Frederick Forsyth erhält den Diamond Dagger Award 2012

Februar 19, 2012

Die britische Crime Writers’ Association verleiht den diesjährigen Diamond Dagger Award an den 73-jährigen Politthriller-Autor Frederick Forsyth. Seine ersten Romane waren „Der Schakal“, „Die Akte Odessa“ und „Die Hunde des Krieges“.

Der CWA-Vorsitzende Peter James sagt: „Frederick Forsyth is a hugely deserving recipient and The Day of the Jackal remains one of the greatest thrillers of our times. He has set a new standard of research-based authenticity with his writing, which has had a major influence both on my work and on many of my contemporaries in the crime and thriller field. We are very thrilled that he has accepted this award.”

(via The Rap Sheet)


Die Agatha Award Nominierungen 2012

Februar 19, 2012

Die Nominierungen für den diesjährigen Agatha Award der Malice Domestic für den besten traditionellen Kriminalroman (vulgo Cozy und damit aus meiner Sicht nicht Hardboiled genug) sind draußen:

Best Novel

The Real Macaw, von Donna Andrews (Minotaur)

The Diva Haunts the House, von Krista Davis (Berkley)

Wicked Autumn, von G.M. Malliet (Minotaur)

Three Day Town, von Margaret Maron (Grand Central Publishing)

A Trick of the Light, von Louise Penny (Minotaur)

Best First Novel

Dire Threads, von Janet Bolin (Berkley)

Choke, von Kaye George (Mainly Murder Press)

Learning to Swim, von Sara J. Henry (Broadway)

Who Do, Voodoo?, von Rochelle Staab (Berkley)

Tempest in the Tea Leaves, von Kari Lee Townsend (Berkley)

Best Non-fiction

Books, Crooks and Counselors: How to Write Accurately About Criminal Law and Courtroom Procedure, von Leslie Budewitz (Linden Publishing)

Agatha Christie: Murder in the Making: More Stories and Secrets from Her Notebooks, von John Curran (Harper)

On Conan Doyle: Or, The Whole Art of Storytelling, von Michael Dirda (Princeton University Press)

Wilkie Collins, Vera Caspary and the Evolution of the Casebook Novel, von A.B. Emrys (McFarland)

The Sookie Stackhouse Companion, von Charlaine Harris (Ace)

Best Short Story

• “Disarming” von Dana Cameron (Ellery Queen Mystery Magazine)

• “Dead Eye Gravy” von Krista Davis (aus „Fish Tales: The Guppy Anthology“, herausgegeben von Ramona DeFelice Long; Wildside Press)

• “Palace von the Lake” von Daryl Wood Gerber (aus „Fish Tales: The Guppy Anthology“)

• “Truth and Consequences” von Barb Goffman (aus „Mystery Times Ten“, herausgegeben von MaryChris Bradley; Buddhapuss Ink)

• “The Itinerary” von Roberta Isleib (aus „Mystery Writers of America Presents The Rich and the Dead“, herausgegeben von Nelson DeMille; Grand Central Publishing)

Best Children’s/Young Adult

Shelter, von Harlan Coben (Putnam Juvenile)

The Black Heart Crypt, von Chris Grabenstein (Random House Books for Young Readers)

Icefall, von Matthew J. Kirvon (Scholastic Press)

The Wizard of Dark Street, von Shawn Thomas Odyssey (EgmontUSA)

The Code Busters Club, Case #1: The Secret of the Skeleton Key, von Penny Warner (EgmontUSA)

Best Historical Novel

Naughty in Nice, von Rhys Bowen (Berkley)

Murder Your Darlings, von J.J. Murphy (Signet)

Mercury’s Rise, von Ann Parker (Poisoned Pen Press)

Troubled Bones, von Jeri Westerson (Minotaur)

A Lesson in Secrets, von Jacqueline Winspear (Harper)

Lifetime Achievement Award

Simon Brett

Poirot Award

Lee Goldberg

Amelia Award

Elizabeth Peters

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 28. April, während der Malice Domestic Konferenz in Bethesda, Maryland.

(via The Rap Sheet)


TV-Tipp für den 19. Februar: Gran Torino

Februar 19, 2012

Pro 7, 20.15

Gran Torino (USA 2008, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Nick Schenk (nach einer Geschichte von Dave Johannson und Nick Schenk)

Das Leben des verbitterten, rassistischen Korea-Veteranen Walt Kowalski gerät aus den gewohnten Bahnen, als er einen Hmong-Nachbarjungen gegen eine Straßengang verteidigt (sie hatten den Fehler begangen ihren Streit auf Kowalskis Rasen austragen zu wollen). Kowalski wird zum Helden der asiatischen Gemeinschaft und die Straßengang will die erlittene Schmach vergelten.

Der bislang letzte Leinwandauftritt von Clint Eastwood. Danach drehte er noch einige weitere Filme. Zuletzt das ziemlich missglückte Biopic „J. Edgar“ über den FBI-Chef J. Edgar Hoover. Denn Eastwood zaudert nicht lange, wenn ihm das Buch gefällt. Oft verfilmt er sogar die erste Fassung (in Hollywood bekannt als die Fassung, mit der die Gespräche beginnen, die aber vor dem Dreh noch mehrmals überarbeitet werden muss). Auch bei „Gran Torino“ änderte Eastwood nichts am Drehbuch.

Gedreht wird auch schnell. „Million Dollar Baby“ war vor der geplanten Drehzeit fertig (und die war mit 39 Tagen auch nicht gerade üppig) und kostete deutlich weniger, als zuerst von den Produzenten zuerst gesagt wurde (normalerweise dürfte es umgekehrt sein; Oh, und auch die zuerst genannten Kosten waren gar nicht so hoch.). Bei „Gran Torino“ waren 35 Drehtage angesetzt. Nach 33 Tagen war der Film im Kasten.

Tja, und, wie schon bei „Million Dollar Baby“ und „Erbarmungslos“ war die Kritik begeistert und wurde nicht müde, über „Gran Torino“ als Alterswerk das ein gutes Vermächtnis wäre, zu fabulieren. Dabei erzählt der Film doch einfach nur eine gute Geschichte.

Trotzdem hat „Gran Torino“ den Dagger als „best big-screen crime thriller story“, den César als bester ausländischer Film und die ganzen anderen Preise verdient.

Mit Clint Eastwood, Christopher Carley, Bee Vang, Ahney Her, Brian Haley, Geraldine Hughes, Dreama Walker, Brian Howe

Wiederholung: Montag, 20. Februar, 01.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Gran Torino“

Wikipedia über “Gran Torino” (deutsch, englisch)

CTV.ca: AP-Artikel über Nick Schenk

Kriminalakte: Glückwünsche zum achtzigsten Geburtstag von Clint Eastwood

Meine Besprechung von Clint Eastwoods “Hereafter”

Clint Eastwood in der Kriminalakte