TV-Tipp für den 2. Juni

Juni 2, 2008

3sat, 22.55

Strafe muss sein – aber wie?

Michael Hofer diskutiert mit Christian Elger (Neurowissenschaftler, Bonn), Udo Jesionek (Professor für Jugendstrafrecht und Strafvollzug, Wien), Wolfgang Schild (Rechtsphilosoph und Strafrechtshistoriker, Bielefeld) und Elisabeth Wagner (Psychotherapeutin, Baden) über Strafe im Allgemeinen und im Speziellen.

Wer die Erstausstrahlung am 11. März verpasste (zum Beispiel ich), kann’s jetzt wiedergutmachen. Die dritte Chance gibt es am –

Wiederholung: Mittwoch, 4. Juni, 06.30 Uhr


TV-Tipp für den 1. Juni

Juni 1, 2008

ARD, 00.00

Kim Novak badete nie im See von Genezareth (S 2005, R.: Martin Asphaug)

Drehbuch: Martin Asphaug

LV: Håkan Nesser: Kim Novak badade aldrig i Genesarets sjö, 1998 (Kim Novak badete nie im See von Genezareth)

Sommer 1962: Der 14-jährige Erik erlebt, während seine Mutter in einem Krankenhaus auf den nahen Krebstod wartet, mit einigen Freunden an einem See seinen letzten unbeschwerten Sommer. Da taucht eine Nachbarin, die wie Kim Novak aussieht, auf und einer seiner Freunde beginnt eine Affäre mit ihr. Mit fatalen Folgen.

Lassen Sie sich nicht durch den bekannten Namen „Nesser“, den Hinweis „Jugenddrama“, die FSK-12-Freigabe, das Labeling „schwedisches ‚Stand by Me’“ und die positiven Kritiken täuschen. „Kim Novak badete nie im See von Genezareth“ ist kein Film für die breite Masse, sondern ein Minderheitenprogramm. Sonst würde Das Erste die TV-Premiere doch nicht vor einem Arbeitstag zur Geisterstunde versenden, oder?

Mit Anton Lundqvist, Jesper Adefelt, Jonas Karlsson

Hinweise

Homepage von Håkan Nesser

Deutsche Homepage von Håkan Nesser

Krimi-Couch über Håkan Nesser

Schwedenkrimi: Interview mit Håkan Nesser (2002)


TV-Tipp für den 31. Mai

Mai 31, 2008

Das Vierte, 20.15

Der Anderson-Clan (USA 1970, R.: Sidney Lumet)

Drehbuch: Frank Pierson

LV: Lawrence Sanders: The Anderson Tapes, 1970 (Die Anderson-Bänder)

Einbruchspezialist Duke Anderson, gerade frisch aus dem Knast entlassen, plant seinen letzten großen Coup. Aber er und seine Kumpels werden pausenlos überwacht.

In seinem auf Tatsachen beruhenden Kassenknüller zeichnet Lumet ein düsteres Bild einer totalen Überwachung der Gesellschaft. Weil die verschiedenen staatlichen Stellen, die das Gebäude überwachen, keinen Kontakt zueinander haben und jeweils eigene Interessen verfolgen, können sie mit den belauschten Gesprächen nichts anfangen.

Mit Sean Connery, Dyan Cannon, Martin Balsam, Ralph Meeker, Christopher Walken, Val Avery

Hinweise

Thrilling Detective über Lawrence Sanders

New York Times: Nachruf auf Lawrence Sanders


Film Noir Collection 2: Spiel mit dem Tode

Mai 30, 2008

George Stroud (Ray Milland) sitzt gewaltig in der Patsche. Er wird in einem riesigen, leeren Bürohaus von den Wachleuten gesucht. Dabei war er vor 36 Stunden noch ein glücklich verheirateter Mann, der in wenigen Stunden in die verspäteten Flitterwochen aufbrechen wollte, und der Leiter des respektierten Magazins „Crimeways“. Sein Chef, der Zeitungsmogul Earl Janoth (Charles Laughton), schätzt ihn als Mitarbeiter, der sein Geld wert ist. Gerade hat er wieder einen flüchtigen Verbrecher ausfindig gemacht und so die Grundlage für massive Verkaufszuwächse der nächsten Ausgaben von „Crimeways“ geschaffen. Janoth möchte, dass Stroud sich weiter um die Berichte über den gefundenen Verbrecher kümmert. Aber Stroud lehnt ab. Er hat seiner Frau Georgette (Maureen O’Sullivan) die Reise versprochen. Der Konflikt zwischen Janoth und Stroud eskaliert – und Stroud kündigt.

Am Abend betrinkt er sich in einer Bar und gerät mit der schönen Blondine Pauline York (Rita Johnson) ins Gespräch. Sie betrinken sich, ziehen durch die Kneipen und landen schließlich in ihrer Wohnung. Als Stroud sie am nächsten Tag verlässt, um zu seiner Frau zu gehen, bewegt sich der Fahrstuhl nach oben. Stroud geht zur Treppe und beobachtet, wie sein ehemaliger Chef Earl Janoth den Fahrstuhl verlässt und Paulines Apartment betritt.

Stroud fährt zu seiner Frau in die Flitterwochen. Währenddessen bringt Janoth in einem Anfall von Eifersucht seine Geliebte um und beichtet seinem Assistenten Steve Hagen (George Macready) die Tat und dass er beim Betreten des Apartments von einem Nebenbuhler beobachtet wurde. Hagen, der in Janoths Imperium weiter aufsteigen will, schlägt vor, George Stroud aus den Flitterwochen zurückzuholen und mit der Jagd nach dem Unbekannten zu beauftragen.

Stroud ist einverstanden – und beginnt, während er versucht den Mörder zu überführen, sich selbst zu jagen.

Von Kenneth Fearing ist die Idee, des Unschuldigen, der sich selbst jagt. Jonathan Latimer, selbst ein erfolgreicher Noir-Autor, verarbeitete Fearings Roman „The Big Clock“ zu einem Noir-Klassiker, der in den hellen Gängen und Büros eines riesigen Pressehauses spielt, und 1949 für den Edgar als bester Kriminalfilm des Jahres nominiert war. „Kennwort 777“ erhielt den Preis.

Latimer hatte in Hollywood als Drehbuchautor fast vierzig Jahren lang mehr Erfolg als die ungleich bekannteren Hardboiled-Autoren Dashiell Hammett und Raymond Chandler. Er schrieb die Bücher zur Hammett-Verfilmung „Der gläserne Schlüssel“ (mit Alan Ladd und Veronika Lake), der Cornell-Woolrich-Verfilmung „Die Nacht hat tausend Augen“ (mit Edward G. Robinson), der David-Dodge-Verfilmung „Das geheimnisvolle Testament“ (mit Glenn Ford, bei beiden führte John Farrow Regie), für zwanzig Perry-Mason-Folgen (mit Raymond Burr) und, als letzte Arbeit, für den Columbo-Krimi „Die Blumen des Bösen“ (mit Ray Milland). Auch „Spiel mit dem Tode“ lebt von dem durchdachten Drehbuch, das den guten Schauspielern die Möglichkeit für große Auftritte gibt und Regisseur John Farrow unterstützt das mit seiner fast schwerelosen Kameraführung. Immer wieder gleitet sie, als ob es keine Wände gäbe, von einem Raum in den nächsten. So ist Laughtons erster Auftritt eine eindrückliche Demonstration seiner Macht. Er kommt später zu einer Besprechung seiner Chefredakteure, staucht sie wie kleine Kinder zusammen, lässt sich von vorne bis hinten bedienen und die Kamera verfolgt ihn mit dem gleichen bewundernd-demütigenden Blick, den auch die am Tisch sitzenden Journalisten haben. Sowieso ist Charles Laughton als geckenhafter, über scheinbar unbegrenzte Macht und eine unbegrenzte Armee williger Angestellter verfügender Zeitungsmogul, der immer die träge Freundlichkeit einer Kobra kurz vorm Zubeißen ausstrahlt, ein grandioser Bösewicht (Dagegen ist Gene Hackman im Remake „No way out – Es gibt kein zurück“ als verbrecherischer Verteidigungsminister zwar formal mächtiger, aber weniger furchteinflößend.).

Ray Milland als brav-bürgerlicher Journalist, der zwischen Beruf und Familie, zwischen Schuld (immerhin hat er seine fünfte Hochzeitsnacht bei einer anderen Frau verbracht) und Unschuld immer verzweifelter versucht, seine Unschuld zu beweisen und den wahren Mörder zu überführen, ist dagegen der Jedermann, der nach einem kleinen Schritt vom Pfad der Tugend immer tiefer in den Schlamassel gerät. Denn je besser er seine Arbeit macht und den unerwünschten Zeugen sucht (der dann der Justiz als Mörder präsentiert werden soll), umso mehr bringt er sein eigenes Leben in Gefahr.

Zwischen diesen beiden Männern stehen eine Armada von Vorzimmerdamen, eifrigen Journalisten und Lakaien, wie Steve Hagen. In dieser durchkapitalisierten Männerwelt hat Maureen O’Sullivan als brave Ehefrau nur die Rolle des schmückenden Beiwerks. Die Staatsmacht taucht hier nur noch als Witzfigur, gespielt von einem Schauspieler, auf.

Spiel mit dem Tode (The Big Clock, USA 1947)

Regie: John Farrow

Drehbuch: Jonathan Latimer

LV: Kenneth Fearing: The big clock, 1945

Mit Ray Milland, Charles Laughton, Maureen O’Sullivan, George Macready, Rita Johnson, Elsa Lanchester, Harold Vermilyea

Koch Media – Film Noir 2 (90 Minuten, Deutsch/Englisch, Untertitel. Englisch)

DVD-Bonus: Bildergalerie, Original Kinotrailer, 12-seitiges Booklet, alte und neue deutsche Synchronisation

Hinweise

Noir of the Week über „The Big Clock“

Modern American Poetry: Kenneth Fearing

Mystery File: John Fraser über Jonathan Latimer

Thrilling Detective über Jonathan Latimer

Kirjasto über Jonathan Latimer

Krimi-Couch über Jonathan Latimer

Mordlust über Jonathan Latimer


TV-Tipp für den 30. Mai

Mai 30, 2008

Arte, 21.00

Das Gelübde (D 2007, R.: Dominik Graf)

Drehbuch: Markus Busch, Dominik Graf

LV: Kai Meyer: Das Gelübde, 1998

Dülmen, 1818: der frisch bekehrte Clemens Brentano protokolliert die Visionen der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerick und fragt sich, ob es den Teufel wirklich gibt.

Ein Historiendrama, das unter den Händen von Dominik Graf nicht schlecht sein kann.

Mit Misel Maticevic, Tanja Schleiff, Anke Sevenich, Maren Eggert, Johann von Bülow

Wiederholung: Mittwoch, 4. Juni, 01.15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Arte zum Film (mit Interview und Pressemappe)

Homepage von Kai Meyer

Phantastik-Couch redet mit Kai Meyer


Neu im Kino: Remakes, oh Remakes!!!

Mai 29, 2008

Eins davon können wir mit gutem Gewissen unter Krimi verbuchen, die zwei anderen nicht (einmal Horror, einmal Geschlechterkampf), aber es passt so schön zusammen.

Funny Games U. S. (USA 2007, R.: Michael Haneke)

Drehbuch: Michael Haneke

Michael Haneke macht ein eins-zu-eins-Remake von seinem 1997er Film. Das verschafft ihm sicher in den USA einige Zuschauer, aber für die Kenner des Originals stellt sich die Frage, warum sie sich Naomi Watts und Tim Roth statt Susanne Lothar und Ulrich Mühe ansehen sollen. Und Haneke liefert auch keinen Grund: „Habe ich es zu aktualisieren? Eigentlich nicht. Die Aktualität ist innerhalb dieser zehn Jahre gewachsen, und inhaltlich fiel mir nichts Neues dazu ein.“

Mit Naomi Watts, Tim Roth, Michael Pitt, Brady Corbet, Devon Gearhart

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Funny Games U. S.“

Tip: Interview mit Michael Haneke (Oder „Das Remake eines Interviews“ – Extended Version ist angekündigt, aber derzeit ist nur der Promo-Cut vorhanden)

The Eye (USA 2008, R.: David Moreau, Xavier Palud)

Drehbuch: Sebastian Gutierrez

Ein weiteres US-Remake eines asiatischen Horrorfilms. Dieses Mal muss „Gin Gwai“ (China 2002) dran glauben. Jessica Alba spielt eine blinde Violinistin, die mit ihren neuen Augen plötzlich Geister sieht. Dass das nicht gut enden wird, erfordert keine hellseherischen Fähigkeiten.

Mit Jessica Alba, Parker Posey

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „The Eye“

Interview (USA/NL 2007, R.: Steve Buscemi)

Drehbuch: Steve Buscemi, David Schechter

Remake Nummer 3: 2003 kreuzten Pierre Bokma und Katja Schuurman in Theo van Goghs (er wurde 2004 von islamischen Extremisten ermordet) Film „Interview“ die Klingen. Jetzt fetzen sich Steve Buscemi und Sienna Miller als abgefuckter Reporter und dumme Soapblondine. Natürlich ist sie nicht so dumm und gefühllos, wie der Journalist glaubt – und dieses Remake (natürlich im Wesentlichen ein Zwei-Personen-Theaterstück) scheint wirklich auch für die, die das Original kennen, einen Blick wert zu sein.

Mit Steve Buscemi, Sienna Miller

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Interview“


TV-Tipp für den 29. Mai

Mai 29, 2008

Das Vierte, 20.15

Im Auftrag des Drachen (USA 1975, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Hal Dresner, Warren Murphy (als Warren B. Murphy), Rod Whitaker

LV: Trevanian (Pseudonym von Rod Whitaker): The Eiger Sanction, 1972 (Im Auftrag des Drachen)

Jonathan Hemlock soll im Auftrag einer Geheimorganisation zwei Killer töten. Von einem ist nur bekannt, dass er an einer Besteigung der Eiger-Nordwand teilnimmt. Hemlock schließt sich den Bergsteigern an.

Thriller, bei dem die Landschaftsaufnahmen (Monument Valley, Schweizer Alpen) mehr beeindrucken als die Story. Was auch Clint Eastwood zugibt. Trevanians Debüt mit dem Superspion Hemlock war ein weltweiter Bestseller.

Mit Clint Eastwood, George Kennedy, Heidi Brühl, Reiner Schöne

Hinweise

Homepage von Trevanian

Homepage von Warren Murphy


Film Noir Collection 1: Die Blaue Dahlie

Mai 28, 2008

Mit einem Dreierschlag aus zwei Noir-Klassikern und einem sträflich unterschätzten Noir beginnt Koch Media seine Film Noir Collection. „Die Blaue Dahlie“, „Spiel mit dem Tode“ und „Schwarzer Engel“ wurden bis jetzt nicht auf DVD veröffentlicht und auch im Fernsehen liefen sie zuletzt vor vielen Jahren. Deshalb ist diese liebevoll gestaltete Ausgabe – die DVDs sind in einem Slim-Mediabook – ein Geschenk für Noir- und Filmfans. Die Filme wurden restauriert, was vor allem bei „Spiel mit dem Tode“ und „Schwarzer Engel“ zu einem brillanten Bild führt. Selbstverständlich gibt es den Originalton und die deutsche Synchronisation (bei „Spiel mit dem Tode“ sogar die alte und die neue Synchronisation) und klug ausgewähltes Bonusmaterial. Hier wurde nach der Methode „Klasse statt Masse“ vorgegangen. Kinotrailer, umfangreiche Bildergalerien und ein informatives zwölfseitiges Beiheft ergänzen sinnvoll die Filme.

Raymond Chandlers „Die blaue Dahlie“

Die Kriegskameraden Johnny Morrison (Alan Ladd), Buzz Wanchek (William Bendix) und George Copeland (Hugh Beuamont) kehren aus dem zweiten Weltkrieg nach Los Angeles zurück. Während George und Buzz, der durch eine Kopfverletzung geistig behindert ist, gemeinsam ein Zimmer beziehen, will Johnny zurück zu seiner Frau Helen (Doris Dowling) und seinem Sohn. Er hat sich vorher nicht angekündigt und platzt so mitten hinein in eine Party. Sie ist betrunken, hat eine Affäre mit dem aalglatten Nachtclubbestzer Eddie Harwood (Howard da Silva) und ihre Freunde zählen zur vergnügungssüchtigen Schickeria. Sie eröffnet ihm, dass sein Sohn bei einem Unfall starb und küsst Harwood. Johnny beginnt einen handgreiflichen Streit. Kurz darauf verlässt er sein Haus. In der Nacht trifft er Joyce Harwood (Veronica Lake). Sie ist, wie er erst später erfährt, die Frau des Nachtclubbesitzers.

Am nächsten Tag ist Helen tot. Die Polizei hält Johnny Morrison für den Täter. Zusammen mit Joyce sucht er den Mörder.

Nach seinen erfolgreichen Romanen interessierte Hollywood sich für Raymond Chandler. Er wurde als Drehbuchautor engagiert und „Die Blaue Dahlie“ ist das einzige von ihm verfilmte Drehbuch, das nur seinen Namen trägt. Im Rahmen eines Rätselkrimis entwirft er ein pessimistisches Bild der USA nach dem zweiten Weltkrieg. Die Kriegshelden kommen ohne Paraden und ohne Perspektiven zurück. Als sie am Filmanfang aus dem Bus steigen, wirken sie genauso verloren wie entlassene Sträflinge. Buzz verliert immer wieder sein Gedächtnis. George und Johnny haben keinen Job – und auch keinen Job in Aussicht. Die Frauen haben in den Kriegsjahren die Aufgaben der Männer übernommen. Doch – im Gegensatz zu Paul Haggis’ neuem Kriegsheimkehrerfilm „In the Valley of Elah“ – bringen in „Die Blaue Dahlie“ die drei Kriegsheimkehrer die Verrohungen des Krieges nicht in ihre Heimat. Sie schleppen zwar die Traumata des Krieges mit sich herum. Aber Gewalt, Mord, Korruption, Lug und Trug sind bereits schon lange fest in der Gesellschaft verankert. Diese Aussage wird sogar – dank des Einspruchs der Navy, die einen Soldaten als Mörder nicht akzeptieren konnte – durch die Überführung des Mörders am Ende noch verstärkt. Im Los Angeles der „Blauen Dahlie“ können die Daheimgebliebenen sich auch ganz gut ohne die Kriegsheimkehrer umbringen.

Damals war der Film ein gewaltiger Kassenschlager. Alan Ladd und Veronika Lake spielten nach „Die Narbenhand“ (This gun for hire, USA 1942) und „Der gläserne Schlüssel“ (The glass key, USA 1942) wieder zusammen. Der beim amerikanischen Publikum sehr beliebte William Bendix hatte eine wichtige Nebenrolle und die Story verband gelungen einen Krimi mit einer pessimistischen Beschreibung der damaligen Gesellschaft. Dafür erhielt Raymond Chandler eine Oscar-Nominierung.

Heute steht „Die blaue Dahlie“ eindeutig im Schatten der fast zeitgleich gestarteten Chandler-Verfilmung „Tote schlafen fest“ (The Big Sleep, USA 1946) mit dem Traumpaar Humphrey Bogart und Lauren Bacall. Während „Tote schlafen fest“ ein einziges Feuerwerk aus flotten Sprüchen, Schlägereien und Atmosphäre ist, bemüht Chandler sich in „Die Blaue Dahlie“ mit einem positiven Helden um einen nachvollziehbaren, traditionellen Rätselplot mit einer überschaubaren Zahl von Tatverdächtigen. Doch die Frage, wer der Mörder ist, ist in der Welt des Film Noir höchstens zweitrangig.

Die Blaue Dahlie (The Blue Dahlia, USA 1945)

Regie: George Marshall

Drehbuch: Raymond Chandler

Mit Alan Ladd, Veronica Lake, Willam Bendix, Howard da Silva, Doris Dowling

Koch Media – Film Noir 1 (95 Minuten, Deutsch/Englisch, Untertitel. Englisch)

DVD-Bonus: Bildergalerie, Original Kinotrailer, 12-seitiges Booklet

Hinweise

Noir of the Week über „The Blue Dahlia“

Thrilling Detective über Raymond Chandler

Kirjasto über Raymond Chandler

Krimi-Couch über Raymond Chandler

Mordlust über Raymond Chandler


TV-Tipp für den 28. Mai

Mai 28, 2008

Kabel 1, 22.45

Die üblichen Verdächtigen (USA 1995, R.: Bryan Singer)

Drehbuch: Christopher McQuarrie

Die üblichen Verdächtigen sitzen im Knast und fragen sich: Wer ist Keyser Soze? Ein Polizist stellt sich die gleiche Frage und auch die Zuschauer wissen es nicht. Jedenfalls wenn Sie zu den wenigen Glücklichen zählen, die diese Genreperle noch nicht kennen. Alle anderen dürfen sich ein weiteres Mal an einem glänzenden Spiel zwischen Wahrheit und Lüge und Lüge erfreuen.

Mit Kevin Spacey, Benicio Del Toro, Chazz Palminteri, Gabriel Byrne, Kevin Pollak, Peter Postlethwaite, Stephen Baldwin, Dan Hedaya


TV-Tipp für den 27. Mai

Mai 27, 2008

Arte, 21.00

Ndrangheta – Das blutige Business einer Mafia (FR 2008, R.: Corradino Durruti)

Drehbuch: Corradino Durruti

Spielfilmlange Doku über die kalabrische Mafia. Durrutti begleitete dafür sieben Jahre lang, oft mit versteckter Kamera, den Mafiajäger Inspektor Nico Morrone.

Wiederholung: Freitag, 6. Juni, 03.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Arte zur Doku

Wikipedia über die Ndrangheta (deutsch)

Wikipedia über die Ndrangheta (englisch)

Meine Besprechung von Andreas Ullrichs „Das Engelsgesicht“ (Biographie über Giorgio Basile)


TV-Tipp für den 26. Mai

Mai 26, 2008

Tele 5, 22.05

Angel Heart (USA 1987, R.: Alan Parker)

Drehbuch: Alan Parker

LV: William Hjortsberg: Falling Angel, 1978 (Angel Heart)

Privatdetektiv Harry Angel soll einen verschwundenen Jazzmusiker finden. In New Orleans verschwimmen für ihn immer mehr die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit.

Exzellenter Okkultthriller, der die Handlung des Buches von New York nach New Orleans verlegt.

William Hjortsberg zum Film: „Parker wrote an excellent script and went on to make a memorable film.”

Mit Mickey Rourke, Robert De Niro, Lisa Bonet, Charlotte Rampling, Brownie McGhee, Dann Florek

Wiederholung: Dienstag, 27. Mai, 02.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von William Hjortsberg

Thrilling Detective über Harry Angel

Mordlust über „Angel Heart“


TV-Tipp für den 25. Mai

Mai 25, 2008

Pro 7, 23.00

Sin City (USA 2005, R.: Robert Rodriguez, Frank Miller [special guest director: Quentin Tarantino])

Drehbuch: Frank Miller

LV: Frank Miller: Sin City (verschiedene Graphic Novels)

Frank Miller erschuf in seinen düsteren Noir-Comics die Welt von „Sin City“. Robert Rodriguez verfilmte, zusammen mit Miller (und etwas Hilfe von seinem Kumpel Quentin), kongenial drei „Sin City“-Geschichten: Marv will den Mord an seiner Lieblingshure rächen; Privatdetektiv Dwight unterstützt eine Nutten-Gang gegen ein Verbrechersyndikat; Cop Hartigan will eine Stripperin aus den Fängen eines Triebtäters befreien. Keine dieser Geschichten endet wirklich glücklich, aber der Film gehört zu den wenigen geglückten Comic-Verfilmungen. Weitere Verfilmungen von „Sin City“-Geschichten sind immer noch geplant.

Mit Jessica Alba, Powers Boothe, Jude Ciccolella, Rosario Dawson, Benicio Del Toro, Josh Hartnett, Rutger Hauer, Evelyn Hurley, Michael Madsen, Frank Miller, Brittany Murphy, Clive Owen, Mickey Rourke, Bruce Willis, Elijah Wood

Wiederholung: Montag, 26. Mai, 02.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage zur „Sin City“-DVD

Troublemaker Studios (Homepage von Robert Rodriguez)

Spiegel: Interview mit Frank Miller zum Film

Evolver über Frank Miller (August 2005)

Fanseite über Frank Miller

Lambiek über Frank Miller

art of Frank Miller

Moebiusgraphics: Ausführliches, vollständiges (?) Werkverzeichnis


TV-Tipp für den 24. Mai

Mai 24, 2008

RBB, 20.15

NDR, 23.45

TATORT: Taxi nach Leipzig (D 1970, R.: Peter Schulze-Rohr)

Drehbuch: Friedhelm Werremeier

LV: Friedhelm Werremeier: Taxi nach Leipzig, 1970

An der Autobahn Leipzig-Berlin wird eine Kinderleiche gefunden. Als Kommisar Trimmel erfährt, dass der Vater des Kindes vor wenigen Tagen von Hamburg nach Frankfurt gezogen ist und einen gleichaltrigen Sohn hat, ist seine Neugierde geweckt. Er fährt – entgegen aller Dienstvorschriften – in die DDR.

Mit „Taxi nach Leipzig“ begann am 29. November 1970 ein Experiment, das sich „Tatort“ nannte und zuerst auf zwei Jahre befristet war. Am 27. Mai wird der siebenhundertste „Tatort“ ausgestrahlt; der ebenfalls in Leipzig spielt.

Der erste Trimmel-Tatort ist ein Klassiker. Dabei waren die nächsten Trimmel-Tatorte auch nicht schlecht. Kein Wunder, denn das Team Werremeier/Schulze-Rohr arbeitete weiter zusammen.

Friedhelm Werremeiers „Taxi nach Leipzig“ erschien vor wenigen Tagen, versehen mit einem kundigen Nachwort von Frank Göhre, in der Edition Köln. Es ist einer der Klassiker des deutschen Kriminalromans und auch heute immer noch absolut lesenswert. Werremeier schrieb mit seinem Kommissar Trimmel eine alternative Chronik der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts und eigentlich sollten alle Trimmel-Romane wieder veröffentlicht werden. Bis dahin hilft nur der Gang in das nächste Antiquariat.

Mit Walter Richter, Edgar Hoppe, Hans Peter Hallwachs, Günter Lamprecht

Hinweise

Krimilexikon über Friedhelm Werremeier

Galerie der Detektive über Paul Trimmel

3sat über „Taxi nach Leipzig“

Das Erste über den „Tatort“

Tatort-Fundus (eine umfangreiche Fanseite)

Extra-Hinweis

Tatort-Fans dürfen sich heute ab 20.15 Uhr die volle Ladung Tatort-Klassiker geben (danach gibt’s wieder monatelangen Entzug):

RBB, 22.05: Tatort: Der Fall Schimanski (D 1991, R.: Hajo Gies, B.: Axel Götz, Thomas Wesskamp)

NDR, 01.10: Tatort: Strandgut (D 1972, R.: Wolfgang Petersen, B.: Herbert Lichtenfeld)

NDR, 02.55: Tatort: Kneipenbekanntschaft (D 1974, R.: Jörg-Michael Baldenius, B.: Hans Drawe, Rüdiger Humpert)


TV-Tipp für den 23. Mai

Mai 23, 2008

Pro 7, 20.15

Der Knochenjäger (USA 1999, R.: Philip Noyce)

Drehbuch: Jerome Iacone

LV: Jefferey Deaver: The bone collector, 1997 (Die Assistentin, Der Knochenjäger)

Der fast vollständig gelähmte Superdetektiv Lincoln Rhyme sucht mit seinem Assistenten, der Streifenpolizistin Amelia Donaghy, einen Serienkiller.

Nach all den Serienkiller-Filmen ist „Der Knochenjäger“ ziemlich langweilige Kost.

Mit Denzel Washington, Angelina Jolie, Ed O´Neill, Michael Rooker, Queen Latifah, Luis Guzman

Wiederholung: Sonntag, 25. Mai, 00.15 (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Jeffery Deaver

Meine Besprechung von „Die Menschenleserin“ (The sleeping doll, 2007)

Meine Besprechung von „Auf ewig“ (Forever, 2005)


Neu im Kino: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Mai 22, 2008

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels (USA 2008, R.: Steven Spielberg)

Drehbuch: David Koepp

Heute (falls es irgendjemand noch nicht mitbekommen hat) startet der neue Indiana-Jones-Film. Die Kritiken vor der Weltpremiere in Cannes waren solala bis schlecht. In Cannes waren die Reaktionen gespalten (Vor der Aufführung johlten die Kritiker wie Kleinkinder. Danach schwiegen sie professionell miesepetrig.). Inzwischen sagen aber die übergroße Mehrheit von Kritikern und Zuschauern, dass der Film gelungen ist. Freuen wir uns also auf zwei Stunden mit dem Mann mit der Peitsche.

Dieses Mal – immerhin spielt die Geschichte in den Fünfzigern – kloppt er sich mit den bösen Russen um einen wertvollen Gegenstand.

Mit Harrison Ford, Cate Blanchett, Karen Allen, Shia LaBeouf, Ray Winstone, John Hurt, Jim Broadbent

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“


TV-Tipp für den 22. Mai

Mai 22, 2008

Schätzing, die Zweite:

RTL, 20.15

Mordshunger (D 2007, R.: Robert-Adrian Pejo)

Drehbuch: Dorothee Schön

LV: Frank Schätzing: Mordshunger, 1996

Konzernchefin Inka von Barneck wird ermordet. Als erstes verdächtigt Kommissar Cüpper natürlich ihren finanziell von ihr abhängigen Ehemann. Doch dieser hat nicht nur ein Alibi, sondern zwei.

Die „Tatort“-erprobte Dorothee Schön schrieb das Drehbuch zu dieser Schätzing-Verfilmung. Ob das jetzt ein Vor- oder ein Nachteil ist, wissen wir nach knapp zwei Stunden (oder, in der Nachtwiederholung, neunzig Minuten).

Die meisten Kritiker sagen allerdings, dass „Mordshunger“ schlechter als der am Sonntag ausgestrahlte „Die dunkle Seite“ (Dort gibt es auch ein Video-Gespräch mit Frank Schätzing) sei. Spiegel: „Desaster“. FAZ: „in traditioneller Miss-Marple-Ausschließlichkeit“. Netzeitung: „Ratekrimi-Biedersinn“. Nur Quotenmeter bleibt seinem mit den 98-Prozent-Wertungen für „Unschuldig“ erworbenen Ruf für seltsame Bewertungen treu. Auch „Mordshunger“ erhält fast die volle Prozentzahl und gehört damit wohl irgendwie zu den besten Filmen aller Zeiten. .

Mit Hans-Werner Meyer, Henry Hübchen, Bettina Zimmermann, Johannes Zirner

Wiederholung: Freitag, 23. Mai, 00.45 Uhr (Taggenau!)

Außerdem bei RTL-Now.

Hinweise

RTL über „Mordshunger“

Tagesspiegel: Interview mit Frank Schätzing (16. Mai 2008 )

Berliner Morgenpost: Interview mit Frank Schätzing (19. Mai 2008 )


TV-Tipp für den 21. Mai

Mai 21, 2008

James Stewart – Zum Zweiten:

RBB, 22.35

Cocktail für eine Leiche (USA 1948, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Arthur Laurents, Hume Cronyn

LV: Patrick Hamilton: The Rope, Rope’s End, 1929 (Theaterstück)

Zwei Studenten bringen, um ihre Überlegenheit zu demonstrieren, einen Mitstudenten um und feiern eine Party – mit dem Toten in einer für alle sichtbaren Truhe.

Hamiltons Stück basiert locker auf dem Fall Leopold/Loeb, bei dem 1924 zwei Studenten grundlos einen Mitstudenten umbrachten. Hitchcock faszinierte neben der moralischen Frage bei „Cocktail für eine Leiche“ ein technischer Aspekt: er drehte den Film in Echtzeit (von 19.30 Uhr bis 21.15 Uhr; beim Essen wird etwas geschummelt) ohne einen sichtbaren Schnitt. Das gelang Hitchcock, indem er immer am Ende einer Filmspule auf einen Gegenstand (wie die Truhe oder ein Jackett) fuhr und bei der nächsten Spule genau dort fortfuhr. In den dazwischen liegenden zehn Minuten gibt es nie einen Schnitt. Die Schauspieler mussten ihre Texte genau kennen, die Kamera bewegte sich durch den Raum und Gegenstände wurden hin und her bewegt. Und im Hintergrund verdunkelte sich die Skyline.

Damals wurde das Experiment verrissen und auch Hitchcock sagte später, die Idee sei idiotisch und gegen alle seine Prinzipien. Heute genießen wir den Film einfach als verdammt gute Verfilmung eines Theaterstücks mit guten Schauspielern, die gute Dialoge sprechen dürfen.

Mit James Stewart, John Dall, Farley Granger, Sir Cedric Hardwicke

Wiederholung

BR: Sonntag, 25. Mai, 23.15 Uhr

Hinweise

Mehr über James Stewart

Senses of Cinema (Ken Mogg) über Alfred Hitchcock

Francois Truffaut redet mit Alfred Hitchcock über „Rope“


TV-Tipp für den 20. Mai

Mai 19, 2008

Zum hundertsten Geburtstag von James Stewart gibt es die:

BR, 23.20

Anatomie eines Mordes (USA 1959, R.: Otto Preminger)

Drehbuch: Wendell Mayes

LV: Robert Traver: Anatomy of a Murder, 1958 (Anatomie eines Mordes)

Provinzanwalt Paul Biegler verteidigt einen Soldaten, der einen Barbesitzer erschossen haben soll.

Der gut dreistündige Film (die deutsche Version wurde um elf Minuten gekürzt) basiert auf dem gleichnamigen, seitenstarkten Roman des ehemaligen Richters John D. Voelker (1903 – 1991), der wiederum auf einem seiner Fälle basiert. Beide Werke schöpfen ihre Spannung aus dem minutiösen Verfolgen der Vorbereitung und dem anschließenden Gerichtsverfahren. Im Buch umfasst die Verhandlung fast zwei Drittel der Geschichte. Der Film war damals wegen seiner Sprache und dem Thema (Vergewaltigung) kontrovers. Die Schauspielerleistungen des Gerichtsdramas wurden einhellig gelobt. James-Stewart-Biograph Howard Thompson nennt es seine beste Leistung. Der Filmrichter wurde von Richter Joseph N. Welch (er verteidigte 1954 die US Army gegen Senator Joseph McCarthy und trug zum Sturz des Senators bei) gespielt. Gedreht wurde vor Ort. Duke Ellington schrieb die Musik.

Mit James Stewart, Lee Remick, Ben Gazzara, Arthur O’Connell, Eve Arden, Kathryn Grant, George C. Scott, Duke Ellington

Hinweise

The Jimmy Stewart Museum (die offizielle Seite)

BFI: Interview mit James Stewart (1972)

BR über James Stewart

Wikipedia über James Stewart (englisch)

Turner Classic Movies über James Stewart

Reel Classics über James Stewart

AFI (American Film Institute) Life Achievement Award für James Stewart (1980)

Die Zeit: Nachruf auf James Stewart (von Willi Winkler, 29/1997)

Wendell Mayes: Anatomy of a Murder (Drehbuch, Fassung 25. Februar 1959 – Final Draft Script)

P. S.: Schöner Trailer.


TV-Tipp für den 19. Mai

Mai 19, 2008

Arte, 21.00

Der unauffällige Mr. Crane (USA 2001, R.: Joel Coen)

Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen

Friseur Ed Crane führt ein unauffälliges und ehrliches Leben, bis ihm ein Kunde ein todsicheres Geschäft anbietet.

Die Noir-Hommage „The Man who wasn’t there“ ist einer der schönsten Filme der Coen-Brüder.

„Kein Fehler, sich dieses kunstvolle Meisterwerk der Melancholie anzusehen.“ (Adrian Prechtel, AZ, 8. November 2001)

Mit Billy Bob Holland, Frances McDormand, James Gandolfini, Scarlett Johansson, Richard Jenkins, Tony Shalhoub

Auch bekannt als “The Man who wasn’t there” (Kinotitel)

Wiederholung: Mittwoch, 21. Mai, 14.55 Uhr (VPS 14.50)

Hinweise

Umfangreiche Coen-Brüder-Fanseite

Drehbuch „The Man who wasn’t there“ von Joel & Ethan Coen

Arte zum Film


TV-Tipp für den 18. Mai

Mai 18, 2008

WDR, 22.40

Zimmer frei!

Heute buhlt Rudolf Kowalski um Aufnahme in der WG Götz Alsmann/Christine Westermann. Dabei dachte ich immer, dass er, wenn er nicht gerade als „Stolberg“ miesepetrig durch seine Stadt stampft, in „Bella Blocks“ Wohnung bereits ein warmes Bett hat. Aber vielleicht hat sich Frau Block einen Jüngeren geschnappt…

Wiederholungen: einige in den dritten Programmen oder gleich die WDR-Mediathek ausprobieren

Hinweis

„Zimmer frei!“ im WDR