Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2011

Juni 1, 2011

Pünktlich zum Monatsbeginn gibt es auch die neue Bestenliste der KrimiZeit:

1 (1) Friedrich Ani: Süden

2 (-) James Sallis: Der Killer stirbt

3 (2) Peter Temple: Wahrheit

4 (6) Dominique Manotti: Roter Glamour

5 (-) Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

6 (10) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

7 (-) Leif GW Persson: Der sterbende Detektiv

8 (3) Daniel Woodrell: Winters Knochen

9 (-) Malla Nunn: Lass die Toten ruhen

10 (5) Patrick Pécherot: Belleville-Barcelona

–

In ( ) ist die Platzierung des Vormonats.

–

Ach, den Peter Temple muss ich noch lesen. Aber jetzt ist erst mal der neue Roman von Thor Kunkel, „SUBS“, dran. Denn Kunkel präsentiert am kommenden Montag um 20.00 Uhr in Berlin im Grünen Salon (Rosa-Luxemburg-Platz 2, Nähe Alexanderplatz) seinen Roman und ich will die Lesung mit einer kleinen Buchkritik ankündigen. Der neue James Sallis ist noch in den Klauen des Postboten. Friedrich Ani und Daniel Woodrell hab ich ja schon abgefeiert. Don Winslows neuer grandioser Roman „Satori“ ist wohl zu unterhaltsam für die Liste.


Michael Connelly über den „Lincoln Lawyer“ (Der Mandant)

Mai 21, 2011

Bis die Michael-Connelly-Verfilmung „Der Mandant“ (The Lincoln Lawyer) bei uns anläuft, dauert es noch einige Tage.

Hören wir uns also mal an, was Michael Connelly zur Verfilmung sagt:

Während der Dreharbeiten hat er mit Matthew McConaughey, der den Lincoln Lawyer Mickey Haller verkörpert (Yep, ich Trottel dachte beim Ansehen der ersten Trailer, dass McConaughey zu jung für die Rolle sei. Aber nach den ersten Minuten des Films fragte ich mich, wie ich mir jemals einen anderen Schauspieler als Mickey Haller hatte vorstellen können), gesprochen:


Gratis-Comic-Tag, die zweite

Mai 13, 2011

Am Samstag, den 14. Mai, ist es wieder so weit: der Gratis-Comic-Tag wird gefeiert.

Schon der erste Gratis-Comic-Tag mit 17 teilnehmenden Verlagen, 30 Comics und über 150 Comic- und Buchhandlungen, die die Comics kostenlos verteilten, war ein voller Erfolg.

Dieses Jahr sind 29 Verlage und 44 Comics, teilweise sogar Erstveröffentlichungen, dabei.

Zu den Verlagen gehören bekannten Namen, wie Carlsen, Epaha und Panini, und auch neue, kleine Verlage, wie Comic Culture, Epsilon und Piredda.

Aber auch wer mit den Verlagsnamen wenig anfangen kann, dürfte einige der Comicserien kennen. Andere lohnen mit Sicherheit einen Blick.

Am zweiten Gratis-Comic-Tag werden „Die Peanuts“, „Donald Duck“, Die „Muppets-Show“, „Die Schlümpfe“ „Star Wars: Clone Wars“, „Marvel: Thor & Iron-Man“ und „DC Comics: Grenn Lantern – Secret Origin“ und „Die Simpsons“ verteilt.

Diese Namen dürften auch den Nicht-Comic-Fans etwas sagen. Es gibt aber auch tonnenweise Hefte mit unbekannteren Charakteren. Der „Goon“ schlägt in einer bislang unveröffentlichten Geschichte wieder zu und, spätestens wenn die von David Fincher produzierte 3D-Animationsverfilmung startet, wird auch jeder den „Goon“ kennen.

Es gibt ein Abenteuer von Professor Bell (der, so die Ankündigung, Lehrer von Sir Arthur Conan Doyle war und Doyle zu Sherlock Holmes inspirierte), das komplette siebte Album von dem „Tramp“, ein Science-Fiction-Heft der Dystopie „Golden City“, eines der Dystopie „Wasteland“, eine neu übersetzte und überarbeitete Version von „Canardo: Weiße Vögel sterben leise“, „Weissblechs Gratis-Grusel-Geisterstunde“, mysteriöse Kriminalfälle aus dem viktorianischem England in „Green Manor“ und eine neue Geschichte der deutschen Zombieserie „Die Toten“.

Und natürlich gibt es auch extra ausgezeichnete „Comics für Kids“, Mangas und Witziges.

Da dürfte wirklich für jeden etwas dabei sein. Wenn die kostenlosen Hefte nicht schon verteilt wurden. Denn letztes Jahr war der Andrang groß.

Die Idee für den Gratis-Comic-Tag kommt aus den USA und soll die Bandbreite der Comics von Micky Maus über Superman hin zu Comics, die sich explizit an Erwachsene richten und auch intellektuell herausfordernd sind, zeigen und neue Leser gewinnen.

Weitere Infos zum Gratis-Comic-Tag gibt es auf der Homepage und hier findet ihr den Händler in eurer Nähe.


Heute, vor 80 Jahren: „M“

Mai 11, 2011

Ist es wirklich schon so lange her? Am 11. Mai 1931 hatte der Thriller „M – Mörder unter uns“ von Fritz Lang (Drehbuch: Thea von Harbou und Fritz Lang) in Berlin seine Premiere.

In dem Klassiker wird in Berlin ein Kindermörder von der Polizei und den Verbrechern gejagt.

Und wenn Sie den Film immer noch nicht gesehen, haben, müssen Sie diese Bildungslücke jetzt sofort schließen:

Jon Muths Comic „M“ ist ebenfalls sehr gut und Universum Film veröffentlicht am 20. Mai eine neue Ausgabe des Films mit umfangreichem Bonusmaterial.


Der ersten Bilder aus der James-Sallis-Verfilmung „Drive“

Mai 11, 2011

Die ersten Bilder aus der James-Sallis-Verfilmung „Drive“ (deutscher Titel des Noir ist „Driver“) sind online und sie gefallen mir verdammt gut.

Nicolas Winding Refn („Pusher“-Trilogie, „Bronson“, „Valhalla Rising“) führte Regie. Hossein Amini („Killshot“), schrieb das Drehbuch. Ryan Gosling („Das perfekte Verbrechen“) übernahm die Hauptrolle. Christina Hendricks, Carey Mulligan, Bryan Cranston, Ron Perlman und Albert Brooks übernahmen weitere Rollen.

Die Premiere des Films ist in Cannes.


Der Graf besucht Berlin

Mai 10, 2011

Am Donnerstag, den 12. Mai, diskutieren Regisseur Dominik Graf und Filmjournalist Peter Körte (FAZ), um 20.00 Uhr im Babylon (Rosa-Luxemburg-Straße 30, Nähe S/U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin [Wo denn sonst?]) anhand der von Graf inszenierten zehnteiligen Krimiserie „Im Angesicht des Verbrechens“ über die Möglichkeiten und Perspektiven der Fernseh- und Serienarbeit in Deutschland. Im Anschluss an die Diskussion gibt es auch eine Folge der Serie.

Außerdem wird der lesenswerte, von Johannes F. Sievert herausgegebene Interviewband „Im Angesicht des Verbrechens – Fernseharbeit am Beispiel einer Serie“ (Alexander Verlag, 2010), dessen Kernstück ein über zweihundertseitiges Interview mit Dominik Graf ist, vorgestellt.

Kleine Anmerkung: In Sieverts Interviewband „Im Angesicht des Verbrechens“ ist das Interview mit Drehbuchautor Rolf Basedow arg kurz ausgefallen. Da empfiehlt sich der Griff zu dem von Jochen Brunow herausgegebenen Film- und Drehbuchalmanach „Scenario 5“ (Bertz + Fischer, 2011). Dort gibt es ein über dreißigseitiges Interview mit Rolf Basedow und den längeren Text „Aus dem Weltreich der Autoren“ von Dominik Graf, in dem er auf die oft langjährige Zusammenarbeit mit seinen Drehbuchautoren eingeht.

Auch empfehlenswert.


Friedrich-Glauser-Preis 2011 verliehen

Mai 8, 2011

Auf der Criminale verlieh die Krimiautorenvereinigung „Das Syndikat“ den Friedrich-Glauser-Preis an folgende Werke:

Roman

Kurt Palm: Bad Fucking

–

Debüt

Petra Busch: Schweig still, mein Kind

–

Kurzkrimi

Judith Merchant: Annette schreibt eine Ballade (aus „Mörderisches Münsterland“)

–

Hansjörg-Martin-Preis (Kinder- und Jugendkrimipreis)

Silke Lambeck: Die wilde Farm

–

Friedrich-Glauser-Ehrenpreis

Dr. Jürgen Alberts


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2011

Mai 5, 2011

Die KrimiZeit-Bestenliste für den Wonnemonat Mai:

1 (2) Friedrich Ani: Süden

2 (1) Peter Temple: Wahrheit

3 (3) Daniel Woodrell: Winters Knochen

4 (8) Arne Dahl: Opferzahl

5 (-) Patrick Pécherot: Belleville-Barcelona

6 (-) Dominique Manotti: Roter Glamour

7 (10) Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten

8 (-) Adrian McKinty: Der schnelle Tod

9 (9) Didier Decoin: Der Tod der Kitty Genovese

10 (-) Reginald Hill: Der Tod und der Dicke

–

In ( ) ist die Platzierung des Vormonats

–

Ani und Woodrell: gut. Temple, Pécherot, McKinty und Decoin liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel, aber jetzt wird erst einmal der neue Don Winslow gelesen.


Alligator goes Hiatus

Mai 4, 2011

Alligatorpapiere-Alfred hat sich eine Auszeit von der täglichen Chronistenarbeit verordnet:

Wertes Publikum,
Leider werden Sie in Zukunft auf die aktuellen Nachrichten der Alligatorpapiere verzichten müssen. Aus persönlichen Gründen werden die Nachrichten ab Mai 2011 eingestellt.

Wir bedanken uns für Ihre langjährige Treue und Verbundenheit!
Aber verzagen Sie nicht – wir sind überzeugt, dass in nicht allzuferner Zeit gesammelte Nachrichten über Kriminalliteratur an anderer Stelle, in anderer, sogar besserer und zeitgemäßerer Form zu finden sein werden!
Wir werden Sie über diese Entwicklung informieren.
Die Redaktion bedankt sich bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern, Kolumnisten und Zuträgern, stellvertretend für alle anderen besonders bei Axel Bußmer und Thomas Przybilka für Ihre besondere Unterstützung und ihre Informationen zur Sekundär- und Primärliteratur (TP) und die täglichen Hinweise zu Kriminalfilmen (AB).

PS: Der „Krimi-Tipp Sekundärliteratur“ (KTS) von Thomas Przybilka wird auch weiterhin 2 x jährlich bei den „Alligatorpapieren“ erscheinen (und auch in die Print-Ausgabe der „Alligatorpapiere“ übernommen werden, die weiterhin mindestens 2 x jährlich erscheinen wird).

P. P. S.: Das Archiv bleibt natürlich erhalten und deshalb lohnt sich auch in Zukunft ein Klick zu den Alligatorpapieren.

Ansonsten: Schade, sehr schade (aber ich wusste es schon länger) und hoffentlich nur eine Auszeit und kein endgültiges Ende.

Und jetzt geh ich wieder mit einer Familienpackung Tempos ins Bett. Die jährliche Frühjahrserkältung hat mich erwischt.


Die Arthur-Ellis-Award-Nominierungen 2011

April 29, 2011

Die kanadische Autorenvereinigung Crime Writers of Canada hat die diesjährigen Nominierungen für ihren Arthur-Ellis-Preis veröffentlicht:

Best Novel

• Slow Recoil, von C.B. Forrest (RendezVous Crime)

• In Plain Sight, von Mike Knowles (ECW Press)

• The Extinction Club, von Jeffrey Moore (Penguin Group)

• Bury Your Dead, von Louise Penny (Little, Brown UK)

• A Criminal to Remember, von Michael Van Rooy (Turnstone Press)

–

Best Short Story

• “So Much in Common,” von Mary Jane Maffini (Ellery Queen Mystery Magazine)

• “In It Up to My Neck,” von Jas R. Petrin (Alfred Hitchcock Mystery Magazine)

• “The Big Touch,” von Jordan McPeek (ThugLit)

• “The Piper’s Door,” von James Powell (Ellery Queen Mystery Magazine)

• “The Bust,” von William Deverall (in Whodunnit: Sun Media’s Canadian Crime Fiction Showcase)

–

Best Non-Fiction

• On the Farm, von Stevie Cameron (Knopf Canada)

• Our Man in Tehran, von Robert Wright (HarperCollins)

• Northern Light: The Enduring Mystery of Tom Thomson and the Woman Who Loved Him, von Roy MacGregor (Random House)

–

Best Juvenile/Young Adult

• Borderline, von Allan Stratton (HarperCollins)

• The Worst Thing She Ever Did, von Alice Kuipers (HarperCollins)

• Pluto’s Ghost, von Sharee Fitch (Doubleday Canada)

• Victim Rights, von Norah McClintock (Red Deer Press)

• The Vinyl Princess, von Yvonne Prinz (HarperCollins)

–

Best Crime Writing in French

• Cinq secondes, von Jacques Savoie (Libre Expression)

• Dans le quartier des agités, von Jacques Côté (Alire)

• Vanités, von Johanne Seymour (Libre Expression)

• La société des pères meurtriers, von Michel Châteauneuf (Vents D’ouest)

• Quand la mort s’invite à la première, von Bernard Gilbert (Québec Amérique)

–

Best First Novel

• The Damage Done, von Hilary Davidson (Tom Doherty Associates)

• The Debba, von Avner Mandleman (Other Press)

• The Penalty Killing, von Michael McKinley (McClelland & Stewart)

• The Parabolist, von Nicholas Ruddock (Doubleday)

• Still Missing, von Chevy Stevens (St. Martin’s Press)

–

Unhanged Arthur (Best Unpublished First Crime Novel)

• Better Off Dead, von John Jeneroux

• Uncoiled, von Kevin Thornton

• When the Bow Breaks, von Jayne Barnard

–

Die Preisverleihung ist am 2. Juni in Victoria, British Columibia uaf der Bloody Words Convention.

(via The Rap Sheet)


Die Edgar-Gewinner 2011

April 29, 2011

Gestern wurden in New York von der Mystery Writers of America (MWA) die Edgars vergeben. Den renommierten Krimipreis gewannen:

BEST NOVEL

The Lock Artist von Steve Hamilton (Minotaur Books)

–

BEST FIRST NOVEL BY AN AMERICAN AUTHOR

Rogue Island von Bruce DeSilva (Tom Doherty Associates – Forge Books)

–

BEST PAPERBACK ORIGINAL

Long Time Coming von Robert Goddard (Random House – Bantam)

–

BEST FACT CRIME

Scoreboard, Bavon: A Story of College Football, Crime and Complicity von Ken Armstrong and Nick Perry (University of Nebraska Press – Bison Original)

–

BEST CRITICAL/BIOGRAPHICAL

Charlie Chan: The Untold Story of the Honorable Detective and his Rendezvouz with American History von Yunte Huang (W.W. Norton)

–

BEST SHORT STORY

The Scent of Lilacs von Douy Allyn (Ellery Queen Mystery Magazine,Dell Magazines)

–

BEST JUVENILE

The Buddy Files: The Case of the Lost Boy von Dori Hillestad Butler (Albert Whitman & Co.)

–

BEST YOUNG ADULT

Interrogation of Gabriel James von Charlie Price (Farrar, Straus, Giroux Books for Young Readers)

–

BEST PLAY

The Psychic von Sam Bobrick (Falcon Theatre – Burbank, CA)

–

BEST TELEVISION EPISODE TELEPLAY

Luther: Episode 1, Drehbuch von Neil Cross (BBC America)

–

ROBERT L. FISH MEMORIAL AWARD

Skyler Hobbs and the Rabbit Man von Evan Lewis (Ellery Queen Mystery Magazine, Dell Magazines)

–

GRAND MASTER

Sara Paretsky

–

RAVEN AWARDS

Centuries & Sleuths Bookstore, Forest Park, Illinois

Once Upon A Crime Bookstore, Minneapolis, Minnesota

–

THE SIMON & SCHUSTER – MARY HIGGINS CLARK AWARD

The Crossing Places von Elly Griffiths (Houghton Mifflin Harcourt)

–

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

–

Und hier geht’s zur Liste der nominierten Werke.


Wer rettet Dina Foxx?

April 19, 2011

Dieser Clip gefällt mir richtig gut

Diese sind mir etwas zu bemüht auf hip gemacht

Und darum geht es

Hm, das waren schon die wichtigsten Informationen zu dem am Mittwoch, den 20. April, im ZDF startendem Cross-Media-Projekt. Denn nachdem um 23.20 Uhr („Für alle Nachtschwärmer wird ‚Wer rettet Dina Foxx?‘ noch einmal um 2.40 Uhr wiederholt.“ O-Ton ZDF) in einem fünfzigminütigem Film gezeigt wird, wie die radikale Datenschützerin Dina Foxx als Mörderin ihres Freundes im Knast verschwindet, kann danach im Netz nach Spuren für ihre Unschuld und den wahren Schuldigen gesucht werden und Informationen und Hinweise mit anderen Usern ausgetauscht und gemeinsam Spuren verfolgt werden.

Dabei gibt es neben dem hoffentlich spannendem Rätselelement auch einiges an Informationen über die schöne neue Welt des Internets und den Möglichkeiten und Gefahren der modernen Datenverarbeitung. Das soll, was nach dem Ansehen der Clips kein Geheimnis sein dürfte, vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen. Das lobenswerte Ansinnen wird von den Programmplanern dann, trotz Osterferien, durch den absolut bescheuerten Sendeplatz (23.20 Uhr!) gleich ordentlich torpediert wird.

Zum Glück gibt es die Mediathek.

–

Einen hab ich noch


ITW nominiert beste Thriller 2011

April 14, 2011

Die amerikanische Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) hat die Nominierungsliste für ihren diesjährigen Thriller Award veröffentlicht:

Best Hard Cover Novel

Michael Connelly: The Reversal (Little Brown)

Jeffery Deaver: Edge (Simon & Schuster)

Brian Freeman: The Burying Place (Minatour)

Mo Hayder: Skin (Grove)

John Sandford: Bad Blood (Putnam)

–

Best Paperback Original

Robert Gregory Browne: Down Among The Dead Men (St. Martin’s)

Max Allan Collins/Matthew Clemens: You Can’t Stop Me (Pinnacle)

J.T. Ellison: The Cold Room (Mira)

Shane Gericke: Torn Apart (Pinnacle)

John Trace: The Venice Conspiracy (Hachette Digital)

–

Best First Novel

Carla Buckley: The Things That Keep Us Here (Random House)

Paul Doiron: The Poacher’s Son (Minatour)

Reece Hirsch: The Insider (Berkley)

Thomas Kaufman: Dring The Tea (Minatour)

Chevy Stevens: Still Missing (St. Martin’s)

–

Best Short Story

Mike Carey: Second Wind (in „The New Dead“, St. Martin’s)

Michael Connelly: Blue on Black (Strand Magazine)

Richard Helms: The God for Vengeance Cry (Dell Magazine)

Harley Jane Kozak: Madeeda (Crimes By Midnight)

Nicolas Kaufman: Chasing the Dragon (ChiZine Magazine)

Mickey Spillane/Max Allan Collins: Long Time Dead (Strand Magazine)

–

Die Preisverleihung ist während des Thriller Fest am 9. Juli 2011 im Grand Hyatt, New York City.

–

Bis jetzt wurde (wenn ich mich nicht irre) noch kein nominiertes Buch übersetzt, aber gerade die in der Kategorie „bestes Hardcover“ nominierten Thriller dürften demnächst alle übersetzt werden.


Live und in Farbe: Joe Jackson: „I’m the man“

April 14, 2011

Die KrimiZeit-Bestenliste April 2011

April 8, 2011

Die KrimiZeit-Bestenliste (Ex-KrimiWelt-Bestenliste) für den Ostermonat April:

1 (-) Peter Temple: Wahrheit

2 (-) Friedrich Ani: Süden

3 (3) Daniel Woodrell: Winters Knochen

4 (-) Linus Reichlin: Er

5 (1) Elmore Leonard: Road Dogs

6 (7) Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen

7 (5) Richard Stark: Sein letzter Trumpf

8 (-) Arne Dahl: Opferzahl

9 (-) Didier Decoin: Der Tod der Kitty Genovese

10 (-) Elisabeth Herrmann: Zeugin der Toten

–

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat

–

Sechs Neueinsteiger. Dabei kann gegen Friedrich Ani (tolles Buch), Peter Temple (will ich noch lesen), Didier Decoin (dito) nichts gesagt werden. Daniel Woodrell und Richard Stark sind ebenfalls fantastisch. Nur von Elmore Leonads „Road Dogs“ war ich enttäuscht.

 


Fundstücke

April 8, 2011

Der linke Sänger Billy Bragg („A new England“) erklärt, warum er dieses Jahr keine Einkommenssteuer zahlt:

Volker Pispers sagt einiges zur FDP nach dem Rücktritt von Guido Westerwelle:


Hammett lässt Helmich lesen

März 30, 2011

Am Donnerstag, den 31. März, präsentieren die Krimibuchhandlung Hammett, der Pendragon Verlag und das Kreuzberger Literaturhaus Lettrétage, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Lettrétage (Methfesselstraße 23-25, Berlin-Kreuzberg, Nähe U-Bahnhof Platz der Luftbrücke) Hans Helmich.

Der Krimiautor und Deutsche-Welle-TV-Redakteur liest aus seinem Debütroman „Stadt der Spitzel“ und beantwortet Fragen zu der in Berlin spielenden Geschichte.

Der Eintritt ist frei, aber das Buch kann käuflich erworben werden.

Und wer am Donnerstag keine Zeit hat, kann eine der nächsten Lesungen von Hans Helmich besuchen.

Und darum geht es in „Stadt der Spitzel“:

Im winterlichen Berlin kommt es zu einem grausigen Fund. In einem alten Wohnhaus werden menschliche Knochen im düsteren Keller gefunden – eingemauert. Als der Fernsehjournalist Martin Pollock von einem anonymen Anrufer den Tipp erhält, dass an dieser Geschichte mehr dran ist, ist seine Neugierde geweckt.

Während die Polizei den Fall nur mit mäßigem Interesse verfolgt, stößt Pollock auf Spuren, die ihn in die Berliner Hausbesetzer-Szene der 70er und 80er Jahre führen. Doch seine Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt. Pollock gerät in das Visier undurchsichtiger Mächte. Welche Rolle spielt der geheimnisvolle Russe in diesem Fall? Und wie weit reicht der Arm des ehemals übermächtigen KGB? Der Kalte Krieg scheint noch lange nicht überwunden und fordert weitere Opfer …


Elmore Leonard liest „Freaky Deaky“

März 25, 2011

Elmore Leonard liest am 5. Dezember 2010 den Anfang seines 1988er Romans „Freaky Deaky“ vor.


Zwei Elmore-Leonard-Tribute

März 23, 2011

Der Film über Elmore Leonard wurde während des Authors Table Dinner bei dem Tucson Festival of Books präsentiert.

Dieser zwanzigminütige Tribute-Film wurde am 13. November 2010 im Community House in Birmingham währen des 1st Annual Elmore Leonard Literary Arts and Film Festival gezeigt.

Ja. „1st“!

 

 

 


Elmore Leonard liest „When the Women come out to dance“ vor

März 23, 2011

Elmore Leonard las am 5. Dezember 2010 seine Kurzgeschichte „When the Women come out to dance“ an der Butler University, Indianapolis, vor. Sie erschien 2002 in dem gleichnamigem, bislang nicht übersetztem Kurzgeschichtensammelband.