
Weil am Donnerstag Luc Bessons spaßige Interpretation der Geschichte des Grafen Dracula anläuft: Hier das schöne Cover einer aktuell erhältlichen Ausgabe

Weil am Donnerstag Luc Bessons spaßige Interpretation der Geschichte des Grafen Dracula anläuft: Hier das schöne Cover einer aktuell erhältlichen Ausgabe

Ein Cover für die Jerome-Charyn-Fans (Ja, auch du da hinten in der Ecke bist gemeint!): Vor wenigen Tagen erschien im Suhrkamp Verlag die deutsche Erstausgabe von seinem neuesten Roman „Ravage & Son“. Der Verlag bewirbt den Kriminalroman als „Das literarische Gegenstück zu Martin Scorseses ‚Gangs of New York’“.
Charyns Noir spielt einige Jahrzehnte nach Scoreses Film zwischen 1883 und 1919 in New York, genauer gesagt in Manhattan. Dort arbeitet Ben Ravage als Detektiv bei der Kehillah, einer Privatpolizei reicher jüdischer Geschäftsleute. Sie soll der Polizei beim Kampf gegen das Verbrechen an der Lower East Side helfen. Zu diesen Verbrechern gehört ein halb verrückter Bösewicht, der Prostituierte angreift.
Popmatters meinte über den historischen Roman: „Eine Mischung aus Jekyll und Hyde, Noir und Krimi – und ein Klassiker von Geburt an.“
In den USA sind bereits zwei weitere Romane von Charyn angekündigt: ein intimes Porträt der Opernsängerin Maria Callas und ein Jugendroman über einen Teenager in den fünfziger Jahren in New York City, der sich zwischen einem Leben als Verbrecher und einem Leben als Künstler entscheiden muss.
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Jerome Charyn: Ravage & Son
(übersetzt von Jürgen Bürger)
Suhrkamp, 2025
336 Seiten
18 Euro
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Originalausgabe
Ravage & Son
Bellevue Literary Press, New York 2023
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Hinweise
Krimi-Couch über Jerome Charyn

Alles Gute zum heutigen Geburtstag!
In wenigen Tagen erscheint sein neuer Roman „Der Beweis meiner Unschuld“ (The Proof of My Innocence), eine während der kurzen Regierungszeit von Premierministerin Liz Truss spielende Mischung aus Cozy-Detektivgeschichte, College-Roman und autofiktionalem Roman, im Folio Verlag.
Besprechung folgt.

Der erste Wilsberg-Krimi. Der Rest ist Geschichte zwischen Buchdeckeln und im Fernsehen.

Die Vorlage für Rainer Werner Fassbinders letzten Film, der ruhig mal im Fernsehen laufen oder in Deutschland auf Blu-ray/DVD veröffentlicht werden könnte.

Ehe Brad Pitt ab Donnerstag in „F1“ seine Runden dreht, möchte ich auf den einzig wahren und wahrhaftigen Formel-1-Roman hinweisen. Er ist von Wolf Haas.
Das ist das kultige Cover der Rowohlt-Taschenbuchneuausgabe von 2001.

1974 erschien ein Roman, der zum Bestseller wurde.
Die Verfilmung startete in den US-Kinos am 20. Juni 1975.
Der deutsche Kinostart war am 18. Dezember 1975.
Der Rest ist Geschichte, die am Donnerstag, den 19. Juni, in wichtigen Teilen auf Kabel 1 in einem Rutsch nachgeholt werden kann: um 20.15 Uhr zeigt der Sender „Der weiße Hai“ (USA 1975) (Pflicht), um 23.00 Uhr die brandneue Doku „Inside Der weiße Hai“ (Deutschland 2025) (Kür – oder diese Doku), um 23.55 Uhr „Der weiße Hai II“ (USA 1978) (wir begeben uns in die Jagdgefilde der Komplettisten), um 02.05 Uhr „Der weiße Hai III“ (USA 1983) und, zum Abschluss, um 03.45 Uhr „Der weiße Hai IV“ (USA 1987).
Ach, da fällt mir ein: irgendwo liegt bei mir der Roman zum Film „Jaws II“ (yep, das Original) herum.