Kleinkram

August 16, 2011

Bevor ich den Überblick verliere:

Ein sehr lesenswerter Artikel über das Chaos hinter den Kulissen bei der zweiten Staffel von „The Walking Dead“ (und warum Showrunner Frank Darabont gefeuert wurde).

Für die zweite Staffel (mehr Folgen, weniger Geld) befürchte ich das Schlimmste.

Das Fantasy Filmfest startet. Am Samstag, den 20. August, gibt es hier in Berlin um 12.30 Uhr auch ein Special Screening des „The Walking Dead“-Pilotfilms für lau.

So richtig hat mich kein Film so richtig angesprungen. Aber „Hell“ und „Cowboys & Aliens“ (beide schon gesehen) sind gut. „Largo Winch II: The Burma Conspiracy“ dürfte gut sein. „Red State“ (von Kevin Smith), „Perfect Sense“ (von „Young Adam“ und „Hallam Foe“-Regisseur David Mackenzie), „Point Blank“ (von Fred Cavayé; – vielleicht gefällt mir der Titel auch nur wegen Richard Starks „Point Blank“ so) und „Yellow Sea“ (noirisches Gangster-Action-Drama aus Südkorea) könnten auch gut sein und wahrscheinlich hab ich ein, zwei Filme übersehen.

Der Noir of the Week ist „Blood Simple“ von den Coen-Brüdern.

Krimi-Autor James Reasoner ist von Day Keenes „To hot to hold“ begeistert.

Die deutschen Übersetzungen der Krimis von Day Keene sind antiquarisch ziemlich gut erhältlich.

Jill Emersons „Getting off“ hat ihm auch gefallen. Kein Wunder, denn Jill Emerson ist ein altes Pseudonym von Lawrence Block.

Lawrence Block unterhält sich mit Jill Emerson. Und dann gibt es noch das.

Nina George hat im „Focus“ der neue Roman „Splitter im Auge“ von Norbert Horst gut gefallen. Mal sehen, wie er mir gefällt.

US-Krimifans sind schon länger von Megan Abbott begeistert. Ihr neuer Krimi „The End of Everything“ wird im Time Magazine abgefeiert und vielleicht wird’s dann ja auch etwas mit einer deutschen Übersetzung. Bis dahin kann im Rap Sheet ein Interview mit Megan Abbott gelesen werden.

Das ist unglaublich: Michael Blake (Drehbuchautor von „Der mit dem Wolf tanz“) soll einen „Winnetou“-Film schreiben.

Ich meine: Soll jetzt, fast fünfzig Jahre nach unseren genialen „Winnetou“-Filmen, Hollywood den wahren Wilden Westen entdecken? Oder wird’s so ein moderner Reboot?

Warten wir’s ab.

Auf „24″ (dem Wissensportal der Deutschen Filmakademie) gibt es einige neue Interviews mit Filmschaffenden.

 


KrimiZeit-Bestenliste August 2011

August 4, 2011

Nach der KrimiZeit-Bestenliste für den Sommermonat August (auch wenn das Wetter eher nach November aussieht) empfehlen die 17 Krimikritiker, um deren Votum gebeten wurde, folgende Bücher:

1 (8) Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

2 (-) Jan Costin Wagner: Das Licht in einem dunklen Haus

3 (-) Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

4 (4) Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

5 (1) Roger Smith: Staubige Hölle

6 (-) Olen Steinhauer: Last Exit

7 (6) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

8 (2) James Sallis: Der Killer stirbt

9 (-) Walter Mosley: Manhattan Karma

10 (3) Dominique Manotti: Roter Glamour

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

 


Etwas Kleinkram

August 2, 2011

Keine Ahnung, ob die Liste wirklich von Steven Spielberg ist und keine Ahnung, wie neu sie ist, aber „Steven Spielberg’s Curriculum“ (oder „Die Liste von Filmen, die Sie gesehen haben sollten, bevor Sie Steven Spielberg um einen Job fragen“) ist in jedem Fall eine Liste von 206 guten und empfehlenswerten Filmen mit einigen seltsamen Filmen und nur einem Film von dem Meister höchstselbst.

Ich kam beim schnellen Durchzählen auf 118 gesehene Filme, bei einigen war ich unsicher und einige noch nicht Gesehene liegen bei mir rum.

(via Go Into the Story)

Das nenne ich einge gute Action-Szene:

Ist aus „Leben und Sterben in L. A.“ von William Friedkin mit einem jungen ‚Gil Grissom‘.

Ebenfalls gut ist die Verfolgungsjagd aus „French Connection“. Hier gibt es einige Ausschnitte aus der Verfolgungsjagd und die Beteiligten erzählen, wie die Szene entstand:

Und die August-Ausgabe von „The Big Thrill“ ist online.


„Le Havre“ – der neue Kaurismäki

August 1, 2011

Hier ist schon mal der deutsche Trailer für den neuen, mal wieder sehr guten und für Kaurismäki-Verhältnisse unglaublich langen Film „Le Havre“:

Bei uns läuft er am 8. September an.

Erkennen Sie den Mann am Telefon?


Kleinkram: Scribe Award verliehen, „Skandalfilme“ und Interviews

Juli 24, 2011

Auf der Comic-Con in San Diego wurden die diesjährigen Scribe Awards der International Association of Media Tie-In Writers (IAMTV; also der Autoren, die „Das Buch zum Film“ oder neue Geschichten mit bekannten Film- und Seriencharakteren schreiben) verliehen. Lee Goldberg (der Autor der tollen „Monk“-Romane) kennt die Gewinner:

Author Peter David was honored as this year’s Grandmaster, and engaged in a lively discussion about his career, and tie-in writing, at the ceremony, which was hosted by Max Allan Colins and drew a packed house.

Nancy Holder won the award for best original novel in the general fiction category for Saving Grace: Tough Love.  The honors for best original novel in speculative fiction went to Nathan Long for Warhammer: Bloodborn: Ulrika the Vampire. This is the second time Long has won a Scribe for his work in the Warhammer franchise.

The Wolfman by Jonathan Maberry snagged the Best Adaptation/Novelization award while  Nathan Meyer won for Best Novel, Original or Adapted, in the Young Adult category with Dungeons and Dragons: Aldwyns Academy. 

Bei Heise gibt es ein Interview mit Stefan Volk über sein Buch „Skandalfilme“.

Der Africa Book Club unterhält sich mit Roger Smith (und ich sollte mal sein neuestes Werk „Staubige Hölle“ lesen. Sein Debüt „Kap der Finsternis“ hat mir ja gefallen.)

Matt Hilton beantwortet in den „Mean Streets“ einige Fragen. Seine Bücher erscheinen bei Heyne.

Und „Crime Always Pays“ stellt David Peace (zuletzt „Tokio, besetzte Stadt“)einige Fragen.


Dagger-Preisträger, Runde 1 – und einige neue Dagger-Longlists

Juli 23, 2011

Die britische Autorenvereinigung Crime Writers’ Association (CWA) hat auf dem Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival in Harrogate die Daggers in folgenden Kategorien verliehen:

International Dagger

Three Seconds, von Anders Roslund und Börge Hellström

Non-Fiction Dagger

The Killer of Little Shepherds, von Douglas Starr

Dagger in the Library

Mo Hayder

Short Story dagger

Homework, von Phil Lovesey

Debut Dagger (noch unveröffentlicht)

What Hidden Lies, von Michele Rowe

Und einige Dagger-Longlists veröffentlicht:

CWA Gold Dagger

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin

Hanging Hill, von Mo Hayder

Snowdrops, von A.D. Miller

The Cypress House, von Michael Koryta

The End of the Wasp Season, von Denise Mina

The Lock Artist, von Steve Hamilton

The Villa Triste, von Lucretia Grindle

White Heat, von M.J McGrath

CWA Ian Fleming Steel Dagger

An Agent of Deceit, von Chris Morgan Jones

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson

Cold Rain, von Craig Smith

Savages, von Don Winslow

The Cobra, von Frederick Forsyth

The Good Son, von Michael Gruber

The Lock Artist, von Steve Hamilton

The Trinity Six, von Charles Cumming

CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson

Into the Darkest Corner, von Elizabeth Haynes

Kiss Me Quick, von Danny Miller

Or the Bull Kills You, von Jason Webster

Sister, von Rosamund Lupton

The Dead Woman of Juárez, von Sam Hawken

The Dogs of Rome, von Conor Fitzgerald

The Poison Tree, von Erin Kelly

ITV3 People’s Bestseller Dagger

The Sixth Man, von David Baldacci

Worth Dying For, von Lee Child

Good As Dead, von Mark Billingham

Dead Man’s Grip, von Peter James

Before the Poison, von Peter Robinson

Am 22. August werden die Shortlists für die Daggers veröffentlicht und am 7. Oktober ist die Preisverleihung in London.

 


Kleinkram

Juli 18, 2011

Bei Complex könnt ihr die Kurzgeschichte „Naked Angel“ von Joe R. Lansdale lesen. Sie erschien in dem Sammelband „L. A. Noire“ (yep, zum abgefeierten PC-Game) und auf der „L. A. Noire“-Seite gibt es noch einige weitere Geschichten zum kostenlosen Download.

Die „L. A. Noire“-Geschichte „See the Woman“ von Lawrence Block gibt es bei Mulholland Books.

Lawrence Block ist jetzt auch ein Blogger.

Tom Piccirilli schreibt, schon vor dem Erscheinungstermin, lobende Worte über das neue alte Lawrence-Block-Buch „Getting Off“ (erscheint September) und über „Choke Hold“ von Christa Faust (erscheint Oktober).

Beide Bücher erscheinen bei Hard Case Crime, das nach einer Pause mit neuer Kraft weitermacht. Schaut euch einfach die Vorschau an.

Max Allan Collins schreibt über „Target Spillane“:

I can’t imagine MYSTERY SCENE publishing a piece about any other major writer in the field that takes the approach of this one. “Agatha Christie wrote tripe, but she was a fun old gal at parties.” Who was it that said, “Pfui?”

Sixty-four years later, and the attacks on Mickey just never end, this one published in a magazine I admire and respect, from a writer I have long admired and respected.

Aber dieser neue Artikel über Mickey Spillane hat Max Allan Collins gefallen.

Crimefactory Magazine hat sich mit Duane Swierczynski (aka Duane Louis) unterhalten.

Der Trailer für den neuen „Sherlock Holmes“-Film „A Game of Shadows“ sieht toll aus:

Der Trailer für „Contagion“, den neuen Film von Steven Soderbergh, sieht ebenfalls vielversprechend aus:

Auch wenn es nicht so aussieht: die neue Version von „The Thing“ soll die Vorgeschichte zu John Carpenters „The Thing“ (Das Ding aus einer anderen Welt, USA 1982) erzählen und kein Remake sein.

Also: Gääähn.

Mark Billinghams, Tom Thorne, sein neuer Krimi „Bloodline“ (gerade in den USA erschienen) und die Verfilmungen:

Central-Crime-Zone-Ruth gefällt „Bloodline“ und zu den Thorne-Filmen meint sie:

Tom Thorne is an over the top every man cop with layers and baggage. He is Jimmy Smit’s Simone from NYPD Blues. He is Timothy Olyphant in Justified. He is Rudy Carazzo from the 57th Precinct series. He is Lucas Davenport without the cash. He is Harry Bosch with all the bad political savy.
Mark Billingham and Tom Thorne are the best of reads. There’s a depth of character and plot written with the pacing of an airport best seller.

Bei Mulholland Books gibt es die Kurzgeschichte „The Walls“ von Mark Billingham (Teil 1, Teil 2) und Lee Child unterhält sich mit Mark Billingham (Teil 1, Teil 2).

Die Verfilmung des ersten Thorne-Krimis „Sleepyhead“, „Der Kuss des Sandmanns“, erscheint am 28. Juli (Verleih; Verkauf ab dem 11. August) bei Eurovideo. David Morrissey spielt Detective Inspector Tom Thorne:

Eine mysteriöse Mordserie, bei der mehrere Frauen getötet wurden, beschäftigt Ermittler Tom Thorne (David Morrissey). Seine Aufklärungsarbeit verläuft schleppend, bis plötzlich eine Überlebende (Sara Lloyd-Gregory) auftaucht und schwer verletzt ins Krankehaus eingeliefert wird. Thorne hofft auf eine Zeugin, doch er muss mit Erschrecken feststellen, dass sie am Locked-In-Syndrom leidet: einer Krankheit, bei der ihr wacher Geist in einem vollständig gelähmten Körper steckt. Dann erreicht Thorne eine grausame Nachricht des Mörders und die Ermittlung wird für ihn zu einer persönlichen Angelegenheit. Als ein weiterer Mord geschieht, ist ihm jedes Mittel recht, den Täter zur Strecke zu bringen.

Hier ein Ausschnitt aus dem Film:

Die Verfilmung des zweiten Tom-Thorne-Romans „Sacredy Cat“, „Die Tränen des Mörders“ (Eurovideo) gibt es ab dem 8. August im Verleih und dem 15. September im Verkauf.

Und von Ken Bruen gibt es inzwischen Teil XXV von „Black Lens“.


Ein fast zweistündiges Gespräch mit Steven Spielberg

Juli 11, 2011

Die Directors Guild of America (DGA) feiert ihren 75. Geburtstag und am 11. Juni 2011 stand im DGA Theater in Los Angeles ein Abend mit und über Steven Spielberg auf dem Programm. Michael Apted führte durch den Abend und James Cameron und J. J. Abrams (dessen neuen Film „Super 8“ [Kritik gibt’s zum Kinostart] Spielberg produzierte) waren auch auf der Bühne.

Hier geht’s zum Mitschnitt.

Viel Spaß!


„Vergebt mir“ ist „Tage des Zorns“

Juli 8, 2011

 

Der neue Roman von Simon Kernick ist in Wirklichkeit eine Wiederveröffentlichung unter einem anderen Titel. Denn Kernicks Debüt „The business of dying“ von 2002 erschien bereits 2003 bei Goldmann als „Tage des Zorns“,

Jetzt hat Heyne den Thriller als „Vergebt mir“, versehen mit einem im Januar 2011 geschriebenem, zweiseitigem Vorwort von Simon Kernick (nette Beigabe, aber kein Grund für eine Neuanschaffung), wiederveröffentlicht.

Auf einem Parkplatz erschießt Detective Sergeant Dennis Milne drei Männer, die er für skrupellose Verbrecher hält. Als er erfährt, dass sie unschuldig waren, wird er zum Gejagten. Gleichzeitig will er herausfinden, wer ihn reingelegt hat.

Der zweite und letzte Roman mit Dennis Milne, „Fürchtet mich“ (A good day to die) ist für Oktober angekündigt

Simon Kernick: Vergebt mir

(übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger)

Heyne, 2011

400 Seiten

8,99 Euro


Die KrimiZeit-Bestenliste Juli 2011

Juli 7, 2011

Die KrimiZeit-Bestenliste für den Sommermonat Juli ist draußen

1 (-) Roger Smith: Staubige Hölle

2 (2) James Sallis: Der Killer stirbt

3 (4) Dominique Manotti: Roter Glamour

4 (5) Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

5 (1) Friedrich Ani: Süden

6 (6) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

7 (10) Patrick Pécherot: Belleville-Barcelona

8 (-) Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

9 (9) Malla Nunn: Lass die Toten ruhen

10 (7) Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat

Sallis und Ani: gut. Smith und Pécherot: will ich noch lesen. Und den Rest finde ich nicht so interessant. Immerhin liegt der neue Lawrence Block (Deutscher Verlag gesucht!) auf meinem Zu-Lesen-Stapel und der neue Jason Starr („Brooklyn Brothers“ oder „Lights Out“ im Original) hat mir zuletzt verdammt gut gefallen.

 


Offener Brief an die FDP

Juli 6, 2011

Also, das veröffentliche ich doch gern:

Offener Brief zur Causa Jorgo Chatzimarkakis

Von: Jan Rosenow aus Oxford

An:   Dr. Philipp Rösler, Bundesparteivorsitzender der FDP in Deutschland

Sehr geehrter Herr Dr. Rösler,

als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Doktorandinnen und Doktoranden sind wir bestürzt über die Äußerungen von Jorgo Chatzimarkakis in der Diskussionssendung Anne Will am 3. Juli. Herr Chatzimarkakis steht derzeit unter Plagiatsverdacht und erklärte, dass er die von ihm verwendete Zitierweise in Oxford gelernt habe: „Dann ging ich nach Oxford und dann stellte ich fest, in Oxford, da war ich zu Forschungszwecken auch für diese Dissertation, die formulieren irgendwie anders. Die benutzen das Intertextualisieren, also das Lesbarmachen von Texten. Wissenschaftliche Texte sind manchmal sehr sperrig, und gerade dieses Einrücken und dieses Zitieren.“ Damit begründet Herr Chatzimarkakis sein wissenschaftliches Fehlverhalten.

Für uns, die wir wissenschaftliche Forschung betreiben, sind die Äußerungen von Herrn Chatzimarkakis ein Affront. Weder in Oxford, noch irgendwo anderes auf der Welt, ist eine solche Zitierweise akzeptiert. In Oxford wird mit international anerkannten Zitationssystemen gearbeitet wie z.B. dem Harvard-System. Die Unterstellung, dass in Oxford andere Regeln gelten, ist unerhört und eine Beleidigung für alle ehrlichen Forschenden in Oxford. Der herausragende Ruf der Universität Oxford hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass rigorose wissenschaftliche Praxis hohe Priorität hat. Eine laxe Zitierweise und das bewusste oder unbewusste Plagiieren hat in Oxford keinen Platz. Wer anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung vom Wissenschaftsbetrieb oder stellt die Dinge bewusst falsch dar.

Herr Dr. Rösler, wir fordern Sie nachdrücklich auf, zu den Aussagen von Herrn Chatzimarkakis Stellung zu beziehen und seine unhaltbaren Rechtfertigungen richtig zu stellen. Es ist unerträglich, dass jemand wie Herr Chatzimarkakis im Forschungsausschuss des Europäischen Parlaments über Fragen von Wissenschaft und Forschung zu entscheiden hat. Wer so augenscheinlich wissenschaftliche Standards verletzt, ist mit Sicherheit nicht tragbar für ein solches Gremium.

Mit freundlichen Grüßen

Begründung: Mit seinen Äußerungen bei Anne Will hat Jorgo Chatzimarkakis die wissenschaftlichen Standards diskreditiert und impliziert, dass sein Verhalten im Ausland, in diesem Fall Oxford, anscheinend normal sei. Diesem ist vehement zu widersprechen.

Im Namen aller Unterzeichner.

Oxford, 04.07.2011 (aktiv bis 31.07.2011)

Wer will, darf hier unterzeichnen.

Bis jetzt haben 266 Menschen unterzeichnet.

Als ob es so schwierig ist, ein Zitat ordentlich zu kennzeichnen und als ob es unmöglich wäre, eine Zitierweise durchzuhalten. Jedenfalls wenn man die Arbeit selbstständig von der ersten bis zur letzten Seite geschrieben hat.

Beides ist Handwerk. Pflicht. Basic.

Ach, und hier ist die Anne-Will-Sendung.

 


Kleinkram

Juli 4, 2011

In der „Zeit“ erinnert Wim Wenders sich an Peter Falk.

Bei Mystery Fanfare schreibt Lawrence Block über „A pen name? Really? After all these years?“

Noch mehr Lawrence Block gibt es bei Mulholland Books: „Canarsie and Westlake: Parker and Stark (and Me)“

John Lutz (Uh, kennt den noch jemand? Gibt es noch Alo-Nudger-Fans? Ansonsten „Weiblich, ledig, jung, sucht…“) schreibt über „Noir in the Sunshine“.

Charlie Huston schreibt über den „Paranoia Man“. (Hm, was mich daran erinnert, dass sein neuester Roman noch auf meinem Zu-Lesen-Stapel liegt.)

Michael Koryta ist „In the Morgue“.

Duane Swierczynski (aka Duane Louis) unterhält sich mit Josh Bazell über seinen neuen Roman „Fun & Games“ (Teil 1, Teil 2). Mit Ed Brubaker hat er sich auch über „Fun & Games“ unterhalten (Teil 1, Teil 2).

Und dann hat er noch eine Liste von 15 Büchern, die ihm halfen L. A. zu verstehen, erstellt. Dabei hat er die üblichen Verdächtigen links liegen gelassen.

Jason Starr war Gastblogger in Duane Swierczynskis Secret Dead Blog – und er durfte nichts über Ken Bruen schreiben.

Ken Bruen.

Da gibt es doch den deutschen Trailer der Ken-Bruen-Verfilmung „Blitz“:

Bei Spinetingler gibt es die Reden von SJ Rozan und T. Jefferson Parker, die sie auf der California Crime Writers Conference gehalten haben.

In der „Welt“ ist eine Reportage über Winfried Hörning, den Lektor der Suhrkamp Krimis, erschienen.

In der F. A. Z. macht man sich Gedanken über die Mafia, oder „Die Ökonomie der kriminellen Dienstleistung“.

Die Juli-Ausgabe von „The Big Thrill“ (der E-Zeitung der International Thriller Writers [ITW]) ist online. Dieses Mal unter anderem Porträts von und Interviews mit Brad Thor, Gregg Hurwitz und Heather Graham. 

Buchkultur hat die allsommerliche Liste der Besten Krimis der Saison veröffentlicht. Platz 1 gebührt Don Winslows „Tage der Toten“. Wen interessieren da die nächsten neun Krimis?

Und Thomas Wörtche schreibt über politische Kriminalromane:

Politische Krimis meinen ganz einfach solche, in denen Weltsachverhalte vorkommen, die nicht läppisch, nicht nur die dumme Umsetzung von pubertärem oder stammtischhaften Schenkelklopfens sind. Letzteres ergibt, wenn auch keine politischen Krimis in unserem Sinn, dennoch politisch lesbare, textidentische Gebilde. Wie die mit Realitäten umgehen, wie sie die Möglichkeiten literarischer Kommunikation verlottern lassen – das hat in der Tat etwas sehr unangenehm Politisches. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Im Bayerischen Fernsehen (BR) gibt es einen neuen Kinotalk, der wohl versucht, das Konzept des „Literarischen Quartetts“ wiederzubeleben. Aber noch ist im „FilmFight – Der ‚Kino Kino‘ Talk“ (wasfüreintitel) seeeehr viel Luft nach oben:

Zur Erholung und geistigen Erbauung empfehle ich einen Besuch im „Weekly Lizard“:

Justin Peacock empfiehlt George V. Higgins,

Alex Klava schreibt über verschiedene Standards für Männer und Frauen, wenn sie Thriller schreiben,

Scott Montgomery schreibt über Dashiell Hammett und

es gibt einige Worte über die Hauptdarsteller von David Finchers Stieg-Larsson-Verfilmung.

Ach ja, hier ist der Trailer:

 

 

 

 

 


Shortlist für Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year Award 2011 veröffentlicht

Juli 3, 2011

Die Shortlist für den diesjährigen Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year Award ist draußen. Der Preis wird zum siebten Mal verliehen. Er geht an den besten Kriminalroman, der zwischen dem 1. Januar 2010 und 31. Mai 2011 von einem britischem oder irischem Autor veröffentlicht wurde. Die Finalisten sind:

From the Dead, von Mark Billingham (Little, Brown)

Blood Harvest (Bluternte), von S. J. Bolton (Bantam Press)

61 Hours, von Lee Child (Bantam Press)

Dark Blood, von Stuart MacBride (HarperCollins)

The Holy Thief (Dunkles Blut), von William Ryan (Mantle)

The Anatomy of Ghosts, von Andrew Taylor (Michael Joseph)

Die Preisverleihung ist am Donnerstag, den 21. Juli, während der Eröffnungsnacht des Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival in Harrogate.

Und nun noch, nachträglich, die ebenfalls überzeugende Longlist:

Fifty Grand, von Adrian McKinty (Serpent’s Tail)

Rupture, von Simon Lelic (Picador)

The Holy Thief, von William Ryan (Pan)

Dark Blood, von Stuart MacBride (Harper)

Winterland, von Alan Glynn (Faber and Faber)

The Woodcutter, von Reginald Hill (Harper)

Blood Harvest, von S.J. Bolton (Corg)

Still Bleeding, von Steve Mosby (Orion)

61 Hours, von Lee Child (Bantam)

Blacklands, von Belinda Bauer (Corgi)

From the Dead, von Mark Billingham (Sphere)

Fever of the Bone, von Val McDermid (Sphere)

Sister, von Rosamund Lupton (Piatkus)

The Twelve (aka The Ghosts of Belfast), von Stuart Neville (Vintage)

A Capital Crime, von Laura Wilson (Quercus)

Random, von Craig Robertson (Simon & Schuster)

The Anatomy of Ghosts, von Andrew Taylor (Michael Joseph)

A Room Swept White, von Sophie Hannah (Hodder)

(via The Rap Sheet)


Die Nominierungen für den Macavity-Award 2011

Juli 1, 2011

Die Nominierungen für den diesjährigen Macavity Awards sind draußen. Die Gewinner werden von den Mitgliedern der Mystery Readers International bestimmt. Die Preisvergabe ist im September auf der Bouchercon in St. Louis.

Nominiert sind

Best Mystery Novel

The Glass Rainbow, von James Lee Burke (Simon & Schuster)

Faithful Place, von Tana French (Viking)

The Queen of Patpong, von Timothy Hallinan (Morrow)

Thirteen Hours, von Deon Meyer (Grove Atlantic)

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

The Scent of Rain and Lightning, von Nancy Pickard (Ballantine)

Best First Mystery Novel

The Damage Done, von Hilary Davidson (Forge)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

The Poacher’s Son, von Paul Doiron (Minotaur)

Full Mortality, von Sasscer Hill (Wildside)

A Thousand Cuts, von Simon Lelic (Viking)

Best Mystery-Related Non-fiction

The Poisoner’s Handbook: Murder and the Birth of Forensic Medicine in Jazz Age New York, von Deborah Blum (Penguin)

Agatha Christie’s Secret Notebooks: Fifty Years of Mysteries in the Making, von John Curran (HarperCollins)

Following the Detectives: Real Locations in Crime Fiction, herausgegeben von Maxim Jakubowski (New Holland)

Charlie Chan: The Untold Story of the Honorable Detective and His Rendezvous with American History, von Yunte Huang (Norton)

Thrillers: 100 Must Reads, herausgegeben von David Morrell und Hank W. Wagner (Oceanview Publishing)

Best Mystery Short Story

The Scent of Lilacs, von Doug Allyn (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September/October 2010)

Swing Shift, von Dana Cameron (aus „Crimes by Moonlight“, herausgegeben von Charlaine Harris; Berkley)

Devil’s Pocket, von Keith Gilman (aus „Philadelphia Noir“, herausgegeben von Carlin Romano; Akashic)

The Gods for Vengeance Cry, von Richard Helms (EQMM, November 2010)

Bookworm, von G.M. Malliet (aus „Chesapeake Crimes: They Had It Comin’“, herausgegeben von Donna Andrews, Barb Goffman und Marcia Talley; Wildside)

Sue Feder Memorial Historical Mystery

A Marked Man, von Barbara Hamilton (Berkley)

The Thousand Autumns of Jacob de Zoet, von David Mitchell (Random House)

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

The Red Door, von Charles Todd (Morrow)

The Fifth Servant, von Kenneth Wishnia (HarperCollins)

(via The Rap Sheet)


Georg Schramm lästert

Juni 13, 2011

Die Verleihung des Kleinkunstpreises Anfang Mai hat Georg Schramm sicher viel Freude bereitet; vor allem, weil es ihm (wieder einmal) gelang, die Honoratioren (die ihn doch inzwischen kennen müssten) gegen sich aufzubringen:

In der Stuttgarter Zetung stand über den Abend:

Aus der ersten Reihe wurden „Arschloch“ und Aufhörenrufe laut. „Das war kein Kabarett, das war Klassenkampf“, zischte Europa-Park-Chef Roland Mack. „Unglaublich, charakterlos, Sauerei“, assistierte Gattin Marianne. Doch während die erste Reihe pöbelte, jubelten die hinteren Ränge. „Der Zorn ist wichtig für eine Gesellschaft“, wies Schramm die Anwürfe zurück. Diese Gelegenheit, den anwesenden Großkopfeten die Meinung zu geigen, habe er sich nicht entgehen lassen. „Die Dramaturgie sei ihm aber ein wenig entglitten“, räumte er ein. Er hätte früher aufhören sollen, als die Prominenz in den Spiegel geschaut und erstarrt sei und bevor sie anfangen konnte, zu keifen.


Die Nominierungen für den Nero Award 2011

Juni 11, 2011

Der Fan-Verein „The Wolfe Pack“ (sie sind Fans von Rex Stouts Nero Wolf, dem dicken New-Yorker-Privatdetektiv, der nur höchst ungern sein Haus verlässt, und stattdessen seinen Assistenten Archie Goodwin die Laufarbeit erledigen lässt) hat die Nominierungen für den diesjährigen Nero Award (der an einen Krimi verliehen wird, der in der Tradition der Nero-Wolfe-Geschichten geschrieben ist) veröffentlicht:

Ice Cold, von Tess Gerritsen (Ballantine)

The Book of Spies, von Gayle Lynds (St. Martin’s Press)

Bury Your Dead, von Louise Penny (Minotaur)

The Midnight Show Murders, von Al Roker und Dick Lochte (Delacorte)

Think of a Number, von John Verdon (Crown)

Die Preisverleihung ist am ersten Samstag im Dezember in New York während des Black Orchid Weekend.

(via The Rap Sheet)


And the Arthur Ellis Award goes to…

Juni 3, 2011

Die Crime Writers of Canada (CWC) haben auf der Bloody Words Convention ihre diesjährigen Arthur-Ellis-Preise verliehen. Die glücklichen Gewinner der 28. Verleihung sind:

Best Novel

Bury Your Dead, von Louise Penny (Little, Brown UK)

nominiert

Slow Recoil, von C.B. Forrest (RendezVous Crime)

In Plain Sight, von Mike Knowles (ECW Press)

The Extinction Club, von Jeffrey Moore (Penguin Group)

A Criminal to Remember, von Michael Van Rooy (Turnstone Press)

Best Short Story

So Much in Common, von Mary Jane Maffini (Ellery Queen Mystery Magazine)

nominiert

In It Up to My Neck, von Jas R. Petrin (Alfred Hitchcock Mystery Magazine)

The Big Touch, von Jordan McPeek (ThugLit)

The Piper’s Door, von James Powell (Ellery Queen Mystery Magazine)

The Bust, von William Deverall (from Whodunnit: Sun Media’s Canadian Crime Fiction Showcase)

Best Non-Fiction

On the Farm, von Stevie Cameron (Knopf Canada)

nominiert

Our Man in Tehran, von Robert Wright (HarperCollins)

Northern Light: The Enduring Mystery of Tom Thomson and the Woman Who Loved Him, von Roy MacGregor (Random House)

Best Juvenile/Young Adult

The Worst Thing She Ever Did, von Alice Kuipers (HarperCollins)

nominiert

Borderline, von Allan Stratton (HarperCollins)

Pluto’s Ghost, von Sharee Fitch (Doubleday Canada)

Victim Rights, von Norah McClintock (Red Deer Press)

The Vinyl Princess, von Yvonne Prinz (HarperCollins)

Best Crime Writing in French

Dans le quartier des agités, von Jacques Côté (Alire)

nominiert

Cinq secondes, von Jacques Savoie (Libre Expression)

Vanités, von Johanne Seymour (Libre Expression)

La société des pères meurtriers, von Michel Châteauneuf (Vents D’ouest)

Quand la mort s’invite à la première, von Bernard Gilbert (Québec Amérique)

Best First Novel

The Debba, von Avner Mandleman (Other Press)

nominiert

The Damage Done, von Hilary Davidson (Tom Doherty Associates)

The Penalty Killing, von Michael McKinley (McClelland & Stewart)

The Parabolist, von Nicholas Ruddock (Doubleday)

Still Missing, von Chevy Stevens (St. Martin’s Press)

Unhanged Arthur (Best Unpublished First Crime Novel)

Better Off Dead, von John Jeneroux

nominiert

Uncoiled, von Kevin Thornton

When the Bow Breaks, von Jayne Barnard

(via The Rap Sheet)

 

 


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2011

Juni 1, 2011

Pünktlich zum Monatsbeginn gibt es auch die neue Bestenliste der KrimiZeit:

1 (1) Friedrich Ani: Süden

2 (-) James Sallis: Der Killer stirbt

3 (2) Peter Temple: Wahrheit

4 (6) Dominique Manotti: Roter Glamour

5 (-) Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

6 (10) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

7 (-) Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv

8 (3) Daniel Woodrell: Winters Knochen

9 (-) Malla Nunn: Lass die Toten ruhen

10 (5) Patrick Pécherot: Belleville-Barcelona

In ( ) ist die Platzierung des Vormonats.

Ach, den Peter Temple muss ich noch lesen. Aber jetzt ist erst mal der neue Roman von Thor Kunkel, „SUBS“, dran. Denn Kunkel präsentiert am kommenden Montag um 20.00 Uhr in Berlin im Grünen Salon (Rosa-Luxemburg-Platz 2, Nähe Alexanderplatz) seinen Roman und ich will die Lesung mit einer kleinen Buchkritik ankündigen. Der neue James Sallis ist noch in den Klauen des Postboten. Friedrich Ani und Daniel Woodrell hab ich ja schon abgefeiert. Don Winslows neuer grandioser Roman „Satori“ ist wohl zu unterhaltsam für die Liste.


Michael Connelly über den „Lincoln Lawyer“ (Der Mandant)

Mai 21, 2011

Bis die Michael-Connelly-Verfilmung „Der Mandant“ (The Lincoln Lawyer) bei uns anläuft, dauert es noch einige Tage.

Hören wir uns also mal an, was Michael Connelly zur Verfilmung sagt:

Während der Dreharbeiten hat er mit Matthew McConaughey, der den Lincoln Lawyer Mickey Haller verkörpert (Yep, ich Trottel dachte beim Ansehen der ersten Trailer, dass McConaughey zu jung für die Rolle sei. Aber nach den ersten Minuten des Films fragte ich mich, wie ich mir jemals einen anderen Schauspieler als Mickey Haller hatte vorstellen können), gesprochen:


Gratis-Comic-Tag, die zweite

Mai 13, 2011

Am Samstag, den 14. Mai, ist es wieder so weit: der Gratis-Comic-Tag wird gefeiert.

Schon der erste Gratis-Comic-Tag mit 17 teilnehmenden Verlagen, 30 Comics und über 150 Comic- und Buchhandlungen, die die Comics kostenlos verteilten, war ein voller Erfolg.

Dieses Jahr sind 29 Verlage und 44 Comics, teilweise sogar Erstveröffentlichungen, dabei.

Zu den Verlagen gehören bekannten Namen, wie Carlsen, Epaha und Panini, und auch neue, kleine Verlage, wie Comic Culture, Epsilon und Piredda.

Aber auch wer mit den Verlagsnamen wenig anfangen kann, dürfte einige der Comicserien kennen. Andere lohnen mit Sicherheit einen Blick.

Am zweiten Gratis-Comic-Tag werden „Die Peanuts“, „Donald Duck“, Die „Muppets-Show“, „Die Schlümpfe“ „Star Wars: Clone Wars“, „Marvel: Thor & Iron-Man“ und „DC Comics: Grenn Lantern – Secret Origin“ und „Die Simpsons“ verteilt.

Diese Namen dürften auch den Nicht-Comic-Fans etwas sagen. Es gibt aber auch tonnenweise Hefte mit unbekannteren Charakteren. Der „Goon“ schlägt in einer bislang unveröffentlichten Geschichte wieder zu und, spätestens wenn die von David Fincher produzierte 3D-Animationsverfilmung startet, wird auch jeder den „Goon“ kennen.

Es gibt ein Abenteuer von Professor Bell (der, so die Ankündigung, Lehrer von Sir Arthur Conan Doyle war und Doyle zu Sherlock Holmes inspirierte), das komplette siebte Album von dem „Tramp“, ein Science-Fiction-Heft der Dystopie „Golden City“, eines der Dystopie „Wasteland“, eine neu übersetzte und überarbeitete Version von „Canardo: Weiße Vögel sterben leise“, „Weissblechs Gratis-Grusel-Geisterstunde“, mysteriöse Kriminalfälle aus dem viktorianischem England in „Green Manor“ und eine neue Geschichte der deutschen Zombieserie „Die Toten“.

Und natürlich gibt es auch extra ausgezeichnete „Comics für Kids“, Mangas und Witziges.

Da dürfte wirklich für jeden etwas dabei sein. Wenn die kostenlosen Hefte nicht schon verteilt wurden. Denn letztes Jahr war der Andrang groß.

Die Idee für den Gratis-Comic-Tag kommt aus den USA und soll die Bandbreite der Comics von Micky Maus über Superman hin zu Comics, die sich explizit an Erwachsene richten und auch intellektuell herausfordernd sind, zeigen und neue Leser gewinnen.

Weitere Infos zum Gratis-Comic-Tag gibt es auf der Homepage und hier findet ihr den Händler in eurer Nähe.