Neu im Kino/Filmkritik: „Once upon a time in Gaza“, als drei Männer sich trafen

Gaza, 2007: Osama, Inhaber eines Falafel-Geschäfts und Drogenhändler, Yahya, ein bei ihm angestellter Student, und Abou Sami, ein korrupter Polizist, treffen aufeinander und eine eher zufällige Abfolge von Ereignissen entwickelt sich, die zu Osamas Tod, weiteren Toten und der Mitarbeit Yahyas in einem patriotischem, palästinensischem No-Budget-Actionfilm als Hauptdarsteller führen. Anfangs lassen einige atmosphärische Nachtaufnahmen auf einen Noir-Gangsterfilm hoffen.

Diese Hoffnungen erfüllen sich nicht. Formal zerfällt das von den Zwillingsbrüdern Tarzan und Arab Nasser unglaublich dröge erzählte Drama „Once upon a time in Gaza“ in zwei fast vollständig voneinander unabhängige Kurzfilme mit viel Füllmaterial und noch mehr verpassten Gelegenheiten.

Once upon a time in Gaza (Once upon a time in Gaza, Frankreich/Palästina/Deutschland/Portugal/Katar/Jordanien 2025)

Regie: Tarzan Nasser, Arab Nasser

Drehbuch: Tarzan Nasser, Arab Nasser, Amer Nasser, Marie Legrand

mit Nader Abd Alhay, Ramzi Maqdisi, Majd Eid

Länge: 90 Minuten

FSK: ab 12 Jahre

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Filmportal über „Once upon a time in Gaza“

Moviepilot über „Once upon a time in Gaza“

Rotten Tomatoes über „Once upon a time in Gaza“

Wikipedia über „Once upon a time in Gaza“

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