R. i. P. William Friedkin

R. i. P. William Friedkin (29. August 1935, Chicago, Illinois – 7. August 2023, Los Angeles, Kalifornien)

„The French Connection – Brennpunkt Brooklyn“ und „Der Exorzist“ sicherten ihm seinen verdienten Platz in der Filmgeschichte.

Sein „Lohn der Angst“-Remake „Atemlos vor Angst“ (Sorcerer), der äußerst umstrittene Polizeithriller „Cruising“ und „Leben und Sterben in L.A.“ (To Live and Die in L.A.) sind inzwischen ebenfalls Klassiker.

Spätere Werke wie der von Joe Eszterhas (Basic Instinct) geschriebene, todlangweilige Erotikthriller „Jade“, eine neue Verfilmung des Gerichtsdramas „Die 12 Geschworenen“ (für das Fernsehen), des Thrillers „Die Stunde des Jägers“ (The Hunted) und seine erste Tracy-Letts-Verfilmung „Bug“ konnten an diese Erfolge nicht anknüpfen. Sein Machokino war zunehmend aus der Zeit gefallen.

Nach einer zwölfjährigen Pause – seine Tracy-Letts- Verfilmung „Killer Joe“ hatte 2011 in Venedig seine Premiere – hat sein neuer Film „The Caine Mutiny Court-Martial“ (Die Caine war ihr Schicksal) posthum ebenfalls in Venedig seine Premiere. Bei der Herman-Wouk-Verfilmung spielen Kiefer Sutherland, Jason Clarke, Lance Reddick und Jay Duplass mit.

Neben vielen kürzeren Nachrufen gibt es im „Hollywood Reporter“ einen sehr langen und informativen von Stephen Galloway. Collider hat einige Trauerbekundungen, u. a. von Stephen King,  Guillermo del Toro und Jason Blum, gesammelt (da dürften noch mehr dazu kommen)

Mehr Infos über ihn gibt es bei Wikipedia (deutsch, englisch).

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