TV-Tipp für den 7. Juni: John Carpenter – Fürst der Dunkelheit

Juni 6, 2021

Arte, 23.55

John Carpenter – Fürst der Dunkelheit (Big John, Frankreich 2006)

Regie: Julien Dunand

Drehbuch: Julien Dunand

TV-Premiere einer schon etwas älteren spielfilmlangen Doku über John Carpenter.

Sie ist Teil einer kleinen John-Carpenter-Reihe mit der „Klapperschlange“, den „Fürsten der Dunkelheit“ (Freitag, 11. Juni, 00.15 Uhr [Taggenau!]) und der erschreckenden Erkenntnis „Sie leben!“ (Montag, 14. Juni, 21.45 Uhr).

Davor, um 22.20 Uhr, zeigt Arte John Carpenters „Die Klapperschlange“. Besser hätten sie zuerst die Doku und anschließend den bekannten SF-Klassiker gezeigt.

Danach können Cineasten dranbleiben. Um 01.20 Uhr zeigt Arte die Doku „Kirk Douglas – Der Unbeugsame“ und danach, um 02.15 Uhr, „Milos Forman, ein freies Leben“ („Einer flog übers Kuckucksnest“, „Hair“, „Amadeus“, „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ [Uh, den Spielfilm zeigt Arte um 20.15 Uhr.])

mit John Carpenter, Adrienne Barbeau, Larry J. Franco, Keith Gordon, Debra Hill, Alan Howarth, Peter Jason, Nicolas Saada, Melvin Sloan, Austin Stoker, Jean-Baptiste Thoret

Hinweise

Arte über die Doku (bis zum 1. Februar 2022 in der Mediathek) und das Universum von John Carpenter

Wikipedia über John Carpenter (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Carpenters „Assault – Anschlag bei Nacht“ (Assault on Precinct 13, USA 1976)

John Carpenter in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 31. Mai: Michael Ciminos kritischer Blick auf Amerika

Mai 30, 2021

Arte, 22.05

Michael Ciminos kritischer Blick auf Amerika (Frankreich 2019)

Regie: Jean-Baptiste Thoret

Drehbuch: Jean-Baptiste Thoret

Mit seinem Debütfilm „Die Letzten beißen die Hunde“, dem mit fünf Oscars ausgezeichnetem Vietnam-Drama „Die durch die Hölle gehen“ und dem Western „Heaven’s Gate“ drehte Michael Cimino (1939 – 2016) hintereinander drei Klassiker. Dummerweise war „Heaven’s Gate“ 1980, nach seiner Premiere, auch ein gigantischer Flop. In den Reagan-Jahren wollten die Zuschauer andere Filme sehen. Außerdem haben lange, komplexe Filme es eh schwer in den USA (Ich sage nur „Es war einmal in Amerika“.). Danach war die Karriere von Cimino eigentlich vorbei. Trotzdem sind auch seine folgenden Filme „Im Jahr des Drachen“, „Der Sizilianer“, „24 Stunden in seiner Gewalt“ und „The Sunchaser“ (gut, der vielleicht am wenigsten) einen Blick wert.

Kernstück der heute erstmals im TV gezeigten Doku ist ein Roadtrip, den Regisseur Jean-Baptiste Thoret 2010 mit Michael Cimino durch den amerikanischen Westen unternahm und mit ihm über sein Leben, seine Filme und seine Sicht auf Amerika redete.

Davor, um 20.15 Uhr, zeigt Arte Ciminos Debüt „Die Letzten beißen die Hunde“. Danach solltet ihr dranbleiben. Denn um 23.00 Uhr läuft John Boormans kultiger SF-Film „Zardoz“ (mit Sean Connery).

Hinweise

Arte über die Doku (in der Mediathek bis zum 29. Juli 2021)

Rotten Tomatoes über Michael Cimino

Wikipedia über Michael Cimino (deutsch, englisch)


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