TV-Tipp für den 20. Januar: Jazzline: Steps Ahead

Januar 20, 2009

WDR, 00.10

Jazzline: Leverkusener Jazztage 2008: Steps Ahead

Mitschnitt eines Konzertes der legendären Fusion-Band. Trompeter Till Brönner verstärkter bei dem Auftritt die Mike Mainieris Band. Die Sendezeit ist – nun, für ein Jazzkonzert fast schon ungewöhnlich früh.

Hinweise

WDR zur Sendung

NYC Records (Quasi-Homepage von Mike Manieri und „Steps Ahead“)

Wikipedia über „Steps Ahead“


TV-Tipp für den 19. Januar: Tatort: Dreimal schwarzer Kater

Januar 19, 2009

NDR, 21.00

TATORT: Dreimal schwarzer Kater (D 2003, R.: Buddy Giovinazzo)

Drehbuch: Stephan Cantz, Jan Hinter

In einem Heim stirbt die gelähmte Lisa. Kommisar Thiel (Axel Prahl) und Pathologe Boerne (Jan Josef Liefers) beginnen zu ermitteln.

Nach zwei äußert unterhaltsamen Fällen inszenierte Buddy Giovinazzo den dritten Fall: New York in Münster? Das nicht, aber gewohnt respektlos und witzig.

Inzwischen hat Giovinazzo sein Debüt „Cracktown“ unter dem Originaltitel „Life is hot in Cracktown“ verfilmt. Der Kinostart ist noch unklar. Im Frühjahr soll bei Pulp Master sein neuer Roman „Piss in den Wind“ erscheinen.

Mit Axel Prahl, Jan Josef Liefers, Friederike Kempter, Christine Urspruch, Mechthild Großmann, Oliver Bokern, Claus D. Clausnitzer

Hinweise

Wikipedia über Buddy Giovinazzo

Krimi-Couch über Buddy Giovinazzo

IMDB über Buddy Giovinazzo


TV-Tipp für den 18. Januar: Hessen wählt

Januar 18, 2009

HR, 17.30

Hessen wählt

Nach dem missglückten Remake der Bundestagswahl auf Provinzebene, dem spontan angesetztem und sehr erfolgreichem Stück „Parteimitglieder treiben die eigene Partei in den Ruin“ (Hollywoodreif, Abteilung: Katastrophenfilme) gibt es heute den Reboot.

Alles wird, mit kleinen Änderungen, wieder auf Null gesetzt: der ungeliebte Regierungschef sitzt fester denn je im Sattel, die Opposition ist weiter denn je von einer Regierungsbeteiligung entfernt, die Kleinen freuen sich über zweistellige Wahlergebnisse und die SPD geht zum Psychiater.

„Bravo“, sagen die Kritiker.

Das Publikum…


TV-Krimi-Buch-Tipps online

Januar 18, 2009

Meine TV-Krimi-Buch-Tipps für die kommenden zwei Wochen sind online. Hier gibt es nur die ersten Zeilen:

In den kommenden beiden TV-Wochen gibt es einen neuen „Nachtschicht“-Film, mehrere Grisham-Verfilmungen und „Stepfather“ (der deutsche Kinotitel war „Kill, Daddy, Kill“). Donald E. Westlake schrieb das Drehbuch. Der unlängst verstorbene Grandmaster war auch am Drehbuch der Verfilmung seines Dortmunder-Romans „Why me?“, die als „Die Jagd nach dem Teufelsrubin“ gezeigt wird, beteiligt.
Außerdem sehenswert sind Sidney Lumets Barry-Reed-Verfilmung „The Verdict – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“, seine Agatha-Christie-Verfilmung „Mord im Orient-Express“, Claude Chabrols selten gezeigte Ed-McBain-Verfilmung „Blutsverwandte“, Dieter Kehlers ebenfalls selten gezeigte Frank-Göhre-Verfilmung „Tatort: Finale am Rothenbaum“, Sidney J. Furies Len-Deighton-Verfilmung „Ipcress – Streng geheim“, Jean-Luc Godards Dolores-Hitchens-Verfilmung „Die Außenseiterbande“, Budd Boettichers Elmore-Leonard-Verfilmung „Um Kopf und Kragen“, Doug Limans Robert-Ludlum-Verfilmung „Die Bourne Identität“, David Lynchs Barry-Gifford-Verfilmung „Wild at heart – Die Geschichte von Sailor und Lula“ (damals versprach der Name Nicolas Cage noch gute Filme) und José Giovannis „Endstation Schafott“.


TV-Tipp für den 17. Januar: T. C. Boyle

Januar 16, 2009

Arte, 17.20

T. C. Boyle – Die Schönheit der Sucht (D 2008, R.: Florian Leidenberger, Peter Pales)

Drehbuch: Florian Leidenberger, Peter Pales

45-minütige Doku über den 1948 geborenen Schriftsteller, der uns mit „Wassermusik“, „Willkommen in Wellville“, undundund viele lange Leseabende, unterbrochen von periodischen  Lachattacken, bescherte.

Wiederholungen

Samstag, 24. Januar, 06.45 Uhr

Montag, 26. Januar, 09.55 Uhr

Hinweise

Arte über die Doku

Offizielle Seite von T. C. Boyle

Deutsche Verlagsseite von T. C. Boyle (dtv, Hanser, Hörverlag)

Deutsche T.-C.-Boyle-Fanseite

Wikipedia über T. C. Boyle

Handelsblatt (Helmut Werb) besucht T. C. Boyle (14. Dezember 2008)


TV-Tipp für den 16. Januar: Sittenpolizei

Januar 16, 2009

ARD, 03.05

Sittenpolizei (USA 1953, R.: Arnold Laven)

Drehbuch: Lawrence Roman

LV: Leslie T. White: Harness Bull, 1937

Polizist Barnaby jagt zwei Polizistenmörder.

Polizeikrimi, der sich um eine realistische Schilderung des Polizeialltags bemüht.

Leslie T. White war Ermittler für das Los Angeles County District Attorney’s Office. Er schrieb das autobiographische „Me, Detective“ (1936), „Homicide“ und Geschichten für Pulp-Magazine.

Mit Edward G. Robinson, Paulette Goddard, Lee Van Cleef

Auch bekannt als „Polizeichef B”

Hinweise

Police Writers über Leslie T. White


TV-Tipp für den 15. Januar: Romane made in New York

Januar 15, 2009

Arte, 22.40

Romane made in New York (F 2008, R.: Sylvain Bergère, Nelly Kaprièlian)

Drehbuch: Sylvain Bergère, Nelly Kaprièlian

Doku über die junge amerikanische Literatur zwischen 9/11 und dem Wahlsieg von Barack Obama. Zu Wort kommen Jonathan Safran Foer, Jonathan Franzen, Nicole Krauss, Jay MacInerney, Rick Moody und Marisha Pessl.

Wiederholungen

Mittwoch, 21. Januar, 01.55 Uhr (Taggenau!)

Donnerstag, 23. Januar, 05.00 Uhr (Taggenau!)

Sonntag, 25. Januar, 13.00 Uhr

Montag, 26. Januar, 10.40 Uhr


TV-Tipp für den 14. Januar: Lady Vengeance

Januar 14, 2009

ARD, 00.35

Lady Vengeance – Leben für die Rache (Sudkorea 2005, Regie: Park Chan-wook)

Drehbuch: Park Chan-wook, Jeong Seo-Gyeong Jeong

Geum-ja saß dreizehn Jahre im Gefängnis für den Mord an einem kleinen Jungen, den sie nicht begangen hat. Jetzt will sie sich an dem wirklichem Täter, einem honorigem Englischlehrer, rächen.

Ein weiteres Meisterwerk des Regisseurs von „Joint Security Area“, „Sympathy for Mr. Vengeance“ und „Oldboy“. Die Kritiker waren vom Abschluß der Rachetrilogie des Südkoreaners begeistert, die zahlenden Zuschauer ebenso – und das Fernsehen hat für die TV-Premiere auch den richtigen Zeitpunkt gefunden. Denn es wäre ja noch schöner, wenn Normalberufstätige dieses Minderheitenprogramm ohne Videorekorder ansehen könnten. Für die Mehrheit gibt es dagegen um 20.15 „So lacht NRW“ (WDR), „Expeditionen ins Tierreich“ (NDR) und „Ich denke oft an Piroschka“ (HR).

Mit Lee Yeong-ae, Choi Min-sik, Oh Dal-su, Kim Shi-hoo, Kim Bu-seon

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über “Lady Vengeance”


TV-Tipp für den 13. Januar: Im Auftrag des Drachen

Januar 13, 2009

Das Vierte, 20.15

Im Auftrag des Drachen (USA 1975, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Hal Dresner, Warren Murphy (als Warren B. Murphy), Rod Whitaker

LV: Trevanian (Pseudonym von Rod Whitaker): The Eiger Sanction, 1972 (Im Auftrag des Drachen)

Jonathan Hemlock soll im Auftrag einer Geheimorganisation zwei Killer töten. Von einem ist nur bekannt, dass er an einer Besteigung der Eiger-Nordwand teilnimmt. Hemlock schließt sich den Bergsteigern an.

Thriller, bei dem die Landschaftsaufnahmen (Monument Valley, Schweizer Alpen) mehr beeindrucken als die Story. Was auch Clint Eastwood zugibt. Trevanians Debüt mit dem Superspion Hemlock war ein weltweiter Bestseller.

Mit Clint Eastwood, George Kennedy, Heidi Brühl, Reiner Schöne

Hinweise

Homepage von Trevanian

Wikipedia über Trevanian

L. A. Times: Nachruf auf Rod Whitaker (19. Dezember 2005)


TV-Tipp für den 12. Januar: Blood Work

Januar 12, 2009

ZDF, 22.15

Blood Work (USA 2002, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: Michael Connelly: Bloodwork, 1997 (Das zweite Herz)

FBI-Mann Terry McCaleb sucht auf Bitten von Graciella nach dem Mörder ihrer Schwester. Immerhin hat er jetzt ihr Herz.

Ausgezeichnete Adaption des dicken Buches von Michael Connelly, bei dem einige für einen Film sehr sinnvolle Änderungen vorgenommen wurden.

„I am very happy with it. I think it is a solid cop story and I think it captured the character and spirit of the book.” (Michael Connelly, auf seiner Homepage)

Mit Clint Eastwood, Jeff Daniels, Wanda De Jesus, Anjelica Huston

Hinweise

Homepage von Michael Connelly

Meine Besprechung von Michael Connellys „Der Mandant“ (The Lincoln Lawyer, 2005)

Meine Besprechung von Michael Connellys „Vergessene Stimmen“ (The Closers, 2005)

Meine Besprechung von Michael Connellys “L. A. Crime Report“ (Crime Beat, 2004)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Kalter Tod” (The Overlook, 2007)


TV-Tipp für den 11. Januar: Golden Globe Awards 2009

Januar 11, 2009

Pro 7, 02.00

Golden Globe Awards 2009

Ganz ungeduldige Nachteulen können die Verleihung der Golden Globes live (und mit einer deutschen Synchro) erleben. Die weniger Ungeduldigen können später die Preisträger nachlesen (auch hier) und sich auf der HFPA-Seite (Äh, Hollywood Foreign Press Association, die verleihen den Preis, der als Indikator für die Oscars gilt.) einige Videos ansehen.

Nachtrag: Die Gewinner 2009

Cecil B. DeMille Award: Steven Spielberg

Best Motion Picture – Drama

Slumdog Millionaire

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Drama

Kate Winslet – Revolutionary Road

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama

Mickey Rourke – The Wrestler

Best Motion Picture – Musical Or Comedy

Vicky Cristina Barcelona

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy

Sally Hawkins – Happy-Go-Lucky

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Musical Or Comedy

Colin Farrell – In Bruges

Best Performance by an Actress In A Supporting Role in a Motion Picture

Kate Winslet – The Reader

Best Performance by an Actor In A Supporting Role in a Motion Picture

Heath Ledger – The Dark Knight

Best Animated Feature Film

Wall-E

Best Foreign Language Film

Waltz With Bashir (Israel)

Best Director – Motion Picture

Danny Boyle – Slumdog Millionaire

Best Screenplay – Motion Picture

Slumdog Millionaire, Written by Simon Beaufoy

Best Original Score – Motion Picture

Slumdog Millionaire, Composed by A. R. Rahman

Best Original Song – Motion Picture

„The Wrestler“ – The Wrestler, Music & Lyrics By: Bruce Springsteen

Best Television Series – Drama

Mad Men (AMC)

Best Performance by an Actress In A Television Series – Drama

Anna Paquin – True Blood (HBO)

Best Performance by an Actor In A Television Series – Drama

Gabriel Byrne – In Treatment (HBO)

Best Television Series – Musical Or Comedy

30 Rock (NBC)

Best Performance by an Actress In A Television Series – Musical Or Comedy

Tina Fey – 30 Rock (NBC)

Best Performance by an Actor In A Television Series – Musical Or Comedy

Alec Baldwin – 30 Rock (NBC)

Best Mini-Series Or Motion Picture Made for Television

John Adams (HBO)

Best Performance by an Actress In A Mini-series or Motion Picture Made for Television

Laura Linney – John Adams (HBO)

Best Performance by an Actor in a Mini-Series or Motion Picture Made for Television

Paul Giamatti – John Adams (HBO)

Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television

Laura Dern – Recount (HBO)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television

Tom Wilkinson – John Adams (HBO)


TV-Tipp für den 10. Januar: Jenseits der Träume

Januar 10, 2009

ARD, 23.10

Jenseits der Träume (USA 1999, R.: Neil Jordan)

Drehbuch: Bruce Robinson, Neil Jordan

LV: Bari Wood: Doll´s eyes

Eine Kinderbuchautorin hat nachts Visionen von Verbrechen.

Frank Noack schrieb vollkommen zutreffend: „Jordans bester Film seit Jahren ist ein Genre-Mix aus Horrorfilm und Melodram…Harte Kost ist der Film nicht deshalb, weil viel Blut fließt, sondern weil es keinen Hoffnungsschimmer gibt…Ziemlich deprimierend diese Geschichte, aber Jordan hat sie mit solch einem Enthusiasmus inszeniert, dass man ihm gern folgt.“ (Rheinische Post, 24. September 1999)

Mit Annette Bening, Aidan Quinn, Robert Downey jr., Stephen Rea, Paul Guilfoyle


TV-Tipp für den 9. Januar: The Hot Spot

Januar 9, 2009

Tele 5, 20.15

The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer (USA 1990, R.: Dennis Hopper)

Drehbuch: Nona Tyson, Charles Williams

LV: Charles Williams: Hell hath no fury, The Hot Spot, 1953 (Bis dass der Mord euch scheidet, Spiel mit dem Feuer, The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer)

Aus dem Nichts taucht Harry Maddox in einem texanischen Provinzkaff auf. Er will nur die Bank überfallen. Aber nachdem er mit zwei Frauen ein Verhältnis beginnt, gerät sein einfacher Plan aus dem Ruder.

Schwüler Film Noir mit einem glänzenden Soundtrack (Miles Davis, John Lee Hooker) und grandios aufspielenden Schauspielern. Eine gelungene Liebeserklärung an die Klassiker.

Mit Don Johnson, Virginia Madsen, Jennifer Connelly, Charles Martin Smith, William Sadler, Jerry Hardin

Wiederholung: Montag, 12. Januar, 03.30 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über Charles Williams

Mysteryfile: Bill Crider über Charles Williams

NoirZine: Ed Lynskey über Charles Williams



TV-Tipp für den 8. Januar: Prison Break (Staffel 3)

Januar 8, 2009

RTL, 22.15

Prison Break: Nichts geschieht ohne Absicht/Unerträgliche Glut (USA 2007, R.: Kevin Hooks/Bobby Roth)

Drehbuch: Paul Scheuring/Matt Olmstead

Erfinder: Paul Scheuring

Am Ende der zweiten „Prison Break“-Staffel landeten die Ausbrecher Michael Scofield und Theodore ‚T-Bag’ Bagwell und deren Jäger Alexander Mahone und Brad Bellick unschuldig in Panama im Gefängnis. „Sona“ ist allerdings kein gewöhnliches Gefängnis, auch nicht nach dem Dritte-Welt-Standard, sondern eine von den Gefangenen geleitete Vorhölle in der das Recht des Stärkeren gilt. Also müssen sie sich irgendwie zusammenraufen und einen Ausbruch aus dem Gefängnis planen.

„Prison Break“ ist eine weitere spannende US-Serie mit folgenübergreifenden Geschichten, zwiespältigen Charakteren (In der ersten Staffel waren die Gefängnisinsassen die Sympathieträger. In der schwächsten Folge der ersten Staffel wurde dann gezeigt, dass die Knackis alle zu Unrecht verurteilt wurden. „Die Sopranos“, „24“, „The Shield“ und „Dexter“ haben ähnliche Sympathieträger – und keine der Serien ist hier ein Quotenknüller.), überraschenden Geschichten und einem Kinolook.

„Re-invent, just like we did in season 2. The only thing I will say at this stage is that it will be a much more stripped-down, brutal, violent version of the show than we’ve seen in the past. Seasons one and two will seem tame in comparison.“ (Paul Scheuring zur dritten Staffel)

Zum Auftakt zeigt RTL zwei Folgen. Die nächsten Folgen werden an den kommenden Donnerstagen um 23.15 Uhr ausgestrahlt und später in der Nacht wiederholt.

Wegen des Autorenstreiks besteht die dritte „Prison Break“-Staffel nur aus 13 Folgen. Die vierte und wahrscheinlich letzte Staffel läuft derzeit in den USA.

Mit Dominic Purcell (Lincoln Burrows), Wentworth Miller (Michael Scofield), Amaury Nolasco (Fernando Sucre), Wade Williams (Bradley ‚Brad‘ Bellick), Robert Knepper (Theodore ‚T-Bag‘ Bagwell), William Fichtner (Alexander Mahone), Chris Vance (James Whistler), Robert Wisdom (Lechero), Danay Garcia (Sofia Lugo), Jodi Lyn O’Keefe (Susan B. Anthony), Laurence Mason (Sammy), Carlo Alban (McGrady)

Hinweise

Fox über „Prison Break“

RTL über „Prison Break“

Der Prison Break Report (deutsche Fanseite)

Prison Break Page (noch eine deutsche Fanseite)

Blogcritics Magazine: Interview mit Paul Scheuring (4. Juni 2006 – zur zweiten Staffel)

Digital Spy: Interview mit Paul Scheuring (14. März 2007 – hauptsächlich zur zweiten Staffel)


TV-Tipp für den 7. Januar: Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten

Januar 7, 2009

Arte, 23.15

Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten (D/F 1989, R.: Wim Wenders)

Drehbuch: Wim Wenders

Neben seine Spielfilmen (für die Älteren „Im Lauf der Zeit“, für die Krimifans „Der amerikanische Freund“ und „Hammett“, für die Berliner „Der Himmel über Berlin“) dreht Wim Wenders auch immer wieder Dokumentarfilme. Der erfolgreichste war „Buena Vista Social Club“, der für Filmfan interessanteste „Nick’s Film – Lightning Over Water“ mit und über Nicholas Ray. Wenders drehte aber auch für das Pariser Centre Pompidou die selten gezeigte Auftragsarbeit „Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten“ über den japanischen Modeschöpfer Yohji Yamamoto.

„Natürlich ist es kein üblicher Modefilm und auch kein üblicher Portraitfilm geworden. (…) Es ist ein Film geworden, in dem die Bilder zur Projektionsfläche von Wenders’ Innerem Monolog werden. Yamamoto zum Alter Ego von Wenders stilisiert wird, Tokio und Paris im Filmschnitt zur Megapolis transformiert werden und die vielen disparaten Fahrt- und Modeaufnahmen durch die Musik von Laurent Petitgand dramatisiert werden.“ (Reinhold Rauh: Wim Wenders und seine Filme)

Mit Yohji Yamamoto, Wim Wenders

Hinweise

Homepage von Wim Wenders

Arte über „Aufzeichungen zu Kleidern und Städten“ (DVD)


TV-Tipp für den 6. Januar: Jesse Stone – Eiskalt

Januar 6, 2009

ZDF, 23.10

Jesse Stone – Eiskalt (USA 2005, R.: Robert Harmon)

Drehbuch: John Fasano, Michael Brandman

LV: Robert B. Parker: Stone Cold, 2003

Das Städtchen Paradise hat zwei neue Einwohner: die Lincolns. Sie sind Serienkiller und der Polizeichef von Paradise, Jesse Stone, beginnt sie zu jagen.

Neben der erfolgreichen Spenser-Serie und der unter Fans gehassten Sunny-Randall-Serie schreibt Robert B. Parker auch die Jesse-Stone-Romane. In ihnen ist ein geschiedener L.-A.-Cop mit einem Alkoholproblem, der in der Kleinstadt Paradise bei Boston zur Ruhe kommen will, der Held. Gerade die ersten Romane waren düsterer als von Robert B. Parker gewohnt und sorgfältiger konstruiert als die Spenser-Romane, die von Parker teilweise per Autopilot geschrieben werden.

„Stone Cold“ ist der vierte Jesse-Stone-Roman, aber die erste Jesse-Stone-Verfilmung. Der Film wurde positiv aufgenommen und bis jetzt wurden drei weitere Jesse-Stone-Filme im US-TV ausgestrahlt. Der fünfte „Thin Ice“ ist fertig und sechste Film „No Remorse“ wird gerade produziert.

Das ZDF zeigt – leider etwas versteckt im Programm – heute und an den kommenden Tagen die ersten drei Jesse-Stone-Filme.

Mit Tom Selleck, Jane Adams, Reg Rogers, Mimi Rogers

Wiederholung: Donnerstag, 8. Januar, 03.30 Uhr (VPS 03.45, Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Robert B. Parker

Mein Porträt der Spenser-Serie und von Robert B. Parker

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Die blonde Witwe“ (Widow’s walk, 2002)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der stille Schüler“ (School Days, 2005)

Meine Besprechung von Robert B. Parkers „Der gute Terrorist“ (Now & Then, 2007)

Die weiteren Jesse-Stone Filme

Knallhart: Mittwoch, 7. Januar, 23.15 Uhr (Wiederholung: Freitag, 9. Januar, 02.55 Uhr, Taggenau!)

Totgeschwiegen: Donnerstag, 8. Januar, 23.00 Uhr (Wiederholung: Samstag, 10. Januar, 02.35 Uhr, VPS 03.15, Taggenau!)


TV-Tipp für den 5. Januar: Heilbronner Polizistenmord

Januar 5, 2009

ARD, 21.00

Heilbronner Polizistenmord – Die Jagd nach einem Phantom (D 2009, R.: Stefan Maier)

Drehbuch: Stefan Maier

Am 25. April 2007 wurde in Heilbronn eine Polizistin erschossen. Am Tatort wurde die DNS einer Frau gefunden, die auch an anderen Verbrechen beteiligt war und von der die Polizei kein Bild hat. Die 45-minütige Doku begleitet die Polizei bei der immer noch erfolglosen Jagd nach der Phantom-Frau.

Wiederholung: Dienstag, 6. Januar, 03.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

ARD zur Doku (die danach auch in der ARD-Mediathek sein müsste)

Christian Schüle: Die Unsichtbare (Die Zeit, 24. April 2008 – die bislang beste Reportage über die Phantom-Frau und die Suche der Polizei nach ihr)


Neu im Kino: Kurzer Prozess – Righteous Kill

Januar 4, 2009

Diese Feiertage bringen einfach alles durcheinander. Deshalb etwas verspätet:

Kurzer Prozess – Righteous Kill (Righteous Kill, USA 2008)

Regie: Jon Avnet

Drehbuch: Russell Gewirtz

Endlich spielen die beiden besten Schauspieler ihrer Generation wirklich in einem Film zusammen. In „Der Pate II“ hatten sie keine gemeinsame Szene; in „Heat“ nur eine nennenswerte gemeinsame Szene. In „Kurzer Prozess“ stolpern sie gute zwei Stunden durch einen Krimi, über den niemand ein gutes Wort verlieren will. Denn während Russell Gewirtz in „Inside Man“ einen guten Bankraubthriller schrieb, lässt er in „Kurzer Prozess – Righteous Kill“ die Polizisten Turk (De Niro) und Rooster (Pacino) einen Mörder jagen, der an Verbrechern Selbstjustiz übt. Schnell fällt der Verdacht auf Turk.

De Niro hat, wenn wir einen Film aus diesem Jahrzehnt nehmen wollen, seit „The Score“ (2001) und Pacino seit „Insomnia“ (2002) nichts Erinnernswertes mehr gemacht. Und bei Jon Avnet denke ich immer an „Grüne Tomaten“ (1991).

„Eines der traurigsten Starvehikel seit langem“ (epd Film 1/2009).

Mit Robert De Niro, Al Pacino, Curtis Jackson, Carla Gugino, John Leguizamo, Donnie Wahlberg, Brian Dennehy, Melissa Leo

Hinweise

Amerikanische Seite zum Film

Deutsche Seite zum Film

Film-Zeit über „Kurzer Prozess – Righteous Kill“


TV-Tipp für den 4. Januar: Schwarzer Sonntag

Januar 4, 2009

Tele 5, 20.15

Schwarzer Sonntag (USA 1977, R.: John Frankenheimer)

Drehbuch: Ernest Lehman, Kenneth Ross, Ivan Moffat

LV: Thomas Harris: Black Sunday, 1975 (Schwarzer Sonntag)

Palästinensische Terroristen planen einen Anschlag auf ein vom us-amerikanischen Präsidenten besuchtes Footballspiel.

Spannender Thriller, der inzwischen wieder erschreckend aktuell ist.

Mit Robert Shaw, Marthe Keller, Bruce Dern, Fritz Weaver

Wiederholung: Montag, 5. Januar, 03.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Thomas Harris

Filmreference (R. Barton Palmer) über „Black Sunday“

DVD Verdict (Mark van Hook) über „Black Sunday“

DVD Times (Mike Sutton) über „Black Sunday“

Die Zeit (Hans C. Blumenberg) über „Schwarzer Sonntag“ (9. September 1977)


TV-Krimi-Buch-Tipps online

Januar 3, 2009

Die ersten TV-Krimi-Buch-Tipps des neuen Jahres sind online (Das war Alligator-Alfreds Programm gegen den Silvesterrausch.). Hier das Intro:

Das neue Jahr startet erfreulich mit den ersten drei Jesse-Stone-Filmen. Robert B. Parker schrieb die Romane, Tom Selleck übernahm die Hauptrolle, Robert Harmon führte Regie und alle waren begeistert. Weniger begeistert waren die Kritiker dagegen von Clark Johnsons Gerald-Petievich-Verfilmung „The Sentinel – Wem kannst du trauen?“. Dabei ist der hochkarätig besetzte Film ein sehr okayer Thriller. Außerdem sehenswert sind Sidney Lumets John-Hopkins-Verfilmung „Sein Leben in meiner Gewalt“, Sam Peckinpahs Richard-Rostand-Verfilmung „Die Killer-Elite“, John Frankenheimers Thomas-Harris-Verfilmung „Schwarzer Sonntag“, Brian de Palmas Armitage-Trail-Update „Scarface“ (vielleicht sogar in der ungekürzten Version), J. Lee Thompsons John-D.-MacDonald-Verfilmung „Ein Köder für die Bestie“, Fred Schepisi John-le-Carré-Verfilmung „Das Russland-Haus“, Claude Berris Alain-Page-Verfilmung „Am Rande der Nacht“, Dennis Hoppers Charles-Williams-Verfilmung „The Hot Spot – Spiel mit dem Feuer“, Neil Jordans Bari-Wood-Verfilmung „Jenseits der Träume“, Clint Eastwoods Michael-Connelly-Verfilmung „Blood Work“ und Alan Parkers William-Hjortsberg-Verfilmung „Angel Heart“.