
Heute Nachmittag in Moabit; aber auch in anderen Kiezen sind Gehwege in Teilen zu regelrechten Eisbahnen geworden.
Aus mir unbekannten Gründen ist es in der Hauptstadt nicht möglich, den Schnee schnell zu räumen.

Heute Nachmittag in Moabit; aber auch in anderen Kiezen sind Gehwege in Teilen zu regelrechten Eisbahnen geworden.
Aus mir unbekannten Gründen ist es in der Hauptstadt nicht möglich, den Schnee schnell zu räumen.

Bei diesem Bild, gemacht auf dem Weg zur S-Bahn-Station Westhafen, wollte ich nur ausprobieren, was herauskommt, wenn ich direkt in die noch ziemlich hoch am Himmel stehende Abendsonne hineinfotografiere. Ich dachte, dass das ein weiteres „Aha, so geht es nicht.“-Bild wird.
Wurde es nicht.


Vor der Deutschlandpremiere von „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ im Zoo Palast wird eifrig gehämmert, geschraubt und geschwitzt.
Der fünfte Indiana-Jones-Film startet am 29. Juni. Dann gibt es auch meine Besprechung.

genaugenommen Friedrichsfelde, östlich vom Alexanderplatz, außerhalb des S-Bahn-Rings


Vorher, bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor frierend im Fahnenmeer.
Hier gibt es eine Zusammenfassung der heutigen Demonstrationen und Veranstaltungen.

Weil hier in Berlin (anderswo auch?) gerade munter über ein Böllerverbot, das dieses Mal wirklich kommen könnte, diskutiert wird, grabe ich einfach einmal einen älteren Text von mir aus und poste ihn, etwas gekürzt, wieder. Am 31. Dezember 2019 schrieb ich:
Um die Weihnachtstage plante ich einen Text zur alljährlichen Straßenschlacht in der Silvesternacht. Ich war noch nie ein Freund des verordneten Silvesterfrohsinns (Hey, ich brauche keinen Anlass, um mich zu betrinken und ich brauche dazu nicht die Gesellschaft ganzer Kompanien Besoffener, die ich niemals kennen lernen möchte. Außerdem kann ich mir die normale Silvestermusik auch mit multiplen parallelen Alkoholvergiftungen nicht hörbar trinken.), aber viele Jahre meines Lebens ging ich nach der Methode „Leben und knallen lassen“ vor. Erst in Berlin änderte sich das. Zu viele besoffene Idioten auf einer zu kleinen Fläche und die Böller erzeugen zwischen den Häusergassen einen infernalischen Lärm.
Aber inzwischen gibt es so viele Artikel darüber und in Umfragen sind große Mehrheiten dafür, die sich auf wenige Stunden beschränkende Erlaubnis für Kreti und Pleti mit Feuerwerk zu hantieren, zu beschränken. Denn es geht nicht um ein „Verbot der Silvesterböllerei“, sondern darum, eine Ausnahme, eine Erlaubnis, nicht weiter zu gewähren.

Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten (an der Straße des 17. Juni, wenige Meter vom Brandenburger Tor) aus einer ungewohnten Perspektive. Gefällt mir besser als die unzählige Male fotografierte Vorderseite.



Berlin hat viele Kinos, viele Leinwände und viele verkaufte Tickets. Und immer wieder streikt das Personal der Kinos. Der jüngste Streik geht um die Bezahlung in den Yorck-Kinos. Dies ist eine angesehene Berliner Arthaus-Kinokette mit vierzehn Kinos und noch mehr Leinwänden.
Seit 2019 ist die Yorck-Kino GmbH wieder in der Tarifbindung. Durch die kürzlich erfolgte Erhöhung des Mindestlohns gab es für die Angestellten auch eine Gehaltserhöhung. Aktuell betrage, so die Yorck-Kinogruppe in einer Erklärung, der Einstiegslohn 12,50 Euro und liege damit über den Löhnen, die nach Tarifverträgen in Multiplexen gezahlt würden.
Mehr sei, auch wegen der steigenden Eniergiekosten, der Inflation und den aktuell geringen Ticketverkäufen, nicht drin.
ver.di will mehr. Konkret fordert die Dienstleistungsgewerktschaft für die 160 Beschäftigten, die sich ebenfalls mit gestiegenen Lebenshaltungskosten herumschlagen müssen, einen Einstiegslohn von mindestens 13 Euro pro Stunde, eine Beibehaltung der Mehrtheaterzulagen gemäß dem bestehenden Tarifvertrag (20 und 50 Cent, gestaffelt nach Sälen der Kinos; denn mehr Säle bedeuten mehr Arbeit), eine Beibehaltung der Jahressonderleistung (Weihnachtsgeld) und eine Beibehaltung der Lohnstruktur unter Anwendung der Betriebszugehörigkeitszulagen. Der Tarifvertrag soll zwölf Monate gelten.
Weil die Verhandlungen nicht vorankommen, gab es am Samstag vor dem delphi LUX (direkt am Bahnhof Zoo) einen ersten Warnstreik.

Berlin, Moabit, Nähe U-Bahnhof Turmstraße: hier wird eine Tram gebaut. Danach geht’s schneller zum Hauptbahnhof.