KrimiWelt-Bestenliste Juni 2008

Was gibt’s am letzten Wochenende im Monat? – Richtig, die Bestenliste der KrimiWelt. Für den Juni haben die Kritiker diese internationale Liste erstellt:

1 (-) Matti Rönkä: Bruderland

2 (1) Robert Littell: Die Söhne Abrahams

3 (-) Allan Guthrie: Abschied ohne Küsse

4 (8 ) Matt Beynon Rees: Der Verräter von Bethlehem

5 (5) David Peace: 1983

6 (4) Lawrence Block: Verluste

7 (2) Lee Child: Sniper

8 (7) Marek Krajewski: Festung Breslau

9 (-) Magdalen Nabb: Vita Nuova

10 (10) Stuart MacBride: Der erste Tropfen Blut

Allan Guthrie ist ein Wiedereinstieg; in der Klammer ist immer die Platzierung vom Vormonat.

Der Stuart MacBride liegt immer noch ungelesen bei mir herum. Andere Bücher, wie der neue John Harvey „Schlaf nicht zu lange“ (empfehlenswert) oder Sebastian Faulks Bond-Roman „Der Tod ist nur der Anfang“ (erster Eindruck: naja bis mau; nach einem guten Anfang wird’s zunehmend zäh), waren wichtiger.

Den Littell finde ich etwas überbewertet. Beim Rönkä reißt es letztendlich die Sprache heraus. Child und Block liefern die gewohnte Qualität. Peace schließt sein Red Riding Quartet gewohnt brachial ab. Guthrie ist eine spannende neue Stimme für die Freunde des Gangsterromans. Wenn Sie Ted Lewis mögen, sollten sie unbedingt Guthrie anlesen.

Meine Besprechung der hier erwähnten Bücher von Lawrence Block und Allan Guthrie gibt es demnächst in der Juni-Spurensuche bei den Alligatorpapieren.

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