Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

Mai 11, 2010

Urlaubsbedingt etwas später sind meine aktuellen TV-Krimi-Buch bei den Alligatorpapieren online gegangen:

Nachdem Eins Festival mit „Das Halstuch“ seine Francis-Durbridge-Wiederholungen startete, geht es mit dem Straßenfeger „Melissa“ weiter. Auch „Heißer Verdacht“, „Der Preis des Verbrechens“ und „Inspector Lynley“ laufen weiter.
Außerdem gibt es, im Bereich Spielfilme, Phillip Noyces Graham-Greene-Verfilmung „Der stille Amerikaner“, Fritz Langs Norman-Krasna-Verfilmung „Fury“, Florent Emilio Siris Robert-Crais-Verfilmung „Hostage – Entführt“, Alan Parkers William-Hjortsberg-Verfilmung „Angel Heart“, David Lynchs Barry-Gifford-Verfilmung „Wild at Heart“, Jonathan Demmes Thomas-Harris-Verfilmung „Das Schweigen der Lämmer“, Sam Peckinpahs Jim-Thompson-Verfilmung „Getaway“, George Armitages Charles-Willeford-Verfilmung „Miami Blues“ und Rob Reiners Stephen-King-Verfilmung „Misery“.


TV-Tipp für den 12. Mai: Arte Journal (Cannes Filmfestival)

Mai 11, 2010

Arte, 19.00

Arte Journal

Das Cannes Filmfestival rollt den roten Teppich aus – und sogar unser allerliebster deutsch-französischer Sender bequemt sich nur noch zu einer täglichen Notberichterstattung in seiner Nachrichtensendung.

Schade, schade, schade, aber vielleicht gibt es auf der Arte-Homepage oder der Festivalseite mehr bewegte Bilder.


TV-Tipp für den 11. Mai: Diebe im Gesetz

Mai 11, 2010

Arte, 20.15

Diebe im Gesetz (D 2008, R.: Alexander Gentelev)

Drehbuch: Alexander Gentelev

Spielfilmlange Doku über das Organisierte Verbrechen in Russland.

Danach gibt’s die 15-minütige Doku „Die Bedrohung – Russen-Mafia in Europa“, die letzten beiden Teile von Dominik Grafs Zehnteiler „Im Angesicht des Verbrechens“ und wer dann immer noch nicht genug hat, kann um 23.40 Uhr (VPS 23.45) das „Making of“ zu „Im Angesicht des Verbrechens“ genießen.

Und damit geht nach Mitternacht ein langer Arte-Themenabend zu Ende.

Hinweise

Arte über die Doku

Tribeca Filmfestival: Interview mit Alexander Gentelev (24. April 2010)


TV-Tipp für den 10. Mai: Auge in Auge

Mai 10, 2010

Arte, 22.40

Auge in Auge – Eine deutsche Filmgeschichte (D 2008, R.: Michael Althen, Hans Helmut Prinzler)

Konzept: Hans Helmut Prinzler, Michael Althen

Michael Ballhaus, Andreas Dresen, Doris Dörrie, Dominik Graf, Wolfgang Kohlhaase, Caroline Link, Christian Petzold, Tom Tykwer, Wim Wenders und Hanns Zischler stellen ihre deutschen Lieblingsfilme vor. So entsteht ein kleiner, subjektiver Spaziergang durch die deutsche Filmgeschichte von „Nosferatu“ über „Menschen am Sonntag“, „M“, „Unter den Brücken“, „Alice in den Städten“ und „Die Ehe der Maria Braun“ bis zu „Heimat 1“.

Hinweise

Homepage zum Film

Film-Zeit über „Auge in Auge“


TV-Tipp für den 9. Mai: Landtagswahlen NRW

Mai 9, 2010

ARD, 17.30

ZDF, 17.30

WDR, 17.30

Landtagswahlen NRW

Es ist geschafft. Die Zeit der Umfragen ist vorbei. Die Farbenspiele der Journalisten und Strategen sind Geschichte. Der Wähler hat seine Kreuz gemacht, um 18.02 Uhr gibt es die erste Hochrechnung und ab 18.10 Uhr erzählen dann die Spitzenkandidaten, dass sie gewonnen haben. Jedenfalls irgendwie.

Und wir können, auf der gemütlichen Couch sitzend, Haltungsnoten vergeben.

Oder hier die Ergebnisse der einzelnen Wahlkreise ansehen.


TV-Tipp für den 8. Mai: Echo Jazz 2010

Mai 7, 2010

WDR, 22.30

Echo Jazz 2010

Dieses Jahr wurde der „Echo Jazz“-Preis zum ersten Mal in inflationären 31 Kategorien verliehen. Weil die Verleihung am 5. März war, sind die Preisträger bekannt. Aber weil Jazz im Fernsehen so selten zu halbwegs normalen Zeiten läuft…


TV-Tipp für den 7. Mai: Wer mit dem Teufel reitet

Mai 7, 2010

RBB, 01.00

Wer mit dem Teufel reitet (USA 1999, R.: Ang Lee)

Drehbuch: James Schamus

LV: Daniel Woodrell: Woe to live on, 1987 (Zum Leben verdammt)

USA, 1860: Jake Roedel und Jack Bull ziehen auf Seiten der Südstaaten in den Krieg. In einer Guerillagruppe beteiligen sie sich an einem zunehmend sinnlosen Vernichtungsfeldzug bei dem keine Gefangenen gemacht werden.

Wie so oft: aus einem hochgelobten Buch wurde ein – nun – mittelmäßiger Film.

Martin Compart halt Woodrells zweiten Roman “Woe to live on” für einen der besten Bürgerkriegs-Romane: “Mit jedem zündenden Satz verbrennt Woodrell die Hollywoodklischees über den Sezessionskrieg. Der Roman folgt dem jungen Ich-Erzähler auf seiner blutigen Spur an der Seite der Freischärler unter dem berüchtigten Quantrill. In den West Plains tobte ein brutaler Partisanenkrieg, der noch Jahre nach dem Ende des Bürgerkrieges Opfer forderte…Die Sprache des Romans ist filmisch und hypnotisch.“

Woodrell zu seinem Buch: „Die Amerikaner haben sich über das Buch zu Tode erschreckt, weil es vom Standpunkt der Südstaaten geschrieben ist. Ich bekam keine Rezension nördlich der Dixon-Linie. Keiner wollte wissen, was hier wirklich los war. Es war wie in Bosnien.“ Die Erstausgabe war ein Flop – und ist heute ziemlich teuer.

Woodrell zur Verfilmung: „I was merely the writer of the novel. That is, the one who created the story, characters, dialogue and structure from scratch. Once the movie started I was more or less blotted from the scene. I did enjoy watching actors mouth my words and so on, and did learn plenty from that experience. As to the process of making the film, all I can say is, if it happens again, I won’t make nice so much. I deferred to their arguments (I had no power to do anything) since I thought maybe they know more about narrative for film than I-and they don’t. Everything is clouded by,“If we show this scene in a truthful manner we think twelve people will walk out in Encino, so we will substitute a phony as shit scene we got from a can of old movies we found sitting open back in the vault.“ And so on.“

Der Film war kein Kassenerfolg; was hier allerdings – im Gegensatz zum Buch – an der Qualität des Werkes liegt: „Eine Enttäuschung“ (Zitty), „Der Film wirkt mitunter so langatmig, als würde man den Bürgerkrieg in Echtzeit miterleben.“ (Berliner Zeitung). Und, was sicher auch zu seiner Unbeliebtheit beigetragen hat: „Ride with the Devil“ ist ein Film „über Männer, die für die falsche Sache auf der falschen Seite in einem schrecklichen Krieg kämpfen…Man könnte auch behaupten, dass dieser Film eine Feldstudie über galoppierende Dummheit ist.“ (Berliner Zeitung)

Eine der wenigen positiven Stimmen: “Ang Lee’s film, Ride with the Devil, is the best western since Clint Eastwood’s Unforgiven (1992)… Ride with the Devil displays a care and intelligence increasingly rare in mainstream American cinema. While there are suitably memorable images of violence there is also a lot of memorable talk. Wonderful cinematography from Frederick Elmes, excellent performances from its (then mostly) young, up-and-coming cast of actors, and the acting debut of pop star Jewel should have brought new, younger viewers to this old genre. The film deserved a better commercial fate because it is as “stone brilliant” as the writing from which it is derived, and making such a fine film also “required some genius”.” (Noel King, Senses of Cinema – eine sehr informative Web-Seite)

Mit Skeet Ulrich, Tobey Maguire, Jewel Kilcher, Jonathan Rhys, James Caviezel

Kinotitel: „Ride with the Devil“

Hinweise

Meine Besprechung von Daniel Woodrells “Winter’s Bone”

Kaliber.38 über Daniel Woodrell

Mordlust über Daniel Woodrell

Wikipedia über Daniel Woodrell

The Richmond Review interviewt Daniel Woodrell zum Film

The Southeast Review interviewt Daniel Woodrell (1. April 2009)

River Cities‘ Reader über Daniel Woodrell (8. April 2010)

Daniel Woodrell in der Kriminalakte

Bonus

Seit einigen Tagen ist der neue Trailer für die neue, hochgelobte und mehrfach ausgezeichnete Daniel-Woodrell-Verfilmung „Winter’s Bone“ online

Sieht toll aus. Jetzt muss sich nur noch ein deutscher Verleiher finden und dann steht dem Kinobesuch nichts mehr im Weg.


TV-Tipp für den 6. Mai: Pulp Fiction

Mai 6, 2010

Vox, 22.20

Pulp Fiction (USA 1994, R.: Quentin Tarantino)

Drehbuch: Quentin Tarantino

Tausendmal gesehen, tausendmal hat’s Spaß gemacht.

Im Stil der Pulp Fiction, der Groschenromane und B-Pictures aus den 30er und 40er Jahren, komprimiert Quentin Tarantino eine Handvoll Typen und Storys zu einem hochtourigen Film noir (…) Ein ausgezeichnetes Darsteller-Ensemble, eine intelligente Inszenierung und ein gutes Timung durch flotte Schnitte tragen dazu bei, dass Blutorgien mit Slapstick und bitterer Zynismus mit leichter Ironie so raffiniert ineinander übergehen oder aufeinander folgen, dass die Brüche und Übergänge nicht stören.“ (Fischer Film Almanach 1995)

Tarantino erzählt von zwei Profikillern, die zuerst Glück und dann Pech bei ihrer Arbeit haben, einem Boxer, der entgegen der Absprache einen Boxkampf gewinnt und sich dann wegen einer Uhr in Lebensgefahr begibt, einem Gangsterpärchen, das ein Schnellrestaurant überfällt, einem Killer, der die Frau seines Chefs ausführen soll und in Teufels Küche gerät, einer Gangsterbraut, die eine Überdosis nimmt, einem Killer, der zum Christ wird und von einem Tanzwettbewerb.

Kurz: wir haben mit einem Haufen unsympathischer Leute eine verdammt gute Zeit.

Der Kassenknüller erhielt zahlreiche Preise, aber für Krimifans zählt natürlich nur der gewonnene Edgar.

Mit Tim Roth, Harvey Keitel, Uma Thurman, Amanda Plummer, John Travolta, Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Rosanna Arquette, Ving Rhames, Eric Stoltz, Christoper Walken, Quentin Tarantino, Steve Buscemi

Wiederholung: Freitag, 7. Mai, 01.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

The Quentin Tarantino Archives

Quentin-Tarantino-Film-Forum

Everything Tarantino

Quentin Tarantino (inoffizielle deutsche Fanseite)

Wikipedia über “Pulp Fiction”

Pulp Fiction (deutsche Fanseite zum Film)

Drehbuch “Pulp Fiction” von Quentin Tarantino und Roger Avary


TV-Tipp für den 5. Mai: Ein wahres Verbrechen

Mai 5, 2010

Kabel 1, 20.15

Ein wahres Verbrechen (USA 1999, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Larry Gross, Paul Brickman, Stephen Schiff

LV: Andrew Klavan: True Crime, 1995 (Ein wahres Verbrechen)

Zynischer Reporter mit familiären und beruflichen Problemen will einen zum Tode Verurteilten retten.

Solider Krimi, der Hollywoods klassische Erzähltugenden mit guten Schauspielern hochhält.

Mit Clint Eastwood, James Woods, Isaiah Washington, Denis Leary, Lisa Gay Hamilton, Bernard Hill, Diane Venora, Mary McCormack, John Finn

Hinweise

Homepage von Andrew Klavan

Cinema Blend: Interview mit Andrew Klavan (17. April 2010)

Homepage zum Film

Drehbuch „True Crime“ von Stephen Schiff


TV-Tipp für den 4. Mai: Kiss Kiss, Bang Bang

Mai 4, 2010

http://www.youtube.com/watch?v=ZdDXO-iiuk8Tele 5, 22.00

Kiss Kiss, Bang Bang (USA 2005, R.: Shane Black)

Drehbuch: Shane Black

LV: Brett Halliday: Bodies are where you find them, 1941

Zuerst stolpert Einbrecher Harry Lockhart auf seiner Flucht vor der Polizei in einen Vorsprechtermin und erhält prompt eine Filmrolle. Als er über eine Hollywood-Party stolpert, trifft er seine Jugendliebe Harmony Faith Lane und, als er zwecks Rollenstudium, mit einem knallharten PI Gay Perry (schwul) durch die Straßen Hollywoods schlendert, stolpern sie alle in einen undurchsichtigen Komplott, der direkt aus einem Film der Schwarzen Serie stammen könnte.

Köstliche Liebeserklärung an die Pulps, der natürlich nur lose auf dem Mike-Shayne-Roman basiert, aber dafür ausführlich Chandler zitiert (Zwischentitel, Voice-Over,…).

first significant neo-noir of the twenty-first century” (Alexander Ballinger/Danny Graydon: The Rough Guide to Film Noir, 2007)

mit Robert Downey Jr., Val Kilmer, Michelle Monaghan, Corbin Bernsen, Rockmond Dunbar

Wiederholung: Mittwoch, 5. Mai, 01.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Kiss Kiss Bang Bang“

Spike: Interview mit Shane Black (17. Oktober 2005)

Drehbuch „Kiss, Kiss, Bang, Bang“ von Shane Black (Fassung vom 21. November 2003)

Wikipedia über Brett Hallida

Kirjasto über Brett Halliday

Mordlust über Brett Halliday

Thrilling Detective über Michael Shayne


DVD-Kritik: Über den Hongkong-Action-Film „Beast Stalker“

Mai 3, 2010

Sergeant Tong hat sich ganz dem Beruf verschrieben und trotz seiner jungen Jahre leitet er schon eine Einsatzgruppe. Wenn bei einem Einsatz etwas schief geht, putzt er die dafür verantwortlichen Kollegen gnadenlos herunter. Auch wenn es die eigene Verwandtschaft ist. Selbstverständlich nimmt so ein 150-prozentiger sich den Unfall bei seinem letzten Einsatz besonders zu Herzen: Bei der Verhaftung eines gesuchten Mafiosi erschoss er unwissentlich die Tochter einer Staatsanwältin.

Als die Vertrauten des Mafiosi die andere Tochter der Staatsanwältin entführen und von ihr fordern, einen prozessentscheidenden Beweis zu manipulieren, sieht Tong seine Chance auf moralische Rehabilitation gekommen. Er will das Mädchen finden.

Dante Lams „Beast Stalker“ ist ein straffer Hongkong-Thriller, der neben den atemberaubenden Action-Szenen auch dem zunächst emotionslosem Entführer viel Zeit widmet. So wird aus einem Verbrecher mit der Zeit ein Mensch mit alltäglichen Problemen und Sorgen. Er pflegt seine vollständig gelähmte Frau, kämpft gegen sein Erblinden an und erledigt seinen Job professionell und ohne überflüssige Gewalt. Er unterscheidet sich letztendlich gar nicht so sehr von Tong.

Die Schlusspointe lädt dann sogar zum Nachdenken über das Verhältnis von Zufall und Schicksal ein. Sie verleiht einem Thriller, der auch vorzüglich ohne diese Pointe funktioniert, eine zusätzliche Dimension. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Beast Stalker (Ching yan, Internationaler Titel: The Beast Stalker, Hongkong 2008)

Regie: Dante Lam

Drehbuch: Wai Lun Ng (aka Jack Ng), Dante Lam

Mit Nicholas Tse, Nick Cheung, Zhang Jingchu, Kai Chi Liu

DVD

Koch Media

Bild: 2.35:1 (16:9)

Ton: Deutsch, Kantonesisch (DTS, Dolby Digital 5.1)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial (angekündigt für Special Edition): Audiokommentar von Regisseur Dante Lam, Autor Jack Ng und Produktionsdesigner Yau Wai-Ming, Originaltrailer, Teaser, Making of, Behind the Scenes, Geschnittene Szenen

Länge: 105 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Wikipedia über „Beast Stalker“

Film-Zeit über „Beast Stalker“

AsianMediaWiki über „Beast Stalker“

Love HK-Film: Besprechung von „Beast Stalker“

The Hollywood Reporter über „Beast Stalker“

Kino-Zeit: Besprechung von „Beast Stalker“

Asian Film Web über „Beast Stalker“

Manifest über „Beast Stalker“


TV-Tipp für den 3. Mai: Schnappt Shorty

Mai 2, 2010

NDR, 23.00

Schnappt Shorty (USA 1995, R.: Barry Sonnenfeld)

Drehbuch: Scott Frank

LV: Elmore Leonard: Get Shorty, 1990 (Schnappt Shorty)

Musik: John Lurie

Produktion: u. a. Danny DeVito

Ein Mafia-Geldeintreiber aus Miami gerät in Hollywood an einen drittklassigen Filmproduzenten. Der Geldeintreiber möchte, dass sein Leben verfilmt wird. Aber diese Hollywood-Fritzen sind irgendwie anders.

Köstliche Leonard-Verfilmung über den Zusammenprall zweier Welten: eiskalter Profikiller trifft auf die Hollywood-Schickeria.

Mit John Travolta, Gene Hackman, Rene Russo, Danny DeVito, Dennis Farina, Delroy Lindo, James Gandolfini, Martin Ferrero, Miguel Sandoval, Harvey Keitel, Bette Midler

Von Elmore Leonards Homepage: „With Get Shorty Hollywood finally did right by Elmore and put his ´sound´ on the screen and not just his plots. In Scott Frank´s screenplay, the lines in the movie were delivered just the way that they were written, seriously, without reaction. The fact that many lines were funny, labeled Get Shorty a comedy, and helped make it a box-office hit. The story is about Chili Palmer, (John Travolta) who is ´fired´ by his unstable loanshark boss, Ray Bones (Dennis Farina). Ray sends Chili to Vegas to collect a bad debt, and a casino boss there enlists Chili to find an even bigger deadbeat: Harry Zimm (Gene Hackman), a Hollywood producer of low-budget horror films. In Hollywood, Chili meets Harry, as well as his scream-queen leading lady, Karen Flores (Rene Russo); Harry’s drug-dealing financier, Bo Catlett (Delroy Lindo), and his muscle, Bear (James Gandolfini). ´Shorty´ is Karen’s ex, Martin Weir (Danny DeVito), a big star with a giant ego. Chili learns that being a wiseguy helped when you wanted to produce movies. Get Shorty was win, win, win. Everything worked perfectly. The film had a winning combination in Danny DeVito’s Jersey Films, screenwriter Scott Frank and Director Barry Sonnenfeld. Everybody liked Elmore´s work and wanted to put it on the screen – the right way. Elmore was on the set four days in Beverly Hills. A couple of times, Barry came over after the shot and asked him what he thought, and if he had any suggestions. Elmore was surprised and tickled a little that a director would ask the book writer his opinion.“

Hinweise

Homepage von Elmore Leonard

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Up in Honey’s Room“ (2007)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Gangsterbraut“ (The hot Kid, 2005)

Meine Besprechung von Elmore Leonards „Callgirls“ (Mr. Paradise, 2004)

Mein Porträt „Man nennt ihn Dutch – Elmore Leonard zum Achtzigsten“ erschien im „Krimijahrbuch 2006“

Meine Besprechung der Leonard-Verfilmung „Sie nannten ihn Stick“ (Stick, USA 1983)

Elmore Leonard in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Mai: Der Auslandskorrespondent

Mai 2, 2010

3sat, 00.20

Der Auslandskorrespondent (USA 1940, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Charles Bennett, Joan Harrison, James Hilton, Robert Benchley

Holland, 1939: Journalist Johnny Jones wird während der Recherchen für eine Reportage über den in Europa drohenden Krieg Zeuge eines Anschlags auf einen Diplomaten. Er beginnt die Hintermänner zu suchen.

Spannender Thriller, der auch Anti-Nazipropaganda ist.

Es wird wahrscheinlich die vom ZDF angefertigte Synchronisation gezeigt.

mit Joel McCrea, Laraine Day, Herbert Marshall, George Sanders

auch bekannt als “Mord”

Hinweise

Um 00.40 startet „Frenzy“ und um 01.00 Uhr „Die 39 Stufen“.

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 1. Mai: Ein Ort für die Ewigkeit

April 30, 2010

NDR, 00.15

Ein Ort für die Ewigkeit (GB 2008, R.: Daniel Percival)

Drehbuch: Patrick Harbinson

LV: Val McDermid: A Place of Execution, 1999 (Ein Ort für die Ewigkeit)

1963 verschwand eine 13-jährige aus einem 20-Seelen-Ort. Ihr Stiefvater wurde als ihr Mörder gehängt. Als heute eine Journalistin eine Doku über den alten Fall drehen will, stößt sie auf unerwartete Probleme und beginnt genauer zu recherchieren.

BBC-Verfilmung des Dagger-nominierten Werkes von McDermid.

Juliet Stevenson erhielt für ihre Rolle einen Dagger und das Drehbuch erhielt den diesjährigen Edgar als bester Kriminalfilm.

mit Lee Ingleby, Guy Manning, Juliet Stevenson

HInweise

Homepage von Val McDermid

Deutsche Homepage von Val McDermid

Wikipedia über Val McDermid (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über Val McDermid


TV-Tipp für den 30. April: Lucky Luciano

April 30, 2010

WDR, 23.15

Lucky Luciano (I/F 1973, R.: Francesco Rosi)

Drehbuch: Francesco Rosi, Lino Jannuzi, Tonino Guerra

Material/Buch zum Film: Lino Jannuzzi, Francesco Rosi: Lucky Luciano, 1973

Überzeugendes Biopic über den Mafiosi Salvatore “Lucky” Luciano.

Mit Gian Maria Volonté, Rod Steiger, Charles Siragusa, Edmond O’Brien

Hinweise

Wikipedia über Lucky Luciano (deutsch, englisch)

Wikipedia über Francesco Rosi (deutsch, englisch)

Senses of Cinema über Francesco Rosi

Cinémathèque über Francesco Rosi

The Hollywood Reporter interviewt Francesco Rosi (14. Februar 2008)

Movie-College interviewt Francesco Rosi (2001)


TV-Tipp für den 29. April: Frenzy

April 29, 2010

Arte, 20.15

Frenzy (GB 1972, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Anthony Shaffer

LV: Arthur La Bern: Goodbye Piccadilly, Farewell Leicester Square, 1966 (Frenzy)

Ein Frauenmörder versetzt ganz London in Panik. Die Polizei tappt im Dunkeln. Und ein Unschuldiger kennt den richtigen Täter: seinen besten Freund.

Oder in Hitchcocks Worten: „Frenzy ist die Geschichte eines Mannes, der impotent ist und sich deshalb durch Mord ausdrückt.“

Hitchcocks vorletzter Film, seine Rückkehr nach London und seine Rückkehr in die Kritikerherzen, nachdem er seit „Die Vögel“ (1963) nichts wirklich weltbewegendes präsentierte. Zum Beispiel: „wunderbar komisches Drehbuch“ (New York Times), „Der strahlende Beweis, dass jeder, der einen spannenden Film macht, immer noch ein Lehrling dieses Meisters ist“ (Time Magazine), „Frenzy ist das reine Hitchcock-Festival“ (Harris/Lasky) – Ich konnte diese Euphorie nie teilen. Denn alle Beziehungen sind steril oder enden mit Mord. „Frenzy ist bis zum letzten Bild eine hermetische und kalt negative Vision des menschlichen Daseins.“ (Donald Spoto)

Mit Jon Finch, Barry Foster, Barbara Leigh-Hunt

Wiederholung: Montag, 3. Mai, 00.40 Uhr (Taggenau!))

Hinweis

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 28. April: Das Halstuch – Teil 1

April 28, 2010

Eins Festival, 21.10

Das Halstuch – Teil 1 (D 1962, R.: Hans Quest)

Drehbuch: Francis Durbridge (Übersetzung: Marianne de Barde)

In dem Kaff Littleshore wird eine junge Frau mit einem Halstuch erdrosselt. Inspektor Harry Yates sucht den Täter.

Legendäre, sechsteilige Durbridge-Verfilmung, die damals als „Straßenfeger“ für leere Straßen sorge.

Im Gegensatz zu seinem Ruf ist „Das Halstuch“ allerdings sehr schlecht gealtert. Es ist ein abgefilmtes Theaterstück und die wenigen Außenaufnahmen könnten überall gedreht worden sein. Die Story ist Durbridge-typisch mit einem Cliffhanger am Ende jeder Folge, vielen Verdächtigen, auf eine altmodische Art spannend (wenig Thrill, eher entspannend und nett anzusehen) und letztendlich nicht sehr logisch.

Den zweiten Teil gibt’s erstmals am kommenden Mittwoch, den 5. Mai, um 21.15 Uhr.

Mit Heinz Drache, Albert Lieven, Margot Trooger, Dieter Borsche, Horst Tappert, Hellmut Lange, Eva Pflug

Wiederholungen

Samstag, 1. Mai, 18.20 Uhr

Sonntag, 2. Mai, 14.10 Uhr

Hinweis

Meine ausführliche Besprechung von „Das Halstuch“


Linksammlung zu „Im Angesicht des Verbrechens“

April 27, 2010

In den vergangenen Jahren waren vor allem Katastrophenmeldungen über die von Rolf Basedow geschriebene und von Dominik Graf inszenierte zehnteilige TV-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ zu hören. Steigende Budgets, eine geschrottete Produktionsgesellschaft undsoweiter.

Auf der Berlinale wurde der Zehnteiler dann an zwei Tagen gezeigt und die Kritiker waren begeistert. Jetzt läuft der Krimi auf Arte (etwas lieblos an fünf Abenden zwischen dem 27. April und dem 11. Mai) und irgendwann im Herbst im Ersten.

Graf selbst sagt zwar, dass es vielleicht nicht schlecht sei, die Serie an einem Stück zu sehen, aber wenn eine Serie schon als zehnteilige Serie konzipiert wird, sollte doch wenigstens die Erstausstrahlung so ablaufen.

Jedenfalls für alle, die noch nicht wissen, ob sie die Serie ansehen sollen (Was ich nicht verstehen kann.) oder die Serie erst nach der TV-Ausstrahlung an einem Stück sehen wollen (Was ich aufgrund meines eigenen Sehverhaltens gut verstehen kann) gibt es hier eine ziemlich umfassende, durchaus eigennützige Sammlung der Berichte und Kritiken zur Serie:

Interviews mit Dominik Graf in der Zeit, im Spiegel und BR (Talk Eins zu Eins).

Ein kurzer Werkstattbericht von Rolf Basedow im Tagesspiegel.

Besprechungen in der Berliner Zeitung, critic.de, Neues Deutschland, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, Morgenpost,Rheinischer Merkur, Süddeutschen Zeitung, Tagesspiegel, Vorwärts und Welt.

Im Alexander-Verlag erscheint im September das Filmbuch „Im Angesicht des Verbrechens“ von Johannes Sievert. Geplant ist ein umfassender Einblick in die Dreharbeiten.

Dort erschien auch „Schläft ein Lied in allen Dingen“; eine Sammlung der von Dominik Graf in den vergangenen Jahren geschriebenen Essays zum Film.

Außerdem hat der Alexander-Verlag auch einen Mitschnitt des Gesprächs mit dem Berlinale-Publikum online gestellt. Das Bild ist mau, der Ton okay.

Update: Weitere Kritiken in Telepolis und Spiegel Online.

Update (18. Mai 2010): Die andere Meinung bei Martin Compart (und das Positive).

Und ich hab’s immer noch nicht gesehen…



TV-Tipp für den 27. April: Die 39 Stufen

April 27, 2010

BR, 23.50

Die 39 Stufen (GB 1935, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Charles Bennett, Alma Reville, Ian Hay

LV: John Buchan: The Thirty-Nine Steps, 1915 (Die neundundreißig Stufen)

Richard Hannay wird verdächtigt einen Spion umgebracht zu haben. Die Suche nach dem Mörder führt ihn durch halb England zu einem mordlüsternem Spionagering.

Hitchcock-Klassiker aus seiner englischen Phase.

Was mir bei The 39 Steps gefiel, waren die jähen Umschwünge und das rapide Springen von einer Situation in die nächste. (…) Sollte ich The 39 Steps noch einmal drehen, dann würde ich wieder nach diesem Rezept vorgehen. Aber das kostet wirklich eine Menge Arbeit. Man muss einen Einfall auf den anderen folgen lassen, und das unheimlich schnell.” (Alfred Hitchcock zu Peter Bogdanovich)

Mit Madeleine Carroll, Robert Donat, Lucie Mannheim, Godfrey Tearle, Peggy Ashcroft, John Laurie

Wiederholung: MDR, Montag, 3. Mai, 01.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

John-Buchan-Gesellschaft

Wikipedia über John Buchan (deutsch, englisch)

Kirjasto über John Buchan

Alfred Hitchcock in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 26. April: Heat

April 26, 2010

Kabel 1, 22.50

Heat (USA 1995, R.: Michael Mann)

Drehbuch: Michael Mann

Die Story ist einfach und altbekannt: ein Polizist jagt einen ihm geistesverwandten Dieb.

Der Film ist sogar ein Remake. Michael Mann nahm einfach sein altes Drehbuch für „Showdown in L. A.“ (L. A. Takedown, 1989) und machte aus einem anderthalbstündigem TV-Piloten einen dreistündigen Kinofilm. Dank des größeren Budgets und guter Schauspieler (eine aus heutiger Sicht sehr beeindruckende Liste von Mann-Vertrauten, Stars und damals noch unbekannteren Namen) entstand ein Klassiker.

Berater bei dem Film waren Chuck Adamson (vor seinem Tod: Polizist und Autor für „Miami Vice“ und „Crime Story“), Dennis Farina (heute: Ex-Polizist und Schauspieler) und Andy McNab (heute: Ex-SAS und Schriftsteller).

mit Al Pacino, Robert De Niro, Val Kilmer, Jon Voight, Tom Sizemore, Amy Brenneman, Ashley Judd, Mykelti Williamson, Wes Studi, Diane Venora, Ted Levine, Dennis Haysbert, William Fichtner, Natalie Portman, Tom Noonan, Danny Trejo, Henry Rollins, Jeremy Piven, Xander Berkeley, Marty Ferrero, Rick Avery, Bud Curt (ungenannt, als Restaurantmanager Solenko)

Hinweise

Wikipedia über „Heat“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Heat“ von Michael Mann (Fassung vom 3. März 1994)

Michael Mann in der Kriminalakte