R. i. P.: Charlton Heston (4. Oktober 1923 – 5. April 2008 )
Zuletzt war er nur noch als seltsamer Waffennarr und Republikaner bekannt. Früher spielte er in einigen verdammt guten Filmen mit. Nicht die Bibelfilme, wie „Die größte Geschichte aller Zeiten“ und „Die zehn Gebote“ (als Moses), oder Monumentalfilme, wie „Ben Hur“ und „El Cid“, oder Katastrophenfilme, wie „Erdbeben“, oder die zahlreichen Kriegs- und Militärfilme, wie „U-Boot in Not“, „Schlacht um Midway“ und „Khartoum – Aufstand am Nil“ oder „55 Tage in Peking“ (die je nach Perspektive auch als Monumentalfilme durchgehen), oder den damals erfolgreichen, heute eher vergessenen Zirkusfilm „Die größte Show der Welt“ (die ihn damals als Hauptdarsteller in Hollywood etablierte) meine ich. Nein, bei allen Mängeln gehören die negativen Utopien, wie „Planet der Affen“, „Der Omega-Mann“ oder „Jahr 2022…die überleben wollen“ (alle drei Filme basieren auf bekannten Science-Fiction-Romanen), Western, wie „Der letzte der harten Männer“, „Der Verwegene“ (sein Lieblingsfilm), „Sierra Charriba“ und „Weites Land“, und natürlich der Noir „Im Zeichen des Bösen“ zu seinen besten Werken.
Nachrufe gibt es bei Spiegel Online, Netzeitung, taz, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Los Angeles Times und New York Times.
Schon vor einigen Tagen hat die International Association of Media Tie-in Writers ihre Nominierungen für den diesjährigen Scribe Award bekannt gegeben:
Best General Fiction Original:
CSI NY: DELUGE (CSI: NY – Sintflut), von Stuart M. Kaminsky
MR. MONK AND THE TWO ASSISTANTS, von Lee Goldberg
MURDER SHE WROTE: PANNING FOR MURDER, von Jessica Fletcher & Donald Bain
CRIMINAL MINDS: JUMP CUT, von Max Allan Collins
Best General Fiction Adapted:
AMERICAN GANGSTER, von Max Allan Collins (nominee & winner)
Best Speculative Original:
LAST DAYS OF KRYPTON, von Kevin J. Anderson
STARGATE ATLANTIS CASUALTIES OF WAR, von Elizabeth Christiansen
STAR TREK: Q&A, von Keith R.A. DeCandido
Best Game-related Original (Special Scribe Award):
HITMAN, von William Dietz
FORGE OF THE MINDSLAYERS, von Tim Waggoner
NIGHT OF THE LONG SHADOWS, von Paul Crilley
Best Speculative Adapted
RESIDENT EVIL: EXTINCTION, von Keith R.A. DeCandido
52: THE NOVEL, von Greg Cox
30 DAYS OF NIGHT, von Tim Lebbon
Best Young Adult Original:
BUFFY THE VAMPIRE SLAYER: THE DEATHLESS, von Keith R.A. DeCandido
GOODLUND TRILOGY: VOLUME THREE: WARRIORS BONES, von Stephen D. Sullivan
Clue_crew NANCY DREW AND THE CLUE CREW #10: TICKET TROUBLE, von Stacia Deutsch & Rudy Cohon
Best Young Adult Adapted:
TWELVE DOGS OF CHRISTMAS, von Steven Paul Leiva (nominee & winner)
Der zweite Grandmaster der IAMTW ist Alan Dean Foster. Der Science-Fiction-Autor schrieb in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche erfolgreiche „Romane zum Film“. Am bekanntesten dürften seine Star-Trek-Romane, seine Alien-Romane, „Outland“, „Pale Rider, und „Krieg der Sterne“ (das er unter dem Pseudonym George Lucas schrieb) sein.
Die Scribe Awards werden im Juli auf der Comic-Con Convention in San Diego verliehen.
Die International Thriller Writers hat die April-Ausgabe von “The big Thrill” veröffentlicht. Wie immer sind viele, mangels Übersetzung, in Deutschland unbekannte Thriller-Autoren vertreten. Zu den auch hier bekannten Namen gehören Mary Higgins Clark, Raymond Benson, David Baldacci und Alex Klava.
Krimileser Bernd hat bereits auf die Serie von lesenswerten Posts von David J. Montgomery in seinem Crime Fiction Dossier, und die ebenso lesenswerten Kommentare dazu, über die Arbeit eines Rezensenten hingewiesen. Wann werden Bücher besprochen? Wann nicht? Soll ein Rezensent auch negative Besprechungen schreiben? Wenn ja: wie soll ein Verriss sein? Welche Fehler machen Verlage? Wann liest ein Rezensent ein Buch nicht? Zum Beispiel wenn der Prolog kursiv gedruckt ist. Davor schrieb Montgomery, wann ein Manuskript veröffentlicht wird.
Bei Schnittberichte gibt es einen Vergleich zwischen dem „Grindhouse“-Double-Feature und den bei uns im Kino gelaufenen Einzelfilmen „Death Proof“ von Quentin Tarantino und „Planet Terror“ von Robert Rodriguez. Dort gibt es auch weitere Schnittberichte zu den gekürzten deutschen Fassungen von „Miami Vice“ (damit die Trottel, die die gekürzten deutschen „Miami Vice“-Boxen kaufen, auch wissen, was ihnen entgeht. In England gibt es inzwischen schon eine Box mit allen „Miami Vice“-Staffeln.).
Und dann gibt es diese krimiaffinen Drehbücher online:
Lawrence D. Cohen: Carrie (basierend auf dem Roman von Stephen King für den Klassiker von Brian de Palma)
George Goldsmith: Children of the Corn (“Kinder des Korn” basiert auf einer Stephen-King-Kurzgeschichte und war erfolgreich genug für etliche Fortsetzungen, die noch schlechter als das Original sein sollen.)
Steve Niles (überarbeitet von Stuart Beattie und Adi Hasak): 30 Days of Night (basierend auf der Graphic Novel von Niles und Templesmith)
Skip Woods: Hitman (eine bleihaltige Comicspielverfilmung. Gibt es auch andere?)
Von „Verlockende Falle“ (die nette Caperkomödie mit Sean Connery, Catherine Zeta-Jones und Ving Rhames) gibt es gleich mehrere Fassungen:
Ron Bass: Entrapment – Erste Fassung
Ron Bass: Entrapment – Achte Fassung
Ron Bass: Entrapment – Zehnte Fassung (beide Überarbeitungen sind von Don Macpherson und William Broyles Jr.)
Die verschiedenen Fassungen dürften vor allem für die wirklichen Fans und Wissenschaftler interessant sein. Donovan meint: “The Tenth Draft is a surprisingly good read.”
[…] 8, 2008 von krimileser Axel Bussmer hatte schon auf den Beitrag zu negativen Kritiken hingewiesen mit dem David J. Montgomery seine […]
[…] 9, 2008 von krimileser Axel Bussmer hatte schon auf den Beitrag zu negativen Kritiken hingewiesen, mit dem David J. Montgomery seine […]
[…] Eine Liste der Nominierten gibt es hier. […]