Herzlichen Glückwunsch, Alain Delon!

November 8, 2010

Alain Delon, geboren in Sceaux, einem Vorort von Paris, am 8. November 1935 um 5 Uhr 25

Filmdebüt 1957 als Jo in Yves Allégrets „Killer lassen bitten“ (Quand la femme s’en mèle). Ein Film, den man nicht kennen muss, aber dann kamen:

1960 war er Tom Ripley in René Clements Patricia-Highsmith-Verfilmung „Nur die Sonne war Zeuge“ (Plein soleil)

1960 war er Rocco in Luchino Viscontis „Rocco und seine Brüder“ (Rocco e i suoi fratelli)

1962 war er Piero in Michelangelo Antonionis „Liebe 1962“ (L’eclisse)

1962 war er Tancredi in Luchino Viscontis Giuseppe-Tomasi-di-Lampedusa-Verfilmung „Der Leopard“ (Il gattopardo“)

1962 war er Francis in Henri Verneuils „Lautlos wie die Nacht“ (Mélodie en sous-sol)

1964 war er Thomas in Alain Cavaliers „Die Hölle von Algier“ (L’insoumis)

1966 war er Manu in Robert Enricos „Die Abenteurer“ (Les aventuriers)

1997 war er Jeff Costello in Jean-Pierre Melvilles „Der eiskalte Engel“ (Le samourai)

1968 war er Dino Barran in Jean Hermans „Bei Bullen singen Freunde nicht“2Du kannst anfangen zu beten“ (Adieu l’ami)

1968 war er Jean-Paul in Jacques Derays „Der Swimming-Pool“ (La Piscine)
1969 war er Roger Sartet in Henri Verneuils „Der Clan der Sizilianer“ (Le clan des siciliens)

1970 war er Siffredi in Jacques Derays „Borsalino“ (Borsalino)

1970 war er Corey in Jean-Pierre Melvilles „Vier im roten Kreis“ (Le cercle rouge)

1971 war er Jean in Pierre Granier-Deferres „Der Sträfling und die Witwe“ (La veuve Couderc)

1972 war er Edouard Coleman in Jean-Pierre Melvilles „Der Chef“ (Un flic)

1972 war er Jean Laurier in Michael Winners „Scorpio“ (Scorpio)

1973 war er Gino in José Giovannis „Endstation Schafott“ (Deux hommes dans la ville)

1976 war er Robert Klein in Joseph Loseys „Mr. Klein“ (Monsieur Klein)

1977 war er Xavier in Georges Lautners „Der Fall Serrano“ (Mort d’un pourri)

1980 war er Michel Gerfaut in Jacques Derays „Killer stellen sich nicht vor“ (Trois hommes à abattre)

1981 war er Choucas in seinem Regiedebüt „Rette deine Haut, Killer“ (Pour la peau d’un flic, – eine seiner vielen glücklosen Jean-Patrick-Manchette-Verfilmungen)

1984 war er Baron Charlus in Volker Schlöndorffs Marcel-Proust-Verfilmung „Eine Liebe von Swann“ (Un amour de Swann)

1990 war er „Er“ in Jean-Luc Godards „Nouvelle Vague“ (Nouvelle Vague)

2002 war er Fabio Montale in José Pinheiros Verfilmung der Jean-Claude-Izzo-Romane „Total Khéops“, „Chourmo“ und „Solea“ für das Fernsehen.

Seine besten Rollen hatte er in den Sechzigern. In den Siebzigern und Achtzigern verwaltete er sein Image. Mal besser, mal schlechter und danach zog er sich fast vollständig aus dem Filmgeschäft zurück.

Aber gerade seine Gangster- und Polizistenrollen sichern ihm einen festen Platz in den Annalen der Filmgeschichte.


Der Trailer für Scott Siglers „Implantiert“

November 7, 2010

Zur Feier der deutschen Publikation von Scott Siglers „The Ancestor“ als „Implantiert“ (Heyne, 9,99 Euro) gibt’s heute den Trailer zum Buch.

Aber Vorsicht. Ist eine ziemlich heftige Angelegenheit:


Och, nö, Herr Jessen

November 5, 2010

Es ist toll, dass „Die Zeit“ dem Kriminalroman fast eine ganze Beilage der „Zeit Literatur“ widmet.

Dass ich für mich nicht viel neues entdecke, ist okay.

Aber dass Redaktionsleiter Jens Jessen den Einleitungstext „Wann ist ein Krimi ein Krimi?“ (noch nicht online) schreiben musste ist nicht okay. Er hätte den Platz besser für den Kollegen Tobias Gohlis und dessen sich im Heft unmittelbar anschließenden Text „Auf Leben und Tod“ räumen sollen.

So müssen wir aber, wieder einmal einen Text lesen, in dem der Kriminalroman zum Detektivroman verkürzt wird, sich episch über das Rätsel und die Auflösung ausgelassen wird und die üblichen Verdächtigen (Eric Ambler [ein Brite und kein Ami], Agatha Christie, Raymond Chandler, Patricia Highsmith und die Hohe Literatur mit Fjodor Dostojewskij [Schuld und Sühne], Joseph Conrad [Chance], Johann Wolfgang von Goethe [Wahlverwandschaften], Friedrich Schiller [Der Geisterseher]) aufgefahren werden.

Der Text hätte so auch schon vor dreißig Jahren erscheinen können und war bereits vor fünfzig Jahren veraltet.

Dabei ist der Kriminalroman viel mehr als der Detektivroman.

In einem Kriminalroman steht ein Verbrechen und die verschiedenen Reaktionen der Charaktere darauf im Mittelpunkt. Das Verbrechen kann der Anfang oder das Ende der Geschichte sein. Es kann sich um Mord handeln. Oder um ein anderes Verbrechen, wie Raub oder Verrat.

Das geschieht so James Ellroy, David Peace, George Pelecanos, Elmore Leonard, James Sallis, Carl Hiaasen – und ich höre jetzt auf. Denn die Namen stehen ja alle in der rechten Spalte.

Außerdem ist ein Kriminalroman immer eine moralische Erzählung.


„Blitz“ – der erste Trailer

Oktober 31, 2010

2002 erschien der vierte Inspector-Brant-Roman „Blitz“ (genaugenommen „Blitz or…Brant hits the Blues“) von Ken Bruen.

In dem Polizei-Noir jagt Inspector Brant in London einen Copkiller – und Ken Bruen erzählt in seiner knappen Prosa noch ein halbes Dutzend weiterer Geschichten.

Der Film hat noch keinen Starttermin, aber der erste Trailer ist jetzt draußen:


„London Boulevard“ – der Trailer

Oktober 31, 2010

2001 erschien der Noir „London Boulevard“ von Ken Bruen.

In wenigen Wochen startet in England die Verfilmung und der Trailer sieht ziemlich gut aus:


Die KrimiWelt-Bestenliste November 2010

Oktober 30, 2010

Die Bestenliste der KrimiWelt für den ungemütlichen November:

1 (1) Don Winslow: Tage der Toten

2 (-) Zoran Drvenkar: DU

3 (5) David Peace: Tokio, besetzte Stadt

4 (4) Nii Parkes: Die Spur des Bienenfressers

5 (-) Heinrich Steinfest: Batmans Schönheit

6 (9) Thomas Willmann: Das finstere Tal

7 (-) Anne Holt: Gotteszahl

8 (3) Jenny Siler: Verschärftes Verhör

9 (-) Oliver Bottini: Das verborgene Netz

10 (-) Martin Booth: The American

In ( ) ist die Platzierung des Vormonats.

Also wieder fünf Neueinsteiger. Richard Price, Frank Göhre und Garry Disher sind draußen, aber immer noch lesenswert. Bei den Neueinsteigern ist Zoran Drvenkar sicher einen Blick wert und Martin Booth hat es dank der gleichnamigen Verfilmung (mit George Clooney als Killer) in die deutschen Buchhandlungen und auf die Liste geschafft.


Kleinkram

Oktober 28, 2010

Kurz und schmerzlos:

Die neue Ausgabe der Crime Factory ist online.

Ebenfalls online ist die neue Ausgabe des Back Alley Webzine (Hardboiled and Noir Fiction for a new Century).

Schon länger online: die Oktober-Ausgabe von The Big Thrill.

Ein Interview mit Martin Schüller über seine Tatort-Romane (u. a. „Moltke„, „A gmahde Wiesn“,Die Blume des Bösen„, „Tempelräuber„):

Die Story, also Plot und Personen, ist sakrosankt, in den Details muss man mitunter eingreifen.  Z.B. erschießt Max Ballauf am Ende von „Die Blume des Bösen“ den Täter, der Freddy Schenk in seiner Gewalt hat. Im Film gab es in diesem Moment aber keine unmittelbare Bedrohung von Freddys Leben, streng genommen hätte Ballauf da einen Mord begangen. Das habe ich geändert. Generelle Schwächen haben die Filme, was den Realismus der Örtlichkeiten angeht. Wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass z.B. der größte Teil der Münster-Filme in Köln gedreht wird.

Filmfans dürfen sich über das Drehbuch „The Parallax View“ von Lorenzo Semple jr. freuen. Alan J. Pakula verfilmte das Buch mit Warren Beatty (der damals ein großer Star war). Bei uns heißt der klassische Paranoia-Thriller „Zeuge einer Verschwörung“.

Ken Levine (er schrieb zahlreiche Drehbücher für die TV-Serien „MASH“, „Cheers“, „Becker“ und „Frasier“) meckert über Fluglinien:

When our flight is delayed and a hundred frustrated people are milling around the gate, would it kill you to give us an update? You say you do but trust me, YOU DON’T. Instead we have to go up to the counter so you can blow us off individually.

We’re not just doing this to annoy you. Many of us have connections to make.

Grandioser Text, der auch auf die Deutsche Bahn zutrifft.

Sprache mit Stephen Fry, zuerst mit Hugh Laurie (jajaja, „Dr. House“), danach solo:

John Cleese über Kreativität:


Promis in Berlin

Oktober 28, 2010

In den ersten Novembertagen besuchen drei Männer, die ihr Geld mit dem Planen von Straftaten verdienen, Berlin.

Am Montag, den 1. November, startet Thrillerautor John Katzenbach die Lesetour zu seinem neuen Roman „Der Professor“ (What comes next, 2010) um 20.00 Uhr im Berliner Kriminaltheater (Palisadenstraße 48). Günter Keil moderiert. Rainer Strecker liest die deutschen Teile.

In „Der Professor“ sieht der demente, pensionierte Psychologieprofessor Adrian Thomas, wie ein sechzehnjähriges Mädchen in einen Lieferwagen gezerrt wird. Hat er gerade eine Entführung beobachtet oder spielt sein Gedächtnis ihm einen Streich? Er will es herausfinden.

John Katzenbach: Der Professor

(übersetzt von Anke und Eberhard Kreutzer)

Droemer, 2010

560 Seiten

19,99 Euro

Am Donnerstag, den 4. November, gibt es in der Krimibuchhandlung „Miss Marple“ (Weimarer Straße 117) eine große Kriminacht mit Kevin Wignall und Simon Kernick. Johannes Steck liest die deutschen Teile.

Simon Kernick veröffentlicht zuletzt „Verdächtig“ (Target, 2009). In dem Thriller wacht der Schriftsteller Rob Fallon in der Wohnung von Jenny, der Freundin seines besten Freundes auf. Kurz darauf brechen zwei Männer ein und entführen Jenny. Als Rob zur Polizei geht, glaubt sie ihm nicht und in Jennys Apartment sind keine Spuren von der Entführung zu finden. Rob beginnt auf eigene Faust Jenny zu suchen.

Kevin Wignall hat ebenfalls sein letztes Buch „Die letzte Wahrheit“ (Who is Conrad Hirst?, 2007) im Gepäck. Der Krimi über den Auftragskiller Conrad Hirst, der aussteigen will und dafür einige Zeugen beseitigen muss, war für den Edgar- und Barry-Award nominiert. Das dürfte doch als Empfehlung ausreichen?

Simon Kernick: Verdächtig

(übersetzt von Gunter Blank)

Heyne, 2010

464 Seiten

8,95 Euro

Kevin Wignall: Die letzte Wahrheit

(übersetzt von Teja Schwaner)

Heyne, 2010

304 Seiten

7,95 Euro


Kleinkram

Oktober 27, 2010

Also dann:

Thomas David (F. A. Z.) trifft John le Carré. Der Anlass ist le Carrés neuer, gerade erschienener Roman „Verräter wie wir“.

Ascot Elite will am 17. März 2011 die hochgelobte Daniel-Woodrell-Verfilmung „Winter’s Bone“ (der tolle Roman ist immer noch nicht auf Deutsch erschienen) in die Kinos bringen.

Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Auch damit hatte ich nicht ernsthaft gerechnet:

Warner Home Video veröffentlicht am 12. November die erste Staffel der überall abgefeierten Polizeiserie „The Wire“.

Bereits am 22. Oktober veröffentlichte Warner die erste Staffel der ebenfalls überall abgefeierten Politikserie „West Wing“.

Der Noir of the Week ist „Mulholland Drive“ von einem gewissen David Lynch (nie von ihm gehört). Toller Film.

Transparency International hat ihr jährliches Korruptionswahrnehmungsindex veröffentlicht und kritisiert die deutschen Regeln für die Parteienfinanzierung.

„Redbelt“ war der Anlass, aber gerade in den ersten Minuten sagt David Mamet einige allgemeine Sätze zum Erzählen von Geschichten:


Die Crimespree-Awards 2010

Oktober 20, 2010

Die diesjährigen Preise des Krimimagazins „Crimespree“ wurden am Sonntag in San Francisco (während eines weltweiten Treffens einer verschworenen Bruderschaft) vergeben:

Favorite Book of 2009

The Mystic Arts of Erasing All Signs of Death (Das Clean-Team), von Charlie Huston (Ballantine Books)

nominiert

Bury Me Deep, von Megan Abbott (Simon & Schuster)

Tower, von Ken Bruen und Reed Farrel Coleman (Busted Flush Press)

Trust No One, von Gregg Hurwitz (St. Martin’s Press)

The Amateurs, von Marcus Sakey (Dutton)

Favorite First Book 2009

Even, von Andrew Grant (Minotaur)

nominiert

The Sweetness at the Bottom of the Pie, von Alan Bradley (Delacorte)

Running from the Devil, von Jamie Freveletti (Morrow)

A Bad Day for Sorry, von Sophie Littlefield (Minotaur)

The Ghosts of Belfast, von Stuart Neville (Soho Crime)

Best Book in an Ongoing Series for 2009

Walking Dead, von Greg Rucka (Bantam)

nominiert

The Silent Hour, by Michael Koryta (Minotaur)

Shatter, von Michael Robotham (Doubleday)

The Shanghai Moon, von S.J. Rozan (Minotaur)

Truth, von Peter Temple (Farrar, Straus and Giroux)

Jack Reacher Award (“given to an author who is someone we would recommend to everyone we meet and is also great to their fans and gives back to the mystery community”)

Val McDermid

(via The Rap Sheet)

 


Preisregen auf der Bouchercon 2010: Anthony Award, Shamus Award, Barry Award, Macavity Award

Oktober 17, 2010

Ohne große Vorrede: die Gewinner der verschiedenen dieses Jahr auf der Bouchercon verliehenen Krimipreise:

Die Anthony Awards

Best Novel

The Brutal Telling, von Louise Penny (Minotaur)

nominiert

The Last Child, von John Hart (Minotaur)

The Mystic Arts of Erasing All Signs of Death, von Charlie Huston (Ballantine Books)

The Girl Who Played with Fire, von Stieg Larsson (Quercus/Knopf)

The Shanghai Moon, von S.J. Rozan (Minotaur)

Best First Novel

A Bad Day for Sorry, von Sophie Littlefield (Minotaur)

nominiert

The Sweetness at the Bottom of the Pie, von Alan Bradley (Delacorte)

Starvation Lake, von Bryan Gruley (Touchstone)

The Ghosts of Belfast (aka The Twelve), von Stuart Neville (Soho Press/Harvill Secker)

In the Shadow of Gotham, von Stefanie Pintoff (Minotaur)

Best Paperback Original

Starvation Lake, von Bryan Gruley (Touchstone)

nominiert

Bury Me Deep, von Megan Abbott (Simon & Schuster)

Tower, von Ken Bruen und Reed Farrel Coleman (Busted Flush Press)

Quarry in the Middle, von Max Allan Collins (Hard Case Crime)

Death and the Lit Chick, von G.M. Malliet (Midnight Ink)

Air Time, von Hank Phillippi Ryan (Mira)

Best Short Story

“On the House” von Hank Phillippi Ryan (aus Quarry: Crime Stories von New England)

nominiert

“Last Fair Deal Gone Down” von Ace Atkins (aus Crossroad Blues; Busted Flush Press)

“Femme Sole” von Dana Cameron (aus Boston Noir, herausgegeben von Dennis Lehane; Akashic Books)

“Animal Rescue” von Dennis Lehane (Boston Noir)

“Amapola” von Luis Alberto Urrea (aus Phoenix Noir, herausgegeben von Patrick Millikin; Akashic Books)

Best Critical Non-fiction Work

Talking About Detective Fiction, von P.D. James (Bodleian Library/Knopf)

nominiert

The Line Up: The World’s Greatest Crime Writers Tell the Inside Story of Their Greatest Detectives, herausgegeben von Otto Penzler (Little, Brown)

Haunted Heart: The Life and Times of Stephen King, von Lisa Rogak (Thomas Dunne Books)

Dame Agatha’s Shorts: An Agatha Christie Short Story Companion, von Elena Santangelo (Bella Rosa Books)

The Talented Miss Highsmith: The Secret Life and Serious Art of Patricia Highsmith, von Joan Schenkar (St. Martin’s Press)

Die Shamus Awards, verliehen von den Private Eye Writers of America

Best Hardcover P.I. Novel

Locked In, von Marcia Muller (Grand Central)

nominiert

The Silent Hour, von Michael Koryta (Minotaur)

Where the Dead Lay, von David Levien (Doubleday)

Schemers, von Bill Pronzini (Forge)

My Soul to Take, von Yrsa Sigurdardottir (William Morrow)

Best First P.I. Novel

Faces of the Gone, von Brad Parks (Minotaur)

nominiert

Loser’s Town, von Daniel Depp (Simon & Schuster)

The Last Gig, von Norman Green (Minotaur)

The Good Son, von Russel D. McLean (Minotaur)

Chinatown Angel, von A.E. Roman (Minotaur)

Best Paperback Original P.I. Novel

Sinner’s Ball, von Ira Berkowitz (Three Rivers Press)

nominiert

Dark Side of the Morgue, von Raymond Benson (Leisure)

Red Blooded Murder, von Laura Caldwell (Mira)

Vengeance Road, von Rick Mofina (Mira)

Body Blows, von Marc Strange (Dundurn)

Best P.I. Short Story

“Julius Katz” von Dave Zeltserman (Ellery Queen Mystery Magazine, September/October 2009)

nominiert

“The Dark Island” von Brendan DuBois (aus Boston Noir, herausgegeben von Dennis Lehane; Akashic)

“Deadline Edition” von S.L. Franklin (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, April 2009)

“Blazin’ on Broadway” von Gary Phillips (aus Phoenix Noir, herausgegeben von Patrick Millikin; Akashic)

“Suicide Bonds,” von Tim L. Williams (Ellery Queen Mystery Magazine, March/April 2009)

Lifetime Achievement Award

Robert Crais

Die Barry Awards

Best Novel

The Last Child, von John Hart (Minotaur)

nominiert

The Gates, von John Connolly (Atria)

The Hidden Man, von David Ellis (Putnam)

Spade & Archer, von Joe Gores (Knopf)

Locked In, von Marcia Muller (Grand Central)

Shanghai Moon, von S.J. Rozan (Minotaur)

Best First Novel

The Sweetness at the Bottom of the Pie, von Alan Bradley (Delacorte)

nominiert

Beat the Reaper, von Josh Bazell (Little, Brown)

A Trace of Smoke, von Rebecca Cantrell (Forge)

A Bad Day for Sorry, von Sophie Littlefield (Minotaur)

Black Water Rising, von Attica Locke (Harper)

The Ghosts of Belfast, von Stuart Neville (Soho Crime)

Best British Novel

If the Dead Rise Not, von Philip Kerr (Quercus)

nominiert

Awakening, von S. J. Bolton (Bantam Press)

The Lovers, von John Connolly (Hodder & Stoughton)

Midnight Fugue, von Reginald Hill (HarperCollins)

Still Midnight, von Denise Mina (Orion)

The Ignorance of Blood, von Robert Wilson (HarperCollins)

Best Paperback Original

Starvation Lake, von Bryan Gruley (Touchstone)

nominiert

Bury Me Deep, von Megan Abbott (Simon & Schuster)

Quarry in the Middle, von Max Allan Collins (Hard Case Crime)

The Weight of Silence, von Heather Gutenkauf (Mira)

Fatal Lies, von Frank Tallis (Mortalis)

The Herring-Seller’s Apprentice, von L.C. Tyler (Felony & Mayhem)

Best Thriller

Running from the Devil, von Jamie Freveletti (Morrow)

nominiert

No Survivors, von Tom Cain (Viking)

The Gray Man, von Mark Greaney (Jove)

Columbus, von Derek Haas (Pegasus)

House Secrets, von Mike Lawson (Atlantic Monthly)

Walking Dead, von Greg Rucka (Bantam)

Mystery/Crime Novel of the Decade

The Girl with the Dragon Tattoo, von Stieg Larsson (Knopf)

nominiert

The Guards, von Ken Bruen (Minotaur)

The Lincoln Lawyer, von Michael Connelly (Little, Brown)

Mystic River, von Dennis Lehane (Morrow)

Still Life, von Louise Penny (Minotaur)

The Shadow of the Wind, von Carlos Ruiz Zafón (Penguin Press)

Best Short Story

“The High House Writer” von Brendan DuBois (AHMM, July-August 2009)

nominiert

“My Mother’s Keeper” von Barbara Callahan (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], June 2009)

“Erin’s Journal” von David Dean (EQMM, December 2009)

“Real Men Die” von John H. Dirckx (Alfred Hitchcock Mystery Magazine [AHMM], September 2009)

“A Hollywood Ending” von Melodie Johnson Howe (EQMM, July 2009)

“Hard Blows” von Morley Swingle (from The Prosecution Rests: New Stories About Courtrooms, Criminals, and the Law, herausgegeben von Linda Fairstein; Little, Brown)

Don Sandstrom Award for Literary Achievement in Mystery Fandom

Len & June Moffatt

Captain Bob Napier

Die Macavity Awards

Best Mystery Novel

Tower, von Ken Bruen and Reed Farrel Coleman (Busted Flush Press)

nominiert

Bury Me Deep, von Megan Abbott (Simon & Schuster)

Necessary as Blood, von Deborah Crombie (William Morrow)

Nemesis, von Jo Nesbø (HarperCollins)

The Brutal Telling, von Louise Penny (Minotaur)

The Shanghai Moon, von S.J. Rozan (Minotaur)

Best First Mystery Novel

The Sweetness at the Bottom of the Pie, von Alan Bradley (Delacorte)

nominiert

Running from the Devil, von Jamie Freveletti (William Morrow)

A Bad Day for Sorry, von Sophie Littlefield (Minotaur)

The Ghosts of Belfast, von Stuart Neville (Soho Crime)

A Beautiful Place to Die, von Malla Nunn (Picador)

Best Mystery Non-Fiction

Talking About Detective Fiction, von P.D. James (Alfred A. Knopf)

nominiert

L.A. Noir: The Struggle for the Soul of America’s Most Seductive City, von John Buntin (Random House: Harmony Books)

Rogue Males: Conversations & Confrontations About the Writing Life, von Craig McDonald (Bleak House Books)

The Line Up: The World’s Greatest Crime Writers Tell the Inside Story of Their Greatest Detectives, herausgegeben von Otto Penzler (Little, Brown & Company)

Provenance: How a Con Man and a Forger Rewrote the History of Modern Art, von Laney Salisbury and Aly Sujo (Penguin Press)

Dame Agatha’s Shorts: An Agatha Christie Short Story Companion, von Elena Santangelo (Bella Rosa Books)

Best Mystery Short Story

“On the House” von Hank Phillippi Ryan in Quarry: Crime Stories von New England Writers (Level Best Books)

nominiert

“Last Fair Deal Gone Down” von Ace Atkins in Crossroad Blues (Busted Flush Press)

“Femme Sole” von Dana Cameron in Boston Noir (Akashic Books)

“Digby, Attorney at Law” von Jim Fusilli (AHMM, May 2009)

“Your Turn” von Carolyn Hart in Two of the Deadliest (Harper)

“The Desert Here and the Desert Far Away” von Marcus Sakey in Thriller 2: Stories You Just Can’t Put Down (Mira)

“Amapola” von Luis Alberto Urrea in Phoenix Noir (Akashic Books)

Sue Feder Historical Mystery

A Trace of Smoke, von Rebecca Cantrell (Forge)

nominiert

In the Shadow of Gotham, von Stefanie Pintoff (Minotaur)

A Duty to the Dead, von Charles Todd (William Morrow)

Serpent in the Thorns, von Jeri Westerson (Minotaur)

Among the Mad, von Jacqueline Winspear (Henry Holt)

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Einige Bücher sind schon übersetzt (Ich bin jetzt zu faul, die deutschen Titel herauszusuchen), einige werden noch übersetzt und einige liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel (und werden dann auch gebührend besprochen).

(via The Rap Sheet)


Parnell Hall will King of Kindle werden

Oktober 15, 2010

Krimiautor Parnell Hall hat ein neues Musikvideo veröffentlicht:

Viel Spaß beim Erraten der auftretenden Krimiautoren und der Bildzitate.


Und die Dagger 2010 gehen an

Oktober 10, 2010

Ohne weitere Kommentare: die diesjährigen Dagger-Gewinner der CWA (Crime Writers‘ Association) sind:

CWA Gold Dagger 2010

Blacklands, von Belinda Bauer (Corgi)

nominiert

Blood Harvest, von S.J. Bolton (Bantam Press)

Shadowplay, von Karen Campbell (Hodder & Stoughton)

The Way Home (Kein Weg zurück), von George Pelecanos (Orion)

CWA Ian Fleming Steel Dagger 2010 (sponsored by Ian Fleming Publications Ltd.)

A Loyal Spy, by Simon Conway (Hodder & Stoughton)

nominiert

The Dying Light, von Henry Porter (Orion)

Innocent, von Scott Turow (Macmillan)

The Gentlemen’s Hour (Pacific Paradise), von Don Winslow (Heinemann)

CWA John Creasey (New Blood) Dagger 2010

Acts of Violence, von Ryan David Jahn (Pan)

nominiert

The Pull of the Moon, von Diane Janes (Robinson)

Rupture, von Simon Lelic (Picador)

The Holy Thief, von William Ryan (Mantle)

The Film Dagger

Inception (Warner Bros.)

nominiert

District 9 (Sony Pictures)

Sherlock Holmes (Warner Bros.)

The Girl with the Dragon Tattoo (Verblendung) (Momentum Pictures)

The TV Dagger

Sherlock (BBC)

nominiert

Ashes to Ashes, Series 3 (Kudos)

Luther (BBC)

Wallander, Series 2 (Left Bank Pictures)

The International TV Dagger

Wallander, Series 2 (Yellow Bird Films)

nominiert

Damages, Season 3 (Sony Pictures)

The Good Wife, Season 1 (CBS)

The Best Actress Dagger

Maxine Peake (Criminal Justice)

nominiert

Glenn Close (Damages)

Hermione Norris (Spooks)

Keeley Hawes (Ashes to Ashes und Identity)

Sue Johnston (Waking the Dead)

The Best Actor Dagger

Benedict Cumberbatch (Sherlock)

nominiert

Idris Elba (Luther)

Kenneth Branagh (Wallander)

Philip Glenister (Ashes to Ashes)

The Best Supporting Actor Dagger

Matthew Macfadyen (Criminal Justice)

nominiert

Laurence Fox (Lewis)

Rupert Graves (Sherlock)

Tom Hiddleston (Wallander)

The Best Supporting Actress Dagger

Dervla Kirwan (The Silence)

nominiert

Gina McKee (The Silence)

Saskia Reeves (Luther)

Sophie Okonedo (Criminal Justice)

People’s Detective Dagger (beliebtester TV-Seriencharakter, gewählt von den Lesern und Zuschauern)

Christopher Foyle (Foyle’s War [die Serie lief nie in Deutschland])

Hall of Fame (sponsored by Sprecsavers)

Frederick Forsyth

George Pelecanos

Special Recognition Award

14 Schauspieler von „The Bill“ (eine englische Polizeiserie, die bei uns nie und in England 26 Jahre lief)

(via The Rap Sheet)

 


For your eyes only: Das Leben der danach

Oktober 6, 2010

Das ist der deutsche Trailer für den neuen Film „Hereafter – Das Leben danach“ von Clint Eastwood. Der deutsche Start ist für den 27. Januar 2011 geplant.

Hmpf, sieht nach einem ziemlich enttäuschendem Mystery-Drama (Thriller wohl eher nicht) mit einem übernatürlichem Touch aus. Auch die Story klingt mau:

In „Hereafter“ geht es um drei Menschen, die auf unterschiedliche Weise mit ihrer Sterblichkeit konfrontiert werden. Matt Damon spielt den amerikanischen Arbeiter George, der eine besondere Verbindung zum Jenseits entwickelt. Auf der anderen Seite des Atlantiks wird die französische Journalistin Marie (Cécile de France) durch ein Nahtoderlebnis traumatisiert. Und als der Londoner Schuljunge Marcus (Frankie/George McLaren) den Menschen verliert, der ihm am nächsten steht, lässt ihn das Unerklärliche fast verzweifeln. Alle drei sind auf der Suche nach der Wahrheit, und als sich ihre Wege kreuzen, machen sie kraft ihres Glaubens an ein Leben nach dem Tod fundamentale Erfahrungen.

Aber das Drehbuch ist von Peter Morgan, der auch die Bücher für „The Damned United“ (nach dem Roman von David Peace) und „Frost/NIxon“ schrieb, und Clint Eastwood hat noch keinen wirklich schlechten Film gemacht.

Daher ist der Film wahrscheinlich besser als der Trailer und die Inhaltsangabe. Ende Januar wissen wir es.


David Simon hat die Lösung

Oktober 5, 2010

David Simon war Kriminalreporter bei der Baltimore Sun. Sein erster Schritt in das Filmgeschäft war ein Sachbuch, das die Vorlage für die Polizeiserie „Homicide“ wurde. Dann erfand er die geniale Copserie „The Wire“, wurde überall abgefeiert und in Deutschland lief die Serie nur mal auf einem Bezahlsender. Das heißt: die Meisten kennen die Serie nur vom Hörensagen. Auch „Treme“, Simons neue Serie über New Orleans nach dem Hurrikan Katrina, wird wahrscheinlich nie im deutschen Free-TV ausgestrahlt werden.

Auf dem Fernsehfestival „Cologne Conference“ rührte er jetzt eifrig die Werbetrommel für „Treme“ und unterhielt sich mit der FAZ. In dem informativem Interview sagte er auch, warum amerikanische Serien besser als deutsche Serien sind:

Sie wollen Sachen wie „The Wire“? Das ist ganz einfach. Dann müssen Sie alle Macht dem Autor geben. Den kann man dann mit einem Regisseur zusammenbringen, mit einem Produzenten und mit einem Mann, der dafür sorgt, dass das Budget nicht platzt. Aber der Autor muss das letzte Wort haben. Ich sage das nicht, weil ich selbst einer bin. Regisseure verlieben sich in Technik, Einstellungen und Stil. Nichts davon ist die raison d’être, um eine Geschichte zu erzählen. Es ist notwendig, aber Regisseure sind nicht die Anwälte der Geschichte, auch nicht Schauspieler oder die Crew. Im amerikanischen Fernsehen von heute gehört dem Geschichtenerzähler die Show.

Dazu braucht man Mut.

Man braucht Mut, loszulassen. Aber wenn man eine gute Geschichte garantieren will mit Anfang, Mitte und Ende: Diese Jobbeschreibung passt nur auf den Autor. Nicht auf den Regisseur, den Produzenten, den Schauspieler, nicht auf den Typ, der die Schecks unterschreibt. Es ist der Autor.

Genau so ist es.

Und hier noch eine legendäre „The Wire“-Szene:

Fucking great storytelling.


„Alligator“ – ein B*nd-Roman

Oktober 5, 2010

Als ich diesen Satz

“I never trusted short people. Their mothers always tell them about how well Hitler and Napoleon did and they grow up thinking they can do the same.”

in der ausführlichen Besprechung von Doug Bentin bei Bookgasm las, musste ich herzlich lachen und mir das Buch sofort besorgen.


Elmore Leonard über seinen neuen Roman

Oktober 5, 2010

In den USA erscheint demnächst „Djibouti“, der neue Roman von Elmore Leonard. Alle weiteren sachdienlichen Informationen in diesem Clip:


„Teufelszeug“ in Berlin

Oktober 4, 2010

Ich habe keine Ahnung, ob die folgenden 530 Seiten das Versprechen der ersten Zeilen halten können, aber das erste Kapitel von Joe Hills neuem Roman „Teufelszeug“ (Horns) ist grandios:

Ignatius Martin Perrish hatte die ganze Nacht lang gesoffen und fürchterliche Dinge getan. Am nächsten Morgen erwachte er mit Kopfschmerzen und fasste sich an die Schläfen. Dort spürte er etwas Fremdartiges – zwei gebogene, spitze Auswüchse. Ihm war so übel, dass er sich im ersten Moment nichts dabei dachte.

Erst als er schwankend vor der Toilette stand und sein Blick auf den Spiegel über dem Waschbecken fiel, sah er, dass ihm im Schlaf Hörner gewachsen waren. Bestürzt taumelte er einen Schritt zurück, und zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Stunden pinkelte er sich auf die Füße.

Später bemerkt Ig Perrish, dass er, wenn er jemand berührt, deren dunkelsten Geheimnisse und verborgensten Gelüste kennt. Mit dieser Gabe will er den Mörder von seiner großen Liebe Merrin finden.

Joe Hill ist der Sohn von Stephen King (Ja, genau dem Stephen King.). Seine Romane und Kurzgeschichten waren für den Bram Stoker Award (auch gewonnen), den World Fantasy Award und Macavity Award nominiert. Oh, und Comics schreibt er auch. Und eine TV-Serie ist für nächstes Jahr geplant.

Morgen, am Dienstag, den 5. Oktober, um 20.00 Uhr stellt Joe Hill seinen druckfrischen Roman „Teufelszeug“ in der Otherland-Buchhandlung (Bergmanstraße 25, Berlin [feiner Laden, der zu hemmungslosen Kaufexzessen verführt]) vor. Übersetzer und Ladeninhaber Hannes Riffel wird die deutschen Teile lesen und Buchlektor Andy Hahnemann wird durch den Abend führen.

Der Eintritt ist frei“, sagen die Veranstalter.

Joe Hill: Teufelszeug

(übersetzt von Hannes Riffel)

Heyne, 2010

544 Seiten

19,99 Euro

Originalausgabe

Horns

William Morrow, New York, 2010


„True Grit“ – die Coen-Version

September 29, 2010

Sodele, der erste Trailer für „True Grit“ ist online. Die Coen-Brüder verfilmten den Roman von Charles Portis mit einem beeindruckenden Staraufgebot. Der Roman wurde bereits 1969 von Henry Hathaway mit John Wayne in der Hauptrolle verfilmt. Wayne erhielt dafür seinen einzigen Oscar als bester Hauptdarsteller. Bei uns lief „True Grit“ als „Der Marshal“.

Der Western erzählt die Geschichte der vierzehnjährigen Mattie, die den feigen Mord an ihrem Vater rächen will. Als Hilfe heuert sie Rooster Cogburn, eine Legende, die inzwischen ein Leben als Säufer fristet, an.

Bei uns soll der Film am 13. Januar 2011 starten.


KrimiWelt-Bestenliste Oktober 2010

September 25, 2010

Die Bestenliste der KrimiWelt für den Oktober sieht so aus:

1 (-) Don Winslow: Tage der Toten

2 (1) Richard Price: Cash

3 (3) Jenny Siler: Verschärftes Verhör

4 (-) Nii Parkes: Die Spur des Bienenfressers

5 (-) David Peace: Tokio, besetzte Stadt

6 (9) Frank Göhre: Der Auserwählte

7 (8) Derek Nikitas: Scheiterhaufen

8 (5) Garry Disher: Rostmond

9 (-) Thomas Willmann: Das finstere Tal

10 (5) Jo Nesbø: Headhunter

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Nachdem im letzten Monat sechs Romane neu auf die Liste kamen, geht’s diesen Monat mit vier Neueinsteigern vergleichsweise gemütlich zu. Aber Don Winslows „Tage der Toten“ und David Peaces „Tokio, besetzte Stadt“ sind ziemlich wuchtige Bücher.