TV-Tipp für den 23. Juni: Einfach das Ende der Welt

Juni 22, 2021

Arte, 20.15

Einfach das Ende der Welt (Just la fin du monde, Kanada/Frankreich 2016)

Regie: Xavier Dolan

Drehbuch: Xavier Dolan

LV: Jean-Luc Lagarce: Juste la fin du monde, 1990 (Theaterstück)

Schriftsteller Louis besucht nach zwölf Jahren wieder seine Familie. Er will ihnen von seiner tödlichen Krankheit erzählen. Aber sie sind, lautstark und hochemotional, mit ihren Streitigkeiten beschäftigt.

TV-Premiere. Intensives, nichts erklärendes Drama über eine zerrüttete Familie, furios im Gefühlsüberschwang von Xavier Dolan mit internationaler Starbesetzung inszeniert.

Dolans neuester Film „Matthias & Maxime“ soll nach einigen pandemiebedingten Verschiebungen, Ende Juli anlaufen.

mit Nathalie Baye, Marion Cotillard, Gaspard Ulliel, Vincent Cassel, Léa Seydoux

Wiederholung: Dienstag, 29. Juni, 00.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Einfach das Ende der Welt“

Wikipedia über „Einfach das Ende der Welt“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Xavier Dolans „Laurence Anyways“ (Laurence Anyways, Kanada/Frankreich 2012)

Meine Besprechung von Xavier Dolans „Sag nicht, wer du bist!“ (Tom à la ferme/Tom at the Farm, Kanada/Frankreich 2013)

Meine Besprechung von Xavier Dolans „Mommy“ (Mommy, Kanada/Frankreich 2014)


TV-Tipp für den 7. Oktober: Heiße Küste

Oktober 6, 2020

Arte, 23.25

Heiße Küste (Un barrage contre le Pacifique, Frankreich/Belgien/Kambodscha 2008)

Regie: Rithy Panh

Drehbuch: Michel Fessler, Rithy Panh

LV: Marguerite Duras: Un barrage contre le Pacifique, 1950 (Heiße Küste)

Französisch-Indochina, 1931: die von Madame Dufresne als Versorgung für ihre Kinder geplante Reisplantage ist ein Verlustgeschäft. Als letzte Rettung vor dem Ruin will Madame Dufresne ihre sechzehnjährigen Tochter Suzanne mit einem reichen Chinesen verheiraten.

TV- und anscheinend auch Deutschlandpremiere von Rithy Panhs anscheinend nicht besonders gelungener Verfilmung von Marguerite Duras autobiographisch inspiriertem Roman „Heiße Küste“.

mit Isabelle Huppert, Gaspard Ulliel, Astrid Bergès-Frisbey, Randal Douc, Vanthon Duong, Stéphane Rideau, Lucy Harrison

Hinweise

Arte über „Heiße Küste“ (bis zum 13. Oktober in der Mediathek)

AlloCiné über „Heiße Küste“

Rotten Tomatoes über „Heiße Küste“

Wikipedia über „Heiße Küste“ (englisch, französisch)


TV-Tipp für den 30. September: Eva

September 29, 2020

Arte, 20.15

Eva (Eva, Frankreich/Belgien 2018)

Regie: Benoît Jacquot

Drehbuch: Benoît Jacquot, Gilles Taurand

LV: James Hadley Chase: Eve, 1945 (Eva)

Callboy Betrand gibt ein geklautes Manuskript für sein Werk aus. Das Stück wird ein Erfolg. Jetzt soll Bertrand ein neues Stück veröffentlichen. Er zieht sich zum Schreiben auf eine Berghütte zurück. Dort trifft er die alte Edelprostituierte Eva, in die er sich verliebt, – was keine gute Idee ist.

Auf der Berlinale, wo der Film 2018 im Wettbewerb lief, kam der Film nicht so gut an. Einen deutschen Kinostart gab es nicht. Und so ist das heute die Gelegenheit, Jacquots Erotic-Thriller zu entdecken.

Denn ein Film mit Isabelle Huppert kann nicht ganz schlecht sein.

Joseph Losey verfilmte den Roman 1962 mit Jeanne Moreau und Stanley Baker.

mit Isabelle Huppert, Gaspard Ulliel, Julia Roy, Marc Barbé, Richard Berry

Wiederholung: Freitag, 9. Oktober, 00.30 Uhr (Taggenau! – anschließend läuft Claude Chabrols „Geheime Staatsaffären“, ebenfalls mit Isabelle Huppert)

Hinweise

AlloCiné über „Eva“

Moviepilot über „Eva“

Metacritic über „Eva“

Rotten Tomatoes über „Eva“

Wikipedia über „Eva“ (deutsch, englisch, französisch)

Mordlust über James Hadley Chase

Crimetime über James Hadley Chase

Kirjasto über James Hadley Chase

Wikipedia über James Hadley Chase (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Manfred R. Köhlers James-Hadley-Chase-Verfilmung „Ein Sarg aus Hongkong“ (Schweiz/Deutschland/Frankreich 1964)


TV-Tipp für den 24. März: Die Prinzessin von Montpensier

März 24, 2019

Weil RTL die Free-TV-Premiere von Brian Helgelands Gangster-Biopic „Legend“ (Großbritannien 2015) über die Kray-Zwillinge (Tom Hardy und Tom Hardy) erst um 1.00 Uhr nachts (nach Fußball und einer Datingshow) zeigt:

Arte, 20.15

Die Prinzessin von Montpensier (La princesse de Montpensier, Frankreich 2010)

Regie: Bertrand Tavernier

Drehbuch: Jean Cosmos, Francois-Olivier Rousseau, Bertrand Tavernier

LV: Madame de la Fayette: La Princesse de Montpensier,1662

Während des Glaubenskriegs in Frankreich zwischen Katholiken und Hugenotten wird Marie aus politischen Gründen mit dem Prinzen von Montpensier verheiratet. Aber sie liebt ihren Cousin.

Prächtiger Historienfilm von Bertrand Tavernier.

Diese Geschichte ist für Tavernier der dramaturgische Faden um ein episches Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Er zeigt, immer wieder, wie damals Politik mit Heiraten gemacht wurde, der ersten Nacht mit der Braut, von dem Zwiespalt zwischen Aberglaube, Religion und den Naturwissenschaften, welche Konventionen das Leben bestimmten und wie das Leben am Hof, auf dem Land war und auf dem Schlachtfeld war. Dabei erscheint das in dem Film gezeichnete Bild der Vergangenheit realistisch – und gleichzeitig ist es doch, dank der Inszenierung und der Musik von Philippe Sarde, ein sehr zeitgenössischer Film. Außerdem sind die in dem Film angesprochenen Themen heute teils immer noch, teils wieder aktuell. 

mit Mélanie Thierry, Lambert Wilson, Grégoire Leprince-Ringuet, Gaspard Ulliel, Raphael Personnaz

Wiederholung: Dienstag, 26. März, 13.55 Uhr

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Rotten Tomatoes Zeit über „Die Prinzessin von Montpensier“

Wikipedia über „Die Prinzessin von Montpensier“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „Der Uhrmacher von St. Paul (L’horloger de Saint-Paul, Frankreich 1974)

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „In the Electric Mist – Mord in Louisiana (In the Electric Mist, USA 2009)

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „Die Prinzessin von Montpensier“ (La Princesse de Montpensier, Frankreich 2010)

 


TV-Tipp für den 19. Dezember: Die Prinzessin von Montpensier

Dezember 19, 2016

One, 20.15

Die Prinzessin von Montpensier (Frankreich 2010, Regie: Bertrand Tavernier)

Drehbuch: Jean Cosmos, Francois-Olivier Rousseau, Bertrand Tavernier

LV: Madame de la Fayette: La Princesse de Montpensier,1662

Während des Glaubenskriegs in Frankreich zwischen Katholiken und Hugenotten wird Marie aus politischen Gründen mit dem Prinzen von Montpensier verheiratet. Aber sie liebt ihren Cousin.

Prächtiger Historienfilm von Bertrand Tavernier.

Diese Geschichte ist für Tavernier der dramaturgische Faden um ein episches Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Er zeigt, immer wieder, wie damals Politik mit Heiraten gemacht wurde, der ersten Nacht mit der Braut, von dem Zwiespalt zwischen Aberglaube, Religion und den Naturwissenschaften, welche Konventionen das Leben bestimmten und wie das Leben am Hof, auf dem Land war und auf dem Schlachtfeld war. Dabei erscheint das in dem Film gezeichnete Bild der Vergangenheit realistisch – und gleichzeitig ist es doch, dank der Inszenierung und der Musik von Philippe Sarde, ein sehr zeitgenössischer Film. Außerdem sind die in dem Film angesprochenen Themen heute teils immer noch, teils wieder aktuell. 

mit Mélanie Thierry, Lambert Wilson, Grégoire Leprince-Ringuet, Gaspard Ulliel, Raphael Personnaz

Wiederholung: Dienstag, 20. Dezember, 00.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Prinzessin von Montpensier“

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „In the Electric Mist – Mord in Louisiana“

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „Der Uhrmacher von St. Paul“

Meine Besprechung von Bertrant Taverniers „Die Prinzessin von Montpensier“ (La Princesse de Montpensier, Frankreich 2010)


TV-Tipp für den 9. Oktober: Die Prinzessin von Montpensier

Oktober 9, 2014

3sat, 22.25

Die Prinzessin von Montpensier (Frankreich 2010, Regie: Bertrand Tavernier)

Drehbuch: Jean Cosmos, Francois-Olivier Rousseau, Bertrand Tavernier

LV: Madame de la Fayette: La Princesse de Montpensier,1662

Während des Glaubenskriegs in Frankreich zwischen Katholiken und Hugenotten wird Marie aus politischen Gründen mit dem Prinzen von Montpensier verheiratet. Aber sie liebt ihren Cousin.

Prächtiger Historienfilm von Bertrand Tavernier.

Diese Geschichte ist für Tavernier der dramaturgische Faden um ein episches Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Er zeigt, immer wieder, wie damals Politik mit Heiraten gemacht wurde, der ersten Nacht mit der Braut, von dem Zwiespalt zwischen Aberglaube, Religion und den Naturwissenschaften, welche Konventionen das Leben bestimmten und wie das Leben am Hof, auf dem Land war und auf dem Schlachtfeld war. Dabei erscheint das in dem Film gezeichnete Bild der Vergangenheit realistisch – und gleichzeitig ist es doch, dank der Inszenierung und der Musik von Philippe Sarde, ein sehr zeitgenössischer Film. Außerdem sind die in dem Film angesprochenen Themen heute teils immer noch, teils wieder aktuell. 

mit Mélanie Thierry, Lambert Wilson, Grégoire Leprince-Ringuet, Gaspard Ulliel, Raphael Personnaz

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Prinzessin von Montpensier“

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „In the Electric Mist – Mord in Louisiana“

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „Der Uhrmacher von St. Paul“

Meine Besprechung von Bertrant Taverniers „Die Prinzessin von Montpensier“ (La Princesse de Montpensier, Frankreich 2010)


TV-Tipp für den 29. August: Die Prinzessin von Montpensier

August 29, 2013

WDR, 23.25

Die Prinzessin von Montpensier (Frankreich 2010, R.: Bertrand Tavernier)

Drehbuch: Jean Cosmos, Francois-Olivier Rousseau, Bertrand Tavernier

LV: Madame de la Fayette: La Princesse de Montpensier,1662

Während des Glaubenskriegs in Frankreich zwischen Katholiken und Hugenotten wird Marie aus politischen Gründen mit dem Prinzen von Montpensier verheiratet. Aber sie liebt ihren Cousin.

Prächtiger Historienfilm von Bertrand Tavernier, der zu einer unwürdig späten Uhrzeit seine TV-Premiere hat.

Diese Geschichte ist für Tavernier der dramaturgische Faden um ein episches Bild der damaligen Zeit zu zeichnen. Er zeigt, immer wieder, wie damals Politik mit Heiraten gemacht wurde, der ersten Nacht mit der Braut, von dem Zwiespalt zwischen Aberglaube, Religion und den Naturwissenschaften, welche Konventionen das Leben bestimmten und wie das Leben am Hof, auf dem Land war und auf dem Schlachtfeld war. Dabei erscheint das in dem Film gezeichnete Bild der Vergangenheit realistisch – und gleichzeitig ist es doch, dank der Inszenierung und der Musik von Philippe Sarde, ein sehr zeitgenössischer Film. Außerdem sind die in dem Film angesprochenen Themen heute teils immer noch, teils wieder aktuell. 

mit Mélanie Thierry, Lambert Wilson, Grégoire Leprince-Ringuet, Gaspard Ulliel, Raphael Personnaz

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Prinzessin von Montpensier“

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „In the Electric Mist – Mord in Louisiana“

Meine Besprechung von Bertrand Taverniers „Der Uhrmacher von St. Paul“

Meine Besprechung von Bertrant Taverniers „Die Prinzessin von Montpensier“ (La Princesse de Montpensier, Frankreich 2010)