TV-Tipp für den 21. März: In der Hitze der Nacht/Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs/Die Organisation

Dreimal spielte Sidney Poitier den sympathischen Detective Virgil Tibbs. Heute zeigt das Erste alle Tibbs-Spielfilme


ARD, 22.10

In der Hitze der Nacht (USA 1967, R.: Norman Jewison)

Drehbuch: Sterling Siliphant

LV: John Ball: In the heat of the night, 1965 (In der Hitze der Nacht)

In einem Südstaatenkaff müssen ein weißer, reaktionärer Sheriff und ein afroamerikanischer Kollege einen Mord aufklären.

John Balls hochgelobter, erfolgreicher Roman war der erste Auftritt eines afroamerikanischen Polizisten als Sympathieträger. Ball wollte damit zur Verständigung zwischen den Rassen beitragen. Außerdem reflektierte er in seinem Krimi die damaligen politischen Kämpfe des Civil Rights Movements in den Südstaaten.

Die enorm erfolgreiche Verfilmung erhielt fünf Oscars, unter anderem als bester Film des Jahres. Aus heutiger Sicht ist „In der Hitze der Nacht“ ein extrem naives und einseitiges Bekenntnis zur Rassenversöhnung (etwas guter Wille und schon geht´s) und ein technisch gut gemachter Whodunit.

Poitier drehte noch zwei schwächere Fortsetzungen, die anschließend gezeigt werden. Letztendlich wurde es ein normaler, bestenfalls durchschnittlicher Polizeikrimi.

Mit Sidney Poitier, Rod Steiger, Warren Oates, Lee Grant

ARD, 00.05

Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs (USA 1970, R.: Gordon Douglas)

Drehbuch: Alan R. Trustman, James R. Webb

LV: Charakter von John Ball

Virgil Tibbs untersucht den Mord an einer Prostituierten. In Verdacht gerät ein Bekannter von Tibbs: ein Reverend.

Ziemlich lahme Fortsetzung von „In der Hitze der Nacht“.

Mit Sidney Poitier, Martin Landau

ARD, 01.55

Die Organisation (USA 1971, R.: Don Medford)

Drehbuch: James R. Webb

LV: Charakter von John Ball

Idealistische Drogengegner plündern ein Heroindepot der Mafia und Detective Virgil Tibbs steht plötzlich zwischen allen Fronten. Denn er will den ziemlich doofen, jugendlichen Idealisten gegen die Verbrecher helfen.

Auch der dritte Spielfilm mit Virgil Tibbs ist nur ein durchschnittlicher Polizeikrimi.

Es war das letzte Drehbuch von James R. Webb, der unter anderem auch „Ein Köder für die Bestie“, „Vera Cruz“ und „Massai – der große Apache“ schrieb.

Mit Sidney Poitier, Barbara McNair, Raul Julia

Hinweise

Wikipedia über John Ball

One Response to TV-Tipp für den 21. März: In der Hitze der Nacht/Zehn Stunden Zeit für Virgil Tibbs/Die Organisation

  1. […] drehte noch zwei schwächere Fortsetzungen. Letztendlich wurde es ein normaler, bestenfalls durchschnittlicher Polizeikrimi. Die erste […]

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