
die aktuell erhältliche deutsche Ausgabe von seinem Debüt; wegen

Für diesen Roman erhielt Tony Hillerman (27. Mai 1925, Sacred Heart, Oklahoma – 26. Oktober 2008, Albuquerque, New Mexico) 1974 den Edgar Award.
Aktuell ist der Kriminalroman in einer überarbeiteten Neuausgabe beim Unionsverlag als „Tanzplatz der Toten“ erhältlich. Dort erscheinen auch seine anderen, ebenso lesenswerten Romane mit den Navajo-Polizisten Joe Leaphorn und Jim Chee, die im Navajo-Reservat Verbrechen aufklären.

SHADA basiert auf den Originaldrehbüchern, die der legendäre Douglas Adams für ein Doctor-Who-Abenteuer verfasste, das nie ausgestrahlt wurde.
Ein Time Lord und alter Freund des Doktors namens Professor Chronotis hat sich an die Universität von Cambridge zurückgezogen, weil dort niemandem auffallen wird, dass er die Jahrhunderte überdauert. Als er Gallifrey verließ, nahm er das Verehrungswürdige und Uralte Gesetz von Gallifrey mit, eines der Artefakte, die aus Rassilons dunklem Zeitalter stammen. Es darf nicht in die falschen Hände fallen. Und der unheimliche Skagra hat definitiv die falschen Hände. Er will das Buch. Er will das Geheimnis von Shada lüften. Und er will den Verstand des Doktors …
Douglas Adams starb im Mai 2001. Er ist der Autor von PER ANHALTER DURCH DIE GALAXIS.
Gareth Roberts hat neun DOCTOR WHO-Romane geschrieben.
P. S.: Es gibt noch weitere „Doctor Who“-Geschichten von Douglas Adams. Wer also die Tage nicht schon wieder per Anhalter durch die Galaxis zum Restaurant am Ende des Universums reisen will.
Kein Nachruf, aber eine dicke Lektüreempfehlung für alle Menschen, die wissen wollen, wie ein neuer Papst gewählt wird:


Spannend-informativer Thriller, kongenial verfilmt.
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Robert Harris: Konklave
(übersetzt von Wolfgang Müller)
Heyne, 2024 (Filmausgabe)
352 Seiten
12 Euro
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Deutsche Erstausgabe
Heyne, 2016
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Originalausgabe
Conclave
Hutchinson, London, 2016

R. i. P. Ken Bruen (3. Januar 1951, Galway – 29. März 2025, Galway)
Der „Godfather of the Modern Irish Crime Novel“ (Irish Times) starb am 29. März mit 74 Jahren.
Seine wundervoll knapp und lyrisch geschriebenen schwarzhumorigen Noirs wurden, teils mehrmals, mit dem Shamus Award, dem Macavity Award, dem Barry Award, dem Grand prix de littérature policière und dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet und für zahlreiche weitere Preise, unter anderem zweimal für den Edgar Award, nominiert.
„Bruen has a surreal mind and an unusual writing style of short, sharp, often one-word sentences. It shouldn’t work, but it does, delightful.“ (The Times)
Jeder seiner Noirs, die nur teilweise ins Deutsche übersetzt wurden und oft nur noch antiquarisch erhältlich sind, ist lesenswert und ein guter Startpunkt für ein Ken-Bruen-Fantum.
Besonders gute Startpunkte sind sein erster, in Galway spielender Jack-Taylor-Privatdetektivroman „Jack Taylor fliegt raus“ (The Guards, 2001), sein erster Brant-Polizeiroman „Saubermann“ (A White Arrest, 1998; alle Brant-Romane sind auf Deutsch im Polar Verlag erhältlich), sein erster, zusammen mit Jason Starr geschriebener Max-Fisher/Angela-Petrakos-Roman „Flop“ (Bust, 2006 – eigentlich eine brüllend komische Noir-Komödie; sie schrieben drei weitere genial durchgeknallte Fisher/Petrakos-Noirs [Bei ihrem Deutschlandbesuch durfte ich sie interviewen.]) und seine Einzelromane, wie „London Boulevard“ (London Boulevard, 2001) und „Once were Cops“ (2008).
Mehrere seiner Bücher wurden verfilmt. „London Boulevard“ 2010 von William Monahan mit Colin Farrell, Keira Knightley und Ray Winstone.
Sein vierter Brant-Roman „Brant“ (Blitz, 2002) 2011 als „Blitz – Cop-Killer vs. Killer-Cop“ von Elliott Lester mit Jason Statham (als Brant), Paddy Considine, Aidan Gillen und David Morrissey.
Und für das Fernsehen wurden mit Iain Glen als Privatdetektiv Jack Tayler neun Jack-Taylor-Romane verfilmt. Die Serie lief auch im deutschen Fernsehen.
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Hinweise
Wikipedia über Ken Bruen (deutsch, englisch)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Aliens Bändigung“ (Taming the Alien, 1999)
Meine Besprechung von Ken Bruens „McDead“ (The McDead, 2000)
Mein Besprechung von Ken Bruens „Brant“ (Blitz – or… Brant hits the Blues, 2002)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Füchsin“ (Vixen, 2003)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Kaliber“ (Calibre, 2006)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Scharfe Munition“ (Ammunition, 2007)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Jack Taylor fliegt raus“ (The Guards, 2001)
Meine Besprechung von Ken Bruens “Jack Taylor liegt falsch” (The Killing of the Tinkers, 2002)
Meine Besprechung von Ken Bruen/Jason Starrs „Flop“ (Bust, 2006)
Meine Besprechung von Ken Bruen/Jason Starrs „Crack“ (Slide, 2007)
Meine Besprechung von Ken Bruen/Jason Starrs „Attica“ (The MAX, 2008)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Sanctuary“ (2008)
Meine Besprechung von Ken Bruens „Once were Cops“ (2008)
Meine Besprechung von Ken Bruen/Reed Farrel Colemans “Tower” (Tower, 2009)

Tom Piccirilli (27. Mai 1965 – 11. Juli 2015)
Zu früh verstorbener, mehrfach ausgezeichneter Horror- und Thrillerautor mit einem stark Schlag in Richtung Noir und Hardboiled. Er erhielt vier Bram Stoker Awards und zwei International Thriller Writers Awards.
„The Cold Spot“ war für den Edgar Award als „Best Paperback Original“ nominiert.
Einige seiner Romane wurden ins Deutsche übersetzt.

Fungirl ist – – – ein in einer Wohngemeinschaft vor sich hin lümmelnder und mit sich spielender weiblicher Slacker. Nur noch verpeilter als die männlichen Vorbilder, wenn sie fröhlich von einer Katastrophe zum nächsten Fettnapf springt und in einem Beerdigungsinstitut anfängt. Tote können sich ja nicht mehr wehren…
Ein großer, absolut respektloser und tabuloser Cartoon-Spaß für die sinnesfreudigen Freunde des guten schlechten Geschmacks.
Dafür gab es eine Nominierung für den Max und Moritz-Preis 2024.
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Elizabeth Pich: Fungirl
(aus dem Englischen von Christoph Schuler)
Edition Moderne, 2024
256 Seiten
26 Euro
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Hinweise