Kerstin Ehmer stellt ihren neuen Krimi „Die schwarze Fee“ vor

September 15, 2019

Berlin in den Goldenen Zwanzigern. Der eine Krieg war gerade vorbei, von dem nächsten wusste man noch nichts. Zwischen diesen Kriegen war – jedenfalls wird uns das heute gesagt – die deutsche Hauptstadt eine der aufregendsten Städte Europas. Für Schriftsteller ist das ein dankbarer Hintergrund, vor dem Kerstin Ehmer auch ihren zweiten Krimi mit Kommissar Ariel Spiro, „Die schwarze Fee“ spielen lässt.

Russische Emigranten, darunter Schriftsteller, Gelehrte, Politiker und Anarchisten, haben nach der Revolution in Berlin Zuflucht gefunden vor dem Zugriff der sowjetischen Geheimpolizei. Zwei Giftmorde führen Kommissar Ariel Spiro in das russische Milieu. Und dann ist da noch Nike, seine große Liebe, die ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrem neuen Freund Anton bittet. Unversehens geraten beide in einen Strudel aus Politik und Gewalt.

Die schwarze Fee“ ist die Fortsetzung ihres erfolgreichen Krimidebüts „Der weiße Affe“. Mit bildgewaltiger Sprache und atmosphärischen Szenen zeigt Kerstin Ehmer auch in diesem Krimi, dass das Berlin der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts nicht immer so golden gewesen ist, wie es scheint. Sagt der Verlag und es fällt mir schwer zu widersprechen.

Kerstin Ehmer betreibt seit sechzehn Jahren mit ihrem Mann die legendäre Victoria Bar. Mit Beate Hindermann schrieb sie den Longseller »Die Schule der Trunkenheit« über das gepflegte Genießen.

Am Montag den 16. September, ist um 19.00 Uhr in der Victoria Bar (Potsdamer Straße 102, 10785 Berlin), bei freiem Eintritt die Buchpremiere. Mit einem extra für diesen Abend kreiertem Cocktail.

Kerstin Ehmer: Die schwarze Fee

Pendragon, 2019

400 Seiten

18 Euro

Hinweise

Pendragon über „Die schwarze Fee“

Homepage der Victoria Bar


Lesung: „Der weiße Affe“ in der Victoria Bar

Oktober 2, 2017

Am Mittwoch, den 4. Oktober, stellt Kerstin Ehmer ihr Krimidebüt „Der weiße Affe“, um 19.00 Uhr (Einlass: 18.00 Uhr) in der Victoria Bar (Potsdamer Straße 105, Berlin) vor; – also eigentlich in ihrem Wohnzimmer. Denn Ehmer und ihr Mann betreiben seit sechzehn Jahren die Victoria Bar.

Der Roman entführt dann in das Berlin der zwanziger Jahre.

Ein jüdischer Bankier wird erschlagen im Hausflur seiner Geliebten aufgefunden. Kommissar Ariel Spiro ist gerade aus der Provinz nach Berlin gezogen und übernimmt direkt seinen ersten Fall. Zunächst deuten die Ermittlungen auf ein politisches Motiv hin. Doch auch die wohlhabende und exzentrische Familie des Toten gibt Spiro Rätsel auf.

Schon bald gerät der junge Kommissar in den Sog der Metropole, getrieben vom schnellen Rhythmus und mitgerissen vom rauschenden Berliner Nachtleben. Als er sich von der faszinierenden Tochter des Toten magisch angezogen fühlt, muss Spiro aufpassen, dass ihm der Fall nicht entgleitet.“

Das könnte spannend sein. Auch wenn der Kommissar mit 52 Minuten Verspätung in der Hauptstadt ankommt. Der Zug hatte sich verspätet.

Weil die Lesung eine „geschlossene Gesellschaft“ (keine konspirative Gesellschaft) ist, wird um eine Anmeldung unter presse@pendragon.de gebeten.

Der Eintritt ist frei.

Kerstin Ehmer: Der weiße Affe

Pendragon, 2017

280 Seiten

17 Euro

Hinweis

Pendragon über Kerstin Ehmer