Kurzmeldungen: Shawn Ryan über „The Shield“, Alexandra Sokoloff über den dritten Akt, Andrea Maria Schenkel gewinnt einen Preis, Krimileser „Bernd“ über Verträge, Die Dezember-Ausgabe von The Big Thrill, Dreimal „Noir of the Week“

Im A. V. Club spricht Shawn Ryan über das Ende der von ihm erfundenen Serie „The Shield“:

By the time we started filming the first episode of the final season, we had a pretty good idea where we were gonna go. Then we figured some other things out along the way, as we were filming. So it was a process. It evolved. But I always think it’s better to take your time and go through a lot of ideas—and dismiss a lot of ideas—before figuring out where to land. It’s a good way to care for your audience, too. If you spend hours and hours and days and weeks coming up with the ending, then there’s a chance the fans won’t figure it out on their own.

Er fasst die Entwicklung von sieben Staffeln „The Shield“ so zusammen:

The original central question still holds true, I guess: „What are you willing to accept, in terms of behavior, from the people who protect you?“ That was a very resonant question in 2002, when we were still in the shadow of 9/11. But I think as the series has gone on, the question has turned more inward, relating more to Vic and the other guys on the Strike Team in terms of, „What price do people pay for having bent the rules?“

Außerdem spricht er über „Nash Bridges“, seine Zukunftspläne (wozu auch eine Polizeiserie gehört, die James Ellroy schreibt und eine Privatdetektivserie) und seine Lieblingsserien.

Bei Murderati ist Alexandra Sokoloff bei den Elemten des dritten Aktes einer Geschichte angekommen:

The third act so often falls apart or disappoints, don’t you think? We all seem to be somewhat afraid of it – that is, unless it’s all there in our heads to begin with and we can just – “speed we to our climax”, as Shakespeare said.

But even then, a third act is a lot of pressure. (…)

The essence of a third act is the final showdown between protagonist and antagonist.

Sometimes that’s all there is to it – one final battle between the protagonist and antagonist. In which case some good revelatory twists are probably required.

Andrea Maria Schenkel hat für „Tannöd“ den schwedischen Krimipreis „Martin Beck Preis“ in der Kategorie „Internationaler Kriminalroman“ gewonnen. Der Name „Martin Beck“ – Uuh, muss ich euch das wirklich sagen?

Herzlichen Glückwunsch!

Der dritte Roman „Bunker“ von Andrea Maria Schenkel erscheint Ende Februar 2009. Er ist wieder ziemlich kurz und erzählt aus der Perspektive des Täters und des Opfers die Geschichte einer Geiselnahme.

Bernd hat einiges Lesenswerte zu Verträgen und Genreerwartungen geschrieben. Der Anlaß war meine Besprechung von Norbert Horsts „Sterbezeit“ und die Reaktion von Dieter darauf.

Die Tage werde ich noch ausführlicher schreiben, was mir neben dem Ende an dem Buch nicht gefallen hat. Und das ist einiges.

Die ziemlich dünne Dezember-Ausgabe von The Big Thril, dem Magazin der International Thriller Writers ist online. Es gibt einige Buchvorstellungen und Interviews mit Steve Berry, Stephen Coonts und Nick Stone.

Und es gibt die Möglichkeit für eine Person 150 signierte Thriller zu gewinnen.


Der Noir of the Week ist „Das verlorene Wochenende“ (The lost weekend, USA 1945, Regie: Billy Wilder, Drehbuch: Billy Wilder, Charles Bracket, mit Ray Milland, Jane Wyman). Filmhistoriker Bill Hare feiert den Film ab.

Davor wurden die Cornell-Woolrich-Verfilmungen „Angst in der Nacht“ (Fear in the night, USA 1947, Regie/Drehbuch: Maxwell Shane) und „Im Dunkel der Nacht“ (Nightmare, USA 1956, Regie/Drehbuch: Maxwell Shane) unter die Lupe genommen. Die literarische Vorlage war beide Male die Kurzgeschichte „Nightmare“, die Woolrich als William Irish veröffentlichte. Thomas C. Renzi, der Autor von „Cornell Woolrich from Pulp Noir to Film Noir“, schrieb die Besprechungen.

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