TV-Tipp für den 12. Januar: Der schwarze Sergeant

Arte, 20.15

Der schwarze Sergeant (Sergeant Rutledge, USA 1960)

Regie: John Ford

Drehbuch: James Warner Bellah, Willis Goldbeck

Arizona, 1881: Armee-Sergeant Braxton Rutlege (Woody Strode) soll ein weißes Mädchen vergewaltigt und ermordet haben. Vor einem extrem parteiischen Militärgericht wird sein Fall verhandelt.

Eine besondere Stellung erhält John Fords Western „Der schwarze Sergeant“ durch die Hautfarbe des Angeklagten. Es war der erste große Hollywood-Western in dem ein Schwarzer der Protagonist war und Rassismus thematisiert wurde.

Der Western, einer seiner letzten Filme, ist nicht John Fords bestes Werk und heute wohl eher von historischem Interesse. Schon damals wurde kritisiert, wie Ford die Rassenfrage behandelte.

Anschließend zeigt Arte um 22.00 Uhr die spielfilmlange Doku „Black Far West – Nicht alle Cowboys waren weiß“ (Frankreich 2022).

Mit Woody Strode, Jeffrey Hunter, Constance Towers, Willis Bouchey, Juano Hernández, Billie Burke

auch bekannt als: Mit einem Fuß in der Hölle

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der schwarze Sergeant“

Wikipedia über „Der schwarze Sergeant“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Österreichisches Filmmuseum/Viennale (herausgegeben von Astrid Johanna Ofner und Hans Hurch) „John Ford“ (2014)

 

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