TV-Tipp für den 10. April

April 10, 2008

ARD, 00.35

Fröhliche Ostern (F 1984, R.: Georges Lautner)

Drehbuch: Jean Poiret, Georges Lautner

LV: Jean Poiret (Theaterstück)

In den Achtzigern tauschte Jean-Paul Belmondo endgültig Anspruch gegen Kassenerfolg. Der Kassenknüller „Fröhliche Ostern“ ist nur ein weiteres peinliches Beispiel für den künstlerischen Niedergang eines Stars. Im Wesentlichen werden dumme Sprüche mit reichlich Action garniert. Die Story (ein Schürzenjäger gibt vor seiner Frau seine junge Geliebte als Tochter aus) erreicht noch nicht einmal das Niveau einer schlechten Boulevardkomödie.

Mit Jean-Paul Belmondo, Sophie Marceau, Marie Laforet


Da wäre mehr drin gewesen

April 9, 2008

Paul Lascaux hat unter seinem richtigen Namen Paul Ott den umfassenden Überblick „Mord im Alpenglühen“ über den Schweizer Kriminalroman geschrieben. Mit „Salztränen“ legt er einen in einem Schweizer Alpental spielenden Privatdetektivkrimi vor, der gerade als Kriminalroman enttäuscht. Dabei beginnt die Geschichte vielversprechend: Im Emmental stirbt bei einem Autounfall der Käseeinkäufer einer Großhandelsfirma. Die Versicherung beauftragt Privatdetektiv Heinrich Müller die näheren Umstände des Todes zu untersuchen. Müller mietet sich in dem Dorfgasthof ein und beginnt sich unter den Einheimischen umzuhören, die halt so sind, wie Einheimische in Schweizer Kriminalromanen immer sind. Etwas verstockt, etwas hinterwäldlerisch und doch ganz nett, wenn sie nicht gerade einen auswärtigen Schnüffler verkloppen. Müller tut sich mit der Ethnologiestudentin Lucy Himmel zusammen. Sie jobbt in dem Gasthof, verfügt über das gutaussehende Aussehen jeder Detektivassistentin, schreibt an einer wissenschaftlichen Arbeit über die Bewohner des Emmentals und kann ihm daher viel über die Bewohner des Tales verraten.

Es gibt dann einige Verwicklungen, Detektiv, Leser und Autor verlieren den Überblick über die vielen Straftaten damals und heute, einen weiteren Toten, und die kurze Geschichte nähert sich bedrohlich schnell einem ziemlich enttäuschenden Ende.

Sagen wir’s mal so: „Salztränen“ ist eine nette Lektüre für Zwischendurch. Es gibt einige wohlbekannte Klischees, die Lascaux – bei seinem Wissen über die Kriminalliteratur – sicher bewusst zitiert, einige Informationen über das Herstellen von Käse und einige, ins räsonierende gehende, Betrachtungen über die Schweizer Seele. Insgesamt ist „Salztränen“ das literarische Äquivalent zum „Bullen von Tölz“.

Paul Lascaux: Salztränen

Gmeiner, 2008

240 Seiten

9,90 Euro

Hinweise

Homepage von Paul Lascaux (Pseudonym von Paul Ott)

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Paul Lascaux

Alligatorpapiere: Befragung von Paul Lascaux


TV-Tipp für den 9. April

April 9, 2008

ARD, 00.35

Elf Uhr nachts (F/I 1965, R.: Jean-Luc Godard)

Drehbuch: Jean-Luc Godard

LV: Lionel White: Obsession, 1963 (Kein Weg zurück)

Ferdinand stolpert in eine undurchsichtige Mordgeschichte und flüchtet mit seiner Ex Marianne quer durch Frankreich auf eine einsame Insel.

Auch bzw. besser bekannt als „Pierrot le fou“. Die Krimifarce hat mit dem Buch wenig bis nichts zu tun, aber viel mit Godard, seinem filmischen Kosmos und dem Lebensgefühl der Sechziger.

Mit Jean-Paul Belmondo, Anna Karina

Hinweise

Trailer „Pierrot le fou“ (sehr schön)

Mordlust über Lionel White

Monthly Film Bulletin 1990 über „Elf Uhr nachts“

Films de France über „Elf Uhr nachts“


Cover der Woche

April 8, 2008


TV-Tipp für den 8. April

April 8, 2008

BR, 23.25

Außer Atem (F 1960, R.: Jean-Luc Godard)

Drehbuch: Jean-Luc Godard (nach einem Szenario von François Truffaut)

Buch zum Film: Claude Francolin: A bout de souffle, 1960 (Außer Atem)

Kleinganove Michel erschießt einen Polizisten und flieht nach Paris zur us-amerikanischen Studentin Patricia.

Ein Klassiker der Nouvelle Vague und ein zeitloser Kultfilm.

Mit Jean-Paul Belmondo, Jean Seberg, Jean-Pierre Melville

Hinweise

Senses of Cinema über Jean-Luc Godard

Filmzentrale mit mehreren Besprechungen über „Außer Atem“: Behrens, Kreimeier, Richter


Charlton Heston tot; Scribe-Nominierungen, The big Thrill, Diskussion über Buchbesprechungen, Schnittberichte und Drehbücher online

April 7, 2008

R. i. P.: Charlton Heston (4. Oktober 1923 – 5. April 2008 )

Zuletzt war er nur noch als seltsamer Waffennarr und Republikaner bekannt. Früher spielte er in einigen verdammt guten Filmen mit. Nicht die Bibelfilme, wie „Die größte Geschichte aller Zeiten“ und „Die zehn Gebote“ (als Moses), oder Monumentalfilme, wie „Ben Hur“ und „El Cid“, oder Katastrophenfilme, wie „Erdbeben“, oder die zahlreichen Kriegs- und Militärfilme, wie „U-Boot in Not“, „Schlacht um Midway“ und „Khartoum – Aufstand am Nil“ oder „55 Tage in Peking“ (die je nach Perspektive auch als Monumentalfilme durchgehen), oder den damals erfolgreichen, heute eher vergessenen Zirkusfilm „Die größte Show der Welt“ (die ihn damals als Hauptdarsteller in Hollywood etablierte) meine ich. Nein, bei allen Mängeln gehören die negativen Utopien, wie „Planet der Affen“, „Der Omega-Mann“ oder „Jahr 2022…die überleben wollen“ (alle drei Filme basieren auf bekannten Science-Fiction-Romanen), Western, wie „Der letzte der harten Männer“, „Der Verwegene“ (sein Lieblingsfilm), „Sierra Charriba“ und „Weites Land“, und natürlich der Noir „Im Zeichen des Bösen“ zu seinen besten Werken.

Nachrufe gibt es bei Spiegel Online, Netzeitung, taz, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Los Angeles Times und New York Times.

Schon vor einigen Tagen hat die International Association of Media Tie-in Writers ihre Nominierungen für den diesjährigen Scribe Award bekannt gegeben:

Best General Fiction Original:

CSI NY: DELUGE (CSI: NY – Sintflut), von Stuart M. Kaminsky

MR. MONK AND THE TWO ASSISTANTS, von Lee Goldberg

MURDER SHE WROTE: PANNING FOR MURDER, von Jessica Fletcher & Donald Bain

CRIMINAL MINDS: JUMP CUT, von Max Allan Collins

Best General Fiction Adapted:

AMERICAN GANGSTER, von Max Allan Collins (nominee & winner)

Best Speculative Original:

LAST DAYS OF KRYPTON, von Kevin J. Anderson

STARGATE ATLANTIS CASUALTIES OF WAR, von Elizabeth Christiansen

STAR TREK: Q&A, von Keith R.A. DeCandido

Best Game-related Original (Special Scribe Award):

HITMAN, von William Dietz

FORGE OF THE MINDSLAYERS, von Tim Waggoner

NIGHT OF THE LONG SHADOWS, von Paul Crilley

Best Speculative Adapted

RESIDENT EVIL: EXTINCTION, von Keith R.A. DeCandido

52: THE NOVEL, von Greg Cox

30 DAYS OF NIGHT, von Tim Lebbon

Best Young Adult Original:

BUFFY THE VAMPIRE SLAYER: THE DEATHLESS, von Keith R.A. DeCandido

GOODLUND TRILOGY: VOLUME THREE: WARRIORS BONES, von Stephen D. Sullivan

Clue_crew NANCY DREW AND THE CLUE CREW #10: TICKET TROUBLE, von Stacia Deutsch & Rudy Cohon

Best Young Adult Adapted:

TWELVE DOGS OF CHRISTMAS, von Steven Paul Leiva (nominee & winner)

Der zweite Grandmaster der IAMTW ist Alan Dean Foster. Der Science-Fiction-Autor schrieb in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche erfolgreiche „Romane zum Film“. Am bekanntesten dürften seine Star-Trek-Romane, seine Alien-Romane, „Outland“, „Pale Rider, und „Krieg der Sterne“ (das er unter dem Pseudonym George Lucas schrieb) sein.

Die Scribe Awards werden im Juli auf der Comic-Con Convention in San Diego verliehen.

Die International Thriller Writers hat die April-Ausgabe von “The big Thrill” veröffentlicht. Wie immer sind viele, mangels Übersetzung, in Deutschland unbekannte Thriller-Autoren vertreten. Zu den auch hier bekannten Namen gehören Mary Higgins Clark, Raymond Benson, David Baldacci und Alex Klava.

Krimileser Bernd hat bereits auf die Serie von lesenswerten Posts von David J. Montgomery in seinem Crime Fiction Dossier, und die ebenso lesenswerten Kommentare dazu, über die Arbeit eines Rezensenten hingewiesen. Wann werden Bücher besprochen? Wann nicht? Soll ein Rezensent auch negative Besprechungen schreiben? Wenn ja: wie soll ein Verriss sein? Welche Fehler machen Verlage? Wann liest ein Rezensent ein Buch nicht? Zum Beispiel wenn der Prolog kursiv gedruckt ist. Davor schrieb Montgomery, wann ein Manuskript veröffentlicht wird.

Bei Schnittberichte gibt es einen Vergleich zwischen dem „Grindhouse“-Double-Feature und den bei uns im Kino gelaufenen Einzelfilmen „Death Proof“ von Quentin Tarantino und „Planet Terror“ von Robert Rodriguez. Dort gibt es auch weitere Schnittberichte zu den gekürzten deutschen Fassungen von „Miami Vice“ (damit die Trottel, die die gekürzten deutschen „Miami Vice“-Boxen kaufen, auch wissen, was ihnen entgeht. In England gibt es inzwischen schon eine Box mit allen „Miami Vice“-Staffeln.).

Und dann gibt es diese krimiaffinen Drehbücher online:

Lawrence D. Cohen: Carrie (basierend auf dem Roman von Stephen King für den Klassiker von Brian de Palma)

George Goldsmith: Children of the Corn (“Kinder des Korn” basiert auf einer Stephen-King-Kurzgeschichte und war erfolgreich genug für etliche Fortsetzungen, die noch schlechter als das Original sein sollen.)

Steve Niles (überarbeitet von Stuart Beattie und Adi Hasak): 30 Days of Night (basierend auf der Graphic Novel von Niles und Templesmith)

Skip Woods: Hitman (eine bleihaltige Comicspielverfilmung. Gibt es auch andere?)

Von „Verlockende Falle“ (die nette Caperkomödie mit Sean Connery, Catherine Zeta-Jones und Ving Rhames) gibt es gleich mehrere Fassungen:

Ron Bass: Entrapment – Erste Fassung

Ron Bass: Entrapment – Achte Fassung

Ron Bass: Entrapment – Zehnte Fassung (beide Überarbeitungen sind von Don Macpherson und William Broyles Jr.)

Die verschiedenen Fassungen dürften vor allem für die wirklichen Fans und Wissenschaftler interessant sein. Donovan meint: “The Tenth Draft is a surprisingly good read.”


TV-Tipp für den 7. April

April 7, 2008

Am 9. April feiert Jean-Paul Belmondo seinen 75. Geburtstag. Deshalb beginnen wir die Woche mit

ARD, 00.50

100.000 Dollar in der Sonne (F/I 1963, R.: Henry Verneuil)

Drehbuch: Marcel Jullian, Henri Verneuil

LV: Claude Veillot: Nous n´irons pas en Nigeria, 1962 (100.000 Dollar in der Sonne)

Bebel flüchtet mit einem Laster voller Waffen durch die Wüste. Lino verfolgt ihn wegen des Geldes und der Freundschaft.

Bei der damaligen Kritik kam der Film nicht so gut an: „Etwas rauhe, aber parodistisch gehaltene und recht vergnügliche Abenteuerunterhaltung.“ (Handbuch der katholischen Filmkommission in Österreich); „In der gewalttätigen Gebärde wird der Mensch erst zum Menschen, wird uns verkündet, und im Zuschlagen liegt die Würze des Lebens. Einmal mehr ließe sich an Hand dieses Filmes nachweisen, wie beflissen einseitig die FSK ihre Satzungen auszulegen beliebt. Er beleidigt (mindestens) ein befreundetes Volk. Er verherrlicht die Gewalt. Er spricht eine totalitäre Sprache. Die Freigabe solcher Filme ist empörend, solange andere verstümmelt oder verboten werden.“ (Uwe Nettelbeck, Filmkritik) – Tja, das war lange vor dem FBW-Prädikat „wertvoll“ für „Rambo III“

Mit Jean-Paul Belmondo, Lino Ventura, Bernard Blier, Gert Fröbe


TV-Tipp für den 6. April

April 6, 2008

NDR, 00.15

Killer – Tagebuch eines Serienmörders (USA 1996, R.: Tim Metcalfe)

Drehbuch: Tim Metcalfe

LV: Thomas E. Gaddis/James D. Long: Killer: A Journal of Murder, 1970

Auf Tatsachen beruhender Spielfilm über Carl Panzram (bravourös gespielt von James Woods), den ersten bekannten Massenmörder der USA. Er wurde 1929 wegen Mordes an 21 Menschen hingerichtet.

Differenziertes Drama, das allerdings immer auf dem Niveau eines gehobenen Fernsehspiels bleibt.

Hinweis

Crimelibrary: Mark Gado über Carl Panzram


TV-Tipp für den 5. April

April 5, 2008

ARD, 01.50

20.000 Jahre in Sing Sing (USA 1932, R.: Michael Curtiz)

Drehbuch: Courtney Terrett (als Courtenay Terrett), Robert Lord, Wilson Mizner, Brown Holmes

LV: Lewis E. Lawes: Twenty Thousand Years in Sing Sing, 1932 (als Warden Lewis E. Lawes)

Als Tom Connors auf Hafturlaub ist, erschießt seine Freundin einen Gangster. Connors nimmt die Schuld auf sich und soll auf den elektrischen Stuhl.

Ein weiterer der damals beliebten sozialkritischen Gangsterfilme.

Der Autor der Buchvorlage leitete während der Dreharbeiten noch das Gefängnis Sing Sing. Deshalb durfte die Filmcrew zahlreiche Szenen in dem berühmten Gefängnis drehen.

Mit Spencer Tracy, Bette Davis

Hinweise

Turner Classic Movies über „20.000 Jahre in Sing Sing“

Cirme Library über Lewis E. Lawes


Zwei Jazzbücher in der BLK

April 4, 2008

In der Berliner Literturkritik erschien meine Doppelbesprechung von Pannonica De Koenigswartes „Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche“ und Michael Jacobs‘ „All that Jazz – die Geschichte des Jazz“. „All that Jazz“ ist eine erweiterte und aktualisierte Neuauflage, die ihr Geld nicht wert ist. Denn der zwölf Jahre Haupttext wurde anscheinend (ich hatte die Erstausgabe nicht zur Hand, deshalb schreibe ich nur anscheinend, aber eigentlich bin ich mir hundertprozentig sicher) nicht geändert. Die Lektüre- und Hörempfehlungen nur minimal. Dafür gibt es ein neues Kapitel. Das ist für eine Neuanschaffung einfach zu wenig.

„Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche“ ist dagegen ein schönes Geschenk für den Jazzfan. Baronesse Pannonica de Koenigswarter, eine Jazzmäzenin, fragte Jazzer nach ihren drei Wünschen und schoß viele Bilder, oft in intimen Augenblicken, von ihnen.


TV-Tipp für den 4. April

April 4, 2008

 

RTL II, 23.00

Dawn of the Dead (USA 2004, 2004, R.: Zack Snyder)

Drehbuch: James Gunn

Vorlage: George A. Romero: Dawn of the Dead, 1978 (Drehbuch)

Über Nacht übernehmen Zombies die Welt. Krankenschwester Ana kann mit einigen Nichtinfizierten in ein Einkaufszentrum flüchten. Die Zombies belagern die Shopping-Mal.

Unterhaltsames Remake von George A. Romeros „Zombie“ mit einigen Änderungen: die Zombies sind nicht mehr so fußlahm, die Konsum- und Kapitalismuskritik nicht mehr vorhanden und alles ist mehr Hollywood-Mainstream.

Oh, und Ving Rhames spielt mit.

Mit Sarah Polley, Ving Rhames, Jake Weber, Mekhi Phifer, Ty Burrell

Wiederholung: Samstag, 5. April 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von James Gunn

Underground Online: Interview mit James Gunn 

Fanboy Planet: Interview mit James Gunn

Drehbuch „Dawn of the Dead“ von James Gunn


Neu im Kino: Untraceable

April 3, 2008

Untraceable (USA 2007, R.: Gregory Hoblit)

Drehbuch: Robert Fyvolent, Mark R. Brinker, Allison Burnett

So wie es nach dem Drehbuch und dem Trailer aussieht, gibt es zwei Gründe für den Film: Gregory Hoblit und Diane Lane. Und es gibt, für Genrefans, einen sehr guten Grund gegen den Film: das Drehbuch. Denn es erzählt, sauber entwickelt (oder sollte ich sagen vorhersehbar nach Schema F), eine typische logikfreie Serienkillergeschichte für ein Mainstreampublikum, das sich niemals einen der derzeit modischen Torture-Porn-Streifen ansehen würde und die stereotype Medienkritik des Geschichte gedankenlos bejaht.

Die Geschichte: FBI-Agentin Jennifer Marsh stößt bei ihren Ermittlungen im Internet auf eine neue Seite, auf der zuerst eine Katze und später Menschen, vor laufender Kamera qualvoll sterben. Der Clou: je mehr Menschen die Seite anklicken, umso schneller wird das Opfer hingerichtet. Marsh versucht dem Mörder auf die Schliche zu kommen. Aber die Seite ist ‚untraceable’.

Bei dem Drehbuch haben mir der schnelle Anfang, bei dem die Heldin auf wenigen Seiten vorgestellt wird; das gelungene Präsentieren von Informationen, die später wichtig werden und das ausgewogene Verhältnis von Berufsleben und etwas Privatleben mit ihrer sechsjährigen Tochter, gefallen. Überhaupt nicht gefallen hat mir dagegen die Story. Denn sie bewegt sich letztendlich spannungsfrei und ohne falsche Fährten von einem Mord zum Nächsten. Irgendwann hat die Heldin eine Idee und wir kennen sofort den richtigen Mörder und das, wie ich finde ziemlich alberne, Motiv. Sie macht einige dumme Fehler (Bei einem Fehler dachte ich nur ‚Nein, das darf nicht wahr sein’.). Ebenfalls zum festen Genreinventar gehört das Ende mit dem tödlichen Kampf zwischen der Polizistin und dem Mörder.

Insgesamt ist „Untraceable“ nach dem Drehbuch ein 08/15-Serienkillerfilm, für den man sich wirklich keine Kinokarte kaufen muss.

Mit Diane Lane, Colin Hanks, Billy Burke

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Untraceable“

Drehbuch „Untraceable“ von Robert Fyvolent, Mark R. Brinker und Allison Burnett

Interview mit Allison Burnett

Homepage von Allison Burnett


TV-Tipp für den 3. April

April 3, 2008

Das Vierte, 20.15

Der Unbeugsame (USA 1967, R.: Stuart Rosenberg)

Drehbuch: Donn Pearce, Frank Pierson

LV: Donn Pearce: Cool Hand Luke, 1965

Betrunken demoliert der brave Luke Parkuhren. Dafür wird er für zwei Jahre ins Arbeitslager geschickt und trifft dort auf eine ganz andere Gesellschaft. Luke will sich aber nicht anpassen.

Beeindruckendes Knastdrama

Mit Paul Newman, George Kennedy, J. D. Cannon, Lou Antonio, Strother Martin, Dennis Hopper, Harry Dean Stanton

Hinweise

Wikipedia über Donn Pearce

Drehbuch “Cool Hand Luke” von Donn Pearce und Frank Pierson


R. i. P. Jules Dassin

April 2, 2008

R. i. P. Jules Dassin (18. Dezember 1911 – 31. März 2008 )

Selbst wenn er nur „Rififi“ und „Topkapi“ gedreht hätte, wäre ihm ein Platz in der Filmgeschichte sicher. Aber er drehte auch „Naked City“, „Die Ratte von Soho“, „Sonntags nie“ und natürlich „Das Gespenst von Canterville“. Außerdem war er ein wirklicher Weltbürger: 1911 wurde er als Sohn russisch-jüdischer Emigranten in Middletown, Connecticut (USA), geboren. Er war einige Jahre Mitglied der Kommunistischen Partei. In der McCarthy-Ära erhielt er wie viele Hollywood-Künstler ein Berufsverbot. Dassin wanderte nach Europa aus. Er lebte lange in Frankreich und zog 1974 mit seiner Frau, der Schauspielerin und Kulturministerin Melina Mercouri nach Griechenland.

Nachrufe gibt es bei der Spiegel online, Welt, Süddeutsche, Tageszeitung (Schweiz), BBC News, USA Today (von AP), LA Times und die New YorkTimes.


Ausgewählte Frühjahrsmorde 2008: Knaur, Droemer, List und Ullstein

April 2, 2008

Was bieten Droemer Hardcover, Knaur Taschenbuch, List Taschenbuch und Ullstein Taschenbuch dem hungrigen Krimifan in den kommenden Monaten? Das:

 

Knaur Taschenbuch

April

Ariana Franklin: Die Totenleserin (Eine Pathologin ermittelt im Mittelalter in Cambridge)

Thomas Thiemeyer: Magma (ein Wissenschaftsthriller mit etwas Mystik)

 

Mai

Beverly Barton: Killing time (erhielt 2006 den Romance Writers of America Award)

Stefanie Baumm: Unsterblich wie der Tod (oder ein Serienmörder mordet sich durch die norddeutsche Population junger Mädchen)

Walt Becker: Missing Link (Heftige Kloppereien um einen archäologischen Fund, der das Geheimnis um die Entstehung der Menschheit verraten kann.)

Luc Deflo: Totenspur (Zweiter Krimi des belgischen Bestsellerautors)

Elizabeth Eyre: Das Geständnis des Dogen (Historischer Krimi: im 15. Jahrhundert wird in Venedig ein reicher Edelmann ermordet und der Sohn des Dogen gesteht die Tat. Aber ist er auch der Mörder?)

Bernd Harder: Der Bond-Appeal (und noch ein Buch über James Bond. Aktueller Anlass ist der hundertste Geburtstag von Ian Fleming am 28. Mai.)

Patrícia Melo: Schwarzer Walzer (Psychothriller: ein krankhaft eifersüchtiger Dirigent verliebt sich in eine junge Violinistin.)

Craig Smith: Das Jesusporträt (Mysterythriller)

 

Juni

Michael Marschall: Engel des Todes (oder Die Jagd nach dem „zweiten Schöpfer“ geht weiter)

Iain Pears: Das Porträt (Ein berühmter Maler und ein scharfzüngiger Kunstkritiker haben ein dunkles Geheimnis.)

Markus Stromiedel: Zwillingsspiel (Stromiedel schrieb einige gute Krimidrehbücher. Sein Debütroman klingt allerdings sehr nach der Vorlage für den „TV-Film der Woche“, gekreuzt mit den depressiven, skandinavischen Bestsellern. In diesem Fall bin ich trotzdem gespannt.)

Außerdem: „Tödliches Vergnügen“ (9 Krimis mit neuem Umschlag für jeweils 6 Euro):

Michael Böckler: Vino Criminale

Simon Brett: Mord im Museum

Peter James: Ein guter Sohn

P. D. James: Im Saal der Mörder

Sabine Kornbichler: Nur ein Gerücht

Alexandra Kui: Tod an der Schleuse

Val McDermid: Ein Ort für die Ewigkeit

Zane Radcliffe: Todesgruß

Julia Spencer-Fleming: Die rote Spur des Zorns

 

Juli

Friedrich Ani: Süden und das Geheimnis der Königin

Friedrich Ani: Süden und der Luftgitarrist (pünktlich zur geplanten Ausstrahlung der Süden-Krimis als ZDF-Samstagkrimi werden zwei der Süden-Krimis wieder aufgelegt)

Kate Atkinson: Liebesdienste (Privatdetektiv Jackson Brodie sucht den Mörder einer während des Edinburgher Theaterfestivals ermordeten Frau.)

Beverly Connor: Das Gesetz der Knochen (Dritter Fall der Pathologin Diane Fallon, die dieses Mal eine Leiche in einer teilweise unerforschten Höhle entdeckt.)

John Katzenbach: Das Opfer (Für sie ist es ein One-Night-Stand. Für ihn die große Liebe. Er beginnt sie und ihre Familie zu verfolgen.)

Michael Prescott: Mörderisches Spiel (Tess McCallum und Abby Sinclair, zwei aus früheren Prescott-Romanen bekannte Charaktere, jagen einen Mörder, der Frauen entführt und in der Kanalisation von Los Angeles angekettet ertrinken lässt.)

Joel Ross: Der Überläufer (Während des zweiten Weltkriegs spielender Spionagethriller)

Martyn Waites. Der Gnadenthron (der Auftakt der Joe-Donovan-Serie war für den Gold Dagger nominiert)

 

August

Glenn Chandler: Die Todeskarte (in England ist Chandler als Erfinder und Autor der langlebigen, nie in Deutschland ausgestrahlten Taggard-Polizeiserie bekannt. Dies ist sein erster von bislang zwei Krimis mit DI Steve Madden.)

Jonathan Hayes: Martyrium (Tja: ein Pathologe, ein Serienkiller, gekreuzigte Frauen, ein religiöser Spleen, die Freundin des Pathologen als nächstes Opfer des Killers. Das klingt alles nach Standard-Thriller. Oh, halt, der Held hat – das gab’s vor zehn Jahren noch nicht – ein 9/11-Trauma.)

Reginald Hill: Ins Leben zurückgerufen (DSI Andrew Dalziel auf Mörderjagd.)

Brenda Joyce: Fallen der Liebe (ein 1902 in New York spielender Ladythriller)

Kate Morgenroth: Töte mich zuerst (Neuauflage: ein Terrorist bringt in einem Sanatorium die Patienten vor laufender Kamera um. Eine Patientin wird seine Komplizin.)

Mary Stanley: Vermisst (Dublin in den 70er Jahren: ein Mädchen verschwindet. Ihre jüngere Schwester sucht sie.)

 

September

Pamela Clare: Kalt wie der Tod (ein Ladythriller)

Donn Cortez: Closer (Cortez schrieb auch einige „CSI Miami“-Romane. In „Closer“ bringt der Held Mörder um. Eines Tages stößt er auf eine Serienmörder-Community im Internet und den Mörder seiner Familie.)

Nicole Drawer: Das Messer in der Hand (Polizeipsychologin Johanna Jensen glaubt nicht, dass die blutüberströmte Frau mit dem Messer in der Hand ihren Mann umgebracht hat.)

Susan Hill: Des Abends eisige Stille (Ein Junge verschwindet in dem beschaulichen Lafferton. DCI Simon Serrailler sucht ihn.)

Lisa Jackson: Shiver – Meine Rache wird euch treffen (jetzt im Taschenbuch)

David Lawrence: Tödliches Dunkel (Detective Stella Mooney jagt einen Frauenmörder, der auf den Leichen geheimnisvolle Botschaften hinterlässt.)

Matthew Pearl: Die Stunde des Raben (oder Wie war das noch mal mit dem Tod von Edgar Allan Poe?)

David Skibbins: Der Tod ist eine Frau („Ein charmantes Schlitzohr, ein verzwickter Fall und ein ungewöhnliches Geheimnis“ dichtet der Verlag.)

 

Oktober

Christian von Ditfurth: Das Luxemburg-Komplott (Historischer Thriller über einen Mordanschlag auf Rosa Luxemburg.)

Sebastian Fitzek: Der Seelenbrecher (In seinem vierten Thriller treibt ein Psychopath unerkannt in einer von der Außenwelt abgeschnittenen Luxuspsychiatrie sein Unwesen.)

Colin Harrison: Afterburn – Tödliche Verstrickung (Ein Millionär verknallt sich in eine junge Schönheit, die gerade der Mafia fünf Millionen Dollar stibitzt hat. Selbstverständlich will die Mafia ihr Geld zurückhaben.)

Shaun Hutson: Scharfe Klauen („Spannend wie ein Thriller, blutig wie ein Steak“ textet der Verlag über diesen Horrorthriller, in dem ein geheimnisvoller Mörder am liebsten Literaturkritiker und Verlagsmitarbeiter zerfetzt. Der knallharte Inspector Birch zieht seinen Trenchcoat an. Könnte ein unterhaltsamer Schmöker sein.)

Chris Kuzneski: Arcanum – Im Zeichen des Kreuzes (finden Kuzneskis Helden die Spuren von Dan Brown. Allerdings scheint die Angelegenheit, immerhin geht es um das größte Geheimnis des Christentums, hier etwas weniger jugendfrei zu sein.)

Julia Spencer-Fleming: Das dunkle Netz der Rache (Vierter Krimi mit Pastorin Clare Fergusson und Sheriff Russ Van Alstyne. Dieses Mal wird die Erbin eines Großgrundbesitzers entführt.)

Marcos M. Villatoro: Mania (FBI-Agentin Romilia Chacón jagt die Mörder eines Kollegen. Die Spur führt zu einem südamerikanischen Drogenkartell.)

 

 

Droemer – Hardcover

12. April

Simone Buchholz: Revolverherz (Staatsanwältin Chastity Riley jagt den Mörder der St.-Pauli-Tänzerinnen. – Irgendwie klingt die ganze Beschreibung nach einem dieser superhippen, superwitzigen Bücher, die absolut nicht mein Geschmack sind.)

14. Juni

Douglas Preston: Credo – Das letzte Geheimnis (Blasphemy, 2008 – In einem abgelegenen Labor erforschen Wissenschaftler eine neue Energiequelle. Da behauptet eine Stimme, sie sei der Schöpfer des Universums. Ihre Forderung: die Naturwissenschaften als einzige Religion anerkennen. – Puh.)

8. August

Kate Atkinson: Lebenslügen (When will there be good news, 2008 – Privatdetektiv Jackson Brodie versucht einen lange zurückliegenden Mord aufzuklären.)

 

 

List Taschenbücher

April

William Brodrick: Die Gärten der Toten (Pater Anselm will den Mord an einer früheren Strafverteidiger-Kollegin aufklären. Seine Ermittlungen führen ihn zu einem alten Prostitutionsfall.)

Ake Edwardson: Das vertauschte Gesicht/In alle Ewigkeit (Zwei Erik-Winter-Krimis für zehn Euro)

Mai

Leif Davidsen: Der Augenblick der Wahrheit (Fotograf Peter Lime verliert bei einem Anschlag seine Familie. Blind vor Hass beginnt er die Täter zu jagen. – Neuauflage)

Juni

Ronnith Neuman: Tod auf Korfu (Ein Polizist versucht auf Korfu eine Mordserie aufzuklären. Seine Ermittlungen führen ihn zu einer lange zurückliegenden deutsch-griechischen Tragödie.)

Barbar Pope: Im hellen Licht des Todes (Aix-en-Provence, 1885: Ein Richter fragt sich, ob Paul Cézanne eine Frau ermordet hat.)

Juli

Mila Lippke: Der Puppensammler (Mörderjagd im Berlin der Jahrhundertwende)

Dominique Sylvain: Letzte Show (Das Stardouble von Britney Spears stürzt aus dem 34. Stock. Eine Ex-Kommissarin und eine Stripperin beginnen mit der Mördersuche. – Das könnte mir gefallen.)

August

Marcello Fois: Sardische Vendetta (die Gesichte des sardischen Banditen Samuele Stocchino erhielt den Premio Grinzane Cavour)

September

Marianne Macdonald: Tod zwischen den Zeilen (Buchhändlerin Dido Hoare freut sich über ein billig erstandenes Pergament. Da wird der Verkäufer ermordet und Dido fragt sich, ob das Pergament der Grund für den Mord war.)

Jo Nesbo: Rotkehlchen (Neuausgabe zum Sonderpreis)

Michael Theurillat: Eistod (der zweite Fall für Kommissar Eschenbach jetzt als Taschenbuch)

 

 

Ullstein – Taschenbuch

April

Lori Andrews: Bis auf die Knochen (Haben ein lange zurückliegendes Massaker und der Mord eines Händlers etwas miteinander zu tun? Molekularbiologin Blake fliegt nach Saigon.)

Peter Brendt: Deep Hunters (ein U-Boot-Thriller)

John Connolly: Die weiße Straße (Privatdetektiv Charlie Parker will die Unschuld eines Afroamerikaners, der für den Mord an der Tochter eines Millionärs in der Todeszelle sitzt, beweisen.)

Oliver Pötzsch: Die Tochter des Henkers (sucht kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg einen Mörder)

 

Mai

Bernard Cornwell: Schnee in der Karibik (Ein Skipper gerät in einen Drogenkrieg.)

Esteban Martin/Andreu Carranza: Die dritte Pforte (Ein in Spanien spielender Mystery-Thriller über eine angeblich auserwählte junge Frau, verschlüsselte Hinweise in alten Bauwerken und einer satanischen Sekte.)

Matthew Reilly: Auf Crashkurs („Es scheppert herrlich“, meint BamS [nicht Bumms] über diesen Action-Thriller über lebensgefährliche Hovercar-Rennen in der nahen Zukunft.)

Inger Wolf: Spätsommermord (2007 als bestes dänisches Krimidebüt ausgezeichnet)

 

Juni

Marc Van Allen: Arcanum (Der Ordo Invisibilium will die totale Kontrolle über die Menschheit erlangen. Aber einige Menschen wehren sich.)

Rita Mae Brown: Die Sandburg (eine Sommergeschichte, kein Krimi)

Julie Garwood: Mord nach Liste (Die als therapeutische Übung aufgeschriebene Todesliste einer Hotelerbin gerät in die Hände eines Killers, der sie abarbeitet.)

 

Juli

Blake Crouch: Bruderherz (Neuauflage: Ein Krimiautor wird in ein mörderisches Spiel verwickelt)

Christian Moerk: Eminenza (Ein Wissenschaftler findet einen Weg, den Hunger in der Welt zu beenden. Damit gerät er in das Visier einer alten venezianischen Loge.)

Peter Robinson: Eine respektable Leiche (der zweite Inspector-Banks-Krimi)

 

August

Carol Higgins Clark: Nacht in Las Vegas (Siebter Einsatz für Privatdetektivn Regan Reilly: Sie soll herausfinden, wer die Dreharbeiten für eine Show sabotiert.)

John S. Marr/John Baldwin: Die elfte Plage (Ein Psychopath erfreut die Amerikaner mit an die zehn biblischen Plagen angelehnten Viruserkrankungen. Ein Virologe jagt ihn.)

Franck Thilliez: Im Zeichen des Blutes (Und wieder wird ein Serienmörder gejagt)

 

September

Rita Mae Brown/Sneaky Pie Brown: Die kluge Katze baut vor (Miau. Ein Fall für Mrs. Murphy.)

Iris Johansen: Gnadenlose Jagd (Jemand will die Talente einer ehemaligen CIA-Agentin für seine Zwecke nutzen. Er entführt ihre Tochter.)

Inge Löhning: Der Sünde Sold (In einem bayerischen Dorf wütet ein sadistischer Mörder. Kommissar Konstantin Dühnfort jagt ihn.)

Aline Templeton: Wenn es ans Sterben geht (Wer ermordete drei ehrenamtliche Helfer? Die Polizeichefin von Galloway ermittelt.)

 

Fett Kursiv sind die Titel gedruckt, auf die ich mich besonders freue. Neuausgaben und Taschenbuchausgaben natürlich ausgenommen.

 

Und hier geht’s zu den vorherigen Teilen:

Heyne Taschenbuch

Blanvalet Hardcover, Heyne Hardcover, Manhattan, Page & Turner, Rotbuch

Blanvalet, Goldmann Taschenbuch

Alexander Verlag, Edition Nautilus, Pendragon, Unionsverlag, Pulp Master, vgs

Emons, Gmeiner, Grafit


TV-Tipp für den 2. April

April 2, 2008

ARD, 23.30

Deutschland im Visier (D 2008, R.: Christian Gramstadt, Markus Rosch)

Drehbuch: Christian Gramstadt, Markus Rosch

Dieses Mal geht es nicht um den islamistischen Terrorismus, sondern um „Das verborgene Netz der kalabrischen Mafia“ (Untertitel). Zu den Interviewpartnern der beiden Filmemacher gehört auch das „Engelsgesicht“ Giorgio Basile.

Wiederholungen

ARD, Donnerstag, 3. April, 03.15 Uhr (Taggenau!)

BR, Montag, 28. April, 23.40 Uhr

Das Erste zur Doku