BR, 23.20
Zur Sache, Schätzchen (D 1968, R.: May Spils)
Drehbuch: May Spils, Werner Enke (als Peter Schlieper), Rüdiger Leberecht
Ein Geburtstagsfilm für die am 2. März 1944 geborene Uschi Glas, den sich auch Cineasten ohne Bauchschmerzen ansehen können. „Zur Sache, Schätzchen“ erzählt von einem Tag im Leben zweier junger Männer, die in Schwabing den Tag hineinleben. Sie gehen ins Freibad, machen Frauen an, erzählen Geschichten und bekommen etwas Ärger mit der Polizei.
„Ich habe noch keinen Film der neuen deutschen Welle gesehen, in dem so viel Freiheit anwesend war. Freiheit, zu der auch die Ahnung gehört, dass sie am Ende doch nicht zu verwirklichen ist.“ (Peter W. Jansen, Filmkritik, 1968)
Damals war der Film ein Kassenknüller. Heute gilt die doch etwas behäbige und gar nicht mehr so provokante Komödie als einer der Klassiker des Neuen Deutschen Films. Das Paar Spils/Enke konnte später nie mehr an den Erfolg anknüpfen. Ihr letzter gemeinsamer Film war 1984 „Mit mir nicht, du Knallkopp“.
Mit Werner Enke, Uschi Glas, Henry van Lyck, Inge Marschall, Helmut Brasch, Rainer Basedow, Martin Lüttge
Hinweise
Deutsches Filminstitut über „Zur Sache, Schätzchen“
Wikipedia über „Zur Sache, Schätzchen“
Deutsche Welle über „Zur Sache, Schätzchen“ (via Spiegel/Eines Tages)
3sat über „Zur Sache, Schätzchen“