Novel

The Woodcutter von Reginald Hill (HarperCollins)

nominiert

Started Early, Took My Dog, von Kate Atkinson (Doubleday)

Blood Harvest, von S. J. Bolton (Bantam Press)

The Whispers, von John Connolly (Hodder & Stoughton)

Three Seconds, von Roslund & Hellstrom (Quercus)

Fourth Day, von Zoe Sharp (Allison & Busvon)

Best Paperback Original

Fever at the Bone von Val McDermid (Harper)

nominiert

The Hanging Tree, von Bryan Gruley (Touchstone)

The Dead Lie Down; von Sophie Hannah (Penguin)

Eggsecutive Orders, von Julie Hyzy (Berkley)

The Rhetoric of Death, von Judith Rock (Berkley)

A Small Death in the Great Glen, von A.D. Scott (Atria)

Best Thriller

13 Hours, von Deon Meyer (Grove Atlantic)

nominiert

American Assassin, von Vince Flynn (Atria)

The Bricklayer, von Noah Boyd (Morrow)

Bolt Action, von Charles Charters (Hodder U.K.)

On Target, von Mark Greaney (Jove)

The Rembrandt Affair, von Daniel Silva (Putnam)

Best Short Story

The List, von Loren D. Estleman (Ellery Queen Mystery Magazine, May 2010)

nominiert

Requiem for Antlers, von Mitch Alderman (AHMM Jan.-Feb. 2010)

Family Values, von Robert Barnard (EQMM Feb. 2010)

The Body in the Dunes, von Caroline Benton (EQMM Jan. 2010)

The Seven Sorrows, von Terence Faherty (EQMM Mar.-Apr. 2010)

When the Apricots Bloom, von Ellen Larson (AHMM July-Aug. 2010)

Macavity Awards

 

Die Macavity Awards gingen an

 

Best Mystery Novel

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

nominiert

The Glass Rainbow, von James Lee Burke (Simon & Schuster)

Faithful Place, von Tana French (Viking)

The Queen of Patpong, von Timothy Hallinan (Morrow)

Thirteen Hours, von Deon Meyer (Grove Atlantic)

The Scent of Rain and Lightning, von Nancy Pickard (Ballantine)

Best First Mystery Novel

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

nominiert

The Damage Done, von Hilary Davidson (Forge)

The Poacher’s Son, von Paul Doiron (Minotaur)

Full Mortality, von Sasscer Hill (Wildside)

A Thousand Cuts, von Simon Lelic (Viking)

Best Mystery-Related Non-Fiction

Agatha Christie’s Secret Notebooks: Fifty Years of Mysteries in the Making, von John Curran (HarperCollins)

nominiert

The Poisoner’s Handbook: Murder and the Birth of Forensic Medicine in Jazz Age New York, von Deborah Blum (Penguin)

Following the Detectives: Real Locations in Crime Fiction, herausgegeben von Maxim Jakubowski (New Holland)

Charlie Chan: The Untold Story of the Honorable Detective and His Rendezvous with American History, von Yunte Huang (Norton)

Thrillers: 100 Must Reads, herausgegeben von David Morrell und Hank W. Wagner (Oceanview Publishing)

Best Mystery Short Story

Swing Shift, von Dana Cameron (aus „Crimes by Moonlight“, herausgegeben von Charlaine Harris; Berkley)

nominiert

The Scent of Lilacs, von Doug Allyn (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September/October 2010)

Devil’s Pocket, von Keith Gilman (aus „Philadelphia Noir“, herausgegeben von Carlin Romano; Akashic)

The Gods for Vengeance Cry, von Richard Helms (EQMM, November 2010)

Bookworm, von G.M. Malliet (aus „Chesapeake Crimes: They Had It Comin’“, herausgegeben von Donna Andrews, Barb Goffman, und Marcia Talley; Wildside)

Sue Feder Memorial Historical Mystery

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

nominiert

A Marked Man, von Barbara Hamilton (Berkley)

The Thousand Autumns of Jacob de Zoet, von David Mitchell (Random House)

The Red Door, von Charles Todd (Morrow)

The Fifth Servant, von Kenneth Wishnia (HarperCollins)

(via The Rap Sheet)


Kleinkram

September 14, 2011

Dann mal einige Leseempfehlungen für die Englischsprachigen und Links zu bewegten Bildern:

Bei Crime Element gibt es

– einiges über die neue John-le-Carré-Verfilmung „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“ (auf die ich mich sehr freue)

– Tony Hays stellt die aus seiner Sicht fünf besten besten und die fünf schlechtesten Bücher über Verschwörungen vor (Ich zögere, diese Bücher Sachbücher zu nennen):

Humans love conspiracy theories. I admit that I do. All I ask is that we exercise a little common sense in the process.

– Richard Z. Santos schreibt über Michael Caine und über Jim Thompson (Teil 1, Teil 2)

– Peggy Ehrhart über „Ernest Hemingway: Crime Writer – with a little help from Hollywood“

– Jake Hinkson warnt vor unglaublich schlechten Noirs (Das Dumme bei solchen Warnungen ist, dass ich danach wissen will, ob die Filme wirklich so schlecht sind.)

Dirk Robertson schreibt über die Polizeiserien „The Sweeney“ (könnten einige noch als „Die Füchse“ kennen) und „NYPD Blue“; zwei bei uns viel zu unbekannte Serien.

Bei Mulholland Books

– feiert Brian Greene George V. Higgins (den hier wohl niemand mehr kennt) ab

– Marie Hansen hat sich mit Nick Tosches unterhalten

– Tony Black denkt über „Tartan Noir“ nach

– George Pelecanos schreibt über den Western „The big Gundown“ (der Italo-Western ist bei uns als „Der Gehetzte der Sierre Madre“ bekannt)

– Wallace Stroby hat sich mit George Pelecanos unterhalten. Auch über sein neues Buch „The Cut“ (Teil 1, Teil 2)

Bei The Rap Sheet gibt es ein Interview mit Linwood Barclay.

Denise Hamilton schreibt über „Surf Noir“ und was das alles mit Los Angeles und Kalifornien zu tun hat.

Filme, die wir als Zehnjähre unbedingt sehen wollten, aber heute noch nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde.

Und dafür wollten wir als Zehnjährige unbedingt einen Führerschein (naja, nicht so wichtig) und ein Auto (sehr wichtig) haben.

Der „Noir of the Week“ ist „Chicago Calling“ (USA 1951).

Trailers from Hell veranstaltet eine Sam-Peckinpah-Woche mit „The Ballad of Cable Hogue“ (Abgerechnet wird zum Schluß, vorgestellt von Joe Dante), „Cross of Iron“ (Steiner – Das eiserne Kreuz, vorgestellt von Josh Olson) und „Straw Dogs“ (Wer Gewalt sät; wird am Freitag von Rod Lurie, der auch das Remake inszenierte, vorgestellt).

Und dann gibt es noch die Homepage von Richard Castle.


„The Texas Chainsaw Massacre“ ist nicht mehr verboten!!!

September 12, 2011

Eben hat mich diese sehr erfreuliche Mail von Christian Bartsch von Turbine Medien, erreicht:

Münster, 12.09.2011: Mit Wirkung zum 6. September 2011 hat die 31. große Strafkammer des Landgericht Frankfurt am Main die allgemeine Beschlagnahme des Films THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE (1974) aufgehoben.

Das Gericht reagiert damit auf die Beschwerde der Turbine Classics GmbH, die sich gegen den Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 11. August 2010 wehrte. Inhaltlich griff das Gericht in seiner Entscheidung die rechtliche Argumentation von Rechstanwältin Dr. Henrike Maaß von der Kanzlei Eggers Malmendier auf, die Turbine im Beschwerdeverfahren vertreten hat. Das Gericht begründete nun auf zehn Seiten, warum das Tobe Hoopers Werk nicht gegen §131 StGB verstößt und sprach den Titel damit nach 26 Jahren des „Verbots“ vom Vorwurf einer Verherrlichung oder Verharmlosung von grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten beziehungsweise einer die Menschenwürde verletzenden Darstellungsweise frei.

Mit dieser Entscheidung bestätigt das Gericht die Auffassung und das Engagement von Turbine Product & Acquisitions Manager Christian Bartsch, der zusammen mit den beiden Gutachtern Dr. Roland Seim und Prof. Dr. Oliver Jahraus sowie Dr. Henrike Maaß seit 2008 an der Rehabilitierung des Films arbeitet.

THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE (TCM) wurde 1982 indiziert, 1985 beschlagnahmt und in der Folge immer wieder eingezogen. Die Folge war ein beispielloser Zensur-Wahnsinn, dem im Fall von TCM mehr als zehn Minuten Material zum Opfer fielen. Erst die Österreich-Veröffentlichung von Turbine im Herbst 2009 präsentierte den Film erstmals komplett neu abgetastet und ungeschnitten mit vollständiger deutscher Synchronisation. Mit dem nun ergangenen Beschluss legte die 31. Strafkammer den Grundstein für ein weiteres Vorgehen, um den Film auch in Deutschland wieder zu vertreiben und einem mündigen Publikum zugänglich zu machen.

Jau, endlich ist Tobe Hoopers Horrorfilmklassiker „The Texas Chainsaw Massacre“ nicht mehr verboten und die wunderschöne „35th Anniversary Edition“ des Films von Turbine Medien kann auch endlich legal in Deutschland gekauft werden. Ich hatte vor ziemlich genau einem Jahr ja eine gutbesuchte Diskussionsveranstaltung zu dem Film und dem schon damals reichlich irrationalem Verbot, organisiert. Das Presseecho war auch gut.

Außerdem werden vielleicht die gefühlten Hunderttausend mehr oder weniger geschnittenen (um nicht zu sagen verstümmelten) Versionen des Films vom Markt verschwinden.


Kleinkram – mit den besten Thrillern des Jahres (so die ITW) und dem Ned Kelly Award

September 6, 2011

Aargh, das hatte ich vollkommen verdrängt: die Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) hat bereits im Juli ihre Thriller Awards verliehen. Die glücklichen Gewinner sind:

Best Hard Cover Novel:
BAD BLOOD, John Sandford

Best Paperback Original Novel:
THE COLD ROOM, J.T. Ellison

Best First Novel:
STILL MISSING, Chevy Stevens

Best Short Story:
THE GODS FOR VENGEANCE CRY, Richard Helms

Also receiving special recognition during the ThrillerFest VI Awards Banquet:

R.L. Stine, ThrillerMaster
in recognition of his legendary career and outstanding contributions to the thriller genre

Joe McGinniss, True Thriller Award

Karin Slaughter, Silver Bullet Award

Die Longlist gibt es hier. Und hier gibt es einige Berichte vom ThrillerFest.

In dem ITW-Magazin „The Big Thrill“ gibt es in der aktuellen Ausgabe Interviews mit und Vorstellungen der neuen Bücher von Kathy Reichs, Raymond Benson (der hat mal James-Bond-Bücher geschrieben), Jamie Freviletti, Lawrence Block (ein altes Buch, aber neu unter seinem Namen), Simon Wood, Dave Zeltserman Laurie R. King,Paul Levine (der für „JAG“ etliche Drehbücher schrieb), Rick Mofina und Harry Dolan.

Declan Burke hat sich mit Val McDermid unterhalten.

Der Ned Kelly Award 2011 der Crime Writers‘ Associaton of Australia ging an

Best Fiction: The Diggers Rest Hotel, by Geoffrey McGeachin (Penguin)

Best First Fiction: Prime Cut, by Alan Carter (Fremantle Press)

True Crime: Abandoned: The Sad Death of Dianne Brimble, by Geesche Jacobson (Allen & Unwin)

S.D. Harvey Short Story: “Hemisphere Travel Guides: Las Vegas for Vegans,” by A.S. Patric

(via The Rap Sheet)

Die neueste Ausgabe des Literaturkritik ist online. Der Schwerpunkt ist „Zehn Jahre 11. September“. Aber es gibt auch einige Krimibesprechungen, unter anderem über die neuen Bücher von Jean-Patrick Manchette (Der Mann mit der roten Kugel) und Walter Mosley (Manhattan Karma).

Weil im Verlag Antje Kunstmann jetzt David Simons bereits vor zwanzig Jahren in den USA erschienenes. mit dem Edgar ausgezeichnetes Sachbuch „Homicide – Ein Jahr auf mörderischen Straßen“ (er begleitete in Baltimore ein Jahr die Mordermittler) erschien, kann man, als vorbereitende Lektüre, wieder Pieke Biermanns Lobgesang auf das Buch lesen.

Das Buch inspirierte die Krimiserie „Homicide“. Simon war danach auch für „The Wire“ und „Treme“ verantwortlich.

Zum Abschluss noch einige  TV-Serien-Tipps:

Wochentäglich zeigt Arte um 17.00 Uhr die kultige englische Krimiserie „Simon Templar“ (mit Roger Moore) und JEDERZEIT ONLINE. Wer also die gestrige Auftaktfolge verpasst, hat nichts verpasst, weil er ja in die Mediathek gehen kann.

Montags zeigt ZDFneo um 22.35 Uhr die englische Krimiserie „Luther„. Die BBC hat gerade die dritte Staffel bestellt. Da sieht’s allerdings mit dem Nachsehen der ersten Folge dumm aus.

Mittwochs zeigt RTL II um 22.00 Uhr die Mysteriekrimiserie „Haven“, die sehr lose auf dem Buch „The Colorado Kid“ von Stephen King basiert.

Mittwochs zeigt ZDFneo die zweite Staffel von „Mad Men„, die ich gar nicht so toll finde.

Freitags gibt es bei Kabel 1 endlich neue Folgen von „Castle“ (doch dazu später mehr)

 


KrimiZeit-Bestenliste September 2011

September 1, 2011

Früher geht’s nicht, aber wenn der Donnerstag auch der Monatserste ist, dann erscheint die KrimiZeit-Bestenliste auch am ersten Tag des Monats. Hier also die KrimiZeit-Bestenliste für den September:

1 (3) Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

2 (9) Walter Mosley: Manhattan Karma

3 (1) Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

4 (6) Olen Steinhauer: Last Exit

5 (-) Dominique Manotti: Einschlägig bekannt

6 (-) Norbert Horst: Splitter im Auge

7 (2) Jan Costin Wagner: Das Licht in einem dunklen Haus

8 (-) Petros Markaris: Faule Kredite

9 (-) Massimo Carlotto: Banditenliebe

10 (-) C.J. Box: Blutschnee

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Die Hälfte neue Bücher und, wenig überraschend, Norbert Horst ist auch dabei. Ich hab „Splitter im Auge“ nach fünfzig Seite genervt weggelegt und hätte ich die ersten Seiten nicht in der U-Bahn gelesen, hätte ich das Buch noch früher weggelegt.

 


Kleinkram

August 31, 2011

Also, dann mal wieder etwas aufräumen:

Bei Tor gab’s eine Noir Week. Hier der Überblick. Für Krimifans wohl besonders interessant sind:

– The Big Rewatch of „The Big Sleep“

Heart of Darkness: Tragedy and „The Killer inside me“

Marlowe never sleeps

Akira Kurosawa’s „Stray Dog“

Noir comes to Main Street: „Shadow of a Doubt“

„Chinatown“: Noir meets the Family Drama

Genre in the Mainstream: The Noir of Jonathan Lethem’s „Gun, with Occasional Music“

– Five Classic Films stepped into Noir

Noir Films Perfected: „The Third Man“

From Chandler to Gibson: How Noir led to Cyberpunk

Bright Lights, Big City: John D. MacDonald’s Las Vegas

At Strange Angles: An Appreciation of „Dark City“

– But She’s only a Dream: „Laura“

– „Twin Peaks“: White Knight in a Dark Wood

– „Solyent Green“ and the Square Jaw of Law

– Favourite Noir Actors

– „Criminal“: Noir Comics, better with Age

– Remember Me: „Kiss me Deadly“

– „Death and the Compass“: Kabbalah meets Noir

– Writing Dystopian Noir Fiction

Hm, das war jetzt doch eigentlich alles…

BBC- und Guardian-Filmkritiker Mark Kermode fordert Blockbuster, die nicht unsere Intelligenz beleidigen. Denn weil jeder Blockbuster (also Filme wie „Transformers III“, „Piraten der Karibik“, „Pearl Harbor“) garantiert ihr Geld einspielen, sollten sie nicht totaler Müll sein:

They could make better movies if they wanted, and the opulent ripples of buoyant hard currency would still continue to lap at their fattening suntanned bodies. If they fail to entertain, engage and amaze you, then it is because they can’t be bothered to do better. And if you accept that, then you are every bit as stupid as they think you are.

This is no time to be nice to big-budget movies. This is the time for them to start paying their way, both financially and artistically.

Als Beispiel für einen Blockbuster mit Hirn nennt er „Inception“.

Der Text im Guardian ist ein ziemlich langer Ausschnitt aus Kermodes neuem Buch „The Good, The Bad and The Multiplex – What’s wrong with modern movies?“.

Empire verrät, wie man in zehn Schritten ein Experte für Gangsterfilme wird.

Wer nicht lesen will, muss hören: ein Interview mit Regisseur und Drehbuchautor JohnSayles über seinen neuen Film „Amigo“.


Kleinkram

August 27, 2011

Bei Spinetingler schreibt der Nerd of Noir über die Ken-Bruen-Verfilmung „Blitz“ mit Jason Statham in der Hauptrolle.

Vern hat den Film ebenfalls gesehen und beiden hat er gefallen.

Bei Mulholland Books hat Brian Lindenmuth eine Liste der zehn besten Noirs der letzten zehn Jahre (oder so) zusammengestellt. Daniel Woodrell und Rick DeMarinis sind dabei.

Bei CrimeMag schreibt Roland Osswald, anläßlich der deutschen Veröffentlichung von Jim-Thompson-Debüt „Jetzt und auf Erden“, über Jim Thompson und das Buch.

Dort gibt es auch ein Interview mit Thriller-Autor Jeremy Robinson.

Mal sehen, wann es dieses Q&A über „Scarface“ (das Remake) auch auf YouTube gibt. Bis dahin kann man es Crimespree Magazine ansehen.

Hier die Infos:

On Tuesday, August 23, 2011 at 8:15pm PT/11:15pm ET, Universal Studios Home Entertainment reunites the cast and filmmakers of the iconic underworld epic, SCARFACE in a special Q&A live from Los Angeles via Livestream. Stars Al Pacino, Steven Bauer, Robert Loggia, F. Murray Abraham and producer Martin Bregman will come together to celebrate the upcoming Blu-ray launch and legacy of the film that redefined the gangster genre forever and became a cultural touchstone for an entire generation.

Bei IndieWire hat man sich Gedanken über das derzeitige Action-Kino gemacht: Chaos Cinema.

Sehenswert!

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Filmenden, die so vom Studio gewünscht waren.

Mich hat bei der Sammlung überrascht, wie viele alte Filme aufgenommen wurden.

In der taz denkt Thomas Groh über Science-Fiction-Filme als Stimmungsbarometer nach.

Der Science-Fiction-Preis „Hugo“ ist verliehen. Die glücklichen Gewinner sind:

Best Fan Artist

Presented by Stu Shiffman

  • Winner: Brad W. Foster
  • Randall Munroe
  • Maurine Starkey
  • Steve Stiles
  • Taral Wayne

Best Fanzine
Presented by David Cake

  • Winner: The Drink Tank, edited by Christopher J. Garcia and James Bacon
  • Banana Wings, edited by Claire Brialey and Mark Plummer
  • Challenger, edited by Guy H. Lillian III
  • File 770, edited by Mike Glyer
  • StarShipSofa, edited by Tony C. Smith

Best Fan Writer
Presented by John Coxon

  • Winner: Claire Brialey
  • James Bacon
  • Christopher J. Garcia
  • James Nicoll
  • Steven H. Silver

Best Semiprozine
Presented by David G. Hartwell

  • Winner: Clarkesworld, edited by Neil Clarke, Cheryl Morgan, Sean Wallace; podcast directed by Kate Baker
  • Interzone, edited by Andy Cox
  • Lightspeed, edited by John Joseph Adams
  • Locus, edited by Liza Groen Trombi and Kirsten Gong-Wong
  • Weird Tales, edited by Ann VanderMeer and Stephen H. Segal

Best Professional Artist
Presented by Boris Vallejo

  • Winner: Shaun Tan
  • Daniel Dos Santos
  • Bob Eggleton
  • Stephan Martiniere
  • John Picacio

Best Editor, Short Form
Presented by Ellen Datlow

  • Winner: Sheila Williams
  • John Joseph Adams
  • Stanley Schmidt
  • Jonathan Strahan
  • Gordon Van Gelder

Best Editor, Long Form
Presented by Ellen Asher

  • Winner: Lou Anders
  • Ginjer Buchanan
  • Moshe Feder
  • Liz Gorinsky
  • Nick Mamatas
  • Beth Meacham
  • Juliet Ulman

Best Dramatic Presentation, Short Form
Presented by George R. R. Martin

  • Winner: Doctor Who: “The Pandorica Opens/The Big Bang,” written by Steven Moffat; directed by Toby Haynes (BBC Wales)
  • Doctor Who: “A Christmas Carol,” written by Steven Moffat; directed by Toby Haynes (BBC Wales)
  • Doctor Who: “Vincent and the Doctor,” written by Richard Curtis; directed by Jonny Campbell (BBC Wales)
  • Fuck Me, Ray Bradbury, written by Rachel Bloom; directed by Paul Briganti
  • The Lost Thing, written by Shaun Tan; directed by Andrew Ruhemann and Shaun Tan (Passion Pictures)

Best Dramatic Presentation, Long Form
Presented by Bill Willingham

  • Winner: Inception, written and directed by Christopher Nolan (Warner)
  • Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1, screenplay by Steve Kloves; directed by David Yates (Warner)
  • How to Train Your Dragon, screenplay by William Davies, Dean DeBlois & Chris Sanders; directed by Dean DeBlois & Chris Sanders (DreamWorks)
  • Scott Pilgrim vs. the World, screenplay by Michael Bacall & Edgar Wright; directed by Edgar Wright (Universal)
  • Toy Story 3, screenplay by Michael Arndt; story by John Lasseter, Andrew Stanton & Lee Unkrich; directed by Lee Unkrich (Pixar/Disney)

Best Graphic Story
Presented by Trixe Pixie: Alexander James Adams, Betsy Tinney, S. J. Tucker

  • Winner: Girl Genius, Volume 10: Agatha Heterodyne and the Guardian Muse, written by Phil and Kaja Foglio; art by Phil Foglio; colors by Cheyenne Wright (Airship Entertainment)
  • Fables: Witches, written by Bill Willingham; illustrated by Mark Buckingham (Vertigo)
  • Grandville Mon Amour, by Bryan Talbot (Dark Horse)
  • Schlock Mercenary: Massively Parallel, written and illustrated by Howard Tayler; colors by Howard Tayler and Travis Walton (Hypernode)
  • The Unwritten, Volume 2: Inside Man, written by Mike Carey; illustrated by Peter Gross (Vertigo)

Best Related Book
Presented by Farah Mendlesohn

  • Winner: Chicks Dig Time Lords: A Celebration of Doctor Who by the Women Who Love It, edited by Lynne M. Thomas and Tara O’Shea (Mad Norwegian)
  • Bearings: Reviews 1997-2001, by Gary K. Wolfe (Beccon)
  • The Business of Science Fiction: Two Insiders Discuss Writing and Publishing, by Mike Resnick and Barry N. Malzberg (McFarland)
  • Robert A. Heinlein: In Dialogue with His Century, Volume 1: (1907–1948): Learning Curve, by William H. Patterson, Jr. (Tor)
  • Writing Excuses, Season 4, by Brandon Sanderson, Jordan Sanderson, Howard Tayler, Dan Wells

Best Short Story
Presented by David D. Levine

  • Winner: “For Want of a Nail” by Mary Robinette Kowal (Asimov’s, September 2010)
  • “Amaryllis” by Carrie Vaughn (Lightspeed, June 2010)
  • “Ponies” by Kij Johnson (Tor.com, November 17, 2010)
  • “The Things” by Peter Watts (Clarkesworld, January 2010)

Best Novelette
Presented by Nancy Kress

  • Winner: “The Emperor of Mars” by Allen M. Steele (Asimov’s, June 2010)
  • “Eight Miles” by Sean McMullen (Analog, September 2010)
  • “The Jaguar House, in Shadow” by Aliette de Bodard (Asimov’s, July 2010)
  • “Plus or Minus” by James Patrick Kelly (Asimov’s, December 2010)
  • “That Leviathan, Whom Thou Hast Made” by Eric James Stone (Analog, September 2010)

Best Novella
Presented by Robert Silverberg

  • Winner: “The Lifecycle of Software Objects” by Ted Chiang (Subterranean)
  • “The Lady Who Plucked Red Flowers beneath the Queen’s Window” by Rachel Swirsky (Subterranean Magazine, Summer 2010)
  • “The Maiden Flight of McCauley’s Bellerophon” by Elizabeth Hand (Stories: All New Tales, William Morrow)
  • “The Sultan of the Clouds” by Geoffrey A. Landis (Asimov’s, September 2010)
  • “Troika” by Alastair Reynolds (Godlike Machines, Science Fiction Book Club)

Best Novel
Presented by TimPowers

  • Winner: Blackout/All Clear by Connie Willis (Ballantine Spectra)
  • Cryoburn by Lois McMaster Bujold (Baen)
  • The Dervish House by Ian McDonald (Gollancz; Pyr)
  • Feed by Mira Grant (Orbit)
  • The Hundred Thousand Kingdoms by N.K. Jemisin (Orbit)

The John W. Campbell Award for Best New Writer
Presented by Stanley Schimdt and Seana McGuire

Award for the best new professional science fiction or fantasy writer of 2009 or 2010, sponsored by Dell Magazines (not a Hugo Award).

  • Winner: Lev Grossman
  • Saladin Ahmed
  • Lauren Beukes
  • Larry Correia
  • Dan Wells

Dagger-Nominierungen 2011, eine weitere Runde

August 22, 2011

Die British Crime Writers’ Association (CWA) hat einige Short- und Nominierungslisten veröffentlicht:

CWA Gold Dagger

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Pan)

Snowdrops, von A.D. Miller (Atlantic Books)

The End of the Wasp Season, von Denise Mina (Orion)

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Orion)

CWA Ian Fleming Steel Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Doubleday)

Cold Rain, von Craig Smith (Myrmidon)

The Good Son, von Michael Gruber (Corvus)

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Orion)

CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Doubleday)

Kiss Me Quick, von Danny Miller (Robinson)

The Dead Woman of Juárez, von Sam Hawken (Serpent’s Tail)

The Dogs of Rome, von Conor Fitzgerald (Bloomsbury)

Die Longlist für diese Kategorien gibt es hier.

Und dann gibt es noch diese Dagger-Nominierungen:

The Film Dagger

True Grit (Paramount Pictures)

The Girl Who Kicked the Hornet’s Nest (Momentum Pictures)

Brighton Rock (Optimum Releasing)

Source Code (Optimum Releasing)

The TV Dagger

Case Histories (Ruvon Films, BBC One)

Luther (BBC One)

The Shadow Line (Company Pictures, BBC Two)

Zen (Left Bank Pictures, BBC One)

Vera (ITV Studios, ITV1)

The International TV Dagger

The Killing (Arrow Films, BBC4)

Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Castle (ABC Studios, Alibi)

Dexter (Showtime Networks, FX Channel)

Spiral (Son Et Lumiere, BBC 4)

Best Actress Dagger

Sofie Gråbøl für The Killing (Arrow Films, BBC4)

Brenda Blethyn für Vera (ITV Studios, ITV1)

Maxine Peake für Silk (BBC One)

Olivia Williams für Case Sensitive (Hat Trick Productions, ITV1)

Sue Johnston für Waking the Dead (BBC One)

Kelly Reilly für Above Suspicion (La Plante Productions, ITV1)

Best Actor Dagger

Idris Elba für Luther (BBC One)

Lars Mikkelsen für The Killing (Arrow Films, BBC4)

Steve Buscemi für Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Jason Isaacs für Case Histories (Ruvon Films, BBC One)

Rufus Sewell für Zen (Left Bank Pictures, BBC One)

Best Supporting Actor Dagger

Rafe Spall für The Shadow Line (Company Pictures, BBC Two)

Bjarne Henriksen für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

Søren Malling für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

John Lithgow für Dexter (Showtime Networks, FX Channel)

Aidan Gillen für Thorne (Stagereel / Cité Amérique, Sky One)

Best Supporting Actress Dagger

Ann Eleonora Jørgensen für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

Kelly Macdonald für Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Ruth Wilson für Luther (BBC One)

Amanda Abbington für Case Histories (Ruvon Films, BBC One)

Tara Fitzgerald für Waking the Dead (BBC One)

Die Preisverleihung ist am Freitag, den 7. Oktober, auf dem Specsavers Crime Thriller Awards im Grosvenor House und, wer das englische Fernsehen empfängt, ITV3 zeigt am Dienstag, den 11. Oktober, die Dagger-Preisverleihung mit der Verleihung der Film-Daggers.

Jau, „Zen“ basiert auf den Aurelio-Zen-Romanen von Michael Dibdin. Und ZDFneo zeigt „Luther“ ab Montag, den 5. September, um 22.35 Uhr.

(via The Rap Sheet)

 

 

 


Die Shamus-Nominierungen 2011

August 21, 2011

Die Private Eye Writers of America (PWA) haben die Nominierungen für den diesjährigen Shamus-Preis veröffentlicht:

Best Hardcover P.I. Novel

No Mercy, von Lori Armstrong (Touchstone)

The First Rule, von Robert Crais (Putnam)

Voyeur, von Daniel Judson (Minotaur)

If the Dead Rise Not, von Philip Kerr (Putnam)

Naked Moon, von Domenic Stansberry (Minotaur)

Best First P.I. Novel

In Search of Mercy, von Michael Ayoob (Minotaur)

One Man’s Paradise, von Douglas Corleone (Minotaur)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

Random Violence, von Jassy MacKenzie (Soho)

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

Best Paperback Original P.I. Novel

Hostage Zero, von John Gilstrap (Kensington)

Nightshade, von Tom Henighan (Dundurn Press)

Mister X, von John Lutz (Pinnacle)

The Panic Zone, von Rick Mofina (Mira)

Asia Hand, von Christopher G. Moore (Grove/Atlantic)

The Little Death, von P.J. Parrish (Pocket Star)

Best P.I. Short Story

The God of Right and Wrong, von Steven Gore (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, January/February 2010)

The Lamb Was Sure to Go, von Gar Anthony Haywood (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November 2010)

The Girl in the Golden Gown, von Robert S. Levinson (Ellery Queen Mystery Magazine, March/April 2010)

Phelan’s First Case. von Lisa Sandlin (Lone Star Noir, herausgegeben von Bobby Byrd und Johnny Byrd; Akashic Books)

A Long Time Dead, von Mickey Spillane und Max Allan Collins (The Strand Magazine, June-Sept. 2010)

Die Preisverleihung ist am Freitag, den 16. September, auf der Bouchercon in St. Louis (15. – 18. September).

Da sind ja einige altbekannte Namen dabei, die, wie Robert Crais, John Lutz, Dominic Stansberry, Gar Anthony Haywood, Mickey Spillane und Max Allan Collins, schon lange nicht mehr übersetzt werden, aber zu meinen Lieblingen gehören. Immerhin bin ich ein Fan von Privatdetektivkrimis und im Moment von den neuen Kenzie/Gennaro-Krimi „Moonlight Mile“ von Dennis Lehane sehr angetan.

(via The Rap Sheet)