Das ist jetzt aber ein kleiner Etikettenschwindel. Denn „Die Maske des Mörders – Serientäter und ihre Opfer“ wirkt zwar auf den ersten Blick wie das neue Buch des Kriminalisten Stephan Harbort, der ziemlich regelmäßig und erfolgreich Bücher über Serienmörder publiziert. Für dieses Buch machte er die erste deutsche Studie über die Menschen, die Begegnungen mit Serienmördern überlebten und er publizierte sie bereits 2008 als Hardcover im Droste-Verlag, später als Taschenbuch bei Knaur, unter dem Titel „Begegnung mit dem Serienmörder – Jetzt sprechen die Opfer“.
Jetzt wurde die Studie einfach mit dem neuen Titel „Die Maske des Mörders – Serientäter und ihre Opfer“ wieder veröffentlicht. Änderungen, wie zum Beispiel ein neues Vor- oder Nachwort, gibt es nicht.
Ich hatte das Buch damals angefangen zu lesen, dann aber irgendwann aufgehört. Wahrscheinlich weil das Hardcover so schlecht in die Hosentasche passte und die Begegnungen mit den Serienmörder doch nicht so faszinierend waren.
Jedenfalls unterhielt er sich damals mit dem Stern und dem Spiegel über sein Buch
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Stephan Harbort: Die Maske des Mörders – Serientäter und ihre Opfer,
Knaur, 2013
352 Seiten
8,99 Euro
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Originalausgabe
Begegnung mit dem Serienmörder – Jetzt sprechen die Opfer
Droste Verlag, 2008
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Hinweise
