Kleinkram

September 14, 2011

Dann mal einige Leseempfehlungen für die Englischsprachigen und Links zu bewegten Bildern:

Bei Crime Element gibt es

– einiges über die neue John-le-Carré-Verfilmung „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“ (auf die ich mich sehr freue)

– Tony Hays stellt die aus seiner Sicht fünf besten besten und die fünf schlechtesten Bücher über Verschwörungen vor (Ich zögere, diese Bücher Sachbücher zu nennen):

Humans love conspiracy theories. I admit that I do. All I ask is that we exercise a little common sense in the process.

– Richard Z. Santos schreibt über Michael Caine und über Jim Thompson (Teil 1, Teil 2)

– Peggy Ehrhart über „Ernest Hemingway: Crime Writer – with a little help from Hollywood“

– Jake Hinkson warnt vor unglaublich schlechten Noirs (Das Dumme bei solchen Warnungen ist, dass ich danach wissen will, ob die Filme wirklich so schlecht sind.)

Dirk Robertson schreibt über die Polizeiserien „The Sweeney“ (könnten einige noch als „Die Füchse“ kennen) und „NYPD Blue“; zwei bei uns viel zu unbekannte Serien.

Bei Mulholland Books

– feiert Brian Greene George V. Higgins (den hier wohl niemand mehr kennt) ab

– Marie Hansen hat sich mit Nick Tosches unterhalten

– Tony Black denkt über „Tartan Noir“ nach

– George Pelecanos schreibt über den Western „The big Gundown“ (der Italo-Western ist bei uns als „Der Gehetzte der Sierre Madre“ bekannt)

– Wallace Stroby hat sich mit George Pelecanos unterhalten. Auch über sein neues Buch „The Cut“ (Teil 1, Teil 2)

Bei The Rap Sheet gibt es ein Interview mit Linwood Barclay.

Denise Hamilton schreibt über „Surf Noir“ und was das alles mit Los Angeles und Kalifornien zu tun hat.

Filme, die wir als Zehnjähre unbedingt sehen wollten, aber heute noch nicht einmal mit der Kneifzange anfassen würde.

Und dafür wollten wir als Zehnjährige unbedingt einen Führerschein (naja, nicht so wichtig) und ein Auto (sehr wichtig) haben.

Der „Noir of the Week“ ist „Chicago Calling“ (USA 1951).

Trailers from Hell veranstaltet eine Sam-Peckinpah-Woche mit „The Ballad of Cable Hogue“ (Abgerechnet wird zum Schluß, vorgestellt von Joe Dante), „Cross of Iron“ (Steiner – Das eiserne Kreuz, vorgestellt von Josh Olson) und „Straw Dogs“ (Wer Gewalt sät; wird am Freitag von Rod Lurie, der auch das Remake inszenierte, vorgestellt).

Und dann gibt es noch die Homepage von Richard Castle.


„The Texas Chainsaw Massacre“ ist nicht mehr verboten!!!

September 12, 2011

Eben hat mich diese sehr erfreuliche Mail von Christian Bartsch von Turbine Medien, erreicht:

Münster, 12.09.2011: Mit Wirkung zum 6. September 2011 hat die 31. große Strafkammer des Landgericht Frankfurt am Main die allgemeine Beschlagnahme des Films THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE (1974) aufgehoben.

Das Gericht reagiert damit auf die Beschwerde der Turbine Classics GmbH, die sich gegen den Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 11. August 2010 wehrte. Inhaltlich griff das Gericht in seiner Entscheidung die rechtliche Argumentation von Rechstanwältin Dr. Henrike Maaß von der Kanzlei Eggers Malmendier auf, die Turbine im Beschwerdeverfahren vertreten hat. Das Gericht begründete nun auf zehn Seiten, warum das Tobe Hoopers Werk nicht gegen §131 StGB verstößt und sprach den Titel damit nach 26 Jahren des „Verbots“ vom Vorwurf einer Verherrlichung oder Verharmlosung von grausamen oder sonst unmenschlichen Gewalttätigkeiten beziehungsweise einer die Menschenwürde verletzenden Darstellungsweise frei.

Mit dieser Entscheidung bestätigt das Gericht die Auffassung und das Engagement von Turbine Product & Acquisitions Manager Christian Bartsch, der zusammen mit den beiden Gutachtern Dr. Roland Seim und Prof. Dr. Oliver Jahraus sowie Dr. Henrike Maaß seit 2008 an der Rehabilitierung des Films arbeitet.

THE TEXAS CHAIN SAW MASSACRE (TCM) wurde 1982 indiziert, 1985 beschlagnahmt und in der Folge immer wieder eingezogen. Die Folge war ein beispielloser Zensur-Wahnsinn, dem im Fall von TCM mehr als zehn Minuten Material zum Opfer fielen. Erst die Österreich-Veröffentlichung von Turbine im Herbst 2009 präsentierte den Film erstmals komplett neu abgetastet und ungeschnitten mit vollständiger deutscher Synchronisation. Mit dem nun ergangenen Beschluss legte die 31. Strafkammer den Grundstein für ein weiteres Vorgehen, um den Film auch in Deutschland wieder zu vertreiben und einem mündigen Publikum zugänglich zu machen.

Jau, endlich ist Tobe Hoopers Horrorfilmklassiker „The Texas Chainsaw Massacre“ nicht mehr verboten und die wunderschöne „35th Anniversary Edition“ des Films von Turbine Medien kann auch endlich legal in Deutschland gekauft werden. Ich hatte vor ziemlich genau einem Jahr ja eine gutbesuchte Diskussionsveranstaltung zu dem Film und dem schon damals reichlich irrationalem Verbot, organisiert. Das Presseecho war auch gut.

Außerdem werden vielleicht die gefühlten Hunderttausend mehr oder weniger geschnittenen (um nicht zu sagen verstümmelten) Versionen des Films vom Markt verschwinden.


Kleinkram – mit den besten Thrillern des Jahres (so die ITW) und dem Ned Kelly Award

September 6, 2011

Aargh, das hatte ich vollkommen verdrängt: die Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) hat bereits im Juli ihre Thriller Awards verliehen. Die glücklichen Gewinner sind:

Best Hard Cover Novel:
BAD BLOOD, John Sandford

Best Paperback Original Novel:
THE COLD ROOM, J.T. Ellison

Best First Novel:
STILL MISSING, Chevy Stevens

Best Short Story:
THE GODS FOR VENGEANCE CRY, Richard Helms

Also receiving special recognition during the ThrillerFest VI Awards Banquet:

R.L. Stine, ThrillerMaster
in recognition of his legendary career and outstanding contributions to the thriller genre

Joe McGinniss, True Thriller Award

Karin Slaughter, Silver Bullet Award

Die Longlist gibt es hier. Und hier gibt es einige Berichte vom ThrillerFest.

In dem ITW-Magazin „The Big Thrill“ gibt es in der aktuellen Ausgabe Interviews mit und Vorstellungen der neuen Bücher von Kathy Reichs, Raymond Benson (der hat mal James-Bond-Bücher geschrieben), Jamie Freviletti, Lawrence Block (ein altes Buch, aber neu unter seinem Namen), Simon Wood, Dave Zeltserman Laurie R. King,Paul Levine (der für „JAG“ etliche Drehbücher schrieb), Rick Mofina und Harry Dolan.

Declan Burke hat sich mit Val McDermid unterhalten.

Der Ned Kelly Award 2011 der Crime Writers‘ Associaton of Australia ging an

Best Fiction: The Diggers Rest Hotel, by Geoffrey McGeachin (Penguin)

Best First Fiction: Prime Cut, by Alan Carter (Fremantle Press)

True Crime: Abandoned: The Sad Death of Dianne Brimble, by Geesche Jacobson (Allen & Unwin)

S.D. Harvey Short Story: “Hemisphere Travel Guides: Las Vegas for Vegans,” by A.S. Patric

(via The Rap Sheet)

Die neueste Ausgabe des Literaturkritik ist online. Der Schwerpunkt ist „Zehn Jahre 11. September“. Aber es gibt auch einige Krimibesprechungen, unter anderem über die neuen Bücher von Jean-Patrick Manchette (Der Mann mit der roten Kugel) und Walter Mosley (Manhattan Karma).

Weil im Verlag Antje Kunstmann jetzt David Simons bereits vor zwanzig Jahren in den USA erschienenes. mit dem Edgar ausgezeichnetes Sachbuch „Homicide – Ein Jahr auf mörderischen Straßen“ (er begleitete in Baltimore ein Jahr die Mordermittler) erschien, kann man, als vorbereitende Lektüre, wieder Pieke Biermanns Lobgesang auf das Buch lesen.

Das Buch inspirierte die Krimiserie „Homicide“. Simon war danach auch für „The Wire“ und „Treme“ verantwortlich.

Zum Abschluss noch einige  TV-Serien-Tipps:

Wochentäglich zeigt Arte um 17.00 Uhr die kultige englische Krimiserie „Simon Templar“ (mit Roger Moore) und JEDERZEIT ONLINE. Wer also die gestrige Auftaktfolge verpasst, hat nichts verpasst, weil er ja in die Mediathek gehen kann.

Montags zeigt ZDFneo um 22.35 Uhr die englische Krimiserie „Luther„. Die BBC hat gerade die dritte Staffel bestellt. Da sieht’s allerdings mit dem Nachsehen der ersten Folge dumm aus.

Mittwochs zeigt RTL II um 22.00 Uhr die Mysteriekrimiserie „Haven“, die sehr lose auf dem Buch „The Colorado Kid“ von Stephen King basiert.

Mittwochs zeigt ZDFneo die zweite Staffel von „Mad Men„, die ich gar nicht so toll finde.

Freitags gibt es bei Kabel 1 endlich neue Folgen von „Castle“ (doch dazu später mehr)

 


KrimiZeit-Bestenliste September 2011

September 1, 2011

Früher geht’s nicht, aber wenn der Donnerstag auch der Monatserste ist, dann erscheint die KrimiZeit-Bestenliste auch am ersten Tag des Monats. Hier also die KrimiZeit-Bestenliste für den September:

1 (3) Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

2 (9) Walter Mosley: Manhattan Karma

3 (1) Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

4 (6) Olen Steinhauer: Last Exit

5 (-) Dominique Manotti: Einschlägig bekannt

6 (-) Norbert Horst: Splitter im Auge

7 (2) Jan Costin Wagner: Das Licht in einem dunklen Haus

8 (-) Petros Markaris: Faule Kredite

9 (-) Massimo Carlotto: Banditenliebe

10 (-) C.J. Box: Blutschnee

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Die Hälfte neue Bücher und, wenig überraschend, Norbert Horst ist auch dabei. Ich hab „Splitter im Auge“ nach fünfzig Seite genervt weggelegt und hätte ich die ersten Seiten nicht in der U-Bahn gelesen, hätte ich das Buch noch früher weggelegt.

 


Kleinkram

August 31, 2011

Also, dann mal wieder etwas aufräumen:

Bei Tor gab’s eine Noir Week. Hier der Überblick. Für Krimifans wohl besonders interessant sind:

– The Big Rewatch of „The Big Sleep“

Heart of Darkness: Tragedy and „The Killer inside me“

Marlowe never sleeps

Akira Kurosawa’s „Stray Dog“

Noir comes to Main Street: „Shadow of a Doubt“

„Chinatown“: Noir meets the Family Drama

Genre in the Mainstream: The Noir of Jonathan Lethem’s „Gun, with Occasional Music“

– Five Classic Films stepped into Noir

Noir Films Perfected: „The Third Man“

From Chandler to Gibson: How Noir led to Cyberpunk

Bright Lights, Big City: John D. MacDonald’s Las Vegas

At Strange Angles: An Appreciation of „Dark City“

– But She’s only a Dream: „Laura“

– „Twin Peaks“: White Knight in a Dark Wood

– „Solyent Green“ and the Square Jaw of Law

– Favourite Noir Actors

– „Criminal“: Noir Comics, better with Age

– Remember Me: „Kiss me Deadly“

– „Death and the Compass“: Kabbalah meets Noir

– Writing Dystopian Noir Fiction

Hm, das war jetzt doch eigentlich alles…

BBC- und Guardian-Filmkritiker Mark Kermode fordert Blockbuster, die nicht unsere Intelligenz beleidigen. Denn weil jeder Blockbuster (also Filme wie „Transformers III“, „Piraten der Karibik“, „Pearl Harbor“) garantiert ihr Geld einspielen, sollten sie nicht totaler Müll sein:

They could make better movies if they wanted, and the opulent ripples of buoyant hard currency would still continue to lap at their fattening suntanned bodies. If they fail to entertain, engage and amaze you, then it is because they can’t be bothered to do better. And if you accept that, then you are every bit as stupid as they think you are.

This is no time to be nice to big-budget movies. This is the time for them to start paying their way, both financially and artistically.

Als Beispiel für einen Blockbuster mit Hirn nennt er „Inception“.

Der Text im Guardian ist ein ziemlich langer Ausschnitt aus Kermodes neuem Buch „The Good, The Bad and The Multiplex – What’s wrong with modern movies?“.

Empire verrät, wie man in zehn Schritten ein Experte für Gangsterfilme wird.

Wer nicht lesen will, muss hören: ein Interview mit Regisseur und Drehbuchautor JohnSayles über seinen neuen Film „Amigo“.


Kleinkram

August 27, 2011

Bei Spinetingler schreibt der Nerd of Noir über die Ken-Bruen-Verfilmung „Blitz“ mit Jason Statham in der Hauptrolle.

Vern hat den Film ebenfalls gesehen und beiden hat er gefallen.

Bei Mulholland Books hat Brian Lindenmuth eine Liste der zehn besten Noirs der letzten zehn Jahre (oder so) zusammengestellt. Daniel Woodrell und Rick DeMarinis sind dabei.

Bei CrimeMag schreibt Roland Osswald, anläßlich der deutschen Veröffentlichung von Jim-Thompson-Debüt „Jetzt und auf Erden“, über Jim Thompson und das Buch.

Dort gibt es auch ein Interview mit Thriller-Autor Jeremy Robinson.

Mal sehen, wann es dieses Q&A über „Scarface“ (das Remake) auch auf YouTube gibt. Bis dahin kann man es Crimespree Magazine ansehen.

Hier die Infos:

On Tuesday, August 23, 2011 at 8:15pm PT/11:15pm ET, Universal Studios Home Entertainment reunites the cast and filmmakers of the iconic underworld epic, SCARFACE in a special Q&A live from Los Angeles via Livestream. Stars Al Pacino, Steven Bauer, Robert Loggia, F. Murray Abraham and producer Martin Bregman will come together to celebrate the upcoming Blu-ray launch and legacy of the film that redefined the gangster genre forever and became a cultural touchstone for an entire generation.

Bei IndieWire hat man sich Gedanken über das derzeitige Action-Kino gemacht: Chaos Cinema.

Sehenswert!

Und hier gibt es eine kleine Sammlung von Filmenden, die so vom Studio gewünscht waren.

Mich hat bei der Sammlung überrascht, wie viele alte Filme aufgenommen wurden.

In der taz denkt Thomas Groh über Science-Fiction-Filme als Stimmungsbarometer nach.

Der Science-Fiction-Preis „Hugo“ ist verliehen. Die glücklichen Gewinner sind:

Best Fan Artist

Presented by Stu Shiffman

  • Winner: Brad W. Foster
  • Randall Munroe
  • Maurine Starkey
  • Steve Stiles
  • Taral Wayne

Best Fanzine
Presented by David Cake

  • Winner: The Drink Tank, edited by Christopher J. Garcia and James Bacon
  • Banana Wings, edited by Claire Brialey and Mark Plummer
  • Challenger, edited by Guy H. Lillian III
  • File 770, edited by Mike Glyer
  • StarShipSofa, edited by Tony C. Smith

Best Fan Writer
Presented by John Coxon

  • Winner: Claire Brialey
  • James Bacon
  • Christopher J. Garcia
  • James Nicoll
  • Steven H. Silver

Best Semiprozine
Presented by David G. Hartwell

  • Winner: Clarkesworld, edited by Neil Clarke, Cheryl Morgan, Sean Wallace; podcast directed by Kate Baker
  • Interzone, edited by Andy Cox
  • Lightspeed, edited by John Joseph Adams
  • Locus, edited by Liza Groen Trombi and Kirsten Gong-Wong
  • Weird Tales, edited by Ann VanderMeer and Stephen H. Segal

Best Professional Artist
Presented by Boris Vallejo

  • Winner: Shaun Tan
  • Daniel Dos Santos
  • Bob Eggleton
  • Stephan Martiniere
  • John Picacio

Best Editor, Short Form
Presented by Ellen Datlow

  • Winner: Sheila Williams
  • John Joseph Adams
  • Stanley Schmidt
  • Jonathan Strahan
  • Gordon Van Gelder

Best Editor, Long Form
Presented by Ellen Asher

  • Winner: Lou Anders
  • Ginjer Buchanan
  • Moshe Feder
  • Liz Gorinsky
  • Nick Mamatas
  • Beth Meacham
  • Juliet Ulman

Best Dramatic Presentation, Short Form
Presented by George R. R. Martin

  • Winner: Doctor Who: “The Pandorica Opens/The Big Bang,” written by Steven Moffat; directed by Toby Haynes (BBC Wales)
  • Doctor Who: “A Christmas Carol,” written by Steven Moffat; directed by Toby Haynes (BBC Wales)
  • Doctor Who: “Vincent and the Doctor,” written by Richard Curtis; directed by Jonny Campbell (BBC Wales)
  • Fuck Me, Ray Bradbury, written by Rachel Bloom; directed by Paul Briganti
  • The Lost Thing, written by Shaun Tan; directed by Andrew Ruhemann and Shaun Tan (Passion Pictures)

Best Dramatic Presentation, Long Form
Presented by Bill Willingham

  • Winner: Inception, written and directed by Christopher Nolan (Warner)
  • Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 1, screenplay by Steve Kloves; directed by David Yates (Warner)
  • How to Train Your Dragon, screenplay by William Davies, Dean DeBlois & Chris Sanders; directed by Dean DeBlois & Chris Sanders (DreamWorks)
  • Scott Pilgrim vs. the World, screenplay by Michael Bacall & Edgar Wright; directed by Edgar Wright (Universal)
  • Toy Story 3, screenplay by Michael Arndt; story by John Lasseter, Andrew Stanton & Lee Unkrich; directed by Lee Unkrich (Pixar/Disney)

Best Graphic Story
Presented by Trixe Pixie: Alexander James Adams, Betsy Tinney, S. J. Tucker

  • Winner: Girl Genius, Volume 10: Agatha Heterodyne and the Guardian Muse, written by Phil and Kaja Foglio; art by Phil Foglio; colors by Cheyenne Wright (Airship Entertainment)
  • Fables: Witches, written by Bill Willingham; illustrated by Mark Buckingham (Vertigo)
  • Grandville Mon Amour, by Bryan Talbot (Dark Horse)
  • Schlock Mercenary: Massively Parallel, written and illustrated by Howard Tayler; colors by Howard Tayler and Travis Walton (Hypernode)
  • The Unwritten, Volume 2: Inside Man, written by Mike Carey; illustrated by Peter Gross (Vertigo)

Best Related Book
Presented by Farah Mendlesohn

  • Winner: Chicks Dig Time Lords: A Celebration of Doctor Who by the Women Who Love It, edited by Lynne M. Thomas and Tara O’Shea (Mad Norwegian)
  • Bearings: Reviews 1997-2001, by Gary K. Wolfe (Beccon)
  • The Business of Science Fiction: Two Insiders Discuss Writing and Publishing, by Mike Resnick and Barry N. Malzberg (McFarland)
  • Robert A. Heinlein: In Dialogue with His Century, Volume 1: (1907–1948): Learning Curve, by William H. Patterson, Jr. (Tor)
  • Writing Excuses, Season 4, by Brandon Sanderson, Jordan Sanderson, Howard Tayler, Dan Wells

Best Short Story
Presented by David D. Levine

  • Winner: “For Want of a Nail” by Mary Robinette Kowal (Asimov’s, September 2010)
  • “Amaryllis” by Carrie Vaughn (Lightspeed, June 2010)
  • “Ponies” by Kij Johnson (Tor.com, November 17, 2010)
  • “The Things” by Peter Watts (Clarkesworld, January 2010)

Best Novelette
Presented by Nancy Kress

  • Winner: “The Emperor of Mars” by Allen M. Steele (Asimov’s, June 2010)
  • “Eight Miles” by Sean McMullen (Analog, September 2010)
  • “The Jaguar House, in Shadow” by Aliette de Bodard (Asimov’s, July 2010)
  • “Plus or Minus” by James Patrick Kelly (Asimov’s, December 2010)
  • “That Leviathan, Whom Thou Hast Made” by Eric James Stone (Analog, September 2010)

Best Novella
Presented by Robert Silverberg

  • Winner: “The Lifecycle of Software Objects” by Ted Chiang (Subterranean)
  • “The Lady Who Plucked Red Flowers beneath the Queen’s Window” by Rachel Swirsky (Subterranean Magazine, Summer 2010)
  • “The Maiden Flight of McCauley’s Bellerophon” by Elizabeth Hand (Stories: All New Tales, William Morrow)
  • “The Sultan of the Clouds” by Geoffrey A. Landis (Asimov’s, September 2010)
  • “Troika” by Alastair Reynolds (Godlike Machines, Science Fiction Book Club)

Best Novel
Presented by TimPowers

  • Winner: Blackout/All Clear by Connie Willis (Ballantine Spectra)
  • Cryoburn by Lois McMaster Bujold (Baen)
  • The Dervish House by Ian McDonald (Gollancz; Pyr)
  • Feed by Mira Grant (Orbit)
  • The Hundred Thousand Kingdoms by N.K. Jemisin (Orbit)

The John W. Campbell Award for Best New Writer
Presented by Stanley Schimdt and Seana McGuire

Award for the best new professional science fiction or fantasy writer of 2009 or 2010, sponsored by Dell Magazines (not a Hugo Award).

  • Winner: Lev Grossman
  • Saladin Ahmed
  • Lauren Beukes
  • Larry Correia
  • Dan Wells

Dagger-Nominierungen 2011, eine weitere Runde

August 22, 2011

Die British Crime Writers’ Association (CWA) hat einige Short- und Nominierungslisten veröffentlicht:

CWA Gold Dagger

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin (Pan)

Snowdrops, von A.D. Miller (Atlantic Books)

The End of the Wasp Season, von Denise Mina (Orion)

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Orion)

CWA Ian Fleming Steel Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Doubleday)

Cold Rain, von Craig Smith (Myrmidon)

The Good Son, von Michael Gruber (Corvus)

The Lock Artist, von Steve Hamilton (Orion)

CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson (Doubleday)

Kiss Me Quick, von Danny Miller (Robinson)

The Dead Woman of Juárez, von Sam Hawken (Serpent’s Tail)

The Dogs of Rome, von Conor Fitzgerald (Bloomsbury)

Die Longlist für diese Kategorien gibt es hier.

Und dann gibt es noch diese Dagger-Nominierungen:

The Film Dagger

True Grit (Paramount Pictures)

The Girl Who Kicked the Hornet’s Nest (Momentum Pictures)

Brighton Rock (Optimum Releasing)

Source Code (Optimum Releasing)

The TV Dagger

Case Histories (Ruvon Films, BBC One)

Luther (BBC One)

The Shadow Line (Company Pictures, BBC Two)

Zen (Left Bank Pictures, BBC One)

Vera (ITV Studios, ITV1)

The International TV Dagger

The Killing (Arrow Films, BBC4)

Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Castle (ABC Studios, Alibi)

Dexter (Showtime Networks, FX Channel)

Spiral (Son Et Lumiere, BBC 4)

Best Actress Dagger

Sofie Gråbøl für The Killing (Arrow Films, BBC4)

Brenda Blethyn für Vera (ITV Studios, ITV1)

Maxine Peake für Silk (BBC One)

Olivia Williams für Case Sensitive (Hat Trick Productions, ITV1)

Sue Johnston für Waking the Dead (BBC One)

Kelly Reilly für Above Suspicion (La Plante Productions, ITV1)

Best Actor Dagger

Idris Elba für Luther (BBC One)

Lars Mikkelsen für The Killing (Arrow Films, BBC4)

Steve Buscemi für Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Jason Isaacs für Case Histories (Ruvon Films, BBC One)

Rufus Sewell für Zen (Left Bank Pictures, BBC One)

Best Supporting Actor Dagger

Rafe Spall für The Shadow Line (Company Pictures, BBC Two)

Bjarne Henriksen für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

Søren Malling für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

John Lithgow für Dexter (Showtime Networks, FX Channel)

Aidan Gillen für Thorne (Stagereel / Cité Amérique, Sky One)

Best Supporting Actress Dagger

Ann Eleonora Jørgensen für The Killing (Arrow Films, BBC 4)

Kelly Macdonald für Boardwalk Empire (HBO, Sky Atlantic)

Ruth Wilson für Luther (BBC One)

Amanda Abbington für Case Histories (Ruvon Films, BBC One)

Tara Fitzgerald für Waking the Dead (BBC One)

Die Preisverleihung ist am Freitag, den 7. Oktober, auf dem Specsavers Crime Thriller Awards im Grosvenor House und, wer das englische Fernsehen empfängt, ITV3 zeigt am Dienstag, den 11. Oktober, die Dagger-Preisverleihung mit der Verleihung der Film-Daggers.

Jau, „Zen“ basiert auf den Aurelio-Zen-Romanen von Michael Dibdin. Und ZDFneo zeigt „Luther“ ab Montag, den 5. September, um 22.35 Uhr.

(via The Rap Sheet)

 

 

 


Die Shamus-Nominierungen 2011

August 21, 2011

Die Private Eye Writers of America (PWA) haben die Nominierungen für den diesjährigen Shamus-Preis veröffentlicht:

Best Hardcover P.I. Novel

No Mercy, von Lori Armstrong (Touchstone)

The First Rule, von Robert Crais (Putnam)

Voyeur, von Daniel Judson (Minotaur)

If the Dead Rise Not, von Philip Kerr (Putnam)

Naked Moon, von Domenic Stansberry (Minotaur)

Best First P.I. Novel

In Search of Mercy, von Michael Ayoob (Minotaur)

One Man’s Paradise, von Douglas Corleone (Minotaur)

Rogue Island, von Bruce DeSilva (Forge)

Random Violence, von Jassy MacKenzie (Soho)

City of Dragons, von Kelli Stanley (Minotaur)

Best Paperback Original P.I. Novel

Hostage Zero, von John Gilstrap (Kensington)

Nightshade, von Tom Henighan (Dundurn Press)

Mister X, von John Lutz (Pinnacle)

The Panic Zone, von Rick Mofina (Mira)

Asia Hand, von Christopher G. Moore (Grove/Atlantic)

The Little Death, von P.J. Parrish (Pocket Star)

Best P.I. Short Story

The God of Right and Wrong, von Steven Gore (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, January/February 2010)

The Lamb Was Sure to Go, von Gar Anthony Haywood (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November 2010)

The Girl in the Golden Gown, von Robert S. Levinson (Ellery Queen Mystery Magazine, March/April 2010)

Phelan’s First Case. von Lisa Sandlin (Lone Star Noir, herausgegeben von Bobby Byrd und Johnny Byrd; Akashic Books)

A Long Time Dead, von Mickey Spillane und Max Allan Collins (The Strand Magazine, June-Sept. 2010)

Die Preisverleihung ist am Freitag, den 16. September, auf der Bouchercon in St. Louis (15. – 18. September).

Da sind ja einige altbekannte Namen dabei, die, wie Robert Crais, John Lutz, Dominic Stansberry, Gar Anthony Haywood, Mickey Spillane und Max Allan Collins, schon lange nicht mehr übersetzt werden, aber zu meinen Lieblingen gehören. Immerhin bin ich ein Fan von Privatdetektivkrimis und im Moment von den neuen Kenzie/Gennaro-Krimi „Moonlight Mile“ von Dennis Lehane sehr angetan.

(via The Rap Sheet)

 


Kleinkram

August 16, 2011

Bevor ich den Überblick verliere:

Ein sehr lesenswerter Artikel über das Chaos hinter den Kulissen bei der zweiten Staffel von „The Walking Dead“ (und warum Showrunner Frank Darabont gefeuert wurde).

Für die zweite Staffel (mehr Folgen, weniger Geld) befürchte ich das Schlimmste.

Das Fantasy Filmfest startet. Am Samstag, den 20. August, gibt es hier in Berlin um 12.30 Uhr auch ein Special Screening des „The Walking Dead“-Pilotfilms für lau.

So richtig hat mich kein Film so richtig angesprungen. Aber „Hell“ und „Cowboys & Aliens“ (beide schon gesehen) sind gut. „Largo Winch II: The Burma Conspiracy“ dürfte gut sein. „Red State“ (von Kevin Smith), „Perfect Sense“ (von „Young Adam“ und „Hallam Foe“-Regisseur David Mackenzie), „Point Blank“ (von Fred Cavayé; – vielleicht gefällt mir der Titel auch nur wegen Richard Starks „Point Blank“ so) und „Yellow Sea“ (noirisches Gangster-Action-Drama aus Südkorea) könnten auch gut sein und wahrscheinlich hab ich ein, zwei Filme übersehen.

Der Noir of the Week ist „Blood Simple“ von den Coen-Brüdern.

Krimi-Autor James Reasoner ist von Day Keenes „To hot to hold“ begeistert.

Die deutschen Übersetzungen der Krimis von Day Keene sind antiquarisch ziemlich gut erhältlich.

Jill Emersons „Getting off“ hat ihm auch gefallen. Kein Wunder, denn Jill Emerson ist ein altes Pseudonym von Lawrence Block.

Lawrence Block unterhält sich mit Jill Emerson. Und dann gibt es noch das.

Nina George hat im „Focus“ der neue Roman „Splitter im Auge“ von Norbert Horst gut gefallen. Mal sehen, wie er mir gefällt.

US-Krimifans sind schon länger von Megan Abbott begeistert. Ihr neuer Krimi „The End of Everything“ wird im Time Magazine abgefeiert und vielleicht wird’s dann ja auch etwas mit einer deutschen Übersetzung. Bis dahin kann im Rap Sheet ein Interview mit Megan Abbott gelesen werden.

Das ist unglaublich: Michael Blake (Drehbuchautor von „Der mit dem Wolf tanz“) soll einen „Winnetou“-Film schreiben.

Ich meine: Soll jetzt, fast fünfzig Jahre nach unseren genialen „Winnetou“-Filmen, Hollywood den wahren Wilden Westen entdecken? Oder wird’s so ein moderner Reboot?

Warten wir’s ab.

Auf „24″ (dem Wissensportal der Deutschen Filmakademie) gibt es einige neue Interviews mit Filmschaffenden.

 


KrimiZeit-Bestenliste August 2011

August 4, 2011

Nach der KrimiZeit-Bestenliste für den Sommermonat August (auch wenn das Wetter eher nach November aussieht) empfehlen die 17 Krimikritiker, um deren Votum gebeten wurde, folgende Bücher:

1 (8) Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

2 (-) Jan Costin Wagner: Das Licht in einem dunklen Haus

3 (-) Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

4 (4) Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

5 (1) Roger Smith: Staubige Hölle

6 (-) Olen Steinhauer: Last Exit

7 (6) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

8 (2) James Sallis: Der Killer stirbt

9 (-) Walter Mosley: Manhattan Karma

10 (3) Dominique Manotti: Roter Glamour

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

 


Etwas Kleinkram

August 2, 2011

Keine Ahnung, ob die Liste wirklich von Steven Spielberg ist und keine Ahnung, wie neu sie ist, aber „Steven Spielberg’s Curriculum“ (oder „Die Liste von Filmen, die Sie gesehen haben sollten, bevor Sie Steven Spielberg um einen Job fragen“) ist in jedem Fall eine Liste von 206 guten und empfehlenswerten Filmen mit einigen seltsamen Filmen und nur einem Film von dem Meister höchstselbst.

Ich kam beim schnellen Durchzählen auf 118 gesehene Filme, bei einigen war ich unsicher und einige noch nicht Gesehene liegen bei mir rum.

(via Go Into the Story)

Das nenne ich einge gute Action-Szene:

Ist aus „Leben und Sterben in L. A.“ von William Friedkin mit einem jungen ‚Gil Grissom‘.

Ebenfalls gut ist die Verfolgungsjagd aus „French Connection“. Hier gibt es einige Ausschnitte aus der Verfolgungsjagd und die Beteiligten erzählen, wie die Szene entstand:

Und die August-Ausgabe von „The Big Thrill“ ist online.


„Le Havre“ – der neue Kaurismäki

August 1, 2011

Hier ist schon mal der deutsche Trailer für den neuen, mal wieder sehr guten und für Kaurismäki-Verhältnisse unglaublich langen Film „Le Havre“:

Bei uns läuft er am 8. September an.

Erkennen Sie den Mann am Telefon?


Kleinkram: Scribe Award verliehen, „Skandalfilme“ und Interviews

Juli 24, 2011

Auf der Comic-Con in San Diego wurden die diesjährigen Scribe Awards der International Association of Media Tie-In Writers (IAMTV; also der Autoren, die „Das Buch zum Film“ oder neue Geschichten mit bekannten Film- und Seriencharakteren schreiben) verliehen. Lee Goldberg (der Autor der tollen „Monk“-Romane) kennt die Gewinner:

Author Peter David was honored as this year’s Grandmaster, and engaged in a lively discussion about his career, and tie-in writing, at the ceremony, which was hosted by Max Allan Colins and drew a packed house.

Nancy Holder won the award for best original novel in the general fiction category for Saving Grace: Tough Love.  The honors for best original novel in speculative fiction went to Nathan Long for Warhammer: Bloodborn: Ulrika the Vampire. This is the second time Long has won a Scribe for his work in the Warhammer franchise.

The Wolfman by Jonathan Maberry snagged the Best Adaptation/Novelization award while  Nathan Meyer won for Best Novel, Original or Adapted, in the Young Adult category with Dungeons and Dragons: Aldwyns Academy. 

Bei Heise gibt es ein Interview mit Stefan Volk über sein Buch „Skandalfilme“.

Der Africa Book Club unterhält sich mit Roger Smith (und ich sollte mal sein neuestes Werk „Staubige Hölle“ lesen. Sein Debüt „Kap der Finsternis“ hat mir ja gefallen.)

Matt Hilton beantwortet in den „Mean Streets“ einige Fragen. Seine Bücher erscheinen bei Heyne.

Und „Crime Always Pays“ stellt David Peace (zuletzt „Tokio, besetzte Stadt“)einige Fragen.


Dagger-Preisträger, Runde 1 – und einige neue Dagger-Longlists

Juli 23, 2011

Die britische Autorenvereinigung Crime Writers’ Association (CWA) hat auf dem Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival in Harrogate die Daggers in folgenden Kategorien verliehen:

International Dagger

Three Seconds, von Anders Roslund und Börge Hellström

Non-Fiction Dagger

The Killer of Little Shepherds, von Douglas Starr

Dagger in the Library

Mo Hayder

Short Story dagger

Homework, von Phil Lovesey

Debut Dagger (noch unveröffentlicht)

What Hidden Lies, von Michele Rowe

Und einige Dagger-Longlists veröffentlicht:

CWA Gold Dagger

Crooked Letter, Crooked Letter, von Tom Franklin

Hanging Hill, von Mo Hayder

Snowdrops, von A.D. Miller

The Cypress House, von Michael Koryta

The End of the Wasp Season, von Denise Mina

The Lock Artist, von Steve Hamilton

The Villa Triste, von Lucretia Grindle

White Heat, von M.J McGrath

CWA Ian Fleming Steel Dagger

An Agent of Deceit, von Chris Morgan Jones

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson

Cold Rain, von Craig Smith

Savages, von Don Winslow

The Cobra, von Frederick Forsyth

The Good Son, von Michael Gruber

The Lock Artist, von Steve Hamilton

The Trinity Six, von Charles Cumming

CWA John Creasey (New Blood) Dagger

Before I Go to Sleep, von S.J. Watson

Into the Darkest Corner, von Elizabeth Haynes

Kiss Me Quick, von Danny Miller

Or the Bull Kills You, von Jason Webster

Sister, von Rosamund Lupton

The Dead Woman of Juárez, von Sam Hawken

The Dogs of Rome, von Conor Fitzgerald

The Poison Tree, von Erin Kelly

ITV3 People’s Bestseller Dagger

The Sixth Man, von David Baldacci

Worth Dying For, von Lee Child

Good As Dead, von Mark Billingham

Dead Man’s Grip, von Peter James

Before the Poison, von Peter Robinson

Am 22. August werden die Shortlists für die Daggers veröffentlicht und am 7. Oktober ist die Preisverleihung in London.

 


Kleinkram

Juli 18, 2011

Bei Complex könnt ihr die Kurzgeschichte „Naked Angel“ von Joe R. Lansdale lesen. Sie erschien in dem Sammelband „L. A. Noire“ (yep, zum abgefeierten PC-Game) und auf der „L. A. Noire“-Seite gibt es noch einige weitere Geschichten zum kostenlosen Download.

Die „L. A. Noire“-Geschichte „See the Woman“ von Lawrence Block gibt es bei Mulholland Books.

Lawrence Block ist jetzt auch ein Blogger.

Tom Piccirilli schreibt, schon vor dem Erscheinungstermin, lobende Worte über das neue alte Lawrence-Block-Buch „Getting Off“ (erscheint September) und über „Choke Hold“ von Christa Faust (erscheint Oktober).

Beide Bücher erscheinen bei Hard Case Crime, das nach einer Pause mit neuer Kraft weitermacht. Schaut euch einfach die Vorschau an.

Max Allan Collins schreibt über „Target Spillane“:

I can’t imagine MYSTERY SCENE publishing a piece about any other major writer in the field that takes the approach of this one. “Agatha Christie wrote tripe, but she was a fun old gal at parties.” Who was it that said, “Pfui?”

Sixty-four years later, and the attacks on Mickey just never end, this one published in a magazine I admire and respect, from a writer I have long admired and respected.

Aber dieser neue Artikel über Mickey Spillane hat Max Allan Collins gefallen.

Crimefactory Magazine hat sich mit Duane Swierczynski (aka Duane Louis) unterhalten.

Der Trailer für den neuen „Sherlock Holmes“-Film „A Game of Shadows“ sieht toll aus:

Der Trailer für „Contagion“, den neuen Film von Steven Soderbergh, sieht ebenfalls vielversprechend aus:

Auch wenn es nicht so aussieht: die neue Version von „The Thing“ soll die Vorgeschichte zu John Carpenters „The Thing“ (Das Ding aus einer anderen Welt, USA 1982) erzählen und kein Remake sein.

Also: Gääähn.

Mark Billinghams, Tom Thorne, sein neuer Krimi „Bloodline“ (gerade in den USA erschienen) und die Verfilmungen:

Central-Crime-Zone-Ruth gefällt „Bloodline“ und zu den Thorne-Filmen meint sie:

Tom Thorne is an over the top every man cop with layers and baggage. He is Jimmy Smit’s Simone from NYPD Blues. He is Timothy Olyphant in Justified. He is Rudy Carazzo from the 57th Precinct series. He is Lucas Davenport without the cash. He is Harry Bosch with all the bad political savy.
Mark Billingham and Tom Thorne are the best of reads. There’s a depth of character and plot written with the pacing of an airport best seller.

Bei Mulholland Books gibt es die Kurzgeschichte „The Walls“ von Mark Billingham (Teil 1, Teil 2) und Lee Child unterhält sich mit Mark Billingham (Teil 1, Teil 2).

Die Verfilmung des ersten Thorne-Krimis „Sleepyhead“, „Der Kuss des Sandmanns“, erscheint am 28. Juli (Verleih; Verkauf ab dem 11. August) bei Eurovideo. David Morrissey spielt Detective Inspector Tom Thorne:

Eine mysteriöse Mordserie, bei der mehrere Frauen getötet wurden, beschäftigt Ermittler Tom Thorne (David Morrissey). Seine Aufklärungsarbeit verläuft schleppend, bis plötzlich eine Überlebende (Sara Lloyd-Gregory) auftaucht und schwer verletzt ins Krankehaus eingeliefert wird. Thorne hofft auf eine Zeugin, doch er muss mit Erschrecken feststellen, dass sie am Locked-In-Syndrom leidet: einer Krankheit, bei der ihr wacher Geist in einem vollständig gelähmten Körper steckt. Dann erreicht Thorne eine grausame Nachricht des Mörders und die Ermittlung wird für ihn zu einer persönlichen Angelegenheit. Als ein weiterer Mord geschieht, ist ihm jedes Mittel recht, den Täter zur Strecke zu bringen.

Hier ein Ausschnitt aus dem Film:

Die Verfilmung des zweiten Tom-Thorne-Romans „Sacredy Cat“, „Die Tränen des Mörders“ (Eurovideo) gibt es ab dem 8. August im Verleih und dem 15. September im Verkauf.

Und von Ken Bruen gibt es inzwischen Teil XXV von „Black Lens“.


Ein fast zweistündiges Gespräch mit Steven Spielberg

Juli 11, 2011

Die Directors Guild of America (DGA) feiert ihren 75. Geburtstag und am 11. Juni 2011 stand im DGA Theater in Los Angeles ein Abend mit und über Steven Spielberg auf dem Programm. Michael Apted führte durch den Abend und James Cameron und J. J. Abrams (dessen neuen Film „Super 8“ [Kritik gibt’s zum Kinostart] Spielberg produzierte) waren auch auf der Bühne.

Hier geht’s zum Mitschnitt.

Viel Spaß!


„Vergebt mir“ ist „Tage des Zorns“

Juli 8, 2011

 

Der neue Roman von Simon Kernick ist in Wirklichkeit eine Wiederveröffentlichung unter einem anderen Titel. Denn Kernicks Debüt „The business of dying“ von 2002 erschien bereits 2003 bei Goldmann als „Tage des Zorns“,

Jetzt hat Heyne den Thriller als „Vergebt mir“, versehen mit einem im Januar 2011 geschriebenem, zweiseitigem Vorwort von Simon Kernick (nette Beigabe, aber kein Grund für eine Neuanschaffung), wiederveröffentlicht.

Auf einem Parkplatz erschießt Detective Sergeant Dennis Milne drei Männer, die er für skrupellose Verbrecher hält. Als er erfährt, dass sie unschuldig waren, wird er zum Gejagten. Gleichzeitig will er herausfinden, wer ihn reingelegt hat.

Der zweite und letzte Roman mit Dennis Milne, „Fürchtet mich“ (A good day to die) ist für Oktober angekündigt

Simon Kernick: Vergebt mir

(übersetzt von Marie-Luise Bezzenberger)

Heyne, 2011

400 Seiten

8,99 Euro


Die KrimiZeit-Bestenliste Juli 2011

Juli 7, 2011

Die KrimiZeit-Bestenliste für den Sommermonat Juli ist draußen

1 (-) Roger Smith: Staubige Hölle

2 (2) James Sallis: Der Killer stirbt

3 (4) Dominique Manotti: Roter Glamour

4 (5) Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

5 (1) Friedrich Ani: Süden

6 (6) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

7 (10) Patrick Pécherot: Belleville-Barcelona

8 (-) Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

9 (9) Malla Nunn: Lass die Toten ruhen

10 (7) Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat

Sallis und Ani: gut. Smith und Pécherot: will ich noch lesen. Und den Rest finde ich nicht so interessant. Immerhin liegt der neue Lawrence Block (Deutscher Verlag gesucht!) auf meinem Zu-Lesen-Stapel und der neue Jason Starr („Brooklyn Brothers“ oder „Lights Out“ im Original) hat mir zuletzt verdammt gut gefallen.

 


Offener Brief an die FDP

Juli 6, 2011

Also, das veröffentliche ich doch gern:

Offener Brief zur Causa Jorgo Chatzimarkakis

Von: Jan Rosenow aus Oxford

An:   Dr. Philipp Rösler, Bundesparteivorsitzender der FDP in Deutschland

Sehr geehrter Herr Dr. Rösler,

als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Doktorandinnen und Doktoranden sind wir bestürzt über die Äußerungen von Jorgo Chatzimarkakis in der Diskussionssendung Anne Will am 3. Juli. Herr Chatzimarkakis steht derzeit unter Plagiatsverdacht und erklärte, dass er die von ihm verwendete Zitierweise in Oxford gelernt habe: „Dann ging ich nach Oxford und dann stellte ich fest, in Oxford, da war ich zu Forschungszwecken auch für diese Dissertation, die formulieren irgendwie anders. Die benutzen das Intertextualisieren, also das Lesbarmachen von Texten. Wissenschaftliche Texte sind manchmal sehr sperrig, und gerade dieses Einrücken und dieses Zitieren.“ Damit begründet Herr Chatzimarkakis sein wissenschaftliches Fehlverhalten.

Für uns, die wir wissenschaftliche Forschung betreiben, sind die Äußerungen von Herrn Chatzimarkakis ein Affront. Weder in Oxford, noch irgendwo anderes auf der Welt, ist eine solche Zitierweise akzeptiert. In Oxford wird mit international anerkannten Zitationssystemen gearbeitet wie z.B. dem Harvard-System. Die Unterstellung, dass in Oxford andere Regeln gelten, ist unerhört und eine Beleidigung für alle ehrlichen Forschenden in Oxford. Der herausragende Ruf der Universität Oxford hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass rigorose wissenschaftliche Praxis hohe Priorität hat. Eine laxe Zitierweise und das bewusste oder unbewusste Plagiieren hat in Oxford keinen Platz. Wer anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung vom Wissenschaftsbetrieb oder stellt die Dinge bewusst falsch dar.

Herr Dr. Rösler, wir fordern Sie nachdrücklich auf, zu den Aussagen von Herrn Chatzimarkakis Stellung zu beziehen und seine unhaltbaren Rechtfertigungen richtig zu stellen. Es ist unerträglich, dass jemand wie Herr Chatzimarkakis im Forschungsausschuss des Europäischen Parlaments über Fragen von Wissenschaft und Forschung zu entscheiden hat. Wer so augenscheinlich wissenschaftliche Standards verletzt, ist mit Sicherheit nicht tragbar für ein solches Gremium.

Mit freundlichen Grüßen

Begründung: Mit seinen Äußerungen bei Anne Will hat Jorgo Chatzimarkakis die wissenschaftlichen Standards diskreditiert und impliziert, dass sein Verhalten im Ausland, in diesem Fall Oxford, anscheinend normal sei. Diesem ist vehement zu widersprechen.

Im Namen aller Unterzeichner.

Oxford, 04.07.2011 (aktiv bis 31.07.2011)

Wer will, darf hier unterzeichnen.

Bis jetzt haben 266 Menschen unterzeichnet.

Als ob es so schwierig ist, ein Zitat ordentlich zu kennzeichnen und als ob es unmöglich wäre, eine Zitierweise durchzuhalten. Jedenfalls wenn man die Arbeit selbstständig von der ersten bis zur letzten Seite geschrieben hat.

Beides ist Handwerk. Pflicht. Basic.

Ach, und hier ist die Anne-Will-Sendung.

 


Kleinkram

Juli 4, 2011

In der „Zeit“ erinnert Wim Wenders sich an Peter Falk.

Bei Mystery Fanfare schreibt Lawrence Block über „A pen name? Really? After all these years?“

Noch mehr Lawrence Block gibt es bei Mulholland Books: „Canarsie and Westlake: Parker and Stark (and Me)“

John Lutz (Uh, kennt den noch jemand? Gibt es noch Alo-Nudger-Fans? Ansonsten „Weiblich, ledig, jung, sucht…“) schreibt über „Noir in the Sunshine“.

Charlie Huston schreibt über den „Paranoia Man“. (Hm, was mich daran erinnert, dass sein neuester Roman noch auf meinem Zu-Lesen-Stapel liegt.)

Michael Koryta ist „In the Morgue“.

Duane Swierczynski (aka Duane Louis) unterhält sich mit Josh Bazell über seinen neuen Roman „Fun & Games“ (Teil 1, Teil 2). Mit Ed Brubaker hat er sich auch über „Fun & Games“ unterhalten (Teil 1, Teil 2).

Und dann hat er noch eine Liste von 15 Büchern, die ihm halfen L. A. zu verstehen, erstellt. Dabei hat er die üblichen Verdächtigen links liegen gelassen.

Jason Starr war Gastblogger in Duane Swierczynskis Secret Dead Blog – und er durfte nichts über Ken Bruen schreiben.

Ken Bruen.

Da gibt es doch den deutschen Trailer der Ken-Bruen-Verfilmung „Blitz“:

Bei Spinetingler gibt es die Reden von SJ Rozan und T. Jefferson Parker, die sie auf der California Crime Writers Conference gehalten haben.

In der „Welt“ ist eine Reportage über Winfried Hörning, den Lektor der Suhrkamp Krimis, erschienen.

In der F. A. Z. macht man sich Gedanken über die Mafia, oder „Die Ökonomie der kriminellen Dienstleistung“.

Die Juli-Ausgabe von „The Big Thrill“ (der E-Zeitung der International Thriller Writers [ITW]) ist online. Dieses Mal unter anderem Porträts von und Interviews mit Brad Thor, Gregg Hurwitz und Heather Graham. 

Buchkultur hat die allsommerliche Liste der Besten Krimis der Saison veröffentlicht. Platz 1 gebührt Don Winslows „Tage der Toten“. Wen interessieren da die nächsten neun Krimis?

Und Thomas Wörtche schreibt über politische Kriminalromane:

Politische Krimis meinen ganz einfach solche, in denen Weltsachverhalte vorkommen, die nicht läppisch, nicht nur die dumme Umsetzung von pubertärem oder stammtischhaften Schenkelklopfens sind. Letzteres ergibt, wenn auch keine politischen Krimis in unserem Sinn, dennoch politisch lesbare, textidentische Gebilde. Wie die mit Realitäten umgehen, wie sie die Möglichkeiten literarischer Kommunikation verlottern lassen – das hat in der Tat etwas sehr unangenehm Politisches. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Im Bayerischen Fernsehen (BR) gibt es einen neuen Kinotalk, der wohl versucht, das Konzept des „Literarischen Quartetts“ wiederzubeleben. Aber noch ist im „FilmFight – Der ‚Kino Kino‘ Talk“ (wasfüreintitel) seeeehr viel Luft nach oben:

Zur Erholung und geistigen Erbauung empfehle ich einen Besuch im „Weekly Lizard“:

Justin Peacock empfiehlt George V. Higgins,

Alex Klava schreibt über verschiedene Standards für Männer und Frauen, wenn sie Thriller schreiben,

Scott Montgomery schreibt über Dashiell Hammett und

es gibt einige Worte über die Hauptdarsteller von David Finchers Stieg-Larsson-Verfilmung.

Ach ja, hier ist der Trailer: