geboren am 31. März 1939 in Wiesbaden als Sohn eines Arztes. Seine beiden Brüder sind ebenfalls Ärzte.
studierte in Paris Jura und Wirtschaftswissenschaften
ab 1960 bis 1965 Regieassistent bei, unter anderem, Louis Malle, Alain Resnais, Jean-Pierre Melville und Bertrand Tavernier
1965/1966 Regiebüt „Der junge Törless“. Die Robert-Musil-Verfilmung war ein Erfolg. In den nächsten Jahren folgten weitere Literaturverfilmungen.
Sein zweiter Film „Mord und Totschlag“ war ganz anders
1975 die Heinrich-Böll-Verfilmung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ – ein Klassiker
1979 die Günter-Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ – ein Oscar
1981 die Nicolas-Born-Verfilmung „Die Fälschung“
1984 die Marcel-Proust-Verfilmung „Eine Liebe von Swann“
1985 die Arthur-Miller-Verfilmung „Tod eines Handlungsreisenden“
1990 die Margaret-Atwood-Verfilmung „Die Geschichte der Dienerin“ – damals war Science-Fiction noch kein Teenie-Abenteuer
1991 die Max-Frisch-Verfilmung „Homo Faber“
1996 die Michel-Tournier-Verfilmung „Der Unhold“
1998 die James-Hadley-Chase-Verfilmung „Palmetto“ – diesen Film hat niemand von ihm erwartet
2000 „Die Stille nach dem Schuss“ – über in der DDR lebende Westterroristen
Weitere Infos über Volker Schlöndorff auf seiner Homepage, bei Wikipedia (deutsch, englisch), Rotten Tomatoes und natürlich in der Kriminalakte.