Eine Liebeserklärung an Astrid Paprotta

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Regelmäßige Watching the Detectives-Leser wissen, dass Blogger Dieter Paul Rudolph ein Fan der Romane von Astrid Paprotta ist. Für ihn gehört sie „zum erlauchten Kreis der literarischen MagierInnen, die uns die ewige Suppe des Krimis mit den Elixieren der literarischen Landschaftsgärtnerei würzen“. Jetzt hat er mit „Die Zeichen der Vier – Astrid Paprotta und ihre Ina-Henkel-Kriminalromane“ das erste Buch über sie geschrieben.

Paprotta eroberte mit dem aus den Romanen „Mimikry“ (1999), „Sternentaucher“ (2002), „Die ungeschminkte Wahrheit“ (2004) und „Die Höhle der Löwin“ (2005) bestehenden Ina-Henkel-Zyklus die Herzen der Kritiker und etlicher Krimifans. Sie erhielt den Deutschen Krimipreis und den Glauser.

Dieter Paul Rudolph liest die vier Henkel-Romane in seiner werkimmanenten Interpretation in erster Linie als einen großen Entwicklungsroman, in dem aus der Heldin eine gute Polizistin wird. Neben dieser romanübergreifenden Entwicklungsgeschichte sind die einzelnen Romane wie Spiegelkabinette mit verschiedenen Spiegelungen aufgebaut. „Wir haben Ina Henkels Weg durch die Fiktion als einen Emanzipationsprozess erlebt, der sie durch die Spiegelkabinette der subjektiven Wirklichkeiten führte.“

Ein Interview mit Astrid Paprotta und eine umfangreiche, von Thomas Przybilka gewohnt zuverlässig erstellten, Bibliographie schließen „Die Zeichen der Vier“ ab.

Rudolphs schmales Buch richtet sich vor allem an Paprotta-Fans, die noch tiefer in die Welt der Ina-Henkel-Romane eintauchen wollen.

 

 

Dieter Paul Rudolph: Die Zeichen der Vier – Astrid Paprotta und ihre Ina-Henkel-Kriminalromane

Nordpark – Krimikritik, 2007

88 Seiten

12 Euro

 

Nordpark Verlag zum Buch:

http://www.nordpark-verlag.de/krimikritikacht.html

Blog „Watching the Detectives“ von Dieter Paul Rudolph:

http://www.hinternet.de/weblog/watching_the_detectives/

Homepage von Astrid Paprotta:

http://www.astrid-paprotta.de/main.html

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