Cover der Woche

April 22, 2025

Kein Nachruf, aber eine dicke Lektüreempfehlung für alle Menschen, die wissen wollen, wie ein neuer Papst gewählt wird:

Spannend-informativer Thriller, kongenial verfilmt.

Robert Harris: Konklave

(übersetzt von Wolfgang Müller)

Heyne, 2024 (Filmausgabe)

352 Seiten

12 Euro

Deutsche Erstausgabe

Heyne, 2016

Originalausgabe

Conclave

Hutchinson, London, 2016

 


Cover der Woche

April 15, 2025

Guter Roman.

Gute Verfilmung von Truffaut.


Cover der Woche/R. i. P. Ken Bruen

April 8, 2025

R. i. P. Ken Bruen (3. Januar 1951, Galway – 29. März 2025, Galway)

Der „Godfather of the Modern Irish Crime Novel“ (Irish Times) starb am 29. März mit 74 Jahren.

Seine wundervoll knapp und lyrisch geschriebenen schwarzhumorigen Noirs wurden, teils mehrmals, mit dem Shamus Award, dem Macavity Award, dem Barry Award, dem Grand prix de littérature policière und dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet und für zahlreiche weitere Preise, unter anderem zweimal für den Edgar Award, nominiert.

Bruen has a surreal mind and an unusual writing style of short, sharp, often one-word sentences. It shouldn’t work, but it does, delightful.“ (The Times)

Jeder seiner Noirs, die nur teilweise ins Deutsche übersetzt wurden und oft nur noch antiquarisch erhältlich sind, ist lesenswert und ein guter Startpunkt für ein Ken-Bruen-Fantum.

Besonders gute Startpunkte sind sein erster, in Galway spielender Jack-Taylor-Privatdetektivroman „Jack Taylor fliegt raus“ (The Guards, 2001), sein erster Brant-Polizeiroman „Saubermann“ (A White Arrest, 1998; alle Brant-Romane sind auf Deutsch im Polar Verlag erhältlich), sein erster, zusammen mit Jason Starr geschriebener Max-Fisher/Angela-Petrakos-Roman „Flop“ (Bust, 2006 – eigentlich eine brüllend komische Noir-Komödie; sie schrieben drei weitere genial durchgeknallte Fisher/Petrakos-Noirs [Bei ihrem Deutschlandbesuch durfte ich sie interviewen.]) und seine Einzelromane, wie „London Boulevard“ (London Boulevard, 2001) und „Once were Cops“ (2008).

Mehrere seiner Bücher wurden verfilmt. „London Boulevard“ 2010 von William Monahan mit Colin Farrell, Keira Knightley und Ray Winstone.

Sein vierter Brant-Roman „Brant“ (Blitz, 2002) 2011 als „Blitz – Cop-Killer vs. Killer-Cop“ von Elliott Lester mit Jason Statham (als Brant), Paddy Considine, Aidan Gillen und David Morrissey.

Und für das Fernsehen wurden mit Iain Glen als Privatdetektiv Jack Tayler neun Jack-Taylor-Romane verfilmt. Die Serie lief auch im deutschen Fernsehen.

Hinweise

Wikipedia über Ken Bruen (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Aliens Bändigung“ (Taming the Alien, 1999)

Meine Besprechung von Ken Bruens „McDead“ (The McDead, 2000)

Mein Besprechung von Ken Bruens „Brant“ (Blitz – or… Brant hits the Blues, 2002)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Füchsin“ (Vixen, 2003)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Kaliber“ (Calibre, 2006)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Scharfe Munition“ (Ammunition, 2007)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Jack Taylor fliegt raus“ (The Guards, 2001)

Meine Besprechung von Ken Bruens “Jack Taylor liegt falsch” (The Killing of the Tinkers, 2002)

Meine Besprechung von Ken Bruen/Jason Starrs „Flop“ (Bust, 2006)

Meine Besprechung von Ken Bruen/Jason Starrs „Crack“ (Slide, 2007)

Meine Besprechung von Ken Bruen/Jason Starrs „Attica“ (The MAX, 2008)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Sanctuary“ (2008)

Meine Besprechung von Ken Bruens „Once were Cops“ (2008)

Meine Besprechung von Ken Bruen/Reed Farrel Colemans “Tower” (Tower, 2009)

Mein Porträt von Ken Bruen und Jason Starr in „Alligatorpapiere [Print] – Magazin für Kriminalliteratur – No. 2/2010“

Meine Besprechung von William Monahans Ken-Bruen-Verfilmung “London Boulevard” (London Boulevard, USA/GB 2010)

Meine Besprechung der TV-Serie “Jack Taylor” (Irland 2010/2011/2013 – basierend auf den Romanen von Ken Bruen)

Ken Bruen in der Kriminalakte

 


Cover der Woche

April 1, 2025

Tom Piccirilli (27. Mai 1965 – 11. Juli 2015)

Zu früh verstorbener, mehrfach ausgezeichneter Horror- und Thrillerautor mit einem stark Schlag in Richtung Noir und Hardboiled. Er erhielt vier Bram Stoker Awards und zwei International Thriller Writers Awards.

The Cold Spot“ war für den Edgar Award als „Best Paperback Original“ nominiert.

Einige seiner Romane wurden ins Deutsche übersetzt.


Cover der Woche

März 25, 2025

Tolle Privatdetektiv-Hardboiled-Krimiserie. Landeskunde inklusiv.


Cover der Woche

März 18, 2025


Cover der Woche

März 11, 2025


Cover der Woche

März 4, 2025

Grandioses Buch, grandiose Verfilmung.


Cover der Woche

Februar 25, 2025


Cover der Woche

Februar 18, 2025


Cover der Woche

Februar 11, 2025

Kindheitserinnerungen.

 


Cover der Woche und Lachtipp: Elizabeth Pich: Fungirl

Februar 4, 2025

Fungirl ist – – – ein in einer Wohngemeinschaft vor sich hin lümmelnder und mit sich spielender weiblicher Slacker. Nur noch verpeilter als die männlichen Vorbilder, wenn sie fröhlich von einer Katastrophe zum nächsten Fettnapf springt und in einem Beerdigungsinstitut anfängt. Tote können sich ja nicht mehr wehren…

Ein großer, absolut respektloser und tabuloser Cartoon-Spaß für die sinnesfreudigen Freunde des guten schlechten Geschmacks.

Dafür gab es eine Nominierung für den Max und Moritz-Preis 2024.

Elizabeth Pich: Fungirl

(aus dem Englischen von Christoph Schuler)

Edition Moderne, 2024

256 Seiten

26 Euro

Hinweise

Edition Moderne über „Fungirl“

Homepage von Elizabeth Pich

Wikipedia über Elizabeth Pich


Cover der Woche

Januar 28, 2025

Lesetipp; wie alle Krimis von James Crumley.


Cover der Woche – R. i. P. David Lynch

Januar 21, 2025

R. i. P. David Lynch (20. Januar 1946, Missoula, Montana – 15. Januar 2025, Los Angeles, Kalifornien)

Zehn Spielfilme, die meisten unumstrittene Klassiker („Eraserhead“, „Der Elefantenmensch“, „Der Wüstenplanet“, „Blue Velvet“, „Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula“, „Twin Peaks – Der Film“. „Lost Highway“, „Eine wahre Geschichte – The Straight Story“, „Mulholland Drive – Straße der Finsternis“ und „Inland Empire“), die bahnbrechende TV-Serie „Twin Peaks“, viele kürzere Arbeiten (unter anderem lange Zeit ein täglicher Wetterbericht), einige Auftritte als Schauspieler, zuletzt als John Ford in Steven Spielbergs „The Fabelmans“, weitere künstlerische Tätigkeiten und eine sehr eigene Weltsicht, für die es auch ein Wort gibt.

Hinweise

Wikipedia über David Lynch (deutsch, englisch)

Homepage von David Lynch

Meine Besprechung von David Lynchs „Der Wüstenplanet“ (Dune, USA 1984) und der gleichnamigen Vorlage von Frank Herbert

Meine Besprechung von David Lynchs „Twin Peaks – Fire walk with me“ (Twin Peaks: Fire walk with me, USA 1992)

Meine Besprechung von David Lynchs „Lost Highway“ (Lost Highway, USA 1997)

Meine Besprechung von David Lynchs „Mulholland Drive – Straße der Finsternis“ (Mulholland Dr., USA/Frankreich 2001)

 


Cover der Woche

Januar 14, 2025

Bedrückende Geschichte, fein verfilmt.


Cover der Woche: Víctor Santos: Fahrenheit 451

Januar 7, 2025

Fahrenheit 451 ist die Temperatur, bei der das Papier von Büchern von alleine anfängt zu brennen.

Fahrenheit 451“ ist der Titel von Ray Bradburys 1953 erschienenem Science-Fiction-Klassiker über eine Welt, in der Feuerwehrleute Bücher in Brand setzen. Eines Tages beginnt einer von ihnen, Guy Montag, an seiner Arbeit zu zweifeln. Er beginnt die Bücher, die er verbrennen sollte, zu lesen, während seine Frau gelangweilt vor dem Fernseher sitzt und weiter verblödet. Durch seine Taten wird Montag zum Staatsfeind.

Fahrenheit 451“ ist auch der Titel von Víctor Santos‘ überaus gelungener Comic-Adaption von Bradburys vor allem in den USA täglich aktueller werden Dystopie über eine Gesellschaft ohne kulturelles Gedächtnis.

Oh, und „Fahrenheit 451“ ist auch der Titel von François Truffauts durchwachsener, aber dennoch sehenswerter Verfilmung des Romans.

Víctor Santos: Fahrenheit 451

(nach dem Roman von Ray Bradbury)

(übersetzt von Silvano Loureiro Pinto)

Cross Cult, 2024

160 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

Fahrenheit 451

Editorial Planeta, 2023

Hinweise

Homepage von Víctor Santos

Wikipedia über „Fahrenheit 451“ (Roman [deutsch, englisch], Film [deutsch, englisch]) und Víctor Santos

Meine Besprechung von Ray Bradburys „S is for Space“ (S is for Space, 1966)


Cover der Woche

Dezember 31, 2024

Schnee (Hey, der Krimi erschien 1964!), eine Entführung und während Privatdetektiv Nigel Strangeways ermittelt, wünsche ich allen einen

Guten Rutsch ins neue Jahr!


Cover der Woche

Dezember 24, 2024

Schnee, Weihnachten, ein Mord, Hercule Poirot – ein spannender Leseabend im Kreis der Familie.


Cover der Woche

Dezember 17, 2024


Cover der Woche

Dezember 10, 2024

Doyles Sherlock-Holmes-Kurzgeschichten gefallen mir zwar besser, aber auch für die Romane gibt es einen Lesebefehl.