NDR, 23.15
Nordsee ist Mordsee (Deutschland 1976)
Regie: Hark Bohm
Drehbuch: Hark Bohm
Die Vierzehnjährigen Uwe Schiedrowsky (Uwe Enkelmann, heute bekannter als Uwe Bohm und am 8. April 2022 viel zu früh verstorben) und Dschingis Ulanow (Dschingis Bowakow) leben in einem Sozialen Wohnungsbau auf der Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg. Zuerst streiten sie sich. Später fahren sie auf einem selbst gebauten Schiff Richtung Nordsee.
Ein Klassiker des deutschen Films und des Jugendfilms, der damals für Kontroversen sorgte und ein Kinohit war.
Heute ist der Jugendfilm fast vergessen. Deshalb könnte die heutige Ausstrahlung, nachdem der Film seit Ewigkeiten nicht mehr im Fernsehen lief und er auch nicht mehr auf DVD erhältlich ist, für einige eine Wiederentdeckung, für andere eine Neuentdeckung sein.
Wolfgang Herrndorfs „Tschick“ (verfilmt von Fatih Akin) verdankt Bohms Film einiges.
Die Musik ist von Udo Lindenberg.
Mehr in meiner ausführlichen Besprechung, die auch die damalige Kontroverse um die Freigabe des Films beleuchtet.
mit Uwe Enkelmann, Dschingis Bowakow, Marquard Bohm, Herma Koehn, Katja Bowakow, Günter Lohmann, Corinna Schmidt, Ingrid Boje, Gerhard Stöhr, Rolf Becker
Hinweise
Filmportal über „Nordsee ist Mordsee“
Wikipedia über „Nordsee ist Mordsee“
Die Zeit: Hans C. Blumenberg über „Nordsee ist Mordsee“ (30. April 1976)
Meine Besprechung von Hark Bohms „Nordsee ist Mordsee“ (Deutschland 1976)
Meine Besprechung von Hark Bohms „Moritz, lieber Moritz“ (Deutschland 1978)