R. i. P. Blake Edwards, Captain Beefheart

R. i. P. Blake Edwards (16. Juli 1922 – 15. Dezember 2010)

In den letzten gut fünfzehn Jahren genoss der Drehbuchautor und Regisseur seinen Ruhestand. Sein letzter Film war, als TV-Film, die Aufzeichnung einer Theateraufführung der Verwechslungskomödie „Victor/Victoria“, einem Stoff, den er bereits 1982 als Spielfilm (mit seiner Ehefrau Julie Andrews und James Garner) verfilmte und der ein Remake des gleichnamigen UFA-Films von 1933 war. Die 1982er-Verfilmung erhielt zahlreiche wichtige Filmpreise, wie den César als bester fremdsprachiger Film und den Preis der Writers Guild of America für das Drehbuch.

Edwards präsentierte uns „Ten – Die Traumfrau“ (damals war Bo Derek die heißeste Frau des Planeten, heute – nicht mehr) , den „Partyschreck“ (ein typischer Silvesterfilm), „Das große Rennen rund um die Welt“ (dito), „Das Frühstück bei Tiffanys“ (nach einer Novelle von Truman Capote) und er erfand die Privatdetektiv-Krimiserie „Peter Gunn“. Aber das alles wird überschattet von einer anderen Filmserie: Inspector Clouseau und dem „rosaroten Panther“.

Blake Edwards starb in Santa Monica, Californien, an den Folgen einer Lungenentzündung.

Nachrufe gibt es bei Spiegel Online, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Die Tageszeitung, Tagesspiegel, Die Welt, Guardian, Telegraph, Washington Post und der New York Times.

Und Peter Bogdanovich hat auch einen Nachruf geschrieben.


R. i. P. Captain Beefheart (Don Van Fliet, 15. Januar – 17. Dezember 2010)

Don Van Vliet hieß er in der Schule. Als „Captain Beefheart“ spielte er experimentellen Avantgarde-Blues für eine kleine eingeschworene Fangemeinde. Sein bekanntestes Werk ist die 1969 erschienene Doppel-LP „Trout Mask Replica“. Außerdem war er mit Frank Zappa befreundet: Er war Mitglied in Zappas Band und Frank Zappa produzierte einige seiner Platten. 1982 erschien mit „Ice Cream for Crow“ die zwölfte und letzte LP von „Captain Beefheart and The Magic Band“. Danach zog er sich aus dem Musikgeschäft zurück.

Neben und nach seiner Karriere als Musiker war er auch als Maler erfolgreich.

Der in Arcata, Kalifornien, verstorbene Musiker hatte MS.

Nachrufe gibt es in der Zeit, Spiegel Online, Frankfurter Rundschau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt, Tagesspiegel, Berliner Zeitung, Guardian, Telegraph, Washington Post, Rolling Stone und der New York Times.

Mehr Infos gibt es in der Captain Beefheart Radar Station.

Sehenswert ist auch Anton Corbijns Film über Captain Beefheart: „Some YoYo Stuff“.


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