Erstmals Neu im Kino/Filmkritik: Der John-Woo-Klassiker “Hard Boiled” läuft im Kino

September 14, 2026

Die meisten, die John Woos “Hard Boiled” von Video, DVD, Blu-ray, Fernsehen oder Stream kennen, werden wahrscheinlich nicht wissen, dass der bahnbrechende Actionklassiker seine deutsche Premiere im April 1993 nicht im Kino, sondern auf Video hatte. In einer um zehn Minuten gekürzten Fassung. Danach entwickelte sich eine Geschichte von Verboten, Zensur, Indizierungen und Freigaben.

1993 setzte die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (BPjS) die deutsche VHS auf den Index. Danach war ein Verkauf praktisch ausgeschlossen, aber natürlich war das Interesse an den früheren Werken von Action-Maestro John Woo groß. Damals drehte er in Hollywood die Hits „Hard Target“ (1993), „Broken Arrow“ (1996), „Face/Off“ (1997) und „Mission: Impossible II“ (2000). Kritiker und Regisseure wiesen immer wieder auf seine früheren Werke hin. Also erschienen „Hard Boiled“ und Woos davor entstandenen Filme „Bullet in the Head“ (1990), „The Killer“ (1989), „A better Tomorrow II“ (1987) und „A better Tomorrow“ (1986) in munter gekürzten Fassungen auf Deutsch. Von „Hard Boiled“ gibt es eine um über ein Viertel auf neunzig Minuten gekürzte Fassung.

2018 wurde „Hard Boiled“ vom Index gestrichen – und wenn man sich den Film heute wieder ansieht, fragt man sich, was 1993 so schockierend war.

Die Story besteht aus der bekannten und bewährten Buddy-Cop-Movie-Formel: Inspector ‚Tequila‘ Yuen und der Undercover-Polizist Alan müssen zusammen arbeiten, um einen Waffenschmuggler zu überführen. Sein Waffenlager ist im Keller eines Krankenhauses.

Wie in anderen Buddy-Cop-Movies ist sie der Aufhänger für Action und Humor. Im Fall von „Hard Boiled“ gibt es viel Action, von John Woo in spektakulären Action-Szenen choreographiert, etwas eher peinlichen Humor und viel Zeitkolorit. „Hard Boiled“ erinnert erstaunlich oft an die ebenfalls stilbildende Neo-Noir-TV-Serie „Miami Vice“. Neben der Story und damit verbundenen moralischen Verwicklungen liegt das vor allem an den Kleidern, den realitätsleugnenden, aber cool aussehenden Schießereien, der synth-lastigen Musik und den Bilder. Der Undercover-Cop lebt sogar, wie „Miami Vice“-Cop Sonny Crockett, auf einem Boot! Woo spielt auf ältere Filme, unter anderem von Jean-Pierre Melville und Sam Peckinpah, an und hat keine Angst vor schon damals ziemlich abgehangenen Klischees. Wie oft muss der Supercop sich mit seinem Chef streiten? Wie oft muss der Superpolizist im Jazz Zuflucht suchen? In „Hard Boiled“ wird er sogar als Tequila-trinkender, vor einem gelangweiltem Publikum spielender Klarinettist eingeführt.

Alles das ist vergessen, wenn es zu den damals bahnbrechenden, heute legendären und einflussreichen Actionszenen kommt. Die finale Schlacht im Krankenhaus beginnt ungefähr in der Filmmitte und wächst sich atemberaubend schnell zu einer einzigen epischen Schlacht aus, die mit einer Explosion und der Rettung von mehreren Babys endet.

Aber eigentlich sollte man viel mehr über die erste Action-Sequenz des Film reden. In einem Teehaus mit unzähligen Vogelkäfigen explodiert eine geplante Verhaftung in einem Actionfeuerwerk. Plötzlich verwandelt sich das friedliche Lokal in ein Schlachtfeld. Jeder kämpft auf engstem Raum gegen jeden. Am Ende überlebt nur Inspector Yuen. Der geneigte Zuschauer, der nichts über den Film weiß, fragt sich, was da noch kommen soll und quält sich durch einige Minuten Bürotratsch bis zur nächsten Schießerei. Die, die den Actionfilm schon kennen, freuen sich auf die nächste Actionszene.

Diese können jetzt – erstmals regulär – im Kino genossen werden. Rapid Eye Movies präsentiert „Hard Boiled“ in der fantastisch aussehenden, vom Originalnegativ erfolgten 4K-Restaurierung, die 2025 in Cannes ihre Premiere hatte.

Ende Oktober erscheint sie, mit viel Bonusmaterial, auf Blu-ray, im Steelbook und als Collector’s Edition mit 4k-UHD Disc.

„Hard Boiled“ kann seine Entstehungszeit nicht verleugnen, die Story ist dünn, aber die Action ist immer noch grandios. Und stilbildend.

P. S.: John Woos „The Killer“ läuft ab 29. Oktober 2026 in der 4K-Restaurierung im Kino.

Hard Boiled (辣手神探 [Lat sau san taam], Hongkong 1992)

Regie: John Woo

Drehbuch: Gordon Chan, Barry Wong (nach einer Geschichte von John Woo)

mit Chow Yun-fat, Tony Leung Chiu-wai, Teresa Mo, Philip Chan, Philip Kwok, Anthony Wong

Länge: 128 Minuten

FSK: ab 18 Jahre

Hinweise

Rapid Eye Movies über „Hard Boiled“

Moviepilot über “Hard Boiled”

Metacritic über “Hard Boiled”

Rotten Tomatoes über “Hard Boiled”

Wikipedia über “Hard Boiled” (deutsch, englisch)

Schnittberichte über „Hard Boiled“ (wer in die Zensurgeschichte einsteigen will)

Meine Besprechung von John Woos „Silent Night – Stumme Rache“ (Silent Night, USA 2023)


TV-Tipp für den 5. Dezember: Haywire

Dezember 4, 2020

ZDFneo, 22.00

Haywire (Haywire, USA 2011)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Lem Dobbs

Eine Geheimagentin will herausfinden, warum ihr Chef sie umbringen will.

Klasse besetzter, grandios-kurzweiliger Old-School-Agententhriller, bei dem Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano auch als Schauspielerin (Drehbuch und Regie halfen) überzeugt.

mit Gina Carano, Michael Fassbender, Ewan McGregor, Bill Paxton, Channing Tatum, Antonio Banderas, Michael Douglas, Michael Angarano, Mathieu Kassovitz, Anthony Wong

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Haywire“

Wikipedia über „Haywire“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Logan Lucky“ (Logan Lucky, USA 2017) und der DVD

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Unsane: Ausgeliefert“ (Unsane, USA 2018)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 23. November: Haywire

November 23, 2017

Vox, 23.05

Haywire (Haywire, USA 2011)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Lem Dobbs

Eine Geheimagentin will herausfinden, warum ihr Chef sie umbringen will.

Klasse besetzter, grandios-kurzweiliger Old-School-Agententhriller, bei dem Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano auch als Schauspielerin (Drehbuch und Regie halfen) überzeugt.

mit Gina Carano, Michael Fassbender, Ewan McGregor, Bill Paxton, Channing Tatum, Antonio Banderas, Michael Douglas, Michael Angarano, Mathieu Kassovitz, Anthony Wong

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Haywire“

Rotten Tomatoes über „Haywire“

Wikipedia über „Haywire“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Logan Lucky“ (Logan Lucky, USA 2017)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Juli: Vengeance – Killer unter sich

Juli 2, 2015

EinsPlus, 23.00

Vengeance – Killer unter sich (Hongkong/Frankreich 2009, Regie: Johnny To)

Drehbuch: Ka-Fai Wai

In Macao wird die Tochter des französischen Restaurantbesitzers Francis Costello in ihrer Wohnung schwer verletzt. Ihre Familie wird ermordet. Costello beschließt, die Täter zu stellen. Dabei helfen dem ehemaligen Profikiller einige Kollegen, die er zufällig im Hotel trifft.

Mit dem Neo-Noir „Vengeance“ zeigt Hongkong-Regisseur Johnnie To wieder einmal, wofür ihn Filmfans seitdem sie vor über zehn Jahren seinen stilisierten Gangsterfilm „The Mission“ (Unbedingt ansehen!) sahen, lieben: schnörkelloses Genrekino mit stilvoll eingestreuten Zitaten und gerade in ihrer Reduktion grandiosen Actionszenen. Das ist in seiner Stilisierung pures Kino, das näher bei Jean-Pierre Melville als an der Wirklichkeit ist.

mit Johnny Hallyday, Sylvie Testud, Anthony Wong, Simon Yam

Wiederholung: Freitag, 3. Juli, 03.25 Uhr (Taggenau!)

Hinweis

Meine ausführliche Besprechung von „Vengeance“


TV-Tipp für den 18. November: Vengeance – Killer unter sich

November 18, 2014

EinsFestival, 23.45

Vengeance – Killer unter sich (Hongkong/Frankreich 2009, Regie: Johnny To)

Drehbuch: Ka-Fai Wai

In Macao wird die Tochter des französischen Restaurantbesitzers Francis Costello in ihrer Wohnung schwer verletzt. Ihre Familie wird ermordet. Costello beschließt, die Täter zu stellen. Dabei helfen dem ehemaligen Profikiller einige Kollegen, die er zufällig im Hotel trifft.

Mit dem Neo-Noir „Vengeance“ zeigt Hongkong-Regisseur Johnnie To wieder einmal, wofür ihn Filmfans seitdem sie vor über zehn Jahren seinen stilisierten Gangsterfilm „The Mission“ (Unbedingt ansehen!) sahen, lieben: schnörkelloses Genrekino mit stilvoll eingestreuten Zitaten und gerade in ihrer Reduktion grandiosen Actionszenen. Das ist in seiner Stilisierung pures Kino, das näher bei Jean-Pierre Melville als an der Wirklichkeit ist.

mit Johnny Hallyday, Sylvie Testud, Anthony Wong, Simon Yam

Hinweis

Meine ausführliche Besprechung von „Vengeance“


TV-Tipp für den 12. Mai: Haywire – Ein mörderischer Auftrag

Mai 12, 2014

ZDF, 22.15

Haywire (Haywire, USA 2011)

Regie: Steven Soderbergh

Drehbuch: Lem Dobbs

Eine Geheimagentin will herausfinden, warum ihr Chef sie umbringen will.

Klasse besetzter, grandios-kurzweiliger Old-School-Agententhriller, bei dem Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano auch als Schauspielerin (Drehbuch und Regie halfen) überzeugt.

mit Gina Carano, Michael Fassbender, Ewan McGregor, Bill Paxton, Channing Tatum, Antonio Banderas, Michael Douglas, Michael Angarano, Mathieu Kassovitz, Anthony Wong

Wiederholung: Mittwoch, 14. Mai, 00.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Haywire“

Rotten Tomatoes über „Haywire“

Wikipedia über „Haywire“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls” (The Girlfriend Experience, USA 2009)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Contagion“ (Contagion, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Haywire” (Haywire, USA 2011)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs “Magic Mike” (Magic Mike, USA 2012)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Side Effects – Tödliche Nebenwirkungen“ (Side Effects, USA 2013)

Meine Besprechung von Steven Soderberghs „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll (Behind the Candelabra, USA 2013)

Steven Soderbergh in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 27. Juli: Vengeance – Killer unter sich

Juli 27, 2013

3sat, 23.40

Vengeance – Killer unter sich (Hongkong/Frankreich 2009, R.: Johnny To)

Drehbuch: Ka-Fai Wai

In Macao wird die Tochter des französischen Restaurantbesitzers Francis Costello in ihrer Wohnung schwer verletzt. Ihre Familie wird ermordet. Costello beschließt, die Täter zu stellen. Dabei helfen dem ehemaligen Profikiller einige Kollegen, die er zufällig im Hotel trifft.

Mit dem Neo-Noir „Vengeance“ zeigt Hongkong-Regisseur Johnnie To wieder einmal, wofür ihn Filmfans seitdem sie vor über zehn Jahren seinen stilisierten Gangsterfilm „The Mission“ (Unbedingt ansehen!) sahen, lieben: schnörkelloses Genrekino mit stilvoll eingestreuten Zitaten und gerade in ihrer Reduktion grandiosen Actionszenen. Das ist in seiner Stilisierung pures Kino, das näher bei Jean-Pierre Melville als an der Wirklichkeit ist.

mit Johnny Hallyday, Sylvie Testud, Anthony Wong, Simon Yam

 

Hinweis

Meine ausführliche Besprechung von „Vengeance“


DVD-Kritik: Raserei auf dem „Motorway“

Februar 13, 2013

Lo (Anthony Wong Chau-Sang) und sein jüngerer, entsprechend heißblütiger und autovernarrter Partner Cheung (Shawn Yue) jagen in Hongkong Verkehrssünder. Das klingt jetzt nicht sonderlich aufregend. Immerhin ist Hongkong eine Metropole und die Orte, an denen man das Gaspedal so richtig durchtreten kann, dürften überschaubar sein. Auch auf den Autobahnen.

Aber weil sie die Helden in „Motorway“, einem von Gangsterfilm-Guru Johnnie To produziertem Film, sind, gibt es etliche Verfolgungsjagden in einer arg überschaubaren Geschichte, die auch gut in einem der „The Fast and the Furious“-Filme aufgehoben wäre. Denn die beiden Verkehrspolizisten verfolgen einen Fluchtwagenfahrer, der vor Jahren schon einmal von Lo gejagt wurde (seitdem lässt er das Autofahren sein) und der jetzt einen Freund aus dem Gefängnis befreite und mit ihm einen neuen Coup, den Diebstahl eines riesigen Diamanten, plant.

Die dünne, meistens nachts spielende, eher chaotisch erzählte Geschichte erinnert von seiner Konstellation an Walter Hills Klassiker „Driver“. In dem Film verfolgte ein Polizist einen Fluchtwagenfahrer. Aber während Hill Archetypen in einer ebenso archetypischen Geschichte, die er mythisch überhöht, aufeinanderprallen lässt, bleibt bei Pou-Soi Cheangs „Motorway“ nur der schale Nachgeschmack einer Geschichte von Freundschaft, Feindschaft, dem Kampf von Gut gegen Böse, in dem die Raser sich als gleichberechtigte Gegner respektieren und die Verbrechen, angefangen bei einer profanen Geschwindigkeitsübertretung bis hin zu einem Diebstahl, nur die Auslöser für epische Autoverfolgungsjagden sind.

Daher führt „Motorway“ nicht die Ideen von „Driver“ oder den von Johnnie To inszenierten Hongkong-Actionfilmklassikern fort, sondern begibt sich, allerdings mit deutlich weniger Frauen, auf das Niveau von „The Fast and the Furious: Tokyo Drift“. Sogar die Hügel, in denen es in „Motorway“ eine ziemlich spektakuläre Verfolgungsjagd gibt, erinnern an die Hügel in Tokio, in denen die Geschwindigkeitsfanatiker mit quietschenden Reifen durch die Serpentinen jagten.

Das hätten die Jungs von „Alarm für Cobra 11“ auch nicht schlechter hingekriegt.

Als Bonusmaterial gibt es ein aus mehreren Teilen bestehendes, zwölfminütiges „Making of“, das vor allem den Film über den grünen Klee lobt und einen kleinen Einblick in die Actionszenen gibt.

Motorway - DVD-Cover

Motorway (Che sau, Hongkong 2012)

Regie: Pou-Soi Cheang

Drehbuch: Joey O’Bryan (auch Originalstory), Kam-Yuen Szeto

mit Anthony Wong Chau-Sang, Shawn Yue, Xiaodong Guo, Barbie Hsu, Josie Ho

DVD

Senator Home Entertainment/Universum Film

Bild: 16:9 (1.77:1)

Ton: Deutsch, Chinesisich (Kantonesisch) (Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Making of, Filmtrailer

Länge: 85 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Motorway“

Wikipedia über „Motorway“