Michael Cimino und Kris Kristofferson sprechen über „Heaven’s Gate“

November 26, 2012

Damals war der epische Western „Heaven’s Gate“ (USA 1980) ein Riesenflop.

Heute ist Michael Ciminos Film ein Klassiker – und in den USAveröffentlichte Criterion vor wenigen Tagen eine von ihm restaurierte Fassung. Diese wurde auch am 5. Oktober 2012 in New York City im Walter Reade Theater gezeigt. Danach unterhielt sich ein Moderator (sorry, Name unbekannt) mit Regisseur Michael Cimino und Hauptdarsteller Kris Kristofferson über den Film:

(Ja, vor allem die Bildqualität ist bescheiden und der Ton ist leise, aber gut verständlich.)


Eine kleine Einstimmung

November 21, 2012

Eine kleine, fein geschnittene, informative Einstimmung auf den heutigen Indiana-Jones-Film (und die drei anderen) mit Informationen zu den filmischen Ursprüngen von Indiana Jones und seiner Beziehung zu James Bond – und eine Liebeserklärung an das Kino:


Humanistische Union präsentiert mehrere Filme beim „One World Berlin“-Menschenrechtsfilmfestival

November 16, 2012

Ihr kennt das ja schon von den vorherigen Jahren: Ende November findet das „One World Berlin“-Fimfestival statt und ich darf da auch einige Male in die Bütt steigen, denn die Humanistische Union präsentiert auch dieses Jahr mehrere Dokumentarfilme auf dem „One-World-Berlin-Filmfestival für Menschenrechte und Medien“. Auf dem Filmfestival werden wichtige Dokumentarfilme, oft in deutscher Erstaufführung, mit anschließender Diskussion mit den Machern und Experten, gezeigt. Es ist vom 22. – 28. November im Kino Arsenal und Tschechischen Zentrum Berlin.

Die HU-Präsentationen sind alle im Kino Arsenal (S/U-Bahnhof Potsdamer Platz):

 

Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr (Festivaleröffnung)

Would You Have Sex With An Arab?

 

Dokumentarfilm | Italien, Belgien, Frankreich 2012 | Regie: Yolande Zauberman | 81 min | Hebräisch/Arabisch mit engl. Untertiteln

 

Yolande Zauberman und ihr Ko-Autor, der libanesische Schriftsteller Selim Nassib, stellen jüdischen und arabischen Tel Avivern – von Clubkids bis 90jährigen Urgroßmüttern – diese provokante Eingangsfrage. „Das Palästinaproblem kann nicht im Bett gelöst werden,“ stellt ein jüdischer Interviewpartner fest. Aber Zaubermans und Nassibs Herangehensweise, über das Private und Intime, baut Berührungsängste ab und eröffnet Gedankenräume.

 

Berlin-Premiere

 

Moderation: Werner Koep-Kerstin (Humanistische Union)

 

#

 

Freitag, 23. November, 19.00 Uhr

Der verlorene Sohn: Uwe Böhnhardt- Der Weg in den Untergrund

 

Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | Regie: Andreas Kuno Richter, Erzählerin: Katharina Thalbach | 44 min | DF

 

Ein Jahr nach dem Selbstmord der NSU-Anführer Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos und der Verhaftung von Beate Zschäpe bleiben viele Fragen ungeklärt. „Der verlorene Sohn“ von Andreas Kuno Richter begleitet eine 11. Klasse der Schule in Jena-Lobeda, die Böhnhardt besucht hatte, bei ihrer Auseinandersetzung in einem Videoworkshop mit dem Rechtsradikalismus. Die SchülerInnen interviewten Böhnhardts Elten und entdeckten bisher unveröffentlichtes Archivmaterial aus 1991, auf dem Zschäpe zu sehen ist. Wie kam es dazu, dass Jugendliche wie seinerzeit Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe von Hass und Menschenverachtung ergriffen wurden und bereit waren, ihre Überzeugungen mit Gewalt durchzusetzen?

 

Mit freundlicher Unterstützung von EIKON-NORD.

 

Zu Gast: Wolfgang Wieland (MdB Die Grünen, Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses), Dr. Bilgin Ayata (Freie Universität Berlin), Prof Dr. Rosemarie Will (Humboldt-Universität zu Berlin), Moderation: Werner Koep-Kerstin (Humanistische Union)

 

#

Freitag, 23. November, 21.15 Uhr

„Wunder gibt es nicht…“ – Die Verschwundenen von Mercedes Benz

 

Dokumentarfilm | Argentinien 2003 | Regie: Gaby Weber | 83 min | Spanisch. mit dt. Untertiteln

 

Bis heute unzureichend aufgearbeitete Verstrickungen von Alt-Nazis mit den Geheimdiensten und wirtschaftlichen Eliten der (Nachkriegs-)Bundesrepublik (oft über Umwegen in Lateinamerika) deckte Gaby Weber im Zuge ihrer Korrespondententätigkeit dort auf. Anhand von Webers in Deutschland kaum gezeigtem Film „Wunder gibt es nicht…“ – Die Verschwundenen von Mercedes Benz über ungerechte Arbeitsverhältnisse in Argentinien werden wir über ihre investigative Arbeit und deren Behinderung sprechen.

 

Zu Gast: Gaby Weber (Skype), Ria Reich (Arbeitskreis Internationalismus IG Metall Berlin); Moderation: Werner Koep-Kerstin (Humanistische Union)

 

#

 

Dienstag, 27. November, 19.00 Uhr

Die Protestmacher

 

Dokumentarfilm | Deutschland 2012 | Regie: Dieter Rucht | 80 min | DF

 

Der Film porträtiert vier politische „Vollzeitaktivist_innen“. Sie sind im Rahmen unterschiedlicher Protestbewegungen in Deutschland engagiert: zu den Themenbereichen Atomenergie, Gentechnik und Bankenregulierung. Die vier – Cécile Lecomte, Dieter Lehmkuhl, Jochen Stay und Jutta Sundermann – wurden mit der Kamera über rund zwei Jahre hinweg begleitet. Sie erzählen über ihre Aktionen, Erfolge und Misserfolge und ihrem Alltag.

 

Zu Gast: Prof. Dr. Dieter Rucht (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung); Moderation: Axel Bussmer (Humanistische Union)

 

#

 

Dienstag, 27. November, 21.15 Uhr

systemfrage 2011+

 

Die Berliner Künstlergruppe videoatonale arbeitet seit Ende August 2011 fortlaufend an einem neuen Projekt: systemfrage 2011+. videoatonale läßt in systemfrage 2011+ Menschen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Alters sowie Aktivisten in bewusst ungeschnittenen Videointerviews und -statements zu Wort kommen, die sich für politische, menschliche und soziale Veränderungen einsetzen und engagieren. Sie kommen teilweise aus Bewegungen wie z.B. Occupy oder sind Einzelkämpfer, die sich ein Spezialgebiet gesellschaftlicher Relevanz erarbeitet haben.

 

Gerade wegen des unverfälschten, vermeintlich einfachen Herangehens werden die Videos authentisch und besonders sehenswert. Die Interviewten mit ihren selbst gewählten Themen und ihren Gedanken sind das Zentrum. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. videoatonale gibt mit systemfrage 2011+ denen ein Forum, die im Fernsehen nicht oder nur für wenige Sekunden zu Wort kommen, die aber viel mehr und womöglich viel Essentielleres zu sagen haben, als allgemein gedacht wird. Ist es vielleicht ein Fehler, tendenziell nur Prominente zu Wort kommen zu lassen? systemfrage 2011+ ist ein zeitgenössisches Dokument mit vielen Facetten und ein Abbild dessen, was momentan kollektiv gedacht und erlebt wird. (videoatonale)

 

Eine Auswahl der Interviews und das Projekt insgesamt wird bei One World Berlin präsentiert.

 

Zu Gast: Thomas Scheffer und Karina Lejeune (videoatonale), Moderation: Axel Bussmer (Humanistische Union)

 

#

 

Mittwoch, 28. November, 20.00 Uhr

The Perlin Papers

 

Filmzyklus | USA 2010 | Regie: Jenny Perlin | 53 min | Englische Originalfassung

 

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin, der Galerie M+R Fricke Berlin der Simon Preston Gallery, New York

 

Agenten und Akten stehen im Zentrum von „The Perlin Papers“ von Jenny Perlin. Die Arbeit ist ein Zyklus von acht Filmen, die die Materialität der zusammengetragenen Informationen, aber auch Absurdität des Datenverarbeitungsprozesses inszenieren. Inspiration von „The Perlin Papers“ war eine Klage des entfernt verwandten Anwalts Marshall Perlin zur Freigabe von FBI-Akten über Ethel und Julius Rosenberg, die einzigen Zivilisten, die in den USA wegen Spionage hingerichtet wurden. Die erfolgreiche Klage war ein Meilenstein der Informationsfreiheit.

Sechs der Filme arbeiten mit den Dokumenten selbst, die Beschaffenheit der Wörter, Linienführung der Handschrift, die Textur des Papiers. Ein weiterer Film ist beobachtender Natur, der letzte setzt Elemente der Erzählung ein.

 

Zu Gast: Jenny Perlin; Moderation: Axel Bussmer (Humanistische Union)


Jim Nisbet liest heute in Berlin

November 9, 2012

Gut, das ist jetzt etwas kurzfristig:

Jim Nisbet 2010 in Berlin (Bild: Pulp Master)

Noir-Autor Jim Nisbet liest heute Abend, um 20.00 Uhr im Morsh (Vorbergstraße 8, Berlin-Schöneberg) aus seinem Kriminalroman „Der Krake auf meinem Kopf“ (The Octopus on my Head, 2007). Es ist seine einziger Termin in Deutschland.

Den deutschen Lesungspart übernimmt Uwe Preuss.

Nisbets deutscher Verleger Frank Nowatzki (Pulp Master) übernimmt die Einleitung und führt durch den Abend.

Nisbets Roman „Der Krake auf meinem Kopf“ soll im Frühjahr 2013 bei Pulp Master erscheinen.

Veranstaltet wird der Abend vom Pulp Master Verlag und der Krimibuchhandlung Hammett.

 

Nisbet schrieb auch „Tödliche Injektion“ und „Dunkler Gefährte“ und bei seinem letzten Deutschlandbesuch durfte ich mich länger mit ihm unterhalten.


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2012

November 1, 2012

Wie schon die Oktober-Bestenliste erscheint auch die November-KrimiZeit-Bestenliste etwas früher als gewohnt, weil „Die Zeit“ nicht heute (also am 1. November), sondern schon gestern erschien und es als Beilage ein „Zeit Literatur: Krimi-Special“-Heft gibt. Auf 32 Seiten gibt es unter anderem Texte über Sara Gran, Giancarlo De Cataldo (die auf seinem gleichnamigen Roman basierende TV-Serie „Romanzo Criminale“ feiere ich demnächst ab), Robert Littell, Daniel Woodrell, Jim Thompson und Neal Stephenson (Aargh, die über 1000 engbedruckten Seiten seines neuen Cyber-Thriller „Error“ müssen erst mal gelesen werden.) und eine Kurzgeschichte von Friedrich Ani.

Oh, und die KrimiZeit-Bestenliste, die die Leseempfehlungen von 18 Krimikritikern zusammenfasst, gibt es auch:

1 (-) Merle Kröger: Grenzfall

2 (7) Robert Littell: Philby. Porträt des Spions als junger Mann

3 (4) Carl Nixon: Rocking Horse Road

4 (8) James Sallis: Driver 2

5 (1) Helon Habila: Öl auf Wasser

6 (-) Petros Markaris: Zahltag

7 (-) Roberto Costantini: Du bist das Böse

8 (-) Don Winslow: Kings of Cool

9 (-) Johan Theorin: So bitterkalt

10 (-) Anila Wilms: Das albanische Öl oder Mord auf der Straße des Nordens

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Jetzt frage ich mich, ob ich mich am Wochenende mehr mit der Vergangenheit (Robert Littell über Kim Philby und die Cambridge-Boys) oder der Zukunft (Neal Stephenson über ein millionenschweres Computerspielunternehmen und einen infizierten Computer) beschäftige. Spannend dürfte beides sein.

 

 


Krimiautoren auf der Suche nach Publikum, Werke werden nach der Lesung signiert von Thomas Engler, John Katzenbach, Roger Smith und Don Winslow

Oktober 21, 2012

Es ist ein böswilliges Gerücht, dass Autoren nur deshalb im Herbst/Winter Lesereisen unternehmen, um ihre Heizkosten zu senken. Denn gerade Krimiautoren wissen, wie sie sich billig einen warmen Wintermantel besorgen können (aber besser nicht den von Chili Palmer) oder ihre Heizkosten auf die Stromrechnung des Nachbarn buchen lassen (Fragt Jeffery Deaver) oder sie gleich eine ganze Villa occupyen.

Trotzdem sind gerade jetzt einige Krimiautoren mit ihren neuesten Werken unterwegs.

Thomas Engler hat gerade seinen zweiten Henning-Juul-Krimi „Vergiftet“ veröffentlicht, in dem Online-Journalist Juul herausfinden will, wer vor 14 Jahren seinen Sohn ermordete. Denn jetzt ruft ihn ein verurteilter Mörder an, der ihm die Wahrheit über den damaligen Wohnungsbrand, bei dem Juuls Sohn starb, erzählen will. Dafür verlangt der Mörder allerdings, dass Juul seine Unschuld beweist.

Der erste Henning-Juul-Krimi „Sterblich“ erscheint die Tage als Taschenbuch.

Engler stellt „Vergiftet“ an diesen Orten vor (Deutsche Lesung: Heikko Deutschmann; Moderation: Anne Bubenzer):

Sonntag, 28.Oktober, 19.00 Uhr, Braunschweig

Baugenossenschaft Wiederaufbau (Güldenstraße 25)

Lesung im Rahmen des Braunschweiger Krimifestivals

Eintritt: € 12,- (AUSVERKAUFT!)

Montag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, Kamen

Gesamtschule Kamen, Studiobühne (Gutebergstraße 2)

Lesung im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals „Mord am Hellweg“

Eintritt: € 14,90/11,90 (VVK), € 21,-/18,- (AK)

Reservierung über i-Punkt Unna (Tel.: 02303/103777)

Weitere Informationen: Westfälisches Literaturbüro e.V., Tel. 02303/963850

Dienstag, 30.Oktober, 20.00 Uhr, Burg Bielstein (Wiehl)

Eintritt: 15,90

Reservierung über Tel.: 02262/797927 oder http://www.kulturkreis-wiehl.de

Weitere Informationen: Hansen & Kröger Buchhandlung (Tel. 02262/797927, hansenkroeger@aol.com)

Mittwoch, 31. Oktober, 20.00 Uhr, Berlin

Kino Babylon (Rose-Luxemburg-Straße 30)

Eintritt: € 10,- (VVK)

Karten über das BABYLON und an vielen Vorverkaufskassen

Weitere Informationen: Thalia-Buchhandlung E. Könnecke GmbH & Co. KG VST 331 ALEXA am Alexanderplatz (Tel. 030/2758162-0, thalia.berlin-alexa@thalia.de)

Donnerstag, 1. November, 19.30 Uhr, Hannover

Acanto (Dragonerstraße 28)

Eintritt: € 12,-

Tickets über Tel.: 0511/313055

Weitere Informationen: Buchhandlung Leuenhagen & Paris (Tel. 0511/313055, Leuenhagen-Paris@t-online.de)

Freitag, 2. November, 18.30 Uhr, Hamburg

Kampnagel Hamburg, Halle K 1 (Jarrestraße 20)

Lesung im Rahmen des Krimifestival Hamburg

Ticktes in allen Heymann-Buchläden oder über die Ticket-Hotline des Hamburger Abendblatts, Tel.: 040/30 30 98 98

Thomas Engler: Vergiftet

(übersetzt von Günther Frauenlob und Maike Dörries)

Blanvalet, 2012

464 Seiten

14,99 Euro

Thomas Engler: Sterblich

(übersetzt von Günther Frauenlob und Maike Dörries)

Blanvalet, 2012

432 Seiten

8,99 Euro

Der Bestsellerautor John Katzenbach (von dem „Das mörderische Paradies“, „Im Sumpf des Verbrechens“ und „Das Tribunal“ von Hollywood, hochkarätig besetzt, verfilmt wurden) hat einen neuen Roman geschrieben und in Deutschland erschien „Red 123“ als „Der Wolf“ sogar vor der englischsprachigen Ausgabe.

In dem Thriller hat ein erfolgloser Schriftsteller den Plan für seinen großen Durchbruch: inspiriert von dem Märchen „Rotkäppchen“ will er drei rothaarige Frauen umbringen. In einem anonymen Brief kündigt er seine Taten an. Diese drei Frauen, die bis auf ihre Haarfarbe keine Gemeinsamkeiten haben, halten den Brief zunächst für einen Scherz.

Die Lesereise (Deutsche Lesung: Rainer Strecker):

Montag, 29.10.2012 Krimifestival Lüneburg

20 Uhr ׀ Kulturforum „Gut Wienebüttel“ ׀ Gut Wienebüttel 1 ׀ 21339 Lüneburg

Eintritt: € 19,- /erm. € 17,-

Dienstag, 30.10.2012 Braunschweig

20:15 Uhr ׀ Martino Katharienum ׀ Breite Strasse 3-4 ׀ 38100 Braunschweig

Eintritt: € 16,- /erm. € 14,-

Mittwoch 31.10.2012 Berlin

20 Uhr ׀ Berliner Kriminaltheater ׀ Palisadenstr. 48 ׀ 10243 Berlin

Eintritt: € 7,-

Donnerstag 1.11.2012 Leipzig

20:15 Uhr ׀ Lehmanns Media GmbH ׀ Grimmaische Str. 10 ׀ 04109 Leipzig

Eintritt: € 9,50 /erm. € 7,-

Freitag 2.11.2012 Dortmund

20:15 Uhr ׀ Mayersche Buchhandlung ׀ Westenhellweg 37 – 41 ׀ 44137 Dortmund

Eintritt: € 12,- /erm. € 10,-

Samstag 3.11.2012 Mannheim

20:30 Uhr ׀ Kober & Thalia Buchhandel ׀ P 7, Planken 22 ׀ 68161 Mannheim

Eintritt: € 10,-

Sonntag 4.11.2012 Krimifestival München

19 Uhr ׀ BMW Welt – Doppelkegel ׀ Am Olympiapark 1 ׀ München

Eintritt: € 10,- ׀ Nur mit Reservierung unter: textfactory@t-online.de

John Katzenbach: Der Wolf

(übersetzt von Anke und Eberhard Kreutzer)

Droemer, 2012

512 Seiten

19,99 Euro

Der Südafrikaner Roger Smith ist bereits mit seinem neuen, gewohnt düsterem Thriller „Stiller Tod“ unterwegs.

In seinem neuesten Roman nutzt der halbseidene Ex-Polizist Vernon Saul (den in der Polizei daher niemand vermisst) den Unfalltod eines Mädchens aus, indem er sich bei dem von schuldgefühlen geplagten Vater des Kindes, Nick Exley, einschmeichelt. Er erzählt Nick auch, dass seine Frau ihn betrügt und sie während ihre Tochter ertrank mit ihrem Geliebten im Bett war.

Er besucht noch

Montag, 22. Oktober, Stuttgart

Wurst & Fleisch (Rotebühlstraße 9)

Dienstag, 23. Oktober, München

Buchhandlung Glatteis (Corneliusstraße 31/Ecke Baaderstraße)

Mittwoch, 24. Oktober, Berlin

Englisch Theatre (Fidicinstraße 40)

(in Kooperation mit der Buchhandlung Hammett)

Donnerstag, 25. Oktober, Hamburg

Buchhandlung Cohen & Dobernigg (Sternstraße 4)

Roger Smith: Stiller Tod

(übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann)

Tropen, 2012

384 Seiten

19,90 Euro

 

Und, wegen der Vollständigkeit:

Don Winslow stellt „Kings of Cool“ vor.

In dem grandiosen Roman, der die Vorgeschichte zu „Zeit des Zorn“ (solala verfilmt von Oliver Stone als „Savages“) erzählt, erfahren wir mehr über Ben, Chon und O, ihre Eltern und wie sich die Gegen- und Drogenkultur in Südkalifornien von den sechziger Jahren bis in die Gegenwart entwickelte.

Bei meiner Buchbesprechung habe ich ja schon auf die Lesereise hingewiesen.

Jetzt gibt es auch die kompletten Daten (Deutsche Lesung: Dietmar Wunder):

Donnerstag, 1. November, 19:30 Uhr, Berlin

Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130

Moderation: Peter Twiehaus

Eine Veranstaltung der Krimibuchhandlung Hammett und des Suhrkamp Verlags

Eintritt: € 7,-. VVK in der Krimibuchhandlung Hammett

Freitag, 2. November, 18:30 Uhr, Hamburg

Kampnagel, Halle K2, Jarrestraße 20

Moderation: Philipp Schwenke

Im Rahmen des »Hamburger Krimifestivals«

Eintritt: € 14,-. VVK unter Tel.: 040-480930

Samstag, 3. November, 20:00 Uhr, München

Amerika Haus, Karolinenplatz 3

Moderation: Anette Lippert

Eintritt: € 10,- / erm. € 8,-

VVK unter Tel. 089-55 253 713 oder 01801-484 484

Sonntag, 4. November, 18:00 Uhr, Hamm

HoppeGarden, Oberonstraße 20/21

Moderation: Regula Venske

Im Rahmen des Festivals «Mord am Hellweg«

Eintritt: im VVK: € 11,- / erm. € 9,-. Abendkasse: € 13,- / erm. € 11,-

Montag, 5. November, 20:15 Uhr, Braunschweig

Braunschweigische Landessparkasse, Dankwardstraße 1

Moderation: Antje Deistler

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Braunschweiger Krimifestivals«

Eintritt: € 16,- / erm. € 14,-

VVK unter Tel.: 0531-48 08 948 oder unter http://www.krimifestival-bs.de

Dienstag, 6. November, 20:00 Uhr, Hannover

Literarischer Salon, Universität, Königsworther Platz 1

Moderation: Conny Lösch, Übersetzung: Jutta Busch

Eintritt: € 9,- / erm. € 5,-

Don Winslow: Kings of Cool

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2012

368 Seiten

19,95 Euro

Don Winslow: Zeit des Zorns

(übersetzt von Conny Lösch)

Suhrkamp, 2011

352 Seiten

9,99 Euro


Dagger 2012: die Gewinner der Hauptkategorien und der Film-Daggers

Oktober 20, 2012

Am Donnerstag wurden die letzten drei CWA Daggers der ehrenwerten britischen Crime Writers‘ Association (CWA) vergeben:

The CWA Gold Dagger

The Rage von Gene Kerrigan (Vintage)

The CWA Ian Fleming Steel Dagger

A Foreign Country von Charles Cumming (HarperCollins)

The CWA John Creasey (New Blood) Dagger

A Land More Kind than Home von Wiley Cash (Transworld/Bantam)

Außerdem wurden verliehen

The Specsavers Bestseller Dagger (public vote)

Kathy Reichs

The Film Dagger

Tinker Tailor Soldier Spy (Dame, König, As, Spion) (Studio Canal)

The TV Dagger

Sherlock: Series 2 (Hartswood Films/BBC1)

The International TV Dagger

The Bridge (Die Brücke – Transit in den Tod) (Danmarks Radio, Sveriges Television/BBC4)

The Best Actress Dagger

Claire Danes für Homeland (Teakwood Lane Productions, Showtime Productions, Cherry Pie Productions, Keshet Media Group, Fox 21/Channel 4)

The Best Actor Dagger

Benedict Cumberbatch für Sherlock (Hartswood Films/BBC1)

The Best Supporting Actress Dagger

Kelly Macdonald für Boardwalk Empire (HBO/Sky Atlantic)

The Best Supporting Actor Dagger

Martin Freeman for Sherlock (Hartswood Films/BBC1)

Best Detective Duo (public vote)

Lewis, DI Robbie Lewis und DS James Hathaway

Die CWA-Dagger-Preisverleihung war im Grosvenor House in London als Teil der „Specsavers Crime Thriller Awards“-Verleihung.

ITV 3 wird am 23. Oktober eine Zusammenfassung der Preisverleihung präsentieren. Wer von uns das englische Fernsehen empfängt, kann es sich ansehen.

Die Nominierungsliste findet ihr hier.

Ansonsten: eine beeindruckende Gewinnerliste.

Von Charles Cumming erscheint im November als Goldmann Taschenbuch „Die Trinity-Verschwörung“ (The Trinity Six).

(via The Rap Sheet; einige Bilder von dem Abend)

 

 


Triff die Verantwortlichen für „Gnade“ und „Das Kind“ im Kino

Oktober 14, 2012

Während die Macher von „Nairobi Half Life“ (toller Gangsterfilm) und „Die Wand“ (bebildertes Hörspiel eines Romans) noch aus dem Koffer leben, packen die nächsten schon ihre Koffer.

Gnade“ ist ein neuer Film von Regisseur Matthias Glasner und Hauptdarsteller Jürgen Vogel, die bereits in „Die Mediocren“, „Sexy Sadie“, „Der freie Wille“, „This is Love“, „Tatort: Flashback“ und „Die Stunde des Wolfs“ zusammen arbeiteten und nie vor kontroversen Stoffen zurückschreckten. Auch „Gnade“ wird die Zuschauer spalten.

Ingenieur Niels (Jürgen Vogel) ist mit seiner Frau und seinen Sohn nach Hammerfest gezogen, weil er dort mit ihnen ein neues Leben beginnen will. Als seine Frau nachts zufällig ein Mädchen überfährt (was sie erst am nächsten Tag erfährt) und Fahrerflucht begeht, wird ihre eh schon kriselnde Ehe auf die Probe gestellt.

Mir hat der Film, obwohl ich einiges zu bemängeln habe (wie arg gruselig-hölzerne Dialoge, im Nirgendwo endende Subplots, ein seltsames Ende), gefallen. Lag vielleicht auch an der Landschaft, in der ich keine fünf Minuten bleiben möchte, aber im warmen Kinosaal ist es etwas anderes.

Jedenfalls, wenn sie mit den Machern über eisige Landschaften. Beziehungen und Gnade reden wollen:

Berlin: 15.10. um 20:00 Uhr, Kino International mit Birgit Minichmayr, Jürgen Vogel, Matthias Glasner und Kristine Knudsen

Leipzig: 16.10. um 18:30 Uhr, Passage Kinos mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Lübeck: 16.10. um 20:00 Uhr, Filmhaus mit Produzentin Kristine Knudsen

Dresden: 16.10. um 20:45 Uhr, Programmkino Ost mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Hannover: 17.10. um 18:30 Uhr, Kino am Raschplatz mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Bremen: 17.10. um 21:00 Uhr, Schauburg mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Bielefeld: 18.10. um 18:30 Uhr, Lichtwerk mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Münster: 18.10. um 20:45 Uhr, Cinema mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Düsseldorf: 19.10. um 19:00 Uhr, Metropol mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Köln: 19.10. um 20:45 Uhr, Odeon mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Frankfurt: 20.10. um 18:30 Uhr, Harmonie Kinos mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Heidelberg: 20.10. um 20:15 Uhr, Gloria Kino mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Mannheim: 21.10. um 11:00 Uhr, Atlantis mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Freiburg: 21.10. um 15:00 Uhr, Friedrichsbau mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

Stuttgart: 21.10. um 19:30 Uhr, Atelier am Bollwerk mit Jürgen Vogel & Matthias Glasner

München: 22.10. um 20:00 Uhr, City Kinos mit Birgit Minichmayr & Matthias Glasner

Der reguläre Kinostart ist am 18. Oktober.

Das Kind“ ist die Verfilmung eines Bestsellers von Sebastian Fitzek. In dem Thriller behauptet ein Kind, dass es ein Serienmörder sei. Anwalt Robert Stern (Eric Roberts) hält das aus nachvollziehbaren Gründen (Ein Zehnjähriger soll vor 15 Jahren einen Mord begangen haben? Vergiss es.) für Unfug. Aber dann überprüft er die Behauptungen des Jungen. Sie stimmen. Und das ist erst der Anfang für einige höllisch spannende Stunden. Jedenfalls wenn man Fitzeks Thriller liest. Denn die Kritiken, die ich bisher gelesen habe, sind verheerend.

Doch das sollte einen nicht daran hindern, das Kino zu besuchen, wenn Sebastian Fitzek anwesend ist. Denn er wird sicher einige Anekdoten erzählen. Die Daten der „Das Kind“-Kinotour mit Regisseur Zsolt Bács und Sebastian Fitzek (alphabetisch nach Städten sortiert)

Berlin – Cinemaxx Potsdamer Platz – Mittwoch, 17. Oktober

Bochum – UCI – Freitag, 19. Oktober

Bremen – Cinespace – Samstag, 20. Oktober

Dortmund – Cinestar – Freitag, 19. Oktober

Düsseldorf – UFA – Donnerstag, 18. Oktober

Essen – Cinemaxx – Freitag, 19. Oktober

Frankfurt – Cinestar Metropolis – Montag, 15. Oktober

Hamburg – UCI Mundsburg – Samstag, 20. Oktober

Hannover – Cinemaxx Raschplatz – Samstag, 20. Oktober

Köln Hürth – UCI – Donnerstag, 18. Oktober

Mannheim – Cineplex – Dienstag, 16. Oktober

Marburg – Cineplex – Montag, 15. Oktober

München – Neues Rottmann – Sonntag, 21. Oktober

Nürnberg – Cinecitta – Sonntag, 21. Oktober

Oberhausen – Cinestar – Donnerstag, 18. Oktober

Schweinfurt – Filmwelt – Sonntag, 21. Oktober

Stuttgart – UFA – Dienstag, 16. Oktober

Der reguläre Kinostart ist ebenfalls am 18. Oktober.

Vor einigen Tagen erschien auch Fitzeks neuester Thriller „Abgeschnitten“, den er zusammen mit Michael Tsokos, dem Leiter des Instituts für Rechtsmedizin der Charité und des Landesinstituts für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin, schrieb.

Die Buchpremiere (noch nicht online) war sehr kurzweilig und sehr informativ. Bis dahin kann man sich die Herren Fitzek und Tsokos beim Essen und Reden ansehen:


Bouchercon 2012: Und jetzt die Anthonys

Oktober 8, 2012

Auf der diesjährigen Bouchercon in Cleveland, Ohio, wurden selbstverständlich auch die Anthony Awards verliehen:

Best Novel

A Trick of the Light, von Louise Penny (Minotaur)

nominiert

The End of Everything, von Megan Abbott (Reagan Arthur/Little, Brown)

Hurt Machine, von Reed Farrel Coleman (Tyrus)

The Drop, von Michael Connelly (Little, Brown)

One Was a Soldier, von Julia Spencer-Fleming (Thomas Dunne/Minotaur)

Best First Novel

Learning to Swim, von Sara J. Henry (Crown)

nominiert

Nazareth Child, von Darrell James (Midnight Ink)

All Cry Chaos, von Leonard Rosen (The Permanent Press)

Who Do, Voodoo?, von Rochelle Staab (Berkley Prime Crime)

The Informationist, von Taylor Stevens (Crown)

Purgatory Chasm, von Steve Ulfelder (Thomas Dunne/Minotaur)

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (HarperCollins)

Best Paperback Original

Buffalo West Wing, von Julie Hyzy (Berkley Prime Crime)

nominiert

The Company Man, von Robert Jackson Bennett (Orbit)

Choke Hold (Die Rachegöttin), von Christa Faust (Hard Case Crime)

Death of the Mantis, von Michael Stanley (HarperCollins)

Fun & Games (Der Bewacher), von Duane Swierczynski (Mulholland)

Vienna Twilight, von Frank Tallis (Random House)

Best Short Story

Disarming, von Dana Cameron (Ellery Queen Mystery Magazine, June 2011)

nominiert

The Case of Death and Honey, von Neil Gaiman (aus A Study in Sherlock, herausgegeben von Laurie R. King and Leslie S. Klinger; Bantam)

Palace von the Lake, von Daryl Wood Gerber (aus Fish Tales: The Guppy Anthology, herausgegeben von Ramona DeFelice Long; Wildside)

Truth and Consequences, von Barb Goffman (aus Mystery Times Ten, herausgegeben von MaryChris Bradley; Buddhapuss Ink)

The Itinerary, von Roberta Isleib (aus Mystery Writers of America Presents The Rich and the Dead, herausgegeben von Nelson DeMille; Grand Central)

Happine$$, von Twist Phelan (aus Mystery Writers of America Presents The Rich and the Dead)

Best Critical Non-fiction Work

The Sookie Stackhouse Companion, herausgegeben von Charlaine Harris (Ace)

nominiert

Books, Crooks and Counselors: How to Write Accurately About Criminal Law and Courtroom Procedure, von Leslie Budewitz (Quill Driver/Linden)

Agatha Christie: Murder in the Making: More Stories and Secrets from Her Notebooks, von John Curran (HarperCollins)

On Conan Doyle: Or, The Whole Art of Storytelling, von Michael Dirda (Princeton University Press)

Detecting Women: Gender and the Hollywood Detective Film, von Philippa Gates (SUNY Press)

Die anderen auf der Bouchercon vergebenen Krimipreise sind hier aufgelistet.

(via The Rap Sheet)


Bouchercon-Edition 2012: Wer hat all die Shamuse, Macavitys, Barrys und Dilys‘ gewonnen?

Oktober 6, 2012

Auf der Bouchercon hagelt es jedes Jahr renommierte Krimipreise. Daher, ohne weitere Vorrede:

 

THE SHAMUS-AWARDS

Best Hardcover P.I. Novel

A Bad Night’s Sleep, von Michael Wiley (Minotaur)

nominiert

By, bye, Baby, von Max Allan Collins (Forge)

1222, von Anne Holt (Scribner)

When the Thrill Is Gone (Bis dass der Tod uns scheidet), von Walter Mosley (Riverhead)

The Highly Effective Detective Crosses the Line, von Richard Yancey (Minotaur)

Best First P.I. Novel

The Shortcut Man, von P.G. Sturges (Scribner)

nominiert

The Plot Against Hip Hop, von Nelson George (Akashic)

Claire DeWitt and the City of the Dead (Die Stadt der Toten), von Sara Gran (Houghton Mifflin Harcourt)

The Ocean Forest, von Troy D. Nooe (Ingalls)

The Stranger You Seek, von Amanda Kyle Williams (Bantam Press)

Best Paperback Original P.I. Novel

Fun & Games (Der Bewacher), von Duane Swierczynski (Mulholland)

nominiert

Quarry’s Ex, von Max Allan Collins (Hard Case Crime)

Threat Warning, von John Gilstrap (Kensington)

Serial, von John Lutz (Kensington)

Long Pig, von James L. Ross (Perfect Crime)

Best P.I. Short Story

Who I Am, von Michael Z. Lewin (Ellery Queen Mystery Magazine, December 2011)

nominiert

A Bullet from Yesterday, von Terence Faherty (EQMM, January 2011)

Mr. Monk & the Sunday Paper, von Lee Goldberg (EQMM, July 2011)

Vampire Slayer Murdered in Key West, von Michael West (EQMM, September/October 2011)

Dancer in a Storm, von L.A. Wilson (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, January/February 2011)

The Hammer (würdigt einen wichtigen Privatdetektiv oder Serie; benannt nach Mickey Spillanes Mike Hammer)

Nate Heller von Max Allan Collins

THE MACAVITY AWARDS

Best Mystery Novel

Claire DeWitt and the City of the Dead (Die Stadt der Toten), von Sara Gran (Houghton Mifflin Harcourt)

nominiert

1222, von Anne Holt (Scribner)

The House of Silk (Das Geheimnis des weißen Bandes), von Anthony Horowitz (Mulholland)

The Ridge, von Michael Koryta (Little, Brown)

A Trick of the Light, von Louise Penny (Minotaur)

The Two Deaths of Daniel Hayes, von Marcus Sakey (Dutton)

Hell & Gone (Der Wärter), von Duane Swierczynski (Mulholland)

Best First Mystery Novel

All Cry Chaos, von Leonard Rosen (Permanent Press)

nominiert

Learning to Swim, von Sara J. Henry (Crown)

Nazareth Child, von Darrell James (Midnight Ink)

Turn of Mind, von Alice LaPlante (Atlantic Monthly)

The Informationist, von Taylor Stevens (Crown)

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Harper)

Best Mystery-Related Non-Fiction

The Sookie Stackhouse Companion, herausgegeben von Charlaine Harris (Ace)

nominiert

Books, Crooks and Counselors: How to Write Accurately About Criminal Law and Courtroom Procedure, von Leslie Budewitz (Linden)

Agatha Christie: Murder in the Making: More Stories and Secrets from Her Notebooks, von John Curran (HarperCollins)

Wilkie Collins, Vera Caspary and the Evolution of the Casebook Novel, von A.B. Emrys (McFarland)

The Savage City: Race, Murder, and a Generation on the Edge, von T.J. English (Morrow)

Best Mystery Short Story

Disarming, von Dana Cameron (Ellery Queen Mystery Magazine, June 2011)

nominiert

Facts Exhibiting Wantonness, von Trina Corey (EQMM, November 2011)

Palace von the Lake, von Daryl Wood Gerber (aus Fish Tales: The Guppy Anthology, herausgegeben von Ramona DeFelice Long; Wildside)

Truth and Consequences, von Barb Goffman (aus Mystery Times Ten, herausgegeben von MaryChris Bradley; Buddhapuss Ink)

Heat of Passion, von Kathleen Ryan (A Twist of Noir, February 2011)

The Man Who Took His Hat Off to the Driver of the Train, von Peter Turnbull (EQMM, March/April 2011)

Sue Feder Historical Mystery Award

Dandy Gilver and the Proper Treatment of Bloodstains, von Catriona McPherson (Thomas Dunne/Minotaur)

nominiert

Naughty in Nice, von Rhys Bowen (Berkley)

Narrows Gate, von Jim Fusilli (AmazonEncore)

Mercury’s Rise, von Ann Parker (Poisoned Pen Press)

Troubled Bones, von Jeri Westerson (Minotaur)

A Lesson in Secrets, von Jacqueline Winspear (Harper)

THE BARRY AWARDS

Best Novel

The Keeper of Lost Causes (aka Mercy), von Jussi Adler-Olsen (Dutton)

nominiert

The Accident, von Linwood Barclay (Bantam)

The Hurt Machine, von Reed Farrel Coleman (Tyrus)

Iron House, von John Hart (Minotaur)

Hell Is Empty, von Craig Johnson (Viking)

The Troubled Man, von Henning Mankell (Knopf)

Best First Novel

The Informationist, von Taylor Stevens (Crown)

nominiert

Learning to Swim, von Sara Henry (Crown)

The Devotion of Suspect X, von Keigo Higashino (Minotaur)

The Boy in the Suitcase, von Lene Kaaberbøl und Agnete Friis (Soho Crime)

Turn of Mind, von Alice LaPlante (Atlantic Monthly)

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Harper)

Best British Novel

Dead Man’s Grip, von Peter James (Macmillan)

nominiert

Now You See Me, von S.J. Bolton (Bantam Press)

Hell’s Bells, (aka The Infernals), von John Connolly (Hodder & Stoughton)

Bad Signs, von R.J. Ellory (Orion)

The House at Sea’s End, von Elly Griffiths (Quercus)

Outrage, von Arnaldur Indriðason (Harvill Secker)

Best Paperback Original

Death of the Mantis, von Michael Stanley (Harper Perennial)

nominiert

The Silenced, von Brett Battles (Dell)

The Hangman’s Daughter, von Oliver Pötzsch (Mariner Books)

A Double Death on the Black Isle, von A.D. Scott (Atria)

Fun and Games (Der Bewacher), von Duane Swierczynski (Mulholland)

Two for Sorrow, von Nicola Upson (Harper Perennial)

Best Thriller

The Informant, von Thomas Perry (Houghton Mifflin)

nominiert

Carver, von Tom Cain (Bantam Press)

Coup D’Etat, von Ben Coes (St. Martin’s)

Spycatcher (aka Spartan), von Matthew Dunn (Morrow)

Ballistic, von Mark Greaney (Berkley)

House Divided, von Mike Lawson (Atlantic Monthly)

Best Short Story

The Gun Also Rises, von Jeffrey Cohen (AHMM, January-February 2011)

nominiert

Thicker Than Blood, von Doug Allyn (Alfred Hitchcock Mystery Magazine [AHMM], September 2011)

Whiz Bang, von Mike Cooper (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September-October 2011)

Facts Exhibiting Wantonness, von Trina Corey (EQMM, November 2011)

Last Laugh in Floogle Park, von James Powell (EQMM, July 2011)

Purge, von Eric Rutter (AHMM, December 2011)

THE DILYS AWARD

Ghost Hero, von S.J. Rozan (Minotaur)

nominiert

Faithful Place, von Tana French (Penguin)

Wicked Autumn, von G.M. Malliet (Minotaur)

Tag Man, von Archer Mayor (Minotaur)

A Trick of the Light, von Louise Penny (Minotaur)

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Wahrscheinlich habe ich einige Übersetzungen übersehen…

Und dann fehlt noch der Anthony.

(via The Rap Sheet [1,2])

 

 


Die KrimiZeit-Bestenliste Oktober 2012

September 27, 2012

Etwas früher als gewohnt gibt es die monatliche KrimiZeit-Bestenliste:

1 (1) Helon Habila: Öl auf Wasser

2 (2) Dominique Manotti/DOA: Die ehrenwerte Gesellschaft

3 (5) Jim Thompson: In die finstere Nacht

4 (-) Carl Nixon: Rocking Horse Road

5 (9) Dominique Manotti: Das schwarze Korps

6 (-) Jussi Adler-Olsen: Verachtung

7 (-) Robert Littell: Philby – Porträt des Spions als junger Mann

8 (-) James Sallis: Driver 2

9 (4) Sara Gran: Die Stadt der Toten

10 (10*) Anne Goldmann: Triangel

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Triangel“ ist ein Wiedereinsteig vom August.

James Sallis und Sara Gran hab ich ja schon abgefeiert. Jim Thompson und Robert Littell demnächst.

Aber zuerst geht es „On the Road“ mit Jack Kerouac in der Urfassung seines Romans, der jetzt ziemlich gut verfilmt wurde. Walter Salles‘ Verfilmung mit Garrett Hedlund, Sam Riley, Kristen Stewart, Viggo Mortensen und Kirsten Dunst läuft am 4. Oktober an.


Elmore Leonard ist „Goppa“ – und „Freaky Deaky“

September 26, 2012

Dieses schöne Video, das schon seit November 2010 online ist habe ich eben erst entdeckt.

Was soll ich sagen: viele O-Töne von Elmore Leonard himself, viele O-Töne von seiner großen Familie und viele alte Fotos.

Alles weitere steht ja auch bei  YouTube:

GOPPA is a glimpse into the life of famed crime novelist Elmore Leonard as told by his family. Produced by grandson Tim Leonard, the film was premiered at the first annual Elmore Leonard Literary Arts and Film Festival held in Birmingham, Michigan in November 2010. Zerosun assisted in post-production of the film and attended the event.

Und es gibt einige Bilder aus der neuen Elmore-Leonard-Verfilmung „Freaky Deaky

Sieht vielversprechend aus.


Frau Bettina Wulff will nicht, dass…

September 11, 2012

…bestimmte Worte von Google vorgeschlagen werden, wenn man ihren Namen eintippt. Gleichzeitig ging sie mit zahlreichen Unterlassungserklärungen gegen die Verleumdungen vor, dass sie vor ihrer Heirat in einem bestimmten Beruf arbeitete, den einige für ehrenrührig halten, auf den andere aber sehr stolz sind.

Danach wusste jeder von dem Gerücht – und ihre Memoiren „Jenseits des Protokolls“ sind jetzt erschienen. Zwei Ereignisse, die sicher nichts miteinander zu tun haben. Ehrlich.

Bei Amazon wurde ihr Buch eifrig getaggt (Vergrößern ist selbstverständlich möglich):

Neugierig wie ich bin, sehe ich mir „Escort“ (immerhin der häufigste Tag) an

Nicht schlecht, aber der Ford Escort stört mich etwas. Denn natürlich ist eine Frau kein Auto.

Bei „Schamlos“ wird’s – Äähem – schamlos

Na, das hat ja super geklappt.


„Sweet Mister“ Daniel Woodrell besucht Berlin

September 8, 2012

Country-Noir-Autor Daniel Woodrell, der mit dem erfolgreich verfilmten „Winters Knochen“ (Winter’s Bone, 2006) endlich auch ein breiteres Publikum erreichte, besucht am Donnerstag, den 13. September, Berlin. Im „F 40 – English Theatre Berlin“ (Fidicinstraße 40, Berlin-Kreuzberg, Nähe U-Bahnhof „Platz der Luftbrücke“) liest er um 20 Uhr aus seinem neuen Roman „Der Tod von Sweet Mister“ (The Death of Sweet Mister, 2001 [also neu für Deutschland]).

Adam Nümm liest die deutschen Textstellen, Peter Twiehaus moderiert und veranstaltet wird das alles von unserer liebsten Krimibuchhandlung „Hammett“. Dort könnt ihr auch Karten für den Abend kaufen.

Der Tod von Sweet Mister“ ist – ach, lest doch einfach alles in meiner kurzen Lobhuddelei auf dieses Werk, das trotz eines jugendlichen Protagonisten nicht unbedingt in Kinderhände gehört.

Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister

(übersetzt von Peter Torberg)

Liebeskind, 2012

192 Seiten

16,90 Euro

Originalausgabe

The Death of Sweet Mister

Marian Wood Books/G. P. Putnam’s Son, 2001

Hinweise

Kaliber.38 über Daniel Woodrell

Mordlust über Daniel Woodrell

Wikipedia über Daniel Woodrell

The Independent: John Williams über Daniel Woodrell (16. Juni 2006)

The Southeast Review interviewt Daniel Woodrell (1. April 2009)

River Cities’ Reader über Daniel Woodrell (8. April 2010)

The Wall Street Journal/Speakeasy (Steven Kurutz) unterhält sich mit Daniel Woodrell über “Winter’s Bone” (27. Februar 2011)

Daniel Woodrell bei Mulholand Books

Meine Besprechung von Daniel Woodrells „Winters Knochen“ (Winter’s Bone, 2006)

Daniel Woodrell in der Kriminalakte


„Jack Ryan“ – die ersten Filmbilder

September 7, 2012

In Manhattan haben die Dreharbeiten für „Jack Ryan“ (Paramount Pictures) begonnen. Kenneth Branagh führt Regie und spielt mit. Das Drehbuch ist von Adam Cozad, David Koepp, Anthony Peckham und Steven Zaillian, hat also einige Überarbeitungen hinter sich und ich bin jetzt zu faul nachzusehen, wessen Drehbuch jetzt verfilmt wird. Koepp und Zaillian sind ja bekannte Profis, Peckham ist einer der Autoren von Guy Ritchies ersten „Sherlock Holmes“-Film und der Autor von Clint Eastwoods Südafrikafilm „Invictus – Unbezwungen“. Das heißt: ich bin zuversichtlich, dass dieses „Prequel“ (fragt jetzt bitte nicht nach der Logik) ein spannender Agententhriller wird.

Anscheinend wurde für „Jack Ryan“ nur noch der von Tom Clancy erfundene Charakter, der bereits von Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck gespielt wurde, genommen und eine vollkommen neue Geschichte erfunden.

Jetzt spielt Chris Pine Jack Ryan, Keira Knightley seine Frau und Kevin Costner einen CIA-Agenten.

Der Film soll Weihnachten 2013 in die US-Kinos kommen. Ein deutscher Starttermin steht noch nicht fest.


Die KrimiZeit-Bestenliste September 2012

September 6, 2012

Für den September empfehlen die Krimikritiker in ihrer kollektiv erstellten KrimiZeit-Bestenliste:

1 (9) Helon Habila: Öl auf Wasser

2 (-) Dominique Manotti/DOA: Die ehrenwerte Gesellschaft

3 (1) Daniel Woodrell: Der Tod von Sweet Mister

4 (2) Sara Gran: Die Stadt der Toten

5 (-) Jim Thompson: In die finstere Nacht

6 (8) Howard Linskey: Crime Machine

7 (7) Ian Levison: Hoffnung ist Gift

8 (-) Zoë Beck: Das zerbrochene Fenster

9 (-) Dominique Manotti: Das schwarze Korps

10 (4) Tana French: Schattenstill

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Woodrell gut, Thompson und Linskey liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel und Sara Grans „Die Stadt der Toten“ lese ich gerade. Ein merkwürdiges Buch, mit dem ich nicht richtig warm werde. Aber es wird überall abgefeiert.

 


Die Gewinner des Hugo Award 2012

September 3, 2012

Während der Chicon 7, der siebzigsten World Science Fiction Convention, wurde auch der begehrte Science-Fiction-Preis „Hugo“ verliehen. Die diesjährigen Gewinner sind:

BEST NOVEL

Among Others von Jo Walton (Tor)

BEST NOVELLA

The Man Who Bridged the Mist von Kij Johnson (Asimov’s, September/October 2011)

BEST NOVELETTE

Six Months, Three Days von Charlie Jane Anders (Tor.com)

BEST SHORT STORY

The Paper Menagerie von Ken Liu (The Magazine of Fantasy & Science Fiction, March/April 2011)

BEST RELATED WORK

The Encyclopedia of Science Fiction, Third Edition, herausgegeben von John Clute, David Langford, Peter Nicholls und Graham Sleight (Gollancz)

BEST GRAPHIC STORY

Digger von Ursula Vernon (Sofawolf Press)

BEST DRAMATIC PRESENTATION, LONG FORM

Game of Thrones (Season 1) (HBO)

BEST DRAMATIC PRESENTATION, SHORT FORM

The Doctor’s Wife (Doctor Who) (BBC Wales)

BEST EDITOR, SHORT FORM

Sheila Williams

BEST EDITOR, LONG FORM

Lou Anders

BEST PROFESSIONAL ARTIST

Betsy Wollheim

BEST SEMIPROZINE

Locus, herausgegeben von Liza Groen Trombi, Kirsten Gong-Wong, et al.

BEST FANZINE

SF Signal, herausgegeben von John DeNardo

BEST FAN WRITER

Jim C. Hines

BEST FAN ARTIST

Maurine Starkey

BEST FANCAST

SF Squeecast, Lynne M. Thomas, Seanan McGuire, Paul Cornell, Elizabeth Bear und Catherynne M. Valente

JOHN W. CAMPBELL AWARD FOR BEST NEW WRITER (kein Hugo Award)

E. Lily Yu

Nominiert waren…


Die Ned Kelly Awards 2012

September 3, 2012

Die Crime Writers’ Association of Australia hat während des Melbourne Writers Festival die diesjährigen Ned Kelly Awards, so heißt der australische Krimipreis, verliehen. Die glücklichen Gewinner sind:

Best Novel

Pig Boy, von J.C. Burke (Random House)

nominiert

The Life, von Malcolm Knox (Allen & Unwin)

Chelsea Mansions, von Barry Maitland (Allen & Unwin)

Best First Novel

The Cartographer, von Peter Twohig (HarperCollins)

nominiert

When We Have Wings, von Claire Corbett (Allen & Unwin)

The Courier’s New Bicycle, von Kim Westwood (HarperCollins)

Best True Crime

Sins of the Father, von Eamonn Duff (Allen & Unwin)

nominiert

Cold Case Files, von Liz Porter (Pan Macmillan)

Call Me Cruel, von Michael Duffy (Allen & Unwin)

S.D. Harvey Short Story Award

Summer of the 17th Poll, von A.J. Clifford

nominiert

Frame Seventeen, von Miranda Gott

Seventeen Days to Freedom, von Mark O’Flynn

Lifetime Achievement Award

Gabrielle Lord

(via The Rap Sheet)


Einige Dagger-Shortlists und weitere britische Nominierungen

September 3, 2012

Die British Crime Writers’ Association (CWA) hat in einigen Kategorien die Dagger-Finalisten veröffentlicht (Longlist hier) und es gibt die Nominierungslisten für die Specsavers Crime Thriller Awards. Die Preise werden am 18. Oktober in London im Grosvenor House Hotel vergeben und der UK-Sender ITV3 zeigt am 23. Oktober die Verleihung.

Im blutigen Rennen um die renommierten Preise sind:

CWA Gold Dagger

Vengeance in Mind, von N.J. Cooper (Simon & Schuster)

The Flight, von M.R. Hall (Mantle)

The Rage, von Gene Kerrigan (Harvill Secker)

Bereft, von Chris Womersley (Quercus)

CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Heart-Shaped Bruise, von Tanya Byrne (Headline)

Land More Kind than Home, von Wiley Cash (Bantam)

Good People, von Ewart Hutton (Blue Door)

What Dies in Summer, von Tom Wright (Canongate)

CWA Ian Fleming Steel Dagger

Dare Me, von Megan Abbott (Picador)

A Foreign Country, von Charles Cumming (HarperCollins)

The Fear Index, von Robert Harris (Hutchinson)

Reamde, von Neal Stephenson (Atlantic Books)

Specsavers Bestseller Dagger (public vote)

Ann Cleeves

Anthony Horowitz

Stuart MacBride

Jo Nesbø

Kathy Reichs

Film Dagger

Drive (Icon)

The Dark Knight Rises (Warner Bros)

The Girl with the Dragon Tattoo (Verblendung) (Sony)

The Guard (Optimum)

Tinker Tailor Soldier Spy (Dame, König, As, Spion) (Studio Canal)

TV Dagger

Appropriate Adult (ITV Studios/ITV1)

Line of Duty (BBC/BBC2)

Sherlock: Series 2 (Hartswood Films/BBC1)

Wallander (Left Bank Pictures, Yellow Bird/BBC1)

Whitechapel: Series 3 (Carnival/ITV1)

The International TV Dagger

Boardwalk Empire: Season 2 (HBO/Sky Atlantic)

Dexter: Season 6 (Showtime Networks, John Goldwyn Productions, The Colleton Company, Clyde Phillips Productions/FX)

Homeland (Teakwood Lane Productions, Showtime Productions, Cherry Pie Productions, Keshet Media Group, Fox 21/Channel 4)

The Bridge (Danmarks Radio, Sveriges Television/BBC4)

The Killing II: Forbrydelsen (Arrow Films/BBC4)

Best Actress Dagger

Brenda Blethyn für Vera (ITV Studios/ITV1)

Claire Danes für Homeland (Teakwood Lane Productions, Showtime Productions, Cherry Pie Productions, Keshet Media Group, Fox 21/Channel 4)

Sofie Gråbøl für The Killing II (Arrow Films/BBC4)

Sofia Helin für The Bridge (Danmarks Radio, Sveriges Television/BBC4)

Maxine Peake für Silk (BBC/BBC1)

Best Actor Dagger

Kenneth Branagh für Wallander (Left Bank Pictures,Yellow Bird/BBC1)

Steve Buscemi für Boardwalk Empire (HBO/Sky Atlantic)

Benedict Cumberbatch für Sherlock (Hartswood Films/BBC1)

Damien Lewis für Homeland (Teakwood Lane Productions, Showtime Productions, Cherry Pie Productions, Keshet Media Group, Fox 21/Channel 4)

Dominic West für Appropriate Adult (ITV Studios/ITV1

Best Supporting Actress Dagger

Frances Barber für Silk (BBC/BBC1)

Kelly Macdonald für Boardwalk Empire (HBO/Sky Atlantic)

Archie Panjabi für The Good Wife (Scott Free Productions, King Size Productions, Small Wishes, CBS Productions/More 4)

Sarah Smart für Wallander (Left Bank Pictures, Yellow Bird/BBC1)

Una Stubbs für Sherlock (Hartswood Films/BBC1)

Best Supporting Actor Dagger

Alun Armstrong für Garrow’s Law (Shed Media/BBC1)

Alan Cumming für The Good Wife (Scott Free Productions, King Size Productions, Small Wishes, CBS Productions/More 4)

Phil Davis für Silk und Whitechapel (Silk: BBC/BBC1; Whitechapel: Carnival/ITV1)

Laurence Fox für Lewis (ITV Studios/ITV1)

Martin Freeman für Sherlock (Hartswood Films/BBC1)

Best Detective Duo (public vote)

DCI Banks

DCI Alan Banks und DS Annie Cabbot

Above Suspicion

DC Anna Travis und DCS James Langton

Scott and Bailey

DC Jane Scott und DC Rachel Bailey

Lewis

DI Robbie Lewis und DS James Hathaway

Whitechapel

DI Joseph Chandler und DS Ray Miles

Vera

DCI Vera Stanhope und DS Joe Ashworth

 

(via The Rap Sheet)


Frau Käßmann findet den „Schatz im Silbersee“ in Berlin

August 22, 2012

Dann mache ich mal etwas „Copy&Paste“ für die Deutsche Filmakademie und Margot Käßmann, weil wir Western-Junkies nicht jeden Tag die Möglichkeit bekommen, einen alten Winnetou-Film auf der großen Leinwand zu sehen und „Der Schatz im Silbersee“ wirklich, wirklich, auch dank der regelmäßigen Wiederholungen im TV, zu unseren Jugenderinnerungen gehört:

 

Die Deutsche Filmakademie setzt ihre Veranstaltungsreihe MEIN FILM fort: Margot Käßmann stellt am 29. August in der Astor Film Lounge DER SCHATZ IM SILBERSEE (Regie: Harald Reinl) vor.

MEIN FILM heißt die öffentliche Veranstaltungsreihe der Deutschen Filmakademie, die mit Peer Steinbrück vergangenen Winter eröffnet wurde. Am 29. August steht die Fortsetzung an: Margot Käßmann, Theologin und Botschafterin des Rates der EKD für das Reformationsjubiläum 2017, präsentiert DER SCHATZ IM SILBERSEE und wird darüber sprechen, warum die Verfilmung des Karl-May-Klassikers ihre Liebe zum Kino geweckt hat. „DER SCHATZ IM SILBERSEE war mein erster Kinofilm. Und ich war absolut fasziniert: von den Charakteren, dem Ringen zwischen Gut und Böse, der Musik und der Landschaft“, begründet Käßmann ihre Wahl.

 

DER SCHATZ IM SILBERSEE, BRD/JUG/F 1962, 111 Minuten

 

Margot Käßmann im Gespräch mit Alfred Holighaus

29. August in der Astor Film Lounge | Kurfürstendamm 225 | 10719 Berlin

Kaufkarten im Vorverkauf und an der Abendkasse (12 Euro) | Einlass 19:00 Uhr | Beginn 19:30 Uhr

 

DER SCHATZ IM SILBERSEE (Regie: Harald Reinl, 1962) war der erste von insgesamt elf überaus erfolgreichen Karl-May-Western, die in den sechziger Jahren entstanden. Die Berliner Produzenten-Legende Horst Wendlandt hatte sich diese Reihe ausgedacht und die meisten der Filme produziert. Eine der Hauptrollen besetzte er mit dem Hollywood-Schauspieler Lex Barker, der in vielen Tarzan-Verfilmungen zu sehen war und später hauptsächlich in Europa arbeitete, beispielsweise mit Federico Fellini (LA DOLCE VITA). Er war Old Shatterhand. Für den Apachen-Häuptling Winnetou fand Wendlandt einen relativ unbekannten französischen Theater- und Filmschauspieler namens Pierre Brice. Für ihn sollte das die Rolle seines Lebens werden.

Die deutsch-jugoslawisch-französische Koproduktion lockte schätzungsweise 17 Millionen Zuschauer in die Kinos und versammelte neben Barker, Brice und dem britischen Kinostar Herbert Lom (DER ROSAROTE PANTHER) auch ein deutsches Ensemble um Götz George, Karin Dor, Eddi Arent, Ralf Wolter und Marianne Hoppe. Das Titelthema der von Martin Böttcher komponierten Filmmusik – die „Old Shatterhand-Melodie“ – führte 1962 17 Wochen lang die Charts in Deutschland an und wurde mehr als 100.000 Mal verkauft.

Noch in diesem Herbst soll die Reihe mit einem weiteren spannenden Gast aus dem öffentlichen Leben fortgesetzt werden. MEIN FILM ist eine Veranstaltungsreihe der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung mit freundlicher Unterstützung des Hôtel Concorde Berlin und der Astor Film Lounge.

 

Ach, und das Kino ist auch schön.