ARD, 00.20
Frantic (USA/F 1988, R.: Roman Polanski)
Drehbuch: Roman Polanski, Gérard Brach
Richard Walker will mit seiner Frau einige romantische Tage in Paris verbringen. Aber dann verschwindet sie plötzlich, die Polizisten kümmern sich nicht um die angebliche Entführung und Walker gerät auf der Suche nach seiner Frau in Teufels Küche.
Polanski auf den Spuren von Alfred Hitchcock. Unterhaltsam, wenn auch etwas blutleer.
„‘Frantic’ ist Modell und Archetyp des Thrillers. Jede Handlungssequenz ist dem Kinogänger wohlvertraut. Auf dieser Ebene bietet der Film absolut keine Überraschungen, läuft fast zu reibungslos, um wirkliches Interesse zu erregen. (…) Was ‘Frantic’ interessant macht, ist der ausschließlich subjektive Blickwinkel, der die Erzählstruktur beherrscht: derjenige Walkers nämlich, des Fremden in feindseliger Umgebung.“ (Fischer Film Almanach 1989)
mit Harrison Ford, Emmanuelle Seigner, Betty Buckley, Alexandra Stewart
HInweise
Wikipedia über “Frantic” (deutsch, englisch)
Die Zeit: Michael Althen über “Frantic” (26. August 1988)
Meine Besprechung von Roman Polanskis „Der Ghostwriter“ (The Ghost Writer, Fr/D/GB 2010)
[…] Coast“ (The Mosquito Coast, USA 1986), mit Roman Polanski in Paris die Hitchcock-Pastiche „Frantic“ (USA 1988). Mit Phillip Noyce drehte er die beiden Tom-Clancy-Verfilmungen „Die Stunde der […]