Während ich noch an meiner Liste empfehlenswerter Urlaubslektüre arbeite (Und wenn sie nicht dieses Jahr kommt, kommt sie nächstes Jahr.), veröffentlichen die Damen und Herren der Krimibestenliste ihre Juli-Liste, wie immer präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:
1 (-) Erin Flanagan: Dunkelzeit
(Aus dem Englischen von Cornelius Hartz und Stefanie Kremer)
Atrium, 365 Seiten, 25 Euro
2 (–) Yves Ravey: Taormina
(Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller)
Liebeskind, 112 Seiten, 20 Euro
3 (–) Yasmin Angoe: Echo der Gewalt
(Aus dem Englischen von Karin Diemerling)
Suhrkamp, 424 Seiten, 18 Euro
4 (–) Nicola Lagioia: Die Stadt der Lebenden
(Aus dem Italienischen von Verena von Koskull)
btb, 508 Seiten, 25 Euro
5 (3) James Kestrel: Fünf Winter
(Aus dem Englischen von Stefan Lux)
Suhrkamp, 499 Seiten, 20 Euro
6 (9) Carl Nixon: Kerbholz
(Aus dem Englischen von Jan Karsten)
CulturBooks, 304 Seiten, 24 Euro
7 (–) Tracey Lien: All die ungesagten Dinge
(Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmerman)
Piper, 333 Seiten, 24 Euro
8 (–) Anthony McCarten: Going Zero
(Aus dem Englischen von Manfred Allié und Gabriele Kempf-Allié)
Diogenes, 454 Seiten, 25 Euro
9 (10) Mary Paulson-Ellis: Das Erbe von Solomon Farthing
(Aus dem Englischen von Kathrin Bielfeldt)
Ariadne/Argument, 478 Seiten, 25 Euro
10 (–) Anjali Deshpande: Mord
(Aus dem Hindi von Almuth Degener)
Draupadi, 207 Seiten, 19,80 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Vollkommen planlos ergänze ich die Liste noch um
Denise Mina: Fester Glaube (Ariadne/Argument – „furioser neuer Roman der schottischen Noir-Meisterin“ sagt der Verlag)
Don Winslow: City of Dreams (HarperCollins – ja, der stand letzten Monat auf der Bestenliste, aber einmal ist keinmal)
James Lee Burke: Verschwinden ist keine Lösung (Pendragon – der letzte Dave-Robicheaux-Kirmi)
William Boyle: Shoot the Moonlight out (Polar – „sein bisher bestes Werk“ [Megan Abbott])
und, außer Konkurrenz (weil es sich um eine Wiederveröffentlichung, sozusagen einen Klassiker handelt)
Carlo Emilio Gadda: Die grässliche Beschereung in der Via Merulana (Wagenbach – „Ein römischer Kriminalroman und zugleich ein Werk von weltliterarischem Format.“ [Hans Magnus Enzensberger – So! Jetzt hab ich auch diese Ikone der alten Bundesrepublik in der Kriminalakte erwähnt.)